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Katzenpfötchen
Die Katzenpfötchen sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler. Sie haben Areale in den gemäßigten, arktischen und alpinen Regionen in Nordamerika, Mexiko, Südamerika und Eurasien. Einige Arten werden in Steingärten als Zierpflanzen verwendet. Es gibt Arten, die der Erzeugung von Trockenblumen dienen. Der Name Antennaria bezieht sich auf die Pappusborsten der männlichen Blüten, die Fühlern von Insekten ähneln.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Gallebeschwerden, Husten, Leberschwäche, Reizhusten, antibiotisch, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Antennaria dioica
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Sammelzeit: Geschützt! Juni bis Oktober
 
Beschreibung
Antennaria-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Manche Arten bilden oberirdische Ausläufer, andere Rhizome. Die wechselständigen Laubblätter sind ganzrandig und können gestielt oder ungestielt sein. Die Blätter sind oberseits mehr oder weniger kahl bis behaart, unterseits jedoch immer behaart. Einzeln oder bis zu zwölft in traubigen, trugdoldigen oder rispigen Blütenständen sitzen eingeschlechtige körbchenförmige Teilblütenstände. Die Arten können einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig sein. Die Blütenkörbchen weisen Durchmesser von 2 bis 8 Millimeter auf, darin sind meist 20 bis 100 Blüten enthalten. Die Blüten sind immer eingeschlechtig. Sie bilden Achänen mit Pappus. Bei den Katzenpfötchen spielt die apomiktische Fortpflanzung eine wesentliche Rolle. Dadurch gehen die Ansichten über die Artenanzahl sehr auseinander.

Harnkraut
Das Kahle Bruchkraut ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nelkengewächse. Diese Art wird auch als Christenschweiß, Dürrkraut, Glattes Tausendkraut, Harnkraut, Jungfernkraut, Kuckucksseife, Nierenkraut, Tausendkorn oder Passionsblümchen bezeichnet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Albuminurie, Blasenentzündung, Blasenprobleme, Bronchitis, Harndrang, Harnsteine, Lungenleiden, Lungenverschleimung, Nierenprobleme, Nierensteine, Wassersucht, Wunden, chronischer Husten, schleimlösend, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Herniaria glabra
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Juni bis September
 
Anwendung
Pharmakologie
Als wirksame Bestandteile enthält das Kraut bis zu 10% Saponine, ferner Flavonoide und Cumarine. Verwendet werden die getrockneten oberirdischen Teile. Bei Laborratten wurde eine Senkung des überhöhten Blutdruck und Förderung der Filtrationsrate ihrer Nieren beobachtet; Bruchkrauttee wird volksmedizinisch als Diuretikum zur Durchspülungstherapie bei Harnsteinen, Nierengrieß und Krämpfen verwendet. Eine schwach spasmolytische Wirkung der Droge gilt als akzeptiert, die Wirksamkeit in den volksmedizinischen Anwendungsbereichen jedoch noch nicht hinreichend nachgewiesen. Gemeinsam mit der Preiselbeere wies das Bruchkraut innerhalb einer Reihe von getesteten Substanzen die stärkste antimikrobielle Wirkung gegenüber uropathogenen Escherichia coli-Bakterien auf und ist daher wirksam bei Blasen- und Harnleitererkrankungen.
Heilkräftiger Pflanzenteil
Man sammelt das blühende Kraut. Es muss sehr sorgfältig im Schatten getrocknet werden, da es sonst völlig wertlos ist. Die Aufbewahrung der kleingeschnittenen Droge hat in dunklen Gefäßen (Gläsern) zu erfolgen. Metallgefäße sind ungeeignet.
Heil- und Wirkstoffe
Neben Gerbstoff und einem ätherischen Öl kann man in der Pflanze ein saponinartiges Glykosid, das Glykosid Herniarin, das widerlich riechende Alkaloid Paronychin feststellen. Letzeres kann bei Überdosierung zentrale Lähmung auslösen.
Heilwirkung
Das Harnkraut ist ein vorzügliches Heilmittel bei Wassersucht, ferner bei selbst schweren Lungenkrankheiten, Nieren- und Blasenleiden, Besonders zu empfehlen ist das Harnkraut bei Entzündungen Harnwege, Harndrang (Tenesmus urinae), krankhaftem harnverhalten (Retentio urinae), Eiweiß im Harn (Albuminurie) und bei sonstigen Absonderungen in den Harnorganen. Das Harnkraut wirkt krampflösend besonders bei Nieren- und Blasenleiden. Bei Blasenkatarrh erfolgt eine baldige Heilung. Nur eines ist sehr zu beachten: das Harnkraut darf bei Leber- und Gallenerkrankungen, besonders bei Gallensteinleiden, absolut nicht verwendet werden!
Diese Heilkraut vermag auch bestimmte Geschlechtskrankheiten zu heilen. Art der Anwendung und Dosierung bestimmt jedoch ausschließlich der Arzt!
DER KRÄUTERTEE kann auf 2 Arten bereitet werden: entweder 2 Teelöffel zum kaltem Auszug oder 1 Teelöffel zum heißen Aufguss pro Tasse, 1-2 Tassen täglich, zuckerlos und schluckweise getrunken.
Anwendung in der Volksheilkunde
In der Volksheilkunde ist das Harn- und Bruchkraut eine sehr beleibte Heilpflanze zur Behandlung der Lungentuberkulose, sei es im Anfangsstadium, oder sei es bereits im vorgeschrittenen Stadium. Auch für die Heilung aller übrigen Lungenleiden, seien es chronischer Husten, Bronchialkatarrh oder Lungenverschleimung empfiehlt die Volksheilkunde das Harnkraut.
Schließlich wird die Heilpflanze auch zur Wundbehandlung herangezogen, wie auch zur Heilung von Brüchen. Entweder wird das frische Kraut äußerlich aufgelegt oder es werden feucht-warme Umschläge bereitet. Bei Brüchen wird zusätzlich eine Teekur empfohlen.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Kahle Bruchkraut ist eine ein-, zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze. Manchmal verholzt es an der Basis schwach. Die ganze Pflanze ist frisch grün bis gelblich grün. Das Kahle Bruchkraut zeigt alle typischen Merkmale der Gattung Bruchkräuter. Der Stängel ist typischerweise 5 bis 15 cm lang, kann aber bis zu 30 cm lang werden. Die Blätter und der Stängel sind vollkommen kahl oder höchstens sehr kurz bewimpert. Die dreieckigen Nebenblätter sind etwa 0,5 bis 1,5 mm lang.
Die ungestielten, zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die Kelchblätter sind grün, elliptisch und stumpf bespitzt. Die weißen Kronblätter sind viel kleiner als die Kelchblätter und oft fehlen sie auch ganz. Es sind fünf fertile Staubblätter und fünf kronblattartige Staminodien vorhanden.
Botanik
Die einjährige Pflanze ist auch manchmal ausdauernd. Die frischgrüne, fast kahle Pflanze ist mehrstängelig. Die Stängel kriechen bis 30 und mehr cm lang werdend, auf dem Boden flach anliegend. Die Laubblätter sind gegenständig, bis 1cm lang, kahl, undeutlich einnervig, mit 2 kleinen eiförmig Nebenblättern. Die sehr kleinen Blüten sind grün, fünfzählig, fast ungestielt. Die schwarzen, glänzenden Samen haben eine linsenförmige Form.
Geruch und Geschmack
Das frische Kraut ist geruchlos, getrocknet von kumarinartigem Geruch. Der Geschmack ist herb und salzig.
Blütezeit
Ende Juni bis Ende September
Standort
In Mitteleuropa fast überall auf trockenen Feldern, Heiden, Triften, besonders häufig nach der Ernte auf Brachfeldern auftretend, diese überziehend. Auch auf Wegrändern und Schlackenböden.

Bachblüten
Unbeherrschte Temperamentsausbrüche (Cherry Plum)
Sie haben deren öfteren unbeherrschbare Temperamentsausbrüche
Mit der Bachblüte können diese ihre Temperamentsausbrüche wieder kontrollieren
Bachblüten
Ich kann mich sehr schlecht konzentrieren (Chestnut Bud)
Diese Menschen können sich nur schlecht konzentrieren
Mit Chestnut Bud können sie die Konzentration wieder steigern
Aufgaben der Fette
-     Konzentrierte Energielieferanten
-     Vorratsstoff/Energiereserve
-     Träger essentieller FS
-     Träger von fettlöslichen Vitamine
-     Schutz der Organe gegen Wärmeverlust und äußere Einflüsse auf Haut und Haar
-     Träger von Geschmacks- und Aromastoffe
-     Lieferant wichtiger Bestandteile, wie Lezithin und Cholesterin
-     Bestandteile der Zellmembran
Fett gehört neben Kohlenhydraten und Eiweiß zu den Hauptnährstoffen der menschlichen Ernährung. Erst mit ausreichend Fett läuft der Stoffwechsel wie geschmiert, denn Fette übernehmen im Körper viele wichtige Aufgaben. Aber Fett ist nicht gleich Fett. Warum Fett so wichtig ist, wieviel Fett pro Tag gut ist und vor allem aus welchen Quellen, lesen Sie hier.
Aufgaben von Fett
Fett hat im Körper viele wichtige Aufgaben. Es…
…versorgt den Körper mit essenziellen Fettsäuren.
…transportiert die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K.
…transportiert Aromen und Geschmacksstoffe.
…versorgt den Körper mit Energie.
…speichert Energie.
…ist ein Baustein von Zellen und Nervengewebe.
…dient als Wärmeschutz.
…ist Schutzpolster für innere Organe wie Niere und Gehirn
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