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Wundklee
Der gelb blühende Wundklee ist eine Pionierpflanze und in ganz Europa verbreitet. Er mag kalkreiche und trockene Böden mit viel Sonne. An Wegrändern, trockenen Wiesen, Brachflächen, Hängen und Reinen ist er zu finden. Leider wird der Wundklee durch moderne Landwirtschaft und Düngung seltener. In der Volksmedizin ist der Wundklee in allen Regionen eine beliebte Heilpflanze, was die vielen Namen erklärt. Der Wundklee ist nicht nur eine Heilpflanze bei schlecht heilende Wunden und Magen-Darm-Probleme; Wundklee verbessert auch die Böden, schützt vor Erosion, ist eine Futterpflanze und wird von Bienen geschätzt.
Echter Wundklee, Gemeiner Wundklee, Gewöhnlicher Wundklee oder Tannenklee ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wundklee. Das Artepiphton vulneraria leitet sich vom lateinischen vulnerarius (Wund-) ab. Auch der volkstümliche Name Wundklee bzw. Wundkraut verweist auf die Verwendung in der Volksmedizin zur Heilung von Wunden und als Hustenmittel.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Husten, Wundheilmittel
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, hustenstillend, magenstärkend, Stoffwechsel anregend, wundheilend
Anwendungsbereiche: Abführmittel, Frostbeulen, Furunkel, Halsentzündung, Husten, Kreislauferkrankungen, Lippenherpes, Mundentzündung, Offene Beine, Rachenentzündung, Verstopfung, Schlecht heilende Wunden, Zerrungen
wissenschaftlicher Name: Anthyllis vulneraria L.
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name: Kidney Vetch
volkstümlicher Name: Apothekerklee, Bärenklee, Bärenpratzen, Bartklee, Echter Wundklee, Frauenkäppeln, Frauenkapperl, Gelber Klee, Gichtbleaml, Goldknopf, Goldkopf, Hasenklee, Katzenklee, Katzenbratzerl, Kretzenkraut, Muttergottes-Schühlein, Russischer Klee, Schafszähn, Schöpfli, Schreiklee, Sommerklee, Tannenklee, Traubenkröpferl, Watteblume, Wollklee, Wundklee, Wundkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blatter, Blüten, Kraut
Inhaltsstoffe: Catechine, Farbstoffe, Flavonoide, Gerbsäure, Gerbstoffe, Saponine, Schleimstoffe, Xanthophyll
Sammelzeit: Mai - August
 
Anwendung
Aufgrund des Gehalts an Saponinen und Gerbstoffen standen die Blüten in hohem Ansehen und wurden zur Behandlung von Wunden und Geschwüren benutzt. Eventuell geht der Gebrauch auf die Signaturenlehre zurück, da die Blüten oft rot überlaufen sind. Der Echte Wundklee galt auch als Zauberkraut. In die Wiege gelegt sollte er kleine Kinder vor dem Verschreien (Verhexen) beschützen, wovon sich auch der Name Schreiklee ableitet. Die vielen Volksnamen spiegeln den Bekanntheitsgrad der Pflanze wider: Schöpfli, Wollklee, Bärenpratzen, Hasenklee, Katzenklee, Katzenbratzerl, Katzentapen, Muttergottes-Schühlein, Frauenkapperl, Tau-benkröpferl, Tannenklee. Weitere volkstümliche Namen sind Apothekerklee, Bärenklee, Bartklee, Gelber Klee, Goldknopf, Kretzenkraut, Russischer Klee, Schafszähn, Sommerklee und Watteblume.
Frischer Saft
Der Saft frisch geernteter Blätter hilft gegen kleinere Wunden und Lippenherpes. Praktisch bei Wanderungen.
Frisches Kraut
Frisch gequetschter Wundklee als Wundpflaster hilft bei schlecht heilende oder eiternde Wunden. Bei Wanderungen kann man damit kleinere Verletzungen wie Schürfwunden oder Blasen behandeln. Sinnvoll ist die Kombination mit Spitzwegerich
Salate
Die frischen Blüten in Salaten regen den Stoffwechsels an und dienen der Stärkung des Magens und des Darms.
Tee
1 Esslöffel der getrockneten Blüten (oder seltener des Krauts) mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Für eine innerliche Kur trinkt man diese Menge zweimal täglich. Hilft gegen Darmbeschwerden und Husten. Man kann diesen Tee auch zum Gurgeln bei Hals-, Mund- und Rachenerkrankungen einsetzen. Dieser Tee kann auch äußerlich bei Frostbeulen, schlecht heilende oder eiternde Wunden als Umschlag eingesetzt wer-den. Oft wird der Wundklee zusammen mit Spitzwegerich ergänzt.
Salbe
Die traditionelle Salbe bei Wunden wird mit Schweineschmalz hergestellt. Man kann aber auch einen Ölauszug herstellen und eine Salbe mit Bienenwachs zubereiten.

Geschichtliches
Der Wundklee war schon immer ein beliebtes Heilmittel gegen Husten und schlecht heilenden Wunden. Die Signaturenlehre bestätigte die Wirkung zur Wundheilung. Der Wundklee wurde als Beschreikraut genutzt, d.h. er schützt bei böse Einflüsse, Hexen, die 13. Fee und bösen Wünschen. Der Wundklee wurde auch dem Tierfutter beigemischt und die Tiere zu schützen. Die getrockneten Blüten dienten als Tee-ersatz. Heute ist die Pflanze seltener geworden, da Überdüngung und moderne Landwirtschaft die Lebensgrundlage entziehen. Auch hat die Bedeutung als Heil-pflanze in den letzten Jahrzehnten nachgelassen.

Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 40 Zentimetern. Diese Pflanzenart hat ein kurzes, mehr oder weniger ästiges und vielköpfiges Rhizom und aufsteigende oder aufrechte Stängel. Die grundständigen Laubblätter haben bis zu vier Blättchenpaare, zur Blütezeit fehlen diese aber bereits oft. Die Endblättchen werden bis zu 8 Zentimeter lang und sind somit merklich größer als die übrigen seitlichen Fiedern. Die Stängelblätter bestehen aus zwei bis sieben Blättchenpaare. Die Blättchenform ist lang-elliptisch. Die Blüten stehen in vielblütigen Blütenköpfen. Die goldgelbe Krone wird zwischen 9 und 19 mm lang. Gelegentlich sind diese auch von weißlicher, oranger oder roter Farbe. Der weiß-zottig behaarte Kelch ist nach der Blütezeit aufgeblasen und hat ungleiche Zähne. Die Blütezeit ist von Juni bis September.
Alle zehn Staubblätter sind trotz Nektarbildung zu einer Röhre verwachsen, die somit nur langrüsseligen Insekten wie Hummeln oder Schmetterlingen zugänglich ist. Die Blüte besitzt einen Pumpmechanismus: Beim Herunterdrücken des Schiffchens durch den Bestäuber wird durch den Griffelkolben der Pollen entleert. Die Narbe ist erst nach dem Abwetzen der zarten Oberflächenzellen klebrig. Die relativ leichten ein- bis zweisamigen Nüsse sind im trockenen Kelch eingehüllt und werden vor allem durch den Wind verbreitet. Die Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober.
Der Wundklee ist in Europa, Nordafrika und Vorderasien heimisch. Er wächst bevorzugt auf sonnigen kalkreichen Böden und bindet im Boden Stickstoff. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 40 Zentimeter hoch. Die Pflanze ist seidig behaart. Die Endblätter sind groß. Die gelben Blüten mit rötlichen Spitzen erscheinen zwi-schen Juni und September. Je mehr Sonne, desto roter werden die Blüten. Die Fruchthülse ist einsamig.
 
Anbautipps
Aussaat im frühen Frühling wenn noch für einige Wochen Kälte zu erwarten ist.
Am besten einen halben Tag vor der Aussaat einweichen. Die Keimdauer kann 2 Monate betragen. Wundklee mag Sonne und trockenen sandigen Kalkboden. Im Schatten wächst der Wundklee nicht.

Sammeltipps
Da die Pflanze immer seltener wird, sollte man sie nicht mehr in der Natur sammeln, sondern selbst anziehen. Die Blüten vorsichtig zupfen. Die gesammelten Blüten müssen schnell zum Trocknen in den Schatten gebracht werden. Die getrockneten Blüten und Blätter getrennt aufbewahren und erst bei der Zubereitung mischen.

Vergissmeinnicht
Das Vergissmeinnicht ist uns mit seinen hellblauen, kleinen Blüten aus vielen Gärten wohlbekannt. Besonders in größeren Gruppen wirkt es wie eine freundliche, helle Wolke. Erstaunlicherweise wird das Vergissmeinnicht kaum als Heilpflanze eingesetzt. Das Vergissmeinnicht gehört wohl nicht zu den wirksamsten Heilpflanzen, aber eine so starke Ignorierung von Seiten der Heilpflanzenkunde hat das Vergissmeinnicht eigentlich nicht verdient. Es wirkt nämlich entzündungshemmend, zusammenziehend, beruhigend und stärkend und könnte so vielen Einsatzzwecken dienen, wenn keine stärkeren Heilpflanzen zur Hand sind. In der Homöopathie wird das Acker-Vergissmeinnicht hin und wieder gegen Erkrankungen des Lymphsystems eingesetzt.
Vergissmeinnicht ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Raublattgewächse. Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzenverwendet. Der volkstümliche Name entstammt vermutlich einer deutschen Sage aus dem Mittelalter, wonach die kleine Pflanze Gott bat, sie nicht zu vergessen, und findet sich in zahlreiche andere Sprachen übertragen wieder, so als Forget-me-not im Englischen oder als 勿忘我 (Wùwàngwǒ) im Chinesischen.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Hautentzündungen
Heilwirkung: adstringierend, beruhigend, entzündungshemmend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Rekonvaleszenz, Lymphknotenschwellung, Durchfall, Darmentzündung, Augenentzündungen, Nasenbluten, Hautprobleme, Quetschung
wissenschaftlicher Name: Myosotis sylvatica, Myosotis arvensis, Myosotis palustris
Pflanzenfamilie: Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name: Forget me not
volkstümlicher Name: Vergiss mich nicht, Mausöhrchen
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Alkaloide, Kalium
Sammelzeit: April bis Juni
 
Anwendung
Sorten einiger Arten werden als Zierpflanze in Parks und Gärten genutzt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde zwischen den einzelnen Arten praktisch nicht unterschieden. Seit dem 16. Jahrhundert wird immer wieder das Sumpf-Vergissmeinnicht, seltener das Acker-Vergissmeinnicht abgebildet. In den älteren Schriften wird das Vergissmeinnicht immer als Wildpflanze bezeichnet. Als Gartenzierpflanze wurden Vergissmeinnichte ab circa 1830 in England und Deutschland gezüchtet. Das sogenannte Garten-Vergissmeinnicht hat seinen Ursprung im Wald-Vergissmeinnicht. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden etliche Sorten.
Das Vergissmeinnicht wird kaum als Heilpflanze eingesetzt. Warum das so ist, ist leider nicht so ganz herauszufinden. Wahrscheinlich ist die Wirksamkeit nicht besonders stark. Das trifft aber auch auf viele andere Pflanzen zu, die dennoch im Verlauf der Jahrhunderte für viele heilkundliche Aufgaben eingesetzt wurden. Generell kann man das Vergissmeinnicht wohl ähnlich einsetzen wie Beinwell oder Lungenkraut, doch ist wohl die Heilwirkung von den beiden anderen Heilpflanzen ausgeprägter. Wenn man Vergissmeinnicht dennoch als Heilpflanze einsetzt, wendet man es bevorzugt als Tee an. Es wird auch gerne als niedrig potenziertes homöopathisches Mittel eingesetzt.
Tee
Für einen Vergissmeinnichttee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Vergissmeinnicht mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Homöopathische Tinktur
Um eine Vergissmeinnichttinktur selbst herzustellen, übergießt man Vergissmeinnicht in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Die Vergissmeinnichttinktur kann man homöopathisch potenzieren, also mehrfach mit je neun Anteilen Wasser verdünnen und dann verschütteln. Als homöopathische Zubereitungen kann man das Vergissmeinnicht auch in niedrigen Potenzen (D2 oder D3) kaufen. Homöopathisch wird das Vergissmeinnicht bei Lymphknotenschwellungen und allgemeine Erkältungsneigung angewendet.
Innerlich
Vergissmeinnicht kann man innerlich, als Tee zur Stärkung nach schweren Erkrankungen einsetzen. Außerdem hilft Vergissmeinnicht gegen Durchfall und Entzündung des Verdauungssystems.
Äußerlich
Äußerlich kann man Vergissmeinnicht-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautentzündungen lindern. Vergissmeinnicht hilft äußerlich eingesetzt auch bei Quetschungen. Der frische Pflanzensaft wurde früher verwendet, um Nase-bluten zu stoppen.
Symbolisch
Das Vergissmeinnicht spielt eine wichtige Rolle in der Blumensprache. Schon der Name Vergissmeinnicht sagt ganz deutlich, was diese hellblaue Blume zu bedeuten hat: Vergiss mich nicht.
 
Pflanzenbeschreibung
Es gibt mehr als hundert verschiedene Arten der Gattung Vergissmeinnicht. Die meisten haben kleine, hellblaue Blüten, die in Büscheln wachsen. Hier werden die häufigen Arten Wald-, Acker und Sumpfvergissmeinnicht beschrieben, die sich bis auf den Standort ziemlich ähnlich sind. Die Vergissmeinnicht-Arten sind fast weltweit heimisch, außer in Amerika, wo sie nur kultiviert vorkommen. Je nach Art ist das Vergissmeinnicht einjährig (Ackervergissmeinnicht), zweijährig (Waldvergissmeinnicht) oder mehrjährig (Sumpfvergissmeinnicht). Es wird bis zu 30 cm hoch. Im Frühjahr wachsen zunächst lanzettliche, behaarte Blätter. Die Blätter sind weich und hellgrün. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Die hellblauen Blüten erscheinen zwischen April und August. Sie haben fünf Blütenblätter mit einer weiß-gelben Mitte und wachsen in Büscheln.
Die Vergissmeinnicht-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die Stängel sind meist verlängert. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kurz flaumig behaart oder kahl. Die wechselständigen Laubblätter sind ganzrandig und meist behaart.
Die Blüten stehen meist in gepaarten Wickeln. Sie haben keine oder wenige Hochblätter. Der Blütenstiel ist nach der Blüte verlängert. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelten Perianth. Die fünf Kelchblätter sind glocken- oder trichterförmig verwachsen. Der Kelch ist regelmäßig fünfzipfelig und vergrößert sich bei einigen Arten nach der Blütezeit. Die fünfzählige, meist stieltellerförmige, selten glocken- bis trichterförmige Krone ist am Grund verwachsen. Die Kronblätter sind blau bis violett, selten gelb, weiß oder rosa gefärbt. Die fünf Schlundschuppen sind kahl, gelb oder weiß. Die fünf Staubblätter ragen wie der Griffel meist nicht aus der Kronröhre hervor. Die Staubbeutel sind eiförmig bis elliptisch. Die Narbe ist kopfig. Die Blüten sind in der Regel zwittrig und homogam. Einige Arten bilden auch rein weibliche, gynodiözisch verteilte Blüten, das heißt, es gibt Pflanzen mit zwittrigen und Pflanzen mit rein weiblichen Blüten. Blütenbestäuber sind Dipteren, Hymenopteren und Schmetterlinge. Selbstbestäubung ist möglich. Viele kleinblütige Arten bilden selbstbefruchtende Blüten. Die vier Teilfrüchte der Klausenfrucht sind im Umriss breit lanzettlich bis eiförmig, aufrecht, mehr oder weniger abgeflacht und in der Regel kantig. Die Oberfläche der Teilfrüchte ist glatt und glänzend, von bräunlicher, schwarzer oder selten grünlicher Farbe. Manchmal wird auch ein Elaiosom gebildet. Die Ausbreitung der Teilfrüchte erfolgt durch verschiedene Mechanismen: Der abstehende behaarte Fruchtkelch kann an Tieren anhaften, die Arten mit Elaiosomen werden durch Ameisen verbreitet. Selten sind Endozoochorie oder Ausbreitung durch den Wind.

Bachblüten
Ich bin wie gelähmt, weil alles hoffnungslos ist (Wild Rose)
Diese Menschen sind wie gelähmt, da bei ihnen die Hoffnung verloren gegangen sind
Wild Rose hilft die Hoffnung wieder zu bekommen und sind deshalb kaum gelähmt mehr
Bachblüten
Ich bin leicht beleidigt, weil ich mich zurückgesetzt fühle (Willow)
Sie sind leicht beleidigt, da sie sich zurückgesetzt fühlen
Mit der Bachblüte können sie das zurückgesetzt fühlen abstreifen und sind kaum mehr beleidigt
Fleisch, Wurst, Geflügel, Eier und Fisch
Fleisch
Fleisch ist ein wichtiger Lieferant für Eiweiß, Vitamine der B Gruppe, Mineralstoffe und Spurenelemente.
So enthält Schweinefleisch z.B. besonders viel B12. Vitamin B12 kommt fast nur in tierischen Nahrungsmitteln vor, am meisten in Rindfleisch. Auch die Vitamine A, D und E sind im Fleisch in unterschiedlichen Mengen enthalten.
Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Kalzium finden sich ebenfalls im Fleisch. Darüber hinaus liefert Fleisch Spurenelemente wie Phosphor, Eisen und Jod. Tierisches Essen kann unser Körper verwerten.
Wie viel?
Mindestens ein bis zwei Portionen Fisch in der Woche (1 Portion = 1 handtellergroßes, fingerdickes Stück). Ideal ist fetter Seefisch wie Makrele, Lachs, Thunfisch oder Hering, aber auch heimischer Kaltwasserfisch wie Saibling.
Maximal drei Portionen fettarmes Fleisch (Portionsgröße wie bei Fisch) oder fettarme Wurstwaren (bis zu drei handtellergroße, dünne Scheiben) pro Woche z.B. mageres Hühnerfleisch und Schinken. Rotes Fleisch wie Rind, Schwein oder Lamm und Wurstwaren sollten eher selten gegessen werden.
Bis zu drei Eier in der Woche. Beachten Sie dabei, dass Eier oft auch in verarbeiteter Form in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind (z.B. in Nudeln, Gebäck, Mehlspeisen).

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