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Rooibos
Der Roibusch-Tee ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil er milder ist als Schwarztee und Kaffee. Dass er auch Heilkräfte hat, wissen jedoch nur wenige. Sogar eine Verlangsamung der Alterung wird ihm nachgesagt. Aber auch gegen Allergien kann man Roibusch-Tee einsetzen.
Rooibos (gesprochen Roiboss in zwei Silben; eingedeutscht Rotbusch) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Sie gedeiht ursprünglich in den westlichen Bergregionen der südafrikanischen Provinz Westkap. Ausleseformen von Aspalathus linearis werden zur Gewinnung von Rooibostee angebaut. Dieser ist im südlichen Afrika ein beliebtes koffeinfreies Getränk.
 
Steckbrief
Heilwirkung: entspannend, tonisierend, krampflösend, Übelkeit, Magenschmerzen, Magenkrämpfe, Aller-gien, Ekzeme, Asthma, Heuschnupfen, Alterserscheinungen (Anti Aging), Karies
wissenschaftlicher Name: Aspalathus linearis
englischer Name: Redbush, Redbos
volkstümlicher Name: Roibusch, Rotbusch, Roiibusch, Rooibusch, Rotbuschsie, Roibos, Roiboos, Koopmans, Buschmanntee, Massaitee
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Stängel
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Fluor, Aluminium, Vitamin C, Borneol, Kalk, Essigsäure, Eugenol, Flavonoide, Gallussäure, Gerbsäure, Eisen, Kaffeesäure, Kalium, Kupfer, Limonen, Linalool, Magnesium, Mangan, Natrium, Phenol, Rutin, Thymol, Zink
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Den Roibusch kann man als Tee einfach so zum Genuss trinken. Da er weder Coffein enthält, putscht er nicht auf und entwässert auch nicht. Daher ist er auch für Kinder geeignet. Auch für den Einsatz in der Heilkunde eignet sich der Roibuschtee. Er wirkt entspannend, gibt Kraft und hilft gegen leichte Verdauungsbeschwerden. Auch bei Allergien kann man ihn versuchen. Da der Roibusch Fluor enthält, kann er auch gegen Karies vorbeugen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Rotbusch wächst in Südafrika und wurde dort schon immer gerne von den Ureinwohnern als Tee getrunken. Die Pflanze wird auch heute ausschließlich in Südafrika angebaut. Sie wird bis zu 2 Meter hoch und gehört zur Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Erbsen usw.). Die dünnen, nadelartigen Blätter sind weich und grün. Von Juli bis Oktober (das ist in Südafrika Frühling) blüht der Roibusch mit gelben Blüten. Erst wenn die Pflanze achtzehn Monate alt ist, kann sie geerntet werden.
Bei Aspalathus linearis handelt es sich um einen sehr variablen Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht. Er besitzt aufrechte bis ausgebreitete, rutenartige Zweige, an denen sich dünne Ästchen befinden. Die Rinde junger Zweige ist oft rötlich. Die wechselständig und meist dicht zusammenstehenden Laubblätter sind grün, etwa 1 mm dick und 1,5 bis 6 cm lang, besitzen etwa die Form von Kiefernnadeln, sind allerdings sehr weich. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die Blütezeit liegt im südafrikanischen Frühling bis frühen Sommer. Die kurzen gestielten Blüten stehen einzeln oder in dichten Gruppen an den Enden der Zweige. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind gelb. Die relativ kleine Hülsenfrucht enthält meist einen oder zwei harte Samen.

Malabarkino
Pterocarpus marsupium, auch bekannt als Malabar kino, Indischer kinobaum oder Vijayasar, ist ein mittel bis großer, laubwechselnder Baum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Es ist in Indien, Nepal und Sri Lanka beheimatet, wo es in Teilen der Western Ghats in der Region Karnataka - Kerala und auch in den Wäldern Zentralindiens vorkommt. Es ist auch unter den Namen benga bekannt, bijiayasal (in WestNepal), piasal (Oriya), Venkai und viele andere.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name: Pterocarpus marsupium
Verwendete Pflanzenteile: Saft aus der Rinde
 
Verwendet
Von Teilen des indischen Kinos (Kernholz, Blätter, Blüten) wird seit langem ange-nommen, dass sie im Ayur-veda medizinische Eigenschaften haben. In Karnataka ist die Pflanze als Honne oder Kempu Honne be-kannt. Die Kannada-Leute in Idien stellen einen hölzernen Becher aus dem Kernholz dieses Kräuterbaumes her. Eine 2005 pharmakologische Studie ergab, dass Vijayasar-Extrakt ein wirksames blutzuckersenkendes Mittel darstellt und bei der Behandlung von Diabetes nützlich sein kann.

Bachblüten
Ich fühle mich verloren (Gorse)
Diese Menschen fühlen sich komplett verloren
Mit der Blüte können sie das verloren überwinden
Bachblüten
Ich muss ständig in Gesellschaft sein (Heather)
Diese Menschen müssen immer in Gesellschaft sein
Hier hilft Heather um nicht ständig in Gesellschaft zu sein
Obst
Obst, am besten frisch und der Saison entsprechend, Trockenobst
-     Bei Trockenobst ist die Portion wegen des geringen Wasseranteils deutlich kleiner (ca. ½ Hand)
-     Wird bei stark gezuckerten Obstkonserven auch Obst verwendet, so zählen sie – wie die Süßgetränken – zu den Süßigkeiten
-     Ein Glas Fruchtsaft kann ab und zu eine der insgesamt zwei täglich empfohlenen Obstportionen ersetzen.
Obst ist ein Sammelbegriff der für den Menschen roh genießbaren, meist wasserhaltigen Früchte oder Teilen davon (beispielsweise Samen), die von Bäumen, Sträuchern und mehrjährigen Stauden stammen.
In Deutschland liegt der durchschnittliche tägliche Verzehr von Obst und Obsterzeugnissen (ohne Obstsäfte) laut einer Studie von 2008 bei Männern bei 230 Gramm und bei Frauen bei 278 Gramm.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen ernannte 2021 zum internationalen Jahr des Obst und Gemüses.
Hildegard – ihr Leben, ihre Zeit
Jede Woche lässt sich die Äbtissin zweimal mit dem Boot über den Rhein fahren, um ihre Schwestern in Eibingen zu besuchen.
Noch immer lebt die alte Frau mit ihren Visionen, den Bildern, der „Schau“. Obwohl sie zwischen 1170 und 1173 lange und schwer krank ist, arbeitet sie wieder an den Aufzeichnungen der Visionen. In ihren letzten Schriften beschreibt sie „das Wirken Gottes in Welt und Mensch“. Über den „Bau der Welt“ schreibt sie, von der Natur des Menschen“, von Himmel und Erde und dem Platz, den der Mensch im Kosmos hat. Sie schreibt vom Ende der Welt und vom Ursprung des Lebens. Und findet und benennt, was ganz am Anfang bei der Erschaffung der Welt stand – die Liebe. Am 17.September 1179 stirbt Hildegard von Bingen, Äbtissin der Klöster Rupertsberg und EibingenRüdesheim, hochbetagte im Kreise ihrer Nonnen. Einige Jahrzehnte später wird Hildegard von Bingen bereits mit einem Heiligenschein dargestellt. Heilig gesprochen wurde sie jedoch nie. Heiligsprechungsprozess, der unter Papst Gregor IX. 1227 eingeleitet wurde ist nie durchgeführt worden. (Heilig gesprochen worden am 10.05 2012 und zur Kirchenlehrerin erhoben worden am 07.10.22012 durch Papst Benedikt XVI.) Für das Volk war es ohne Bedeutung. Es hat Hildegard von Bingen bereits kurz nach ihrem Tod mit Hin-gabe verehrt und in den Kreis der Volksheilige aufgenommen.
Kommentar der Hildegard-Ärztin:
Ich als Ärztin habe mit der Lehre der heiligen Hildegard durch das Buch „Heilwissen“ (Causae et Curae – Ursachen und Behandlung von Krankheiten) erstmals Kontakt aufgenommen.
Beim Durchlesen erschien mir anfangs die Art und Weise des Beschreibens der Heilmethoden, des Aderlasses u.a., sehr befremdlich. Erst als ich die Bücher von Dr. Hertzka las, wurde mir einiges klarer. Den Aderlass lernte ich bei einem Kollegen, der schon mit der Heilmethode vertraut war. Das war 1995 und seitdem sind der Aderlass und viele Heilanwendungen der Hildegardmedizin ein fester Bestandteil meiner Therapiemethoden. Zurzeit ist es meiner Kenntnis nach nur möglich, sich das Wissen über die Hilde-gardmedizin autodidaktisch anzueignen. Es wäre sehr wünschenswert, gäbe es entsprechende Anleitungen auf diesem Gebiet. Von der Ärzteschaft werden alternative Heilmethoden generell kritisch betrachtet und z.T. verhemmend abgelehnt. Ich lebe jedoch nach dem Grundsatz: „Wer heilt, hat recht“. Denn es geht nicht darum, was wissenschaftlich beweisbar ist, sondern was Patienten hilft. Wir haben sehr oft erlebt, dass schulmedizinische Heilmethoden katastrophale Auswirkungen hatten, obwohl sie als unbedenklich erklärt wurden. Die Hildegardmedizin bietet so einfache und trotzdem hochwirksame Heilmittel, die sehr einfach anzuwenden sind und kaum unerwünschte Wirkungen haben. Die Elixiere und Heilmittel sind im Handel sogar als Lebensmittel registriert, was ihre Unbedenklichkeit unterstreicht, ihre Wirksamkeit aber nicht vermindert.
Somit hat Dr. Hertzka eine Medizin „aus der Taufe gehoben“, die für alle Menschen zugänglich und einfach anzuwenden ist, jedoch den Arzt nicht ersetzen will und kann.

Heiße Bäder (Temperatur 32-45°C)
Heiße Bäder spielen in der Kneippkur nur eine untergeordnete Rolle. In der Regel werden sie nur auf ärztlichen Rat hingenommen.
 
Wechselbäder
Als Wechselbäder werden die Bäder bezeichnet, bei denen auf ein längeres warmes Bad ein kurzes kaltes folgt. Meist wendet man Wechselbäder bei den Teilbädern an, also z.B. das Wechselarm- und Wechselfußbad.
TECHNIK
Ich machte den Versuch, die warmen Bäder mit kalten zu verbinden und ließ die Patienten zuerst 10 Minuten ins warme (Temperatur ca. 36-38°C), dann eine halbe Minute ins kalte (Temperatur ca. 15-18°C), dann wieder ins warme Bade steigen und so ließ ich sie zwei bis drei Wechsel vornehmen.
Die Anwendung wird mit dem kalten Bad abgeschlossen. Leidet man jedoch an Gefäßkrämpfen, so ist die Abschlussanwendung immer das warme Bad! Auch hier trocknet man sich danach nicht ab, sondern das Wasser wird abgestreift und der Körper bzw. Körperteil durch Bewegung erwärmt.
WIRKUNG
Wechselbäder stärken Herz, Gefäße und den Kreislauf und wirken zudem abhärtend.
Durch diese Bäder habe ich bei Korpulenten, Gichtleidenden und Rheumatikern bessere Erfolge erzielt und habe sie deshalb öfter angewendet. Den Nachteil des warmen Bades, welches gerne Schwäche und Verweichlichung brachte, hob das kalte Bad, wenn auch nicht jedesmal ganz, so doch wenigstens teilweise auf und ich hatte Jahre hindurch in vielen Fällen recht gute Erfolge erzielt.
Nicht geeignet sind Wechselbäder bei Krampfaderleiden!

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