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Hahnenfuss t
Der Hahnenfuß ist eine verbreitete Pflanze auf Wiesen und Weiden. Auch als Gartenunkraut kommt er häufig vor. Seine leuchtend gelben Blüten glänzen wie lackiert und erfreuen jedes Kind, das im Hahnenfuß eine wunderschöne Blume erkennt. Doch leider enthält der Hahnenfuß Scharfstoffe, die ihn giftig machen. In der Pflanzenheilkunde kann man ihn daher kaum verwenden. Nur in homöopathischer Dosis findet er eine sichere Anwendung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch ab D3! Muskelschmerzen, Hautausschläge, Konjunktivitis
wissenschaftlicher Name: Ranunculus acris
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
andere Namen: Scharfer Hahnenfuß
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Hahnenfuß nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder   äußerlich anwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Hahnenfußarten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze. Die meisten Arten gedeihen terrestrisch, einige Arten als Sumpfpflanzen und wenige Arten als flutende Wasserpflanzen. Es können je nach Art knollige Speicherwurzeln, Rhizome, Stolonen oder eine knollige Stängelbasis ausgebildet werden. Der aufrechte, aufsteigende bis niederliegende, selten flutende Stängel ist meist beblättert. Die meist wechselständig, sowohl grundständig als auch am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter können gestielt sein. Selten ist das oberste Blattpaar gegenständig. Der Blattstiel besitzt an seiner Basis eine Blattscheide. Die Blattspreite kann ungeteilt sein, meist ist sie mehr oder weniger tief geteilt. Der Blattrand ist glatt, gekerbt, gezähnt oder gesägt.
Die Blüten stehen einzeln oder zwei bis fünfzig in end- oder seitenständigen, einfachen oder verzweigten, bis zu 25 cm großen, zymösen Blütenständen zusammen. Es können kleine bis große laubblattähnliche Hochblätter vorhanden sein. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Der Blütenboden ist mehr oder weniger konvex. Der Blütenboden bildet manchmal, beispielsweise bei Ranunculus angustisepalus ein Androgynophor. Es sind meist fünf (drei bis sieben) freie, 1 bis 15 mm lange Kelchblätter vorhanden, die meist grün, manchmal dunkelrot bis purpurfarben, gelb oder weiß sind; sie sind meist flach und meist schneller hinfällig als die Kronblätter. Sehr selten, bei Ranunculus angustisepalus besitzen die Kelchblätter Anhängsel, oder bei Ranunculus ficaria ist die Basis sackförmig. Die meist fünf (drei bis zehn) freien Kronblät-ter werden oft als Nektarblätter bezeichnet, sie sind genagelt, flach, mit einer Länge von 1 bis 26 mm lineal bis kreisförmig und besitzen an ihrer Basis eine Nektardrüse, die meist von einer Schuppe bedeckt ist. Die Nektarblätter sind oft gelb und durch Öltropfen in der äußersten Oberhaut innen lackglänzend, bei manchen Arten auch weiß, dann jedoch mit einem gelben Zentrum, sehr selten sind sie rot. Es sind meist viele, selten nur fünf bis zehn fertile Staubblätter vorhanden. Die meist vielen (4 bis 250) freien Fruchtblätter sind nur selten, beispielsweise bei Ranunculus podocarpus gestielt. Jedes Fruchtblatt enthält nur eine basale Samenanlage. Meist ist auch noch auf der Frucht ein Griffel erkennbar, selten ist keiner ausgebildet. Meist ist auf dem Griffel stigmatisches Gewebe verteilt, selten ist eine erkennbare Narbe ausgebildet.
Es stehen viele Achänen zusammen. Die kugeligen, eiförmigen oder zylindrischen, mehr oder weniger abgeflachten Achänen besitzen eine meist glatte, manchmal warzige oder stachelige Oberfläche und oft einen geraden oder gebogenen 0 bis 4,5 mm langen Fruchtschnabel (der haltbare Griffel), manchmal sind sie an der Naht gerandet oder kantig. Die Achänen sind meist grün, nur bei Ranunculus melanogynus sind sie schwarz. Die Samen besitzen viel Endosperm und einen kleinen Embryo.
Alle Ranunculusarten sind giftig. Aufgrund ihres beißenden Geschmacks werden sie vom Vieh gemieden. Die Giftstoffe werden jedoch durch Trocknen abgebaut, so dass Heu, welches getrocknete Hahnenfuß-Arten enthält, unschädlich ist. Abgemähte Stängel können bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen (Wiesendermatitis). Medizinisch angewendet wurden Hahnenfußgewächse aufgrund ihrer ätzenden Wirkung vor allem bei einigen Hauterkrankungen. Insbesondere Asiatischer Hahnenfuß, Scharfer Hahnenfuß, Brennender Hahnenfuß und Gifthahnenfuß wurden früher zur Behandlung von Feigwarzen, Hämorrhoiden und Hautgeschwüren eingesetzt.

Gemeines Sonnenröschen
Das Gemeine Sonnenröschen ist ein kleine buschige Pflanze, die auf sonnigen Kalkmagerrasen zu finden ist. Die Blüten sind leuchtend gelb und sehen zerknittert aus, ein typisches Zeichen für Zistrosengewächse. An den vielen Zweigen blühen meist nur wenige Blüten gleichzeitig. In der normalen Pflanzenheilkunde wird das Gemeine Sonnenröschen kaum genutzt, in der Bachblüten-Therapie ist es jedoch eine sehr wichtige Pflanze.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Bachblüte, Hautpflege
Heilwirkung: adstringierend
Anwendungsbereiche: Bachblüte: Angst, Panik
wissenschaftlicher Name: Helianthemum nummularium Mill.
Pflanzenfamilie: Zistrosengewächse = Cistaceae
englischer Name: Common Rockrose, Rock Rose
volkstümlicher Name: Gelbes Sonnenröschen, Gemeines Sonnenröschen, Sonnenwendröschen
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe
Sammelzeit: Juni-September
 
Anwendung
Das Gelbe Sonnenröschen wird als Steingartenpflanze verwendet und in der Bachblütentherapie eingesetzt. In der normalen Pflanzenheilkunde kaum genutzt, in der Bachblütentherapie sehr wichtig.
Äußerlich
Wird in Cremes zur Hautpflege und kleineren Verletzungen in Kombination mit anderen Pflanze (z.B. Arnika) eingesetzt.
Bachblüte
Als Bachblüte 26 (Rock Rose) gegen Angst- und Panikzustände.
 
Geschichtliches
In der Pflanzenheilkunde in Kombination mit anderen Kräutern ab- und zu bei Hautkrankheiten und kleinen Hautverletzungen eingesetzt. Eine wichtige Bachblüte seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt. Die Blüten werden als essbare Verzierung Salaten beigegeben.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Gemeine Sonnenröschen ist in Mittel- und Südeuropa heimisch. Es wächst bevorzugt auf sonnigen Kalkmagerrasen und felsigen Böden. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 30 Zentimeter hoch. Der Stängel der älteren Pflanzen ist holzig. Die eiförmigen bis länglichen Blätter sind lederig und etwa 1-2 cm lang. Die Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Die Blüten sind leuchtend gelb, sehen zerknittert aus und haben einen Durchmesser von 15 - 25 mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die vielsamigen Kapseln.
Das Gelbe Sonnenröschen ist eine immergrüne, ausdauernde, an der Basis verholzende Pflanze, wächst als niederliegender selten bis aufsteigender Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Die gegenständigen Laubblätter sind elliptisch-eiförmig, ganzrandig und bewimpert. Die lanzettlichen Nebenblätter sind länger als der Blattstiel.
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Der meist einseitswendige, traubige Blütenstand ist wenigblütig. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 8 bis 18 Millimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit einer doppelten Blüten-hülle. Die Kelchblätter sind oft rötlich-streifig. Die fünf Kronblätter sind zitronen- bis goldgelb. Es sind viele Staubblätter vorhanden. Die lokulizide Kapselfrucht enthält viele Samen.
 
Anbautipps
Am besten ab im frühen Frühling in Töpfen vorziehen und später auspflanzen.
Der Standort sollte sonnig und trocken sein. Der Boden sollte kalkreich, steinig und ohne Staunässe sein.
 
Sammeltipps
Für Salben und Cremes werden getrocknete Blüten und blühendes Kraut genutzt. Für die Bachblüten werden die Blüten gesammelt, dabei dürfen diese nicht mit den Fingern berührt werden.

BACHBLÜTEN
Ich gebe schnell auf (Gentian)
Diese Menschen geben allzu leicht auf
Hier hilft Gentian das sie beständiger werden und kaum mehr aufgeben
BACHBLÜTEN
Ich bin wie gelähmt, weil alles hoffnungslos ist (Gorse)
Diese Menschen sind wie gelähmt, da alles hoffnungslos ist
Mit der Blüte sind sie nicht mehr gelähmt und sie haben wieder Hoffnung
Einteilung von Eiweiß
Eiweiß bezeichnet man auch als Protein.
Eiweißlieferanten
Pflanzlich: Hülsenfrüchte, Getreide/-produkte, Nüsse, Kartoffeln, Samen.
  Pflanzliche Eiweißträger enthalten auch pflanzliche Fette (meist nur Spuren), Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe
Tierisch: Fleisch/-produkte, Geflügel, Fisch, Innereien, Ei, Milch/-produkte
  Tierische Eiweißlieferanten enthalten auch tierische Fette, Cholesterin, Purinie, Mineralstoffe, Vitamine
Man kann Proteine nach verschiedenen Kriterien einteilen, z.B. nach dem Vorkommen prosthetischer Gruppen (beispielsweise Hämin-Proteine), molekularer Modifikationen (beispielsweise Glykoproteine), nach ihrem Vorkommen (beispielsweise Plasmaproteine) oder nach ihrer Funktion (beispielsweise Enzym- oder Strukturproteine).
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