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Sauerampfer
Der Wiesen-Sauerampfer, auch Großer Sauerampfer, Sauerampfer, Sauerlump (Sachsen) oder Blacke (Schweiz) genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Knöterichgewächse gehört. Er wird als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet.
Der Sauerampfer liebt feuchte Wiesen und Gebüsche. Dort wächst er mit großen lanzettartigen Blättern. Später treibt er einen Stängel aus mit kleineren Blättern und rötlich-grünen Blüten. Die Blätter schmecken säuerlich. Sauerampfer ist ein beliebtes Wildkraut, das als Salatgewürz gern verwendet wird. Da er viel Vitamin C enthält, erfrischt er und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Auch als Tee kann man getrockneten Sauerampfer zubereiten und zur Stärkung der Verdauung trinken. Wichtig ist jedoch, dass man nicht zu viel Sauerampfer verwendet, denn die darin reichlich vorhandene Oxalsäure und im Sauerampfer vorhandene Alkalisalze wirken in großen Dosen giftig.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, Fieber, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Durchfall, Würmer, Skorbut, Blutarmut, Frauenbeschwerden, Wunden, Hautausschläge, Pickel, Furunkel, Geschwüre, Schwellungen
wissenschaftlicher Name: Rumex acetosa
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name: Sorrel
volkstümliche Namen: Großer Ampfer, Salatampfer, Sauergras, Sauerknöterich, Wiesen-Sauerampfer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Oxalsäure, Kaliumbioxalat, Eisen, Flavonglykoside, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperosid
Sammelzeit: April bis Mai
 
Anwendung
Beim Sammeln des Sauerampfers ist darauf zu achten, dass er nicht von überdüngten Wiesen stammt. Ausgewählt werden sollten nur Exemplare mit makellosen Blättern. Ältere Exemplare mit rostbraunen Löchern im Blatt sind in größerer Menge besonders unbekömmlich. Man kann den Sauerampfer ähnlich wie Spinat zubereiten, bzw. ihn mit diesem mischen, damit ein etwas würzigerer Geschmack entsteht. Auch als Salat oder in cremiger Ampfersuppe wird er verwendet. Besonders bekannt und beliebt ist die Ampfersuppe in Belgien und Frankreich, aber auch in Osteuropa, insbesondere Polen und Litauen. Sie schmeckt heiß und auch eisgekühlt. In Ungarn werden Sauerampferblätter ähnlich wie bei Cremespinat passiert, aufgekocht, mit saurer Sahne und Mehl eingedickt und mit Zucker abgeschmeckt. Dazu werden Pellkartoffeln und Spiegelei gegessen. Passierter Sauerampfer ist in Ungarn auch tiefgekühlt im Handel erhältlich. Junge Blätter des Sauerampfers können an Salate geschnitten oder auch an Saucen und Omelettes gegeben werden. Sauerampfer ist eines der sieben Kräuter, die traditionell in der Frankfurter Grünen Soße Verwendung finden. Bei Verdauungsbeschwerden kann Sauerampfer als Heilmittel genommen werden. Obwohl Sauerampfer eine große Menge Eisen enthält, sollte bei Eisenmangel eher auf den Genuss verzichtet werden, da die in hohen Konzentrationen enthaltene Oxalsäure die Eisenaufnahme hemmt.
Sauerampfer als Heilkraut
In Zeiten, in denen vitaminreiche Kost Mangelware war, wurde Sauerampfer gegessen, um Skorbut zu heilen. Sein Vitamin-C Gehalt liegt meist zwischen 50 und 100mg pro 100 Gramm frischem Sauerampferkraut deutlich über dem vieler anderen Kräuter. Neben Vitamin C enthält die Pflanze auch ausreichend Vitamin B1, B2, B6 und E.
Die anderen Inhaltsstoffe sind zudem förderlich, um Blutarmut vorzubeugen, haben außerdem eine blutreinigende und wassertreibende Wirkung. Von Bedeutung im Sauerampfer sind ebenfalls die Bitterstoffe und die Gerbstoffe, welche die Produktion von Verdauungssäften aktivieren und deftige Speisen leichter bekömmlich machen. In der Vergangenheit wurde Sauerampfer daher auch zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Zur Blutreinigung sowie für die allgemeine Vitalität wird mitunter Sauerampfertee getrunken. Hierfür wird etwa ein gehäufter Esslöffel frisches Sauerampferkraut mit 250ml heißes, aber nicht mehr kochendem, Wasser übergoßen und für etwa 5 bis 10 Minuten ziehen gelassen. Mehr als drei Anwendungen pro Tag für etwa eine Woche wird dabei nicht empfohlen.
In alten Kräuterbüchern wird der Sauerampfer meist noch als Mengelwurz oder Sauwerampffer bezeichnet. Laut dem Kräuterbuch von Pietro Andrea Mattioli (1590) wurde der Sauerampfer u.a. bei Verstopfungen oder bei Ohren- und Zahnschmerzen verwendet. Dort wurde empfohlen die Pflanze in Wein zu sieden. Die Wurzeln des Sauerampfers wurden zudem gegen Juckreiz verwendet.
Der Sauerampfer wurde auch von Pfarrer Kneipp als nützliches Heilmittel beschrieben.
Hinweis: Sauerampfer sollte als Heilkraut nicht bei Menschen mit bekanntem Nierenleiden verwendet werden. Ebenso kann das enthaltende Kaliumhydrogenoxalat Krämpfe in der Schwangerschaft auslösen, weswegen es auch hier nur sparsam verwendet werden sollte. Außerdem sollten Menschen mit Eisenmangel Sauerampfer etwa zwei Stunden zeitversetzt zu eisenhaltigen Mahlzeiten essen, da die Oxalsäure die Eisenaufnahme aus pflanzlicher und tierischer Nahrung behindert. Sollte dennoch Sauerampfer in größeren Mengen verwendet werden, wird die Konsultation mit einen Arzt dringend empfohlen.
Sauerampfer in der Küche
Sauerampfer kommt immer mehr in Mode. Vor allem in Naturkostgeschäften gibt es zur Saison vermehrt Sauerampfer zu kaufen. Alternativ kann man das Knöterichgewächs selber sammeln. Als Faustformel des letzten Erntetages gilt - wie bei Rhabarber - der 24. Juni. Ab diesem Datum nimmt die Konzentration der Oxalsäure, die Sauerampfer den bitterlichen Geschmack verleiht, zu und macht das Wildkraut unangenehm im Geschmack und irritiert den Magen. Deshalb sollte Sauerampfer danach nur noch gelegentlich und in geringen Mengen gegessen werden.
Ein Merkmal, anhand dem sich der Oxalsäuregehalt etwas abschätzen lässt, ohne die Pflanze zu kosten, ist die Färbung der Blätter. Sind die Blätter durchgängig grün, ist der Gehalt nicht so hoch wie, wenn die Blätter beginnen, rot zu werden oder bereits komplett rot gefärbt sind. Gesammelt werden sollten demnach nur die grünen, jungen Blätter.
Der Geschmack von Sauerampfer lässt sich als säuerlich und frisch beschreiben, weshalb Sauerampfer besonders gut in Kombination mit Blattsalaten passt. Alternativ lässt sich Sauerampfer wie Spinat zubereiten oder findet Erwähnung in Rezepten mit Kräuterbutter, Kräuterquark oder der bekannten Sauerampfersuppe. Für die Suppe wird der Sauerampfer meist püriert und mit anderen Kräutern wie Petersilie oder Kerbel verfeinert. Das Kraut ist im Übrigen auch Bestandteil der berühmten Frankfurter Grünen Sauce. Eine weitere Verwendung hat Sauerampfer als Zutat in Wildkräutersalaten.
Wenn die Saison zu Ende ist, bekommt man Sauerampfer in russischen Lebensmittelläden ganzjährig. Eingelegt im Glas gilt Sauerampfer in Russland als Spezialität.
Sauerampfer sollte immer nur frisch verwendet werden. Das Aroma bzw. der Geschmack geht beim Trocknen nahezu vollständig verloren. Menschen, die Nierenbeschwerden beklagen, sollten nur begrenzt Sauerampfer essen, da die enthaltende Oxalsäure die Bildung von Nierensteinen begünstigen kann.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern. Als Überdauerungsorgan wird ein Rhizom gebildet. Seine tütenförmigen Blattscheiden sind durch Verwachsung der Nebenblätter entstanden und dienen als Knospenschutz. Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Der Wiesen-Sauerampfer ist zweihäusig getrenntgeschlechtig. An blattlosen Blütenstandsschäften stehen die rispigen, thyrsenförmigen Gesamtblütenstände, die aus die dichasial wickeligen Teilblütenständen bestehen. Die relativ kleinen Blüten sind rot. Die inneren drei Perigonblätterwachsen (bei den weiblichen Blüten) nach der Anthese weiter und hüllen dann als Valven die kleinen Nussfrüchte ein.
 
Anbau, Aussaat und Pflege
Standort
Sauerampfer ist eine relativ anspruchslose Pflanze. Am besten wächst und gedeiht das Knöterichgewächs auf sonnigen bis halbschattigen Standorten. Die Böden sollten feucht, nährstoffreich und gut humos sein. Insofern Sauerampfer als Küchenkraut angepflanzt wird, empfiehlt es sich eher halbschattige Standorte zu wählen, da die Pflanze sowie die Blätter dadurch kleiner bleiben und somit einen meist milderen Geschmack entwickeln. Kalkige Böden sind für den Anbau weniger geeignet. Sauerampfer gilt als Zeigerpflanze für saure Böden und würde bei erhöhten Kalkgehalten zunehmend verhungern.
Aussaat
Die Aussaat der Sauerampfer-Samen sollte zwischen März (im Frühbeet oder Balkon) und April (Freiland) erfolgen. Es ist durchaus auch möglich die Pflanzen auf der Fensterbank oder im Zimmergewächshaus vor zu kultivieren, um sie dann gegen April ins Freiland oder auf dem Balkon umzupflanzen. Die Pflanze benötigt ausreichend Wärme mit Temperaturen um die 15 °C. Die Samen werden nur oberflächlich auf die Erde gedrückt, da Sauerampfer ein Lichtkeimer ist.
Für die Vorzucht empfiehlt sich zunächst relativ nährstoffarme Erde. Die eigentliche Erde sollte nicht zu durchlässig, gern lehmig und nährstoffreich sein.
Pflanzpartner
Sollte Sauerampfer Bestandteil im Kräutergarten werden, so empfiehlt es sich die Pflanze mit Kräutern wie Löwenzahn, Brennnessel oder Borretsch zu kombinieren.
Düngung
Sauerampfer hat einen erhöhten Nährstoffbedarf. Im Freiland sollte die Erde bzw. der Boden daher etwas vorgedüngt sein. Es empfiehlt sich Kompost oder eine vorherige Gründüngung, andere organische oder organo-mineralische Dünger sind jedoch auch nutzbar. Bei Verwendung von Blumenerde muss nicht zusätzlich gedüngt werden, da die meisten im Handel erhältlichen Erden bereits vorgedüngt sind. Wächst der Sauerampfer in Kübelkultur empfiehlt sich eine leichte Düngung alle 6 bis 8 Wochen.
Vermehrung
Die Vermehrung kann ebenso über Teilung älterer Pflanzen erfolgen. Da Sauerampfer dazu neigt, sich unkontrolliert zu verbreiten, sollten die Pflanze im heimischen Garten in Kübeln gehalten werden. Besonders die bis zu 150cm langen Wurzeln sind dafür verantwortlich, dass Sauerampfer an verschiedensten Stellen als Jungpflanze zu Tage tritt. Andere Pflanzen werden mitunter in Mitleidenschaft gezogen und verdrängt. Eine Bekämpfung durch das Zerhacken der Wurzel ist nicht möglich, vielmehr werden stattdessen unzählige Senker gebildet.
Ernte
Zur Zeit der Ernte sollten die Blätter am besten frisch verwendet werden. Trocknung und Einfrieren ohne Wasser ist als Konservierungsmethode nicht oder nur bedingt zu empfehlen. Eine Konservierung durch Einlegen in Öl ist gut möglich.

Melonenbaum
Papayas erinnern an die Tropen und ferne Reisen, wenn man sie im Angebot europäischer Supermärkte entdeckt. Hierzulande erhält man meistens nur die kleinen Papayaarten, die bis zu einem Pfund schwer werden und sie reichen meistens auch nicht an das Aroma frisch geernteter Früchte heran. Aber sie enthalten fast ebenso reichlich Samen, wie ihre größeren Geschwister. Und obwohl die meisten Genießer die Samen wegwerfen, sind diese in gesundheitlicher Hinsicht jedoch fast noch wertvoller als die Früchte. Die Samen fördern nicht nur die Verdauung, was auch die Früchte können, sondern helfen auch gegen Menstruationsbeschwerden und stärken das Immunsystem.
Papaya, auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Carica innerhalb der Familie der Melonenbaumgewächse. Die Wildform kommt vom südlichen Mexiko bis Costa Rica vor. Die Kulturform ist eine wichtige tropische Nutzpflanze. Die Papaya war 2008 die fünfte Pflanzenart, deren Genom komplett sequenziert wurde.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Wurzel: Hauterkrankungen, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Blätter: Entgiftung, Husten (Rauchen der Blätter), Pilzinfektionen, Frucht: Entgiftung, Fettsucht, Verdauungsschwäche, Samen: Verdauungsschwäche, Durchfall, Darmparasiten, Pilzinfektionen, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Empfängnisverhütend, Immunsystem stärkend, Krebs vorbeugend
wissenschaftlicher Name: Carica papaya
englischer Name: Papaw, Papaya
volkstümlicher Name: Melonenbaum
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen, Wurzel, Blätter
Inhaltsstoffe: Papain, Campesterol, Cryptoxanthin, Phenylalanin, Stigmasterol, Vitamin C, Myrosin, Violaxanthin
Sammelzeit: ganzjährig
 
Anwendung
Die Kerne der Papaya enthalten große Mengen an Papain, einem eiweißspaltenden Enzym. Sie wurden früher in der Volksmedizin als Entwurmungsmittel verwendet und heute in Pulverform als Zartmacher für Fleisch. Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn man rohes Fleisch in die Blätter des Papayabaums einwickelt oder in frischen Papayasaft einlegt.
Die häufigste Anwendung der Papaya ist der Genuss der Frucht. Man kann sie einfach wie eine Melone essen oder in Fruchtsalaten anmachen. Unreife Früchte werden häufig zu Chutneys verkocht. Man kann sie verwenden wie Zucchinis bzw. Sommerkürbisse. Die Frucht entgiftet den Körper und hilft beim Abnehmen. Für medizinische Zwecke kann man auch die Wurzel des Papayabaums einsetzen. Sie hilft gegen Hautkrankheiten und Probleme des Harnapparates. Die Blätter der Papayapflanze kann man zur Entgiftung als Tee trinken. Gegen Husten kann man die getrockneten Blätter rauchen. Besonders vielfältig ist die Wirkung der Samen. Gegen Durchfall und Darmparsiten kann man sie kauen. Dieser Einsatzzweck ist vor allem bei Tropenreisen sehr nützlich, denn man kann einfach einige der Papayasamen aufheben und trocknen, damit man sie im Falle eines Reisedurchfalls zur Hand hat. Meist helfen sie prompt. Außerdem regen die Papayasamen die Verdauungsorgane an und unterstützen so die problemlose Verdauung der tropischen Speisen. Sie helfen auch gegen Prämenstruelles Syndrom und Wechseljahresbeschwerden. Sogar eine empfängnisverhütende Wirkung wird ihnen bei regelmäßiger Einnahme nachgesagt. Diese Wirkungen hängen mit einem eventuellen Gehalt an progesteronähnlichen Stoffen zusammen. Auch das Immunsystem sollen die Papayasamen stärken und sogar bei Krebs vorbeugen. Mit einer Pfeffermühle gemahlen kann man die Papayasamen auch als Pfefferersatz benutzen. Der in Samen, Früchten und Blättern enthaltene Stoff Papain unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern macht damit eingeriebenes Fleisch zarter.
Verwendung in der Küche
Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem Isan, und in Laos ist Som Tam, ein (sehr) scharfer Salat aus unreifen Früchten mit in Fischsauce eingelegten Krebsen und Klebreis das Nationalgericht. Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an Kapuzinerkresse erinnert. Die Frucht muss beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken aufweisen, dann reift sie noch vollständig nach. Den Grad der Reife kann man vor allem an der Festigkeit erkennen: Je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer ist sie. Sie zeichnet sich dann durch einen be-sonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich heimisch in Mittelamerika, wird der Papayabaum inzwischen in tropischen Ländern rund um den Globus angebaut. Es gibt viele Arten von Papayas, bei denen vor allem zwei grundsätzliche Sorten unterschieden werden. Papayas aus Hawaii und Brasilien sind etwa doppelt so gross wie Birnen und wiegen maximal 500g. In Mexiko und anderen Gegenden wachsen hingegen große Papayas, die 3 bis 5 kg schwer werden. In europäischen Supermärkten erhält man vorwiegend die kleineren Papayas aus Hawaii und Brasilien. Die Papayapflanze ist ein palmenähnlicher Baum, deren kleine Sorten zwischen zwei und drei Meter hoch werden. Die großen Sorten werden bis zu acht Meter hoch. Sie haben einen geraden Stamm ohne verzweigende Äste oder Zweige. Am oberen Ende des Stammes wachsen die großen, gelappten Blätter, die an Feigenblätter erinnern, aber noch großer werden, nämlich bis zu 70 Zentimeter im Durchmesser. In den Blattachseln sprießen die weißen Blüten. Es gibt weibliche, männliche und zweigeschlechtliche Blüten. An machen Bäumen wachsen nur männliche, an anderen nur weibliche und an wieder anderen Pflanzen beide Arten von Blüten. Die Papayapflanzen können ihr Geschlecht sogar wechseln. Aus den befruchteten weiblichen Blüten entwickeln sich die Papaya-Früchte. Sie haben birnenartige Form und haben eine gelbe oder gelbgrün gescheckte Farbe. Ihr Fruchtfleisch ist gelblich bis dunkelorange und erinnert geschmacklich an Melonen, aber mit einen speziellen Papaya-Aroma. In der Mitte der Früchte befinden sich hunderte von schwarz-grauen, runzligen Samen, die meist von einer Galertschicht umgeben sind. Diese Kerne kann man aus der Frucht löffeln, mit einem Küchentuch abrubbeln und trocknen lassen. Papayabäume tragen schon im ersten Jahr die ersten Früchte und werden im Normalfall bis zu fünf Jahre alt.
Diese Pflanze wird oft als Baum bezeichnet, weil sie einen baumartigen Habitus besitzt. Die Papaya ist eine mächtige, meist unverzweigte, aufrechte, baumartige Pflanze. Der einzelne Stamm, der – bis auf die Tracheen – nicht verholzt, erreicht Wuchshöhen von 5 bis 10 Metern. Aufgrund der fehlenden Verholzung, der Wuchsform und der Langlebigkeit kann die Papaya weder als Baum, noch als Strauch oder Staude bezeichnet werden. Manche sprechen von einem baumförmigen Kraut. Die Laubblätter sind spiralig um den Stamm angeordnet und werden kontinuierlich nach einer gewissen Zeit (also nicht in bestimmten Jahreszeiten) abgeworfen, so dass der Stamm unten kahl ist und oben einen Schopf von Blättern trägt. Am Stamm bleiben Blattnarben erhalten. Die großen Blätter sind gestielt und die Blattspreite besitzt einen Durch-messer von 50 bis 70 cm, sie sind tief handförmig gelappt; meist in sieben Lappen.
Die Blüten entspringen den Blattachseln und stehen somit direkt am Stamm. Die Blüten sind diözisch verteilt. Die Frucht wird länglich-oval etwa 15 bis 45cm im Längsschnitt und 10 bis 30 cm im Durchmesser groß und kann ein Gewicht von 3 bis 6 kg erreichen. In Europa kommt fast ausschließlich die hawaiische oder brasilianische Papaya in den Handel, deren Exemplare lediglich 0,5 kg erreichen. Die Schale der vollständig ausgereiften Beere ist gelblich-grün, das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze Samen, die von einem Häutchen umgeben sind.

Bachblüten
Ich lasse mich leicht überreden (Cerato)
Sie lassen sich sehr leicht überreden
Mit der Cerato werden sie standhafter und lassen sich kaum mehr überreden
Bachblüten
Ich habe Selbstmordgedanken (Cherry Plum)
Diese Menschen neigen zu Selbstmordgedanken
Hier hilft diese Bachblüte um diese Gedanken wieder fallen zu lassen
Diabetes mellitus
Basistherapiemaßnahmen bei Diabetes mellitus
Bei Diabetes mellitus ist die Basistherapie immer eine Ernährungsumstellung bzw. -optimierung und körperliche Aktivität. Dazu kommen die regelmäßigen Selbstkontrolle wie Blut- und Harnzucker, Gewicht, Blutdruck, deren Dokumentation und das regelmäßige Wahrnehmen von ärztlichen Kontrolle. Je nach Diabetes Typ und Krankheitsdauer kommen noch die medikamentösen Behandlung des Blutzuckers und weiteren Faktoren hinzu.
Der Diabetes mellitus (‚honigsüßer Durchfluss‘, ‚Honigharnruhr‘; von altgrie-chisch διαβήτης diabḗtes [zu διαβαίνειν diabainein, deutsch ‚hindurchgehen‘, ‚durchfließen‘] und lateinisch mellitus ‚honigsüß‘), umgangssprachlich kurz Diabetes, deutsch Zuckerkrankheit (früher auch Zucker-harnruhr) oder seltener Blutzuckerkrankheit, bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselstörungen des Kohlenhydratstoffwechsels, die auf einem (absoluten oder relativen) Mangel an Insulin beruhen und zu einer chronischen Überzuckerung führen. Zu den Kennzeichen dieser komplexen Störung gehören Hyperglykämie, Glucosurie, Azidose und Ketose.
Das Wort beschreibt deren Hauptsymptom, die übermäßige Ausscheidung von Zucker mit dem Urin. Thomas Willis diagnostizierte 1675 die Krankheit, wie bereits Ärzte der Antike in Indien, Alexandria und Rom, anhand einer Geschmacksprobe des Urins, denn der Harn von Personen mit Diabetes weist bei erhöhtem Blutzuckerspiegel einen süßlichen Geschmack auf.
Mechanismen, die zur Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) führen, setzen überwiegend am Insulin, dem Hauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsels im menschlichen Körper, an: absoluter Insulinmangel, relativer Insulinmangel durch eine abgeschwächte Wirksamkeit des Insulins (Insulinresistenz) oder beides zusammen. Folgen des Diabetes mellitus sind vor allem Veränderungen am Nervensystem und am Blutgefäßsystem, darunter das diabetische Fußsyndrom.

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