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Gänseblümchen
Das Gänseblümchen, auch Ausdauerndes Gänseblümchen, Mehrjähriges Gänseblümchen, Maßliebchen, Tausendschön, Monatsröserl oder schweizerisch Margritli (Kleine Margerite) genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler. Da es auf fast jeder Wiesenfläche wächst, zählt es zu den bekanntesten Pflanzenarten Mitteleuropas.
Schon kleine Kinder kennen und lieben das freundliche Gänseblümchen, das Wiesen mit leuchtenden weiß-gelben Tupfern verziert. Die moderne Phytotherapie verwendet das Gänseblümchen nicht. Aber die Volksheilkunde setzt es für vielerlei Beschwerden ein. Ein Tee aus den Blättern des Gänseblümchens regt Appetit und Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und kann durch seine krampfstillenden Fähigkeiten auch Husten lindern. Dank seiner harntreibenden Eigenschaften kann Gänseblümchentee auch Ödeme schwinden lassen. Äußerlich angewandt kann Gänseblümchentee Ausschläge lindern, unreine Haut klären und hartnäckige Wunden heilen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampfstillend, schmerzstillend, Husten, Erkältungen, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Darmentzündung, Gicht, Rheumatismus, Stoffwechsel anregend, Wassersucht, Ödeme, Nierensteine, Blasensteine, Menstruationsbeschwerden, Stockende Menstrution, Weißfluss, Hautkrankheiten, Hautausschläge, Unreine Haut, Wunden
wissenschaftlicher Name: Bellis perennis
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Daisy
volkstümlicher Name: Angerbleamerl, Augenblümchen, Gänseblume, Himmelsblume, Maiblume, Marienblümchen, Massliebchen, Mondscheinblume, Mümmeli, Regenblume, Tausendschön
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Anthoxanthin, Flavonoide, Fumarsäure, Schleim, Inulin
Inhaltsstoffe, Geruch und Geschmack: Das Gänseblümchen ähnelt im Geschmack dem Vogerlsalat (Feldsalat) und schmeckt auch leicht nussig. Junge Blätter sind besonders mild. Die Blüten sind leicht bitter mit einem Hauch Kamille. Noch geschlossene Knospen haben eine säuerliche Note. Das Gänseblümchen beinhaltet u.a. die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium sowie Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. Saponine, Gerbstoffe und Flavonoide. Gänseblümchen enthalten zudem Inulin. Dieser Ballaststoff gelangt unverdaut in den Dickdarm und wirkt verdauungsfördernd.
Sammelzeit: März bis November
 
Anwendung
Gänseblümchen kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als Frischpflanze anwenden. Die häufigste Art, Gänseblümchen anzuwenden ist als Tee.
Tee
Für einen Gänseblümchentee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Gänseblümchen  mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Gänseblümchentee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Gänseblümchenwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Gänseblümchentinktur selbst herzustellen, übergießt man Gänseblümchen in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Man kann sie auch äußerlich für Einreibungen bei Quetschungen und Verrenkungen anwenden. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Gänseblümchen kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Erkältungen einsetzen. Außerdem hilft Gänseblümchen bei Frühjahrsmüdigkeit und wird traditionell bei viele Erkrankungen eingesetzt, die im Frühling auftreten. Auch Beschwerden im Magen-Darmbereich können durch Gänseblümchentee gelindert werden.
Äußerlich
Äußerlich kann man Gänseblümchentee, frischer Presssaft der Blätter oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man die Heilung von Wunden fördern. Gänseblümchen hilft äußerlich eingesetzt auch bei Gliederschmerzen, unabhängig davon, ob sie rheumatischer Natur sind oder durch äußerliche stumpfe Verletzungen verursacht wurden.
Verwendung als Heilpflanze
Die Röhrenblüten enthalten das Saponin Bayogenin, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Schleim. Außerdem wurde in den Blüten, wie bei vielen Asterace-ae, das Apigenin-7 Glucosid Cosmosiin nachgewiesen. In neueren Studien konnten für Bellis perennis antimikrobielle und antihyperlipidämische Wirkungen aufgezeigt werden. Gänseblümchenblüten werden volksheilkundlich als Heilmittel bei Hauterkrankungen, bei schmerzhafter oder ausbleibender Regelblutung, Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und Schlaflosigkeit verwendet. Auch zur Hustenlösung wird das Gänseblümchen angewendet, was in erster Linie auf den Gehalt an Saponine zurückzuführen ist. Eine Wirksamkeit in diesen Anwendungsgebieten ist nicht belegt. Als Teedroge sind die Blüten des Gänseblümchens (Flores Bellidis) gebräuchlich, für die homöopathische Verwendung wird aus der frischen Pflanze eine Urtinktur gewonnen. Das Ganseblümchen ist die Heilpflanze des Jahres 2017.
Gänseblümchen in der Küche
Genau wie Gundermann, Löwenzahn, Giersch und Brennnessel gehört das Gänseblümchen zu denjenigen Wildkräutern, die in vielen Standard-Kochbüchern keine große Beachtung finden. Vor allem durch die essbaren Blüten des Gänseblümchens ist die Pflanze jedoch unter Wildkräuterliebhabern keine Unbekannte.
Vom Gänseblümchen lassen sich sowohl die Blätter als auch die geschlossenen Blütenknospen wie auch die geöffneten Blütenköpfchen verwerten. Der Geschmack von Gänseblümchenblüten lässt sich als zart nussig beschreiben, während die Blätter mit einer grünen, leicht säuerlichen Note aufwarten (ähnlich wie eine milde Variante vom Sauerampfer).
Geerntet werden kann das Gänseblümchen nahezu ganzjährig. Sobald sich die ersten Blüten und das zarte Blattgrün im Frühling zeigen, können bis zum Spätherbst die immer wieder nachkommenden Blüten und Blätter gesammelt werden. Die beste Qualität versprechen jedoch das späte Frühjahr sowie die Sommermonate.
Der Verwendung von Gänseblümchen in der Küche stehen alle Grenzen offen. Die Blätter und Blüten schmecken pur in Blattsalaten ebenso wie als Zutat in Kräuterquark, selbstgemachter Kräuterbutter, Kräuterfrischkäse oder simpel auf einem mit Butter bestrichenem Brot – dekorativ sind die Blüten in jedem Fall.
Wer es pikanter mag, kann die Knospen von Gänseblümchen einlegen und als Ersatz für Kapern nutzen. Auch eignen sich die Blütenköpfchen als dezenter Geschmacksgeber in Gelees.
Wie auch aus Bärlauch und Basilikum kann aus Gänseblümchen ein Pesto zubereitet werden. Für die Herstellung von Gänseblümchenpesto werden lediglich zwei Handvoll abgewaschener Blätter, geröstete Pinienkerne (alternativ Cashewnüsse oder Sonnenblumenkerne), reichlich Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer benötigt. Alle Zutaten werden miteinander in einer Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einer pestoartigen Konsistenz zerkleinert. Wer mag, kann zusätzlich geriebenen Hartkäse wie Parmesan oder Pecorino hinzugeben.
 
Pflanzenkunde
Das Gänseblümchen gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler. Bekannt ist es auch als Tausendschön und Marienblümchen. Es gedeiht anspruchslos auf Wiesen, Wegrändern und Äckern und wird zwischen drei bis 15 Zentimeter hoch. Der Blütenstängel ist leicht behaart und trägt keine Blätter. Die spatelförmigen Blätter sind bodennah als Rosette angeordnet. Das Blütenköpfchen bildet sich aus den außenliegenden weißen (Zungenblüten) und innenliegenden gelben Blüten (Röhrenblüten). An der Unterseite können die weißen Blüten rötlich bis purpur gefärbt sein – gut sichtbar in der Nacht, wenn sich das Gänseblümchen schließt und schlafenlegt. Das Gänseblümchen blüht von den ersten Frühlingstagen an bis in den Herbst.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Gänseblümchen ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Schon im Altertum kam es jedoch auch nach Mitteleuropa, als es dort immer mehr Wiesen gab. Es wächst bevorzugt auf Wiesen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 15 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst verkehrt eiförmige Blätter aus. In Bodennähe wachsen sie als Blattrosette. Die Blüten erscheinen zwischen März und August. Sie sitzen jeweils einzeln auf dünnen Stängeln. Als Korbblütler haben sie viele weiße Zungenblüten an der Außenseite und gelbe Röhrenblüten im Inneren, ähnlich wie Margeriten, Kamille oder Mutterkraut.
Das Gänseblümchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 4 bis 15 (2 bis 20) Zentimetern erreicht. Am kurzen, aufrechten Rhizom befinden sich faserige Wurzeln. Die in einer dichten Blattrosette zusammen stehenden Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der geflügelte Blattstiel ist mindestens so lang wie die Blattspreite. Die einfache Blattspreite besitzt nur einen Mittelnerv, ist spatelförmig bis verkehrt-eiförmig, 6 bis 40 Millimeter lang und 4 bis 20 Millimeter breit.
Jede Blattrosette bringt von März bis November ununterbrochen aufsteigende bis aufrechte, blattlose, meist 5 bis 15 (3 bis 20) Zentimeter lange Blütenstandsschäfte mit einzeln stehenden Blütenkörbchen hervor. Der körbchenförmige Blütenstand enthält Hüllblätter, die einen bewimperten Rand besitzen. Die mehr als hundert Blüten sind – wie für Korbblütler typisch – auf der verbreiterten Sprossachse, dem so genannten Blütenstandsboden angeordnet. Randständig sind die weißen, zygomorphen, weiblichen, 4 bis 8 (bis 11) mm langen Zungenblüten in zwei Reihen angeordnet. Im Zentrum des Blütenkörbchens stehen zwischen 75 und 125 gelbe, zwittrige und trichterförmige radiärsymmetrische, 1,5 mm lange Röhrenblüten. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, einfächrigen Fruchtknoten verwachsen.
Die Früchte sind nicht wie jene vieler Arten der Korbblütengewächse mit einem Pappus ausgestattet. Bei den 1 bis 2 mm langen Achänen handelt es sich um gekrönte Schließfrüchte, bei der Frucht- und Samenschale miteinander verwachsen sind. Die Samen sind endospermlos.
 
Aussäen und pflanzen
Die zahlreichen Vorkommen von Gänseblümchen auf unterschiedlichsten Böden und in diversen Regionen zeigen, dass diese Pflanze fast überall und selbst ohne Pflege durch den Menschen prächtig gedeiht.
Optimale Wachstumbedingungen findet das Gänseblümchen jedoch an vollsonnigen Standorten mit mäßig feuchten, nährstoffreichen und humosen Böden. Schattige Standorte wie sehr trockene und sandige Böden mag das Gänseblümchen hingegen nicht.
Auch wenn Gänseblümchen selbstaussäend sind und eigentlich nicht auf künstliche Aussaat angewiesen sind, bieten mittlerweile ausgewählte Saatguthersteller Gänseblümchensamen an. Die Samen werden im Frühjahr direkt im Garten oder im Balkonkasten ausgesät. Nach zwei bis drei Wochen treiben die ersten jungen Gänseblümchenblätter aus.
Neben der Aussaat ist die Vermehrung von Gänseblümchen durch Wurzelteilung möglich. Die Mutterpflanze wird an der Wurzelbasis getrennt und eingepflanzt.
Viel Pflege benötigen Gänseblümchen nicht. Regelmäßiges Gießen fördert das Blütenwachstum, düngen ist während der gesamten Blühzeit nicht erforderlich. Im Herbst kann die Erde dennoch mit etwas Humus angereichert werden. Da Gänseblümchen zu den kälteresistenten Pflanzen zählen, ist auch kein spezieller Frostschutz notwendig.
Eine zusätzliche Düngung ist bei nährstoffreichen Böden oder Blumenerden in der Regel nicht erforderlich. Sind Gänseblümchen über mehrere Jahre am gleichen Standort, können einige wenige Gaben von Kompost oder ein verdünnter organisch-mineralischer Kräuterdünger genutzt werden.

Schmalblättriges Wollgras
Das Schmalblättrige Wollgras ist eine häufige Moorpflanze, die in kühleren oder höheren Regionen zu finden ist. Im Sommer hat das Wollgras weiße wollige Büschel. Die wolligen Büschel wurden zu Kerzendochten geflochten. Die Pflanze ist kräftigend und hilft gegen Durchfall. Es gibt noch andere Wollgräser mit ähnlicher Nutzung und Wirkung.
Das Schmalblättrige Wollgras ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sauergrasgewächse. Sie ist eine kennzeichnende Art von Hoch-und Zwischenmooren. Die langen Blütenhüllfäden der Früchte bilden den bezeichnenden weißen Wollschopf der Wollgräser.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall
Heilwirkung: adstringierend, kräftigend
Anwendungsbereiche: Diarrhö, Durchfall, Kräftigung
wissenschaftlicher Name: Eriophorum angustifolium Honck.
Pflanzenfamilie: Sauergräser = Cyperaceae
englischer Name: Common Cottongrass
volkstümlicher Name: Schmalblättriges Wollgras
Verwendete Pflanzenteile: junge Triebe, Wurzeln
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbsäure, Proteine
Sammelzeit: März-November
 
Anwendung
junge Triebe
Die jungen Triebe und Blätter befreit können roh gegessen werden, kräftigt und hilft bei Durchfall. Die jungen Triebe können auch in Öl angedünstet werden, diese geben ein kräftigendes Gemüse.
Wurzeln
Die geschälte Wurzeln können roh gegessen werden, hilft bei Durchfall. In Öl gedünstete geschälte Wurzeln kräftigen und stärken den Körper.
 
Geschichtliches
Die Menschen in der Nähe von Mooren und Sümpfen nutzten die Pflanze gegen Durchfall und zur Kräftigung. Die wolligen Büschel eignen sich wegen der Brüchigkeit nicht als Wollersatz, dafür aber um Kerzendochte herzustellen. Auch Kopfkissen wurden damit ausgestopft. Das Wollgras ist auch eine Warnpflanze, die auf besonders gefährliche Stellen in Mooren und Sümpfen hinweist. Heute wird das Wollgras in Gartenteichen als Zierpflanze kultiviert.
 
Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 90 Zentimetern. Dieser Geophyt und Helophyt wächst lockerrasig und bildet Rhizome und lange Ausläufer– anders als beispielsweise das Scheiden-Wollgras. Die aufrechten Stängel haben einen runden Querschnitt und sind beblättert; oben sind sie glatt, graugrün rund oder stumpf dreikantig. Die Blattscheide des obersten Stängelblattes ist etwas aufgeblasen. Die seitlich rauen Blattspreiten sind linealisch, rinnig und verschmälern sich in eine lange dreikantige Spitze. Sie werden 2 bis 6 Millimeter breit und sind dunkelgrün gefärbt. Im Spätsommer sind diese oft rot bis kupferrot überlaufen. Die Blatthäutchen sind sehr kurz. Der Blütenstand verfügt über meist zwei laubblattartige Hüllblätter. Er besteht aus drei bis fünf, zuweilen bis zu acht sitzenden bis gestielten zuletzt überhängenden Ährchen. Diese werden 10 bis 22 Millimeter lang und sind bis zu fünfzigblütig. Die Ährchenstiele sind glatt. Jede zwittrige Blüte verfügt über je drei Staubfäden und Narben. Die Spelzen sind spitz, braun und hautrandig. Die Hüllfäden der Blütenhülle sind zahlreich. Sie verlängern sich nach der Blütezeit bis zu fünf Zentimeter, fallen später als Einheit mit den Früchten ab und bilden den für Wollgräser kennzeichnenden weißen Wollschopf. Ihre langen Blütenhüllfäden verbleiben nach der Reife an der Basis der Karyopse (eine Sonderform der Nussfrucht) und bilden einen Flugapparat zur besseren Verbreitung der Samen in der Luft. Die Karyopse ist scharf dreikantig fast geflügelt, 2 bis 3 Millimeter lang und braun. Das Schmalblättrige Wollgras blüht von März bis Mai. Selten gibt es eine zweite Blütezeit im September.
Das Schmalblättrige Wollgras ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt in kalkarmen kühlen Mooren und Sümpfen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Die Stiele sind rund und die Ährenstiele glatt. Im Frühling blüht das Wollgras. Im Sommer haben die Ährenstiele weiße wollige Büschel am Ende. Die Samen mit den werden mit dem Wind transportiert. Das Wollgras hat lange unterirdische Ausläufer.
 
Anbautipps
Das Wollgras kann direkt im Frühling an den Teichrand gesät werden, die Keimzeit beträgt bei 15°C etwa 1 Monat. Oder man pflanzt eine größeres Wurzelstück der Pflanze. Ist die Pflanze erstmal da, vermehrt sie sich schnell über die Wurzelausläufer. Das Wollgras mag keine kalkhaltige Umgebung und keinen Schatten.
 
Sammeltipps
Bei dem Sammeln in der Natur sollte man besonders darauf achten, dass die Pflanze gerne an besonders gefährlichen Stellen wächst.

Bachblüten
Mutig, man nimmt Risiken in Kauf, ist bereit seine Ziele Opfer zu bringen (Vervain)
Sie sind mutig, nehmen auch Risiken in Kauf und sind bereit für ihre Ziele Opfer zu bringen
Mit der Bachblüte können sie das Risiko mindern und bringen auch nicht mehr ihre Opfer um ihre Ziele zu erreichen
Bachblüten
Man setzt sich rücksichtslos über die Meinung anderer hinweg (Vine)
Diese Menschen setzen sich rücksichtslos über die Meinungen ihrer Mitmenschen einfach hinweg
Bit der Bachblüte können sie das rücksichtslose abschwören und setzen sich über die Meinungen der anderen nicht mehr hinweg
Ernährung von Kindern und Jugendlichen
Auch dieser Lebensabschnitt ist vor allem durch Phasen schnellen Wachstums geprägt. Abhängig von Alter und der körperlichen Aktivität schwenkt der Energiebedarf im Kindes- und Jugend-alter von ca. 1.000kcal bis zu 2.200kcal bei Mädchen und 2.700kcal bei Buben pro Tag.
Kinder und Jugendliche benötigen mehr als nur eine ernährungsphysiologisch ausgewo-gene Ernährung. Gerade bei Kindern isst das Auge mit.
Kinder und Jugendliche benötigen für das Wachstum eine abwechslungsreiche Mischkost. Eine vollwertige Ernährung besteht zum größten Teil aus Kohlenhydraten. Die Kohlenhydrate sollten 50 bis 55 Prozent der Nahrungsenergie liefern und vorwiegend aus Getreide, Gemüse, Kartoffeln und Obst stammen.
Auch Fett gehört zu einer vollwertigen Ernährung. Es sollte hauptsächlich aus pflanzlichen Fetten und Ölen stammen und maximal 30 Prozent der Nahrungsenergie beisteuern.
Der restliche Energiebedarf von etwa 10 bis 15 Prozent der Nahrungsenergie besteht je zur Hälfte aus tierischem und/oder pflanzlichem Eiweiß, vor allem aus Milch, Fleisch, Fisch, Getreide und Kartoffeln.
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