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JALAPE
Jalape ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Prunkwinden aus der Familie der Windengewächse. Die Jalape ist eine dekorativ blühende Rankpflanze, die in Mexiko heimisch ist. Früher wurde ihre Wurzel gerne als drastisch wirkendes Abführmittel verwendet, weil man damals an die heilsame Wirkung von starker Abführung glaubte. Heutzutage gilt die Jalape als giftig und wird medizinisch nicht mehr verwendet.
 
Steckbrief
Anwendungsbereiche: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel verwendet
wissenschaftlicher Name: Ipomoea purga
Pflanzenfamilie: Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name: Jalap bindweed
andere Namen: Mexikanische Purgierwinde, Jalapenrinde
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Harz
Inhaltsstoffe: Harz, Convolvulin, Jalapin, flüchtige Säuren, Glykoretine, Phytosterole, Cumarine, Mannit
 
Anwendung und Nebenwirkungen
Früher wurde die Wurzel der Jalape-Pflanze oder das daraus hergestellte Harz als starkes Abführmittel verwendet. Weil die Wirkung aber zu drastisch ist und starke, krampfartige Schmerzen als Nebenwirkungen haben kann, wird die Jalapenwurzel heutzutage nicht mehr als Heilpflanze verwendet. In hohen Dosen kann das Jalapenharz sogar zum Tod führen. Eine homöopathische Anwendung ist denkbar, wird auch hin und wieder praktiziert, ist im Allgemeinen aber nicht gebräuchlich. Früher wurden die getrockneten Jalapewurzelknollen beziehungsweise das aus ihnen extrahierte Harz (Jalapenharz) als stark, drastisch wirkende Ab-führmittel verwendet. Aufgrund der beträchtlichen Nebenwirkungen, wie z. B. krampfartige Schmerzen, wird die Anwendung heute nicht mehr empfohlen. Der Pharmakologe Paul Trendelenburg schrieb 1926: Die drastisch wirkenden Abführmittel sind hauptsächlich während des 17. und 18. Jahrhunderts, als man an die heilende Wirkung starker Purgierungen völlig übertriebene Erwartungen knüpfte und nicht davor zurückschreckte, auch metallische Gifte wie die Stibiate zur dratischen Entleerung des Darmes zu verwenden, viel in Gebrauch gewesen. ... Die Japapenwurzel kam um 1620 aus Mexiko nach Europa. ... Nach hohen Dosen tritt schwerste blutige Gastroenteritis auf, die ... den Tod herbeiführen kann. Auch in der Homöopathie wurde das Harz verwendet.
 
Magische Anwendung
Die Jalapen steht in der Magie für Erfolg, Geldsegen, Glück und Liebe. Um die Jalape magisch zu nutzen, kann man die Wurzel mit Minzöl einreiben und in einem Beutel mit sich herumtragen. Dadurch sollen Geld, Erfolg und Liebe angezogen werden. Außerdem soll die Jalape vor Depressionen, Flüchen und Verhexungen schützen. Mit einem Ölauszug aus der Jalapenwurzel kann man ein magisches Salböl herstellen, mit dem man Gegenstände, z.B. Kerzen oder Beutel einreiben kann.
 
Geschichtliches
Um 1620 wurde die Jalapewurzel von Mexiko nach Europa eingeführt und als Heilpflanze verwendet. Im 17. und 18. Jahrhundert ging die Medizin davon aus, dass starkes Abführen (auch Purgieren genannt) eine aus-geprägte Heilwirkung bei zahlreichen Krankheiten hatte, ähnlich der Begeisterung für den Aderlass im Mittelalter. Daher waren stark abführende Heilpflanzen (Drastika) äußerst beliebt, selbst wenn sie schlimme Nebenwirkungen haben. Heutzutage sieht man Abführmittel deutlich skeptischer, weshalb unter anderem die Jalape als Heilpflanze völlig an Bedeutung verloren hat.
 
Pflanzenbeschreibung
Jalape ist in Mexiko, Panama und Jamaika heimisch. Sie wächst bevorzugt in feuchten Bergwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird mehrere Meter lang und rankt sich links herum. Sie hat eine knollige Wurzel, die viel Harz enthält. Die Blätter werden zwischen 5 und 12 Zentimeter lang. Sie sind herzförmig und an der Basis stark ein-gekerbt. Der Rand der Blätter ist glatt ohne Zacken oder Kerben. Die rot-violetten Blüten erscheinen ab Dezember. Sie sind trichterförmig und werden bis zu 8 Zentimeter lang. Die Jalape ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Die 5 bis 11 cm langen Laubblätter sind eiförmig bis breit eiförmig, dünn und häutig. Die Blattspreite ist nach vorne spitz zulaufend oder selten zugespitzt, an der Basis herzförmig, der Blattrand ist ganzrandig. Die im Dezember blühenden Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Die unbehaarten Kelchblätter sind ungleich lang, erreichen 4 bis 9 mm Länge, ihre Form ist eiförmig, nach vorn abgestumpft und mit einer Spitze versehen. Die Krone ist rot-violett bis rosa-violett gefärbt, die Kronröhre wird 7 bis 8 cm lang, der Kronsaum ist radförmig bis nahezu glockenförmig.

KAFFEE
Kaffee ist ein schwarzes, psychotropes, koffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen, den Samen aus den Früchten der Kaffeepflanze und heißem Wasser hergestellt wird. Röst- und Mahlgrad variieren je nach Zubereitungsart. Kaffee enthält das Vitamin Niacin. Die Bezeichnung Bohnenkaffee bedeutet nicht, dass der Kaffee noch ungemahlen ist, sondern bezieht sich auf die Reinheit des Produkts und dient der Unterscheidung von sogenanntem Ersatzkaffee (aus Zichorien, Gerstenmalz usw.). Die Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae gewonnen. Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee) mit vielen Sorten/Varietäten. Je nach Sorte und Anbauort gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Kaffee wird heute in über 50 Ländern weltweit angebaut. Kaffee ist ein Genussmittel.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blähungen, Durchfall, Magen- und Darmstörungen, Vergiftungen, anregend (geröstete Bohne)
wissenschaftlicher Name: Coffea arabica
Verwendete Pflanzenteile: Kohle aus den Bohnen

BACHBLÜTE WHITE CHESNUT
Innere Überaktivität des Denkapparates, daher im Alltag unkonzentriert, man hört z.B. nicht mehr, dass man angesprochen wird
Eine innere Überaktivität des Denkapparates, werden diese Menschen im Alltag unkonzentrierter und hören vielleicht nicht mehr, wenn sie angesprochen werden
Hier hilft diese Bachblüte um diese Überaktivität herunterzuschrauben und werden im Alltag konzentrierter

BACHBLÜTE WILD OAT
Man ist niedergeschlagen, weil die Dinge bei einem nicht so klar sind, wie bei anderen Menschen             
Diese sind niedergeschlagen, da die Dinge bei denen nicht so klar sind, wie bei ihren Mitmenschen
Mit der Blüte können sie diese Niedergeschlagenheit lösen und die Dinge um sie herum werden klarer

Grundlagen der Hildegardmedizin
Kommentar der Hildegard-Ärztin über die 4 Säfte Lehre heute:
Früher sprach man vom Ungleichgewicht der Säfte im Körper, wenn der Mensch kran wurde. Um dieses auszugleichen und eine Gesundung herbeizuführen, musste dem Menschen nach damaliger Ansicht Flüssigkeit (Blut) entnommen werden. Zur Zeit Samuel Hahnemanns (1755-1843) lebte ein Arzt namens Broussais, der diese Methode sehr übertrieb und den Menschen große Mengen Blut entnahm. Daher kommt auch heute noch die Abneigung vieler Ärzte dem Aderlass und der Blutegeltherapie gegenüber, denn damals starben viele Menschen an diesen übertriebenen Therapiemaßnahmen.
Die Hildegardische Aderlass ist jedoch ein völlig anderes Verfahren, bei dem nur kleine Mengen Blut entnommen werden und dadurch das natürliche Entgiftungssystem angeregt wird. Dass die 4-Säfte-Lehre noch ihre Gültigkeit hat, kann ich Monat für Monat bei den Aderlass-Patienten sehen, wenn ich das Aderlass-Blut begutachte. In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, den Menschen auch allgemeine Richtlinien zu geben, da die traditionellen Überlieferungen von einer Generation zur nächsten immer weniger werden. Die Lebensregeln der Hildegard-Medizin sind z.B. solche Anleitungen für Menschen.

Stoffwechselkrankheiten
Fettsucht
Kneipp wendet folgende Behandlungsweise an:
Zuerst muß der Oberkörper in Angrif genommen, beim unteren Teil des Körpers schwächer eingewirkt werden, bis der ganze Körper an Kraft gewonnen hat. Am besten wäre wohl der Oberguß und zwar durch sechs Tage steigernd anzuwenden. Doch der Kranke kann sich nicht bücken. Dafür wird täglich zweimal der Oberkörper bloß gewaschen, daß die Hautporen geöffnet werden, um die Transpiration zu vermehren. Es wird dann fortgefahren mit den Rückengüssen und der Kranke erhält eine Woche lang täglich zwei Rückengüsse, gesteigert von vier bis acht Kannen voll Wasser [d.h. in den ersten Tagen dauert der Guß zeitlich kürzer, später dann länger]. Täglich werden zwei Schenkelküsse vorgenommen, um die unteren Teile des Körpers zu kräftigen. In der dritten Woche kam der ersten Tag ein Halbbad, den anderen ein Rückenguß und dann jeden Tag ein kurzer Wickel von 1 ½ Stunden zur Anwendung.
Nach innen wurden Mittel gebraucht zur Ausleitung der schlechten Stoffe und zur Verbesserung der Verdauung. Anfangs Wermut-, Salbei- und Rosmarintee, später Zinnkraut-, Wacholder- und Dornschlehblütentee. Der Kranke blieb bei seinen bisherigen Speisen und Getränken, kurz bei der alten Lebensweise.
Ich halte es für sehr gewagt, sogar für sehr gefährlich, eine gewohnte, durch Jahre geübte Lebensweise zu ändern, um mit einigen wenigen Nahrungsmitteln den Körper hungrig abzufüttern. Wie die Organe des Körpers zahlreich sind und jedes Organ anderen Zwecken dient und andere Nahrung braucht, so ist auch die Mannigfaltigkeit in den Nahrungsmitteln nur zu empfehlen.

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