Direkt zum Seiteninhalt
SPARGELSALAT
Der Spargelsalat ist kein Salat aus Spargel, sondern eine Salatpflanze. Er ist eine alte chinesische Kulturpflanze. Bei dem Spargelsalat werden weniger die Blätter geerntet, sondern der Stängel. Deshalb wächst der Spargelsalat auch schnell in die Höhe, eine bei Salatpflanzen eher unerwünschte Form des Wachstums. Der Spargelsalat ist eine Züchtung und kommt in der Natur nicht vor. Die Pflanze ist ein praktischer Pflücksalat bei dem am Ende der Stängel die wichtigste Ernte ist, der Geschmack liegt irgendwo zwischen Spargel, Mangold und Artischocke. Der Wirkstoffgehalt des Milchsaftes ist niedriger als bei den Wildformen.
 
Anwendung
Auf die innerliche Anwendung des Milchsaftes sollte verzichtet werden, da der Wirkstoffgehalt schwankt und die Dosierung schwierig sind.
Salat
Nur ganz junge Blätter eignen sich für einen Salat. Der Stängel in feine Scheiben geschnitten kann roh einem Salat begeben werden.
Gemüse
Der Stängel wird vor der Blüte geerntet, geschält und kann roh, gedünstet und gekocht gegessen werden.
Es bietet sich eine Zubereitung wie Spargel an, daher auch der Name.
Milchsaft
Der Milchsaft zur Zeit der Blüte, wird getrocknet als Beruhigungs- und Schmerzmittel eingesetzt.
Den frischen Milchsaft auf Warzen tupfen.
Tinkturen
Tinkturen aus dem getrockneten Saft als Beruhigungs- und Schmerzmittel.
Aufgüsse
Aufgüsse mit verdünntem Pflanzensaft gegen Parasiten.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Salatspargel ist eine Züchtung aus Lactuca serriola und kommt nicht in der Natur vor. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, lockeren und sonnigen Böden. Die einjährige Pflanze wird bis zu 1,5 Meter hoch. Der Stängel wird je nach Sorte zwischen 3 und 5 cm dick. Die Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Gemüse
Heilwirkung: Pflanzenheilkunde: beruhigend, schmerzstillend, Volksheilkunde: beruhigend, erweichend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Beruhigung, Schmerzen, Volksheilkunde: Hyperaktivität, Husten, Keuchhusten, Krämpfe, Parasiten, Rheuma, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Skorbut, Warzen, Homöopathie: Blasenkrämpfe, Nervöse Erregbarkeit
wissenschaftlicher Name: Lactuca sativa angustana Vilm., Lactuca sativa ssp. Angustana
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Celtuce, Chinese lettuce
volkstümlicher Name: Chinesischer Salat, Chinesischer Stangensalat, Spargelsalat, Spargel-Salat
Verwendete Pflanzenteile: frische Blätter, Milchsaft, Stängel
Inhaltsstoffe: Lactucin, Lactucopicrin, Vitamin A, Vitamin C
Sammelzeit: Mai-August
Nebenwirkungen: Milchsaft: Herzprobleme, Kontaktallergie, Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Schwindel, Unruhe

GOJI
Der Gemeine Bocksdorn ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bocksdorne innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse. In Mitteleuropa ist sie ein Neophyt und wird auch Gewöhnlicher Bocksdorn, Gemeiner Teufelszwirn, nur Teufelszwirn oder Hexenzwirn oder Chinesische Wolfsbeere genannt. In China heißt sie Níngxià gǒuqǐ (chinesisch 寧夏枸杞 / 宁夏枸杞 ‚Gouqi aus Ningxia‘). Im Chinesischen ist diese Bezeichnung auch synonym für Bocksdorn von hoher Qualität, da in der Region NingxiasChinas qualitativ besten Bocksdorn gedeihen, deren Beeren sowohl in der TCM als auch in der Küche Chinas Verwendung finden.
Die Goji-Beere ist eine rote Frucht, die am Gemeinen Bocksdorn, einer chinesischen Nachtschattenpflanze wächst. Goji-Beeren gelten dem Einen als Wundermittel und Anderen nur als leckere Ergänzung des täglichen Müslis. In ihrer Heimat China werden Goji-Beeren schon lange als Nahrungsmittel und Naturheilmittel genutzt. In den letzten Jahren haben sie es auch in Mitteleuropa zu einiger Bekanntheit gebracht.
 
Anwendung
Wie so oft bei modernen, exotischen Heilpflanzen werden der Gojibeere wahre Wunderfähigkeiten nachgesagt. Vermutlich ist die Gojibeere in Wirklichkeit nur halb so heilkräftig, wie ihre eifrigsten Anhänger behaupten. Aber selbst dann haben Gojibeeren ein beachtliches Heilpotential. Immerhin wird die Gojibeere schon seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet. Außerdem schmecken getrocknete Gojibeeren sehr lecker und sind deshalb eine lohnende Beigabe zu Müslis, im Joghurt und zum Knabbern. Die getrockneten Gojibeeren sind daher auch die häufigste Anwendungsmöglichkeit der Gojis. Man kann getrocknete Gojibeeren im Handel kaufen, beispielsweise im Versandhandel, in Kräuterläden oder Bioläden. Im Prinzip kann man sie verwenden wie Rosinen oder andere Trockenfrüchte. Die Anwendung ist also denkbar einfach. Manche Gojisorten sind auch im frischen Zustand wohlschmeckend, sodass man sie auch als frische Früchte essen kann. Außerdem gibt es manche Anbieter, die die Gojifrucht als Fruchtsaft anbieten. Beim Kauf solcher Frischsäfte muss man jedoch darauf achten, wie viel der Gojibeere im Saft enthalten ist. Häufig gibt es Mischungen mit anderen Früchten, bei denen nur sehr wenig Goji enthalten ist. Frische und unversehrte Blätter kann man als Blattgemüse essen.
Goji gegen Augenkrankheiten
Eine Besonderheit der Gojiheilwirkungen ist ihr förderlicher Einfluss auf die Augen. Vor allem ihre Wirkstoffe Zeaxanthin und Lutein haben eine starke Wirkung auf die Augen. Traditionell wird die Gojibeere zu Be-handlung von Grünem Star (Glaukom) verwendet, denn der erhöhte Augeninnendruck soll mithilfe der Gojifrucht verringert werden. Auch bei Makuladegeneration wird der Genuss der Gojibeere empfohlen. Man kann Gojibeeren aber auch bei anderen Arten von Augenproblemen regelmäßig, um die Gesundheit der Augen zu verbessern.
Stärkung der Abwehrkräfte
Ein weiteres beliebtes Einsatzgebiet der Gojibeere ist die Stärkung des Immunsystems. Gojibeeren enthalten zahlreiche Vitamine und Spurenelemente, sodass sie Abwehrschwäche mildern können, die aufgrund von Vitamin- oder MineralstoffMangel bestehen. Die in der Gojibeere enthaltenen Polysaccharide sollen auch eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem haben.
Regulierung des Immunsystems
So wie Gojibeeren auf der einen Seite das Immunsystem stärken können, können sie auf der anderen Seite auch ein überschießendes Immunsystem beruhigen. Daher eignet sich der Genuss von Gojibeeren auch zur Linderung von Asthma, Allergien aller Art und Autoimmunkrankheiten wie Rheuma.
Herz und Kreislauf
Gojibeeren sollen sich in mehrfacher Hinsicht positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Ein zu hoher Blutdruck soll gesenkt werden und die allgemeine Durchblutung gefördert. Infolgedessen sollen Gojibeeren auch vorbeugend gegen Schlaganfall und Herzinfarkt wirken.
Weitere Einsatzgebiete
Da die Gojibeere eine leichte blutzuckersenkende Wirkung hat, kann man sie unterstützend bei Diabetes einsetzen. Gojibeeren sollen zudem stärkend wirken, was ihren Einsatz gegen Alterserscheinungen, Schwäche und Burnout erklärt. Wegen ihrer muskelaufbauenden Wirkung werden Gojibeeren auch gerne von Sportlern gegessen. Auch die Fettverbrennung soll durch Gojibeeren angekurbelt werden, weshalb sie auch gerne zum Abnehmen gegessen werden. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass Gojibeeren auch Kalorien enthalten, vergleichbar etwa mit Rosinen und anderen Trockenfrüchten. Sogar gegen Krebs sollen Gojibeeren vorbeugen. Außerdem soll eine Chemotherapie bei einer bestehenden Krebserkrankung mithilfe von Gojibeeren leichter erträglich werden.
Achtung! Keine Gojibeeren bei Behandlung mit Gerinnungshemmern!
 
Pflanzenbescheibung
Der Gojistrauch, auch als Gemeiner Bocksdorn bezeichnet, ist ursprünglich vor allem in China heimisch. Aber auch in Südosteuropa bis über ganz Asien hinweg kommt er wildwachsend vor. Da er in gemäßigtem Klima gut gedeiht, wird er heutzutage in vielen Ländern als Zierpflanze kultiviert. Man findet ihn in Europa, Nordamerika und sogar in Australien und in einigen Ländern Nordafrikas. Besonders verbreitet ist er im Mittelmeerraum. Der mehrjährige Bocksdorn-Strauch kann bis zu vier Meter hoch werden. Seine Äste sind meistens stachelig, woher auch der Namensteil dorn im Namen Bocksdorn stammt. Direkt an den Ästen sitzen graugrüne, längliche Blätter. Diese Blätter werden bis zu 10 cm lang und sind bis zu 3 cm breit. Zwischen Juni und August ist die Blütezeit des Gemeinen Bocksdorns. Die violetten Blüten sitzen in den Blattachseln an kurzen Stängeln, die direkt von den Ästen ausgehen. Die Blüten haben meist 5 Blütenblätter, wie die meisten Nachtschattengewächse. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober die roten oder orange-gelben Früchte. Die Gojifrüchte sind langgestreckt eiförmig und werden bis zu 1,2 cm lang. Ihre Breite beträgt maximal 5 mm. Sie sind also recht klein. In ihrem Innern findet man maximal 20 rundliche Samen. Wenn man sich die frischen Früchte genau anschaut, erkennt man deutlich die Verwandtschaft zu Tomaten, Auberginen oder Pepperonis.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Abwehrschwäche, Bluthochdruck, Grüner Star
Heilwirkung: antioxidativ, blutzuckersenkend, immunstimulierend, stärkend
Anwendungsbereiche: Allergie, Anämie, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Burn Out, Diabetes, Erkältung, Erschöpfung, Glaukom, Infektneigung, Krebs (unterstützend), Makuladegeneration, Müdigkeit, Nachtschweiß, Rekonvaleszenz, Rheuma, Rückenprobleme, Schwindel, Sehschwäche, Stress, Tinnitus, Übergewicht, Vorzeitiges Altern
wissenschaftlicher Name: Lycium barbarum
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse - Solanaceae
englischer Name: Wolfberry
volkstümlicher Name: Gemeiner Bocksdorn, Bocksdornfrucht, Chinesische Wolfsbeere, Gemeiner Teufelszwirn, Níngxià gouqi (chinesisch)
Verwendete Pflanzenteile: Beeren (Früchte)
Inhaltsstoffe: Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamine aus der B-Gruppe, Eisen, Spurenelemente, Lutein, Zeaxanthin, Polysaccharide, Sesquiterpene
Sammelzeit: August bis Oktober

BACHBLÜTE OLIVE
Erschöpfung durch lange aufopfernde Krankenpflege
Diese Menschen sind erschöpft durch eine langanhaltende aufopfernde Krankenpflege
Mit der Olive können sie diese Erschöpfung entgegenwirken auch wenn sie eine Krankenpflege tätigen müssen
 

BACHBLÜTE PINE
Man braucht im Gespräch oft entschuldigende Formulierungen
Diese Menschen brauchen in den Gesprächen oftmals entschuldigende Formulierungen
Mit der Bachblüte können sie diese entschuldigende Formulierungen abstellen

Hildegard-Heilpraxis von A bis Z
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
In den Industrieländern mit ihrem hohen Lebensstandard sterben mehr als 50 Prozent der Menschen an Herzkrankheiten, Schlaganfällen und hohem Blutdruck. Davon geht mindestens die Hälfte auf das Konto von Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar, denn sie sind die Folge von zu wenig Bewegung einer falschen Ernährung mit zu viel Fett und Zucker, Rauchen und zu viel Stress. Die Hildegardmedizin kann auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen in vielerlei Hinsicht hilfreich sein.
ALTERSHERZ UND HERZSCHWÄCHE
Hildegard empfiehlt zur Kräftigung des Altersherzens und bei Herzschwäche Galgantlatwerge.
Galgantlatwerge
Zutaten: 10g Galgantwurzelpulver, 12g Majoranpulver, 12g Selleriesamenpulver, 4g weißer Pfeffer, 400g abgeschäumter Honig
Zubereitung: Die Pulver miteinander in Honig mischen, langsam im Wasserbad erwärmen und zu einem Mus (Latwerge) verrühren. Mehrere Wochen bis Monate lang nimmt man dreimal täglich 1 Teelöffel in 1 Likörglas Petersilie-Honig-Wein. Das Mittel hilft beim Altersherz und bei Minderdurchblutung sowie geschwächter Verdauungsfunktion.
Wichtiger Hinweis: bei diesem Mittel kann es zu Nierenreizungen kommen. Dann sollte die Menge auf 1 Teelöffel täglich reduziert werden.

HEILMITTEL VON A BIS Z (Kneipp)
Engelwurz/Angelika
Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden. Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten. Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt. Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack. Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika und Taiwan Angelika, diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika. Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.

Zurück zum Seiteninhalt