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Rittersporn
Die Rittersporne sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Die 300 bis 350 Arten sind in der Holarktis weitverbreitet. 2015 wurden die Rittersporne Giftpflanze des Jahres.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Fettsucht, blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Delphinium consolida
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Sammelzeit: Juni bis August
 
Zierpflanze
Der Ritterspornsorten einzelner Arten sind beliebte Zierpflanzen für Parks und Gärten. Sie werden sehr häufig in Staudenbeetenangepflanzt und werden auch in Bauerngärten regelmäßig gepflegt.
 
Beschreibung
Ritterspornarten wachsen selten als ein- bis zweijährige, meist als ausdauernde krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind dreiteilig, handförmig gelappt bis stark zerteilt. In traubigen oder schirmtraubigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen mit Hochblättern; selten stehen die Blüten einzeln. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph, gespornt und kelchartig geformt. Von den fünf äußeren Blütenhüllblättern ist eines gespornt und umschließt die beiden inneren, gespornten Blütenhüllblätter. Es sind zwei Blütenhüllblattkreise vorhanden. Von den vier inneren, freien Blütenhüllblättern sind die beiden oberen gespornt und enthalten Nektar; die beiden unteren sind ungespornt. Es sind viele Staubblättervorhanden. Es sind meist drei (seltener vier bis zehn) freie Fruchtblätter vorhanden mit vielen Samenanlagen. Der Griffel besitzt eine deutlich erkennbare Narbe. Es werden schmale Balgfrüchte gebildet. Die Samen besitzen schmale Flügel.

Mais
Der Mais ist eine verbreitete Nutzpflanze, die in Mitteleuropa vorwiegend als Futterpflanze verwendet wird. In Italien, den USA und anderen Ländern ist der Mais jedoch auch für Menschen eine wichtige Nahrungspflanze. In Form von Corn Flakes hat der Mais auch hierzulande Einzug in den Lebensmittelgeschäften gefunden. Der Bart der Maispflanze ist jedoch auch eine gute Heilpflanze, denn er fördert die Ausscheidung, regt den Stoffwechsel an und hilft dadurch beim Abnehmen, wenn man unter zu vielen Pfunden leidet. Auch bei hohen Blutdruck und Verstopfung kann man Maisbart-Tee versuchen.
Mais, in Österreich und Teilen Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen) genannt, ist eine Pflanzenartinnerhalb der Familie der Süßgräser. Das Getreide stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine einhäusig getrenntgeschlechtige Pflanze. Über 60 Prozent davon wird, zu Maissilage verarbeitet, an Nutztiere verfüttert. Dazu kommt der Einsatz von Energiemais als nachwachsender Rohstoff für die Erzeugung von Bioethanol und Biogas. Der Körnermais ist eines der Grundnahrungsmittel der Bevölkerung Afrikas und Lateinamerikas. Das glutenfreie Getreide ist zudem auch für Personen mit Überempfindlichkeit gegen Klebereiweiß (Zöliakie) tauglich. Neben der Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie wird die aus Mais gewonnene Stärke als nachwachsender Rohstoff für die Herstellung von biobasierten Kunststoffen eingesetzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: harntreibend, Verstopfung, Nierensteine, Ödeme, Übergewicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name: Zea mays
Verwendete Pflanzenteile: Maisgriffel, Körner
Sammelzeit: Juni bis Oktober
 
Anwendung
Etwa 15% der globalen Maisernte werden als Lebensmittel verwendet. Global werden 63% des verbrauchten Mais an Nutztiere verfüttert, 11% werden verarbeitet, 10% werden andersartig genutzt, 1% als Saatgut. In Entwicklungsländern liegt der Anteil von Lebensmitteln an der Maisnachfrage bei 25%, in Ost- und Südafrika bei 73%, während er in Industrieländern 3% beträgt. In Industrieländern wird 23% des verbrauchten Mais verarbeitet, vor allem zu Bioenergie. Der Rest wird in Form von Körnermais als Lebensmittel verwendet und dazu zum Großteil in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Die Verarbeitung dieser Körner erfolgt dann entweder in der Trockenmüllerei (Mehle und Grieße) oder in der Nassmüllerei (Stärke) zu Produkten wie Maisstärke und Maismehl bzw. Maisgrieß. Aus diesen Produkten erfolgt die Weiterverarbeitung zu Glukosesirup, Maiskeimöl, Cornflakes, Popcorn, Polenta, Erdnussflips, Tortillas u. v. m. Neben dem in Europa vielfach angebauten gelben Mais gibt es auch rote und blaue Sorten, die interessante Farbeffekte in Nahrungsmitteln geben können.
Nutzung als Heilpflanze
Als Heilmittel dienen die Maisstärke und das raffinierte Maiskeimöl. Im Öl finden sich Glyceride der Linolsäure (40–60%), der Ölsäure (25–35%) und der Palmitinsäure (9–12%), Vitamin E, und Phytosterole. Maisstärke dient als Pudergrundlage mit hohem Wasseraufnahmevermögen und als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Technologie, z. B. bei der Tablettenherstellung. Gleichzeitig ist sie auch Ausgangsstoff für weitere Produkte wie Sorbit und Dextrin. Das Maisöl verwendet man in Haut- und Körperpflegemitteln und als Trägerlösung für ölige Injektionen. Mit dem hohen Gehalt an Linolsäure und Vitamin E gilt das Maiskeimöl als wertvolles Speiseöl.
Maiskeimöl
Ein weiteres wichtiges Produkt stellt das aus den Maiskeimlingen gewonnene Maiskeimöl dar, das vor allem als Salatöl verwendet wird.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Kulturmais ist durch die lange Züchtungsgeschichte formenreich.
Kulturmais ist eine kräftig gebaute, sommergrüne, einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von einem bis zu drei Metern erreicht. Der runde, nicht oder nur selten verzweigte Halm ist auf ganzer Länge von glatten Blattscheiden bedeckt. Er ist innen markhaltig und kann am Grund einen Durchmesser von fünf Zentimetern aufweisen. Die zahlreichen Knoten stehen insbesondere bodennah in dichter Folge. Aus ihnen entwickeln sich sprossbürtige Wurzeln, die der Wasser- und Nährstoffaufnahme, vor allem aber auch der Standfestigkeit der Pflanze dienen. Die Laubblätter sind wechselständig am Halm angeordnet. Das drei bis fünf Millimeter lange Blatthäutchen ist zerschlitzt oder bewimpert. Die einfache, leicht raue, mitunter zerstreut behaarte, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von bis zu einem Meter und einer Breite von vier bis zehn Zentimeter flach und zum Rand hin wellig.
Kulturmais ist einhäusig getrenntgeschlechtig. An der Sprossspitze befinden sich die endständigen männlichen rispigen Blütenstände, die sie sich an den Rispenästen aus paarweise angeordneten Ährchen mit jeweils zwei männlichen Blüten zusammensetzen. Ein bis drei weibliche Blütenstände wachsen in Blattachseln am unteren bis mittleren Bereich des Halmes. Diese seitenständigen, kurz gestielten Kolben werden vollständig von Hüllblättern umhüllt und tragen paarweise Ährchen in 8 bis 16 Längszeilen. Dabei enthält jedes Ährchen zwei Blüten, von denen aber nur eine voll entwickelt ist. Der Fruchtknoten ist mit drei Millimetern sehr klein, jedoch zur Anthese mit 20 bis 40 Zentimeter langen Griffeln ausgestattet. Später ragen die vertrockneten Griffel als bräunliches Bündel aus der Spitze des Kolbens zwischen den Blattscheiden hervor. Da sich die Deck- und Vorspelzen der weiblichen Blüten nicht weiterentwickeln, können sich die Früchte unbespelzt vorwölben. Der kolbenförmige Fruchtstand enthält zur Reifezeit Maiskörner (Karyopsen), die je nach Sorte weißlich, gold-gelb, rot oder auch schwarzviolett sein können, das Tausendkorngewicht beträgt 250 bis 400 Gramm.

Bachblüten
Man ist zu hart zu sich selbst, hat strenge oder starre Ansichten, unterdrückt vitale Bedürfnisse (Rock Water)
Diese Menschen sind viel zu hart zu sich lebst, haben zu strenge oder gar starre Ansicht und unterdrücken sogar ihre vitale Bedürfnisse
Hier kann Rock Water die härte zu sich selbst abstreifen
Bachblüten
Man ist unschlüssig sprunghaft, innerlich unausgeglichen (Scleranthus)
Sie sind unschlüssig sprunghaft und auch innerlich unausgeglichen
Mit Scleranthus kann das unschlüssig sprunghafte besiegt werden und das innerliche unausgeglichene abwenden
Hildegard von Bingen
1.                   Natürlich leben – im Einklang mit dem Rhythmus der Natur
2.                   Eine ausgewogene und maßvolle Ernährung mit gesundheitsfördernde Lebens- und Heilmittel
3.                   Regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe und Erholung
4.                   Eine vernünftige Gleichgewicht von Wachsein und Schlaf
5.                   Ausleitungsverfahren – entschlacken und entgiften auf natürliche Weise
6.                   Stärkung seelischer Abwehrkräfte und Förderung von Tugend
Hildegards Tipps für einen gelungen Start in den Tag auf einen Blick:
Nach dem Aufstehen den Mund mit Kristallwasser ausspülen und das Zahnfleisch sanft mit einer weichen Zahnbürste massieren.
Vor dem Frühstück gekochte Fenchelsamen kauen. Die Verdauung wird angeregt, die Sekraft gestärkt, der Atem frischer.
Nach dem Frühstück den Mund ca. 5 Minuten mit Rebaschenwein gut ausspülen. Die Zähne werden gekräftigt.
Im Mittelpunkt der Ernährung nach Hildegard von Bingen steht „das rechte Maß“.
Unbedingt mit einer warmen Mahlzeit in den Tag starten. Idealerweise auf der Basis von Dinkel und Früchten.
Besonders gut eignet sich Habermus nach Hildegard von Bingen.
Verzichten Sie auf Kaffee und setzen Sie stattdessen lieber auf eine schonende Tasse Kräutertee. Alternativ versuchen Sie Dinkelkaffee.
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