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Sabal
Sabal ist eine in Amerika heimische Palmengattung, in der unterschiedlich große, einzelstämmige Fächer-palmenzusammengefasst sind. Einige Arten werden als Zierpflanzen angesetzt. Die Gattung bildet alleine die Tribus Sabaleae.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blasenschwäche, Gebärmutterentzündung, Prostatabeschwerden, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Serenoa repens, Sabal serrulata
Pflanzenfamilie: Palmengewächse = Arecaceae
volkstümliche Namen: Sägepalme
Verwendete Pflanzenteile: Frucht
 
Anwendung
In der Vergangenheit wurden Palmen zur Herstellung von Besen und zum Dachdecken verwendet. Heute werden etliche Arten als Zierpflanzen genutzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Vertreter sind einzelstämmige Fächerpalmen. Sie sind zwergwüchsig bis groß, stammlos oder aufrecht und unbewehrt. Die Pflanzen sind mehrmals blühend und zwittrig. Der Stamm ist häufig niederliegend und nach unten gebogen. Er ist mit Blattbasen bedeckt, rau und undeutlich geringelt, kann aber auch mit zunehmendem Alter glatt werden.
Die Blätter sind kurz oder deutlich costapalmat. Sie sind induplicat gefaltet und verbleiben nach dem Absterben an der Pflanze. Die Blattscheide hat eine auffällige Spalte unter dem Blattstiel, die Ränder der Blatt-scheide sind faserig. Der Blattstiel ist häufig sehr lang. Die adaxiale Hastula ist kurz und abgestumpft, oder häufiger lange und zugespitzt mit scharfem Rand, die abaxiale Hastula ist manchmal als flacher Rücken erkennbar. Die Blattspreite ist flach oder häufiger gebogen. Entlang der zentralen abaxialen Falte ist sie bis zur Mitte oder fast bis zur Rippe zerteilt, weitere Teilungen sind entlang der adaxialen Falten. Es entstehen so linealische, annähernd gleiche, einfach gefaltete Blattsegmente, die kurz bis tief zweiteilig sind. Die Mittelrippe der Segmente ist abaxial auffallend.
Die Blütenstände stehen zwischen den Blättern und bilden Seitenachsen vierter Ordnung. Das Vorblatt ist kurz, zweikielig und zweilappig. Die zu mehreren vorhandenen Hochblätter am Blütenstandsstiel sind unten röhrig mit auffälliger und schmaler Spitze. Die Blütenstandsachse ist gleich lang wie oder länger als der Blütenstandsstiel. Die Hochblätter der Blütenstandsachse gleichen denen am Stiel, werden aber zur Spitze hin kleiner. Die Hochblätter an den Achsen zweiter und dritter Ordnung sind deutlich ausgeprägt, röhrig und werden zur Achsenspitze hin kleiner. An den meisten Achsen ist ein Vorblatt vorhanden. Die blütentragenden Achsen sind schlank, ihre Hochblätter stehen spiralig angeordnet, in jedem sitzt ein kleiner Seitenzweig mit einer einzelnen Blüte.
Die Blüten dieser Gattung sind zwittrig. Sie sind symmetrisch. Der Kelch ist an der Basis etwas verdickt, röhrig und schwach dreilappig. In trockenen Zustand treten die Nerven oft deutlich hervor. Die Krone ist im unteren Teil röhrig, die Lappen sind elliptisch und in der Knospe leicht imbricat. Die sechs Staubblätter haben eher fleischige, flache Staubfäden, die im unteren Teil zu einer Röhre verwachsen sind. Ihr freier Bereich ist ahlenförmig und an der Spitze nicht nach innen gebogen. Die Antheren sind dorsifix, schmal elliptisch und latrors. Die drei Fruchtblätter sind vollständig verwachsen, der Fruchtknoten ist dreilappig und nur etwas breiter als die lange, dreigefurchte Griffel. Die Narbe ist kopfig, dreilappig und papillös. Die Sa-menanlagen stehen basal und sind anatrop. Der Pollen ist ellipsoidisch und leicht asymmetrisch. Die Keimöffnung ist ein distaler Sulcus. Die längste Achse misst 33 bis 50 Mikrometer.
Die Frucht entwickelt sich meist nur aus einem Fruchtblatt, manchmal von zwei oder allen drei. Sie ist kugelig bis birnförmig. An der Basis stehen die Narbenreste und abortiven Fruchtblätter. Das Exokarp ist glatt, das Mesokarp fleischig ohne Fasern, das Endokarp ist dünn und häutig. Der Samen ist nicht mit dem Endokarp verwachsen, glänzend braun und kugelig. Raphe und Narbe sitzen basal. Das Endospermist homogen.

Olive
Die Frucht des mediterranen Olivenbaums ist voll mit wertvollem Pflanzenöl und würzigen, bitteren Stoffen.
Das Olivenöl ist nicht nur ein sehr gesundheitsförderndes Öl in der Küche, sondern stellt auch ein besonders heilsames Öl zur Behandlung der Haut dar. Mit dem reinen Öl kann man die gereizte Haut von Neurodermitikern pflegen, oder man verwendet das Olivenöl in Cremes und Lotionen. Die Olivenfrucht in der Küche stärkt die Leber und hilft bei der Verdauung. Auch Olivenblätter kann man als Heilpflanze einsetzen. Als Bachblüte steht die Olive für die Lebenskraft und Regenerationsfähigkeit.
Der Olivenbaum, auch Echter Ölbaum genannt, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gat-tung der Ölbäume, die zur Familie der Ölbaumgewächse gehört. Er wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Hauterkrankungen, Ekzeme, Neurodermitis, Leber stärkend, Verstopfung, Gallensteine, hoher Blutdruck
wissenschaftlicher Name: Olea europaea
Pflanzenfamilie: Ölbaumgewächse = Oleaceae
englischer Name: Olive
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Öl, Blätter
Inhaltsstoffe: Fettes Öl, Bitterstoffe
Sammelzeit: Herbst
 
Pflanzenbeschreibung
Der Olivenbaum wächst als reich verzweigter, immergrüner Baum oder Strauch und erreicht (je nach Sorte) Wuchshöhen von 10 bis zu 20 Meter. Die wilden Olivenbäume sind kleiner als die Züchtungen. Junge Zweige sind etwas kantig. Die grüngraue, glatte Rinde junger Zweige, die Blattstiele und die Blattspreite sind intensiv silber-grau oder rostfarben beschuppt, die Rinde wird im Alter zu einer rissigen Borke. Der Olivenbaum benötigt viel Zeit zum Wachsen, kann jedoch mehrere hundert Jahre alt werden. Das älteste bekannte Exemplar in Vouves auf Kreta (Griechenland) wird auf 4000 Jahre geschätzt. Da das Innere des Baumes zur genaueren Bestimmung fehlt, geht man von mindestens 2000 Jahren aus. Weitere sehr alte Olivenbäume befinden sich in Spanien: ein Exemplar in Tarragona ist über 1700 Jahre alt, ein weiterer 1200 Jahre alter Baum steht in Castellón. Die Olivenbäume in den Olivenhainen werden zur besseren Ernte beschnitten, damit sie kleiner bleiben. Dabei gilt im Allgemeinen die Regel: je krummer und knorriger, desto besser der Ertrag.
Die Entwicklung und der Wuchs der Wurzeln hängt maßgeblich von der Lockerheit des Bodens ab. Ein lockerer Boden bewirkt ein nahezu senkrechtes Wachstum bis zu 7m in die Erde; ist der Nährboden jedoch fest und felsig, entwickeln sich die Wurzeln eher flach und bilden ein verzweigtes Netzwerk um den Stamm herum. Im Allgemeinen befinden sich die meisten Wurzeln, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit, jedoch in etwa 1m Tiefe. Jede Hauptwurzel der Olive kann einem bestimmten Hauptast zugeordnet werden – entfernt man diesen Ast, degeneriert im Boden der gesamte Wurzelabschnitt.
Der Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, er verliert zu keiner Jahreszeit all sein Laub, sondern mehrere Jahre alte Blätter werden jahreszeitunabhängig abgeworfen. Die gegenständigen, kleinen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 5 mm lang. Die einfache, ledrige Blattspreite ist schmal lanzettlich bis elliptisch, selten schmal eiförmig, 1,5 bis 10 cm lang, 0,5 bis 2 cm breit, ganzrandig und läuft lanzettenförmig spitz nach vorne zu. Auf beiden Seiten der Mittelrippe befinden sich 5 bis 11 Hauptseitennerven. Die Blattoberseite ist graugrün. Die silbrig glänzende und grau gefärbte Blattunterseite besitzt kleine Härchen; sie sind als Sternhaare oder sternförmige Schuppenhaare ausgebildet, die die Wasserabgabe des Baumes vermindern, indem sie die Diffusion von Wasserdampf aus den Spaltöffnungen vermindern.
Abhängig vom Verbreitungsgebiet blühen Olivenbäume von Ende April bis Anfang Juni. An end- oder seitenständigen, 2 bis 4 cm langen, rispigen Blütenständen stehen zwischen 10 und 40 Blüten. Die fast sitzenden, vierzähligen Blüten des Olivenbaumes sind zwittrig, können aber funktional eingeschlechtig sein und besitzen eine doppelte Blütenhülle (Perianth). Die vier Kelchblätter sind 1 bis 1,5 mm lang. Die vier weißen bis gelblichen, 2,5 bis 4 mm langen Kronblätter sind zu einer etwa 1 mm langen Kronröhre verwachsen, die in vier elliptisch-länglichen, involuten, 1,5 bis 3 mm langen Kronlappen endet. Jede Blüte enthält zwei Staubblätter und zwei Fruchtblätter. Wird der Baum durch Trockenheit oder Nährstoffmangel etwa sechs Wochen vor der Blüte gestresst, verringert sich der Ertrag, weil die Blütenzahl vermindert wird und Blüten nicht zum Fruchten kommen. Die meisten Sorten sind selbstbefruchtend, wobei Fremdbestäubung meist den Ertrag steigert. Einige Sorten sind jedoch auf Fremdbestäubung angewiesen und brauchen ein genetisch verschiedenes Exemplar zur Bestäubung. Die Blüte wird über den Wind bestäubt.
Es wird eine einsamige Steinfrucht, die Olive, gebildet. Die ellipsoide bis fast kugelige Steinfrucht weist eine Länge von 0,7 bis 4 cm und einen Durchmesser von 1 bis 2 cm auf. Der harte „Kern“, der Samen, ist von wiechem Fruchtfleisch umgeben. Die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/ braun. Am ertragreichsten ist ein Olivenbaum nach etwa 20 Jahren.

Bachblüten
Was man an anderen bewundert, traut man selbst nicht zu (Larch)
Sie bewundern ihre Mitmenschen, jedoch trauen sie sich selbst gar nichts zu
Mit der Blüte bewundern sie andere, jedoch trauen sie sich jetzt wesentlich mehr zu
Bachblüten
Man fühlt sich leicht zurückgesetzt, übergangen oder beleidigt (Chicory)
Diese Menschen fühlen sich zu leicht zurückgesetzt, übergangen oder gar beleidigt
Mit der Bachblüte können sie dieses Gefühl überwinden
Milchzuckerunverträglichkeit
Bei einer Milchzuckerunverträglichkeit fehlt das Enzym Lactase zur Spaltung von Milchzucker (Laktose). Es kommt zu Blähungen und Durchfall. Der Mangel an den Enzym Lactase ist bei Säuglingen und Kinder selten, jedoch sind Erwachsene ganzer Bevölkerungsgruppen Lactoseintolerant, dass heißt, ihnen fehlt das Enzym und sie können den Milchzucker nicht abbauen.
Milchzuckerunverträglichkeit
Beschwerden nach Milchverzehr?
Bei der Laktoseintoleranz kann der Milchzucker nicht richtig verdaut werden. Er kann im Darm nicht aufgenommen werden, gelangt deshalb in den Dickdarm und löst Beschwerden aus. Welche Beschwerden auftreten und wie stark diese sind, ist allerdings individuell sehr unterschiedlich und hängt vom Ausmaß der persönlichen Verdauungsleistung ab. Ob Sie auf Milch, Pudding, Topfencreme oder Käse verzichten müssen, erfahren sie hier.
Was ist die Milchzuckerunverträglichkeit?
Bei der Laktoseintoleranz wird der Milchzucker (Laktose) nicht vertragen.
Die Laktose ist der in der Milch natürliche enthaltenen Zucker, der durch das Enzym Laktase im Darm in seine Einzelteile zerlegt wird. Dies ist notwendig, um den Milchzucker zu verdauen und ins Blut aufzunehmen. Bei der Laktoseintoleranz besteht ein Mangel an diesem Enzym, wodurch die Verwertung bzw. der Abbau von Laktose im Dünndarm nicht oder nur teilweise möglich ist. Ist also zu wenig von diesem Enzym vorhanden, wird der Milchzucker nur teilweise gespalten und aufgenommen, der übrige Teil gelangt in den Dickdarm. Dort kann er mehr oder weniger starke Beschwerden verursachen – muss er aber nicht.
In Nordeuropa haben circa 5 bis 15 Prozent, in Österreich unter 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine Laktoseintoleranz. Generell kann man sagen, dass mit zunehmenden Alter des Menschen die Wahrscheinlichkeit für eine Laktoseintoleranz zunimmt.
Von der Laktoseintoleranz, die im Laufe des Lebens auftreten kann, muss die Milcheiweißallergie unterschieden werden.
Symptome
Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein und reichen von weichen schmierigen Stühlen bis hin zu Durchfällen, Blähungen und kolikartigen Bauchschmerzen, Übelkeit und selten auch Erbrechen.
Oft sind allerdings keine speziellen Beschwerden erkennbar. Die Betroffenen fühlen sich einfach nur abgeschlagen, müde und unwohl. Dadurch wird die Diagnose einer Laktoseintoleranz oft erschwert.

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