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Allermannsharnisch
Der Allermannsharnisch, auch Siegwurz-Lauch, Bergknoblauch, Sigmarslauch, Siegmarsmännlein, Siegwurz, Schlangenwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch in der Unterfamilie der Lauchgewächse. Sie ist in den Hochgebirgen Eurasiens verbreitet.
Der Allermannsharnisch ist ein wilder Zwiebelverwandter, der in Gebirgen wächst, vor allem in den Alpen, aber auch im Kaukasus. Eine Tinktur aus den Blättern der Pflanze kann man als Frühjahrskur zur Blutreinigung anwenden. Früher galt der Allermannsharnisch als magische Pflanze. Die Hülle der Zwiebel sollte vor bösen Geistern schützen, wie ein Kettenhemd, auch Harnisch genannt. Daher kommt auch der Name "Allermannsharnisch".
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, Heiserkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Leichtere Verbrennungen, Furunkel
wissenschaftlicher Name: Allium victorialis
Pflanzenfamilie:  Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name: Alpine leek
volkstümliche Namen: Allmannsharnisch, Bergknoblauch, Siegwurz-Lauch, Sigmarslauch, Siegmarsmännlein, Siegwurz, Schlangenwurz
Inhaltsstoffe: schwefelhaltig ätherisches Öl
 
Heilwirkung
Für die innerliche Anwendung werden die Blätter des Allermannsharnisch in Weingeist angesetzt, um als vermeintliches Blutreinigungsmittel verwendet zu werden. Demnach soll die Droge im Frühjahr eingesetzt werden, um eine sogenannte Entschlackung der im Winter angesammelten Gifte zu bewirken. Untersuchungen zur tatsächlichen Wirksamkeit dieses Hausmittelchens liegen nicht vor.
 
Beschreibung
Der Allermannsharnisch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Dieser (netzwurzelige Lauch) Geophyt hat eine schief aufsteigende, fast zylindrische Zwiebel mit netzigfaserig aufgelösten äußeren und fleischigen, knoblauchartig riechenden und schmeckenden inneren Zwiebelschalen. Die Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die einfache, ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von 10 bis 20 Zentimetern sowie einer Breite von 3 bis 6 Zentimetern lanzettlich oder elliptisch.
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. In dichten kugeligen, doldigen Blütenständen, ohne Brutzwiebeln, stehen die zahlreichen Blüten, sie werden von den Hochblättern nicht überragt. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Die gelblich-grünen bis weißen Perigonblätter sind etwa 5 Millimeter lang.
Die Kapselfrüchte enthalten meist sechs Samen.

Wintergrün
Wintergrün ist eine Gattung wintergrüner krautiger Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse. Früher wurden sie als eigene Familie Wintergrüngewächse behandelt, heute werden sie zu der Unterfamilie Monotropodieae gerechnet. Nach der Eigenschaft, im Winter nicht die Blätter einzuziehen, wird die Gattung Wintergrün genannt. Wintergrün, genannt auch Birnraut, ist nicht zu verwechseln mit dem Wintergrünstrauch.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Diabetes, Epilepsie (beruhigend), Geschwüre, Harnsteine, Nierenprobleme, Prostataentzündung, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht, Wunden, harntreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Pirola umbellata
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Juni bis August
 
Verwendung
Die Pyrola-Arten und ihre Verwandten enthalten das (giftige) Glycosid Arbutin, welches abgebaut wird und im Harn das desinfizierende Hydrochinon bildet. Aus diesem Grund wurden sie in der Volksmedizin zur Behandlung von Blasenleiden eingesetzt. Wintergrün ist auch eine geschmacksgebende Zutat zum amerikanischen Root-Beer.
 
Merkmale
Wintergrüngewächse sind ausdauernde, kleinwüchsige krautige Pflanzen, deren Blätter in Rosetten angeordnet sind. Die Blätter sind derb und wintergrün. Die zwittrigen Blüten sind radiär oder glockig gewölbt und vier- bis fünfzählig. Sie besitzen 8 bis 10 Staubblätter (Antheren) und einen oberständigen Fruchtknoten, aus dem Kapselfrüchte entstehen. Wie alle Heidekrautartigen produzieren auch die Pyrola-Arten ihren Pollen in Antheren, welche sich an apikalen Poren öffnen. Der Pollen selbst wird in Tetraden gebildet und ist klebrig, da er durch Insekten, vor allem Fliegen, verbreitet werden soll. Die Blüten werden im Sommer gebildet und die zahlreichen kleinen Samen im Herbst aus den unscheinbaren Samenkapseln entlassen. Zudem kommt es zur vegetativen Vermehrung durch Ausläufer. Sowohl für die Keimlingsentwicklung als auch für die Nährstoffversorgung spielen Wurzelpilze (Mykorrhiza) eine entscheidende Rolle.

Bachblüten
Ich habe das Gefühl eines Berges vor mir (Hornbeam)
Sie haben das Gefühl eines riesigen Berges vor sich
Mit der Blüte können sie dieses Gefühl des Berges hinter sich lassen
Bachblüten
Ich bin ein aufbrausender Mensch (Impatiens)
Diese Menschen können eine aufbrausende Art
Mit der Bachblüte können sie diese aufbrausende Art loslassen
Lebensmittelpyramide
Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier gehören selbstverständlich zu einer ausgewogenen Ernährung, sind aber mengenmäßig eher als Beilagen auf einem insgesamt Kohlenhydratbetonten, an pflanzlichen lebensmittelnreichen Speiseplan. An der Spitze der Pyramide steht schließlich das, was man am wenigsten essen soll, nämlich Fettreiches, Süßes und die Kombination aus beiden.
Die Ernährungspyramide - 7 Stufen zur Gesundheit
Fettes, Süßes und Salziges
Süßigkeiten, Mehlspeisen, zucker- und/oder fettreiche Fastfoodprodukte, Snacks, Knabbereien und Limonaden sind ernährungsphysiologisch weniger empfehlenswert und sollten selten konsumiert werden – maximal eine Portion dieser süßen oder fetten Snacks pro Tag. Verwenden Sie Kräuter und Gewürze und weniger Salz (pro Tag). Vermeiden Sie stark gesalzene Lebensmittel wie z. B. gepökelte Lebensmittel, Knabbergebäck, gesalzene Nüsse, Fertigsaucen, …
Fette und Öle
Täglich 1 – 2 Esslöffel pflanzliche Öle, Nüsse oder Samen. Qualität vor Menge. Hochwertige pflanzliche Öle wie Olivenöl, Rapsöl aber auch andere pflanzliche Öle wie Walnuss-, Soja-, Lein-, Sesam-,Maiskeim-, Sonnenblumen-, Kürbiskern- und Traubenkernöl sowie Nüsse und Samen enthalten wertvolle Fettsäuren und können daher in moderaten Mengen (1 – 2 Esslöffel) täglich konsumiert werden. Streich-, Back- und Bratfette wie Butter, Margarine oder Schmalz und fettreiche Milchprodukte wie Schlagobers, Sauerrahm, Crème Fraîche sparsam verwenden.
Fisch, Fleisch, Wurst und Eier
Essen Sie pro Woche mindestens 1 – 2 Portionen Fisch (à ca. 150 g) und bevorzugen Sie dabei fettreichen Seefisch wie Makrele, Lachs, Thunfisch und Hering oder heimischen Kaltwasserfisch wie beispielsweise Saibling. Essen Sie pro Woche maximal 3 Portionen fettarmes Fleisch oder fettarme Wurstwaren (300 – 450 g pro Woche). Rotes Fleisch (wie z.B. Rind, Schwein und Lamm) und Wurstwaren eher selten essen. Pro Woche können Sie bis zu 3 Eier konsumieren
Milch und Milchprodukte
Konsumieren Sie täglich 3 Portionen Milch und Milchprodukte. Bevorzugen Sie fettarme Varian-ten. Eine Portion entspricht: Milch (200 ml), Joghurt (180 – 250 g), Topfen (200 g), Hüttenkäse (200 g), Käse (50 – 60 g). Am besten sind 2 Portionen „weiß" (z.B. Joghurt, Buttermilch, Hüttenkäse) und 1 Portion „gelb" (Käse).
Getreide und Erdäpfel
Essen Sie täglich 4 Portionen Getreide, Brot, Nudeln, Reis oder Erdäpfel (5 Portionen für sportlich Aktive und Kinder). Eine Portion entspricht: Brot/Vollkornbrot (ca. 50 – 70 g), Ge-bäck z. B. Weckerl, Kornweckerl, Semmel, etc. (ca. 50 – 70 g), Müsli oder Getreideflocken (ca. 50 – 60 g), Teig-waren (roh ca. 65 – 80 g, gekocht ca. 200 – 250 g), Reis oder Getreide (roh ca. 50 – 60 g, gekocht ca. 150 – 180 g), Erd-äpfel (gegart ca. 200 – 250 g, 3 – 4 mittelgroße). Bevorzugen Sie Produkte aus Vollkorn.
Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst
Essen Sie täglich 5 Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst. Ideal sind 3 Portionen Gemüse und/oder Hülsenfrüchte und 2 Portionen Obst. Eine Portion entspricht: Gemüse gegart (200 - 300 g), Rohkost (100 - 200 g), Salat (75 - 100 g), Hülsenfrüchte (roh ca. 70 - 100 g, gekocht ca. 150 - 200g), Obst (125 - 150 g), Gemüse- oder Obstsaft (200 ml).
Faustregel: Eine geballte Faust entspricht einer Portion Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte. Essen Sie Gemüse zum Teil roh und beachten Sie bei der Auswahl der Gemüse- und Obstsorten das saisonale und regionale Angebot.
Alkoholfreie Getränke
Trinken Sie täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit, bevorzugt energiearme Getränke in Form von Wasser, Mineralwasser, ungezuckerten Früchte- oder Kräuter-tees oder verdünnten Obst- und Gemüsesäften. Gegen den täglichen moderaten Konsum von Kaffee, Schwarztee (3 – 4 Tassen) und anderen koffeinhaltigen Getränken ist nichts einzuwenden.

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