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Acker-Stiefmütterchen
Das Acker-Stiefmütterchen ist eine Pflanzenart aus der Gattung Veilchen innerhalb der Familie der Veilchengewächse. Das Acker-Stiefmütterchen ist der winzige Bruder des wilden Stiefmütterchens und des Veilchens. Im Gegensatz zu diesen muss man sich beim Acker-Stiefmütterchen jedoch sehr weit runterbeugen, um die Schönheit der Blüte zu erkennen, die sehr klein ist. Man kann das Acker-Stiefmütterchen ähnlich anwenden wie seine Brüder, doch ist es als Heilpflanze weniger bekannt als diese.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Trockener Husten, Bindehautentzündung, Hautprobleme, Pickel
wissenschaftlicher Name: Viola arvensis
Pflanzenfamilie: Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name: Field pansy
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Schleim, Violanthin, Violarvensin, Glykoside
Sammelzeit: Mai bis Oktober
 
Anwendung
Die Droge kann durch den Anteil an Salicylsäure bei Kopfschmerzen verwendet werden, Saponine und Schleimsubstanzen können bei Hauterkrankungen helfen. In der Volksmedizin soll es zudem Husten und Halsentzündungen lindern. Im Prinzip kann man das Acker-Stiefmütterchen wohl ähnlich einsetzen wie das wilde Stiefmütterchen, aber seine Heilwirkungen werden kaum irgendwo erwähnt.
Innerlich
Bekannt ist, dass man das Acker-Stiefmütterchen bei trockenen Husten einsetzen kann. Dazu bereitet man einen Tee aus dem blühenden Kraut.
Äußerlich
Zur äußerlichen Behandlung kann man Umschläge aus dem Tee des Acker-Stiefmütterchens anwenden. Damit kann man verschiedene Hautprobleme, unter anderem Akne, behandeln. Alternativ kann man Waschungen mit dem Tee vornehmen. Bei Bindehautentzündung kann man die Augen mit Ackerstiefmütterchentee spülen.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Ackerstiefmütterchen ist in Europa heimisch. Es wächst auf und neben Feldern, bevorzugt auf kalkreichen Böden. Die Pflanze ist sehr klein, nur zwischen acht und dreißig Zentimeter hoch. Das einjährige Acker-Stiefmütterchen hat einfache oder verzweigte Stängel. Daran wachsen wechselständige Blätter, die einen leicht gezähnten Rand aufweisen. Von April bis Oktober blüht das Ackerstiefmütterchen. Die Blüten sind deutlich kleiner als die des wilden Stiefmütterchens. Auf den ersten Blick erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Stiefmütterchen handelt. Aber die Blütenblätter haben die typische Form und Anordnung der Veilchenfamilie. Sie sind gelb und hellgelb.
Das Ackerstiefmütterchen ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist nur bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Art ist im Gegensatz zu den meisten anderen Veilchen einjährig sommergrün. Nur selten tauchen auch zweijährige Populationen auf. Die ganze Pflanze ist nur locker kurz behaart. Es bildet keine unterirdischen Ausläufer aus, es kommen z. T. bis 45 Zentimeter tiefe Wurzeln vor. Die Spreiten der größten Laubblätter sind beiderseits fast immer mit fünf Kerben versehen. Die breit-eiförmigen Blattspreiten sind gesägt oder gekerbt. Die aufrechten Nebenblätter besitzen einen vergrößerten Endabschnitt, der der Blattspreite ähnelt.
Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die hellgelbe Blütenkrone ist 8 bis 26 Millimeter lang. Das untere Kronblatt ist oft weißlich gefärbt und mit blauen Kerben versehen.

Wasserminze
Die Wasserminze ist die milde Schwester der Pfefferminze und wird leichter vertragen als sie. Sie sieht ähnlich aus, riecht ähnlich aromatisch, jedoch etwas schwächer und ist wegen ihrer Milde eher als Haustee einsetzbar als ihre starkwirkende Schwester. Die Wasserminze wächst gerne an Ufern und war den Kelten eine wichtige Pflanze.
Die Wasserminze, auch Bachminze genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lippenblütler. Sie kommt in weiten Gebieten Europas vor.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Magenbeschwerden
Heilwirkung: blähungstreibend, entzündungswidrig, Gallenfluss anregend, galletreibend, keimtötend, krampflösend, schmerzstillend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Aromatikum, Blähungen, Brechreiz, Cholagogum, Durchfall, Erkältungskrankheiten, Gallenbeschwerden, Karminativum, Kopfschmerzen, Krämpfe, Magendarmkatarrh, Magenschmerzen, Menstruationsschmerzen, Schlaflosigkeit, schmerzhafte Regel, Übelkeit, Verdauungsprobleme
wissenschaftlicher Name: Mentha aquatica
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Water Mint
volkstümlicher Name: Bach-Minze, Wasserminze, Wasser-Minze
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Enzyme, Gerbstoffe, Limonen, Menthofuran, Menthol, Pinen
Sammelzeit: vor der Blüte
Nebenwirkungen: Überdosierung: Erbrechen
 
Anwendung
Die Wasserminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt. Minzöle dürfen bei Kleinkindern nicht im Bereich der Nase und Mund eingesetzt werden, da u.a. ein Atemstillstand ausgelöst werden kann.
Tee
2 Teelöffel getrockneter Wasserminzen-Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, abdecken, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hier hilft der Tee bei Magen-Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben aufgelisteten Problemen.
Tee, äußerlich
Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguss für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.
Frischblatt-Umschlag
Der kühlende und lokal betäubende Brei aus frischen zerquetschten saftigen Wasserminzeblättern hilft gegen Insektenstiche.
Öl-Einreibung
Einreibungen mit dem Öl helfen bei Neuralgien.
Trocken-Inhalation
Ein paar Tropfen ätherisches Öl auf ein Taschentuch getropft kann man bei Erkältungen inhalieren.
 
Geschichtliches
Minzen gehören zu den ältesten Heil- und Ritualpflanzen der Menschen. Heilige Pflanze der Druiden und war bei den Kelten Symbol für Reichtum und Glück. Medizinisch wurde sie bei den Kelten gegen Verdauungs- und Menstruationsproblemen genutzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Wasserminze ist in Europa und Nordafrika heimisch. In anderen Gebieten wurde sie eingebürgert. Sie wächst als Sumpfpflanze bevorzugt an feuchten Standorten, z.B. an Ufern. Die mehrjährige und winterharte Pflanze wird zwischen 15 und 90 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. Die haarigen hellgrünen Blätter sind oval und fein gezähnt. Die Blätter stehen kreuzgegenständig am kantigen Stängel. Der Stängel ist meistens behaart und rötlich. Die Wasserminze riecht angenehm nach Pfefferminze, besonders wenn man leicht an den Blättern reibt. Die violetten Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.
Die Wasserminze wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 50 (10 bis 100) Zentimeter erreicht. An Land werden unterirdische und im Wasser auch oberirdische Ausläufer gebildet. Der aufrechte und meist verzweigte Stängel ist vierkantig. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind lang gestielt. Die einfache Blattspreite ist eiförmig elliptisch, etwas derb und oft glänzend, mit gesägtem Blattrand. Es sind vier bis sechs Paare bogiger Fiedernerven vorhanden. Besonders die Blätter riechen beim Zerreiben nach Pfefferminz.
Die Blüten stehen dicht in den Achseln der oberen Blätter in stehenden, locker übereinander angeordneten Scheinquirlen und in einem endständigen kugeligen, kopfigen Teilblütenstand zusammen. Die Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf nur etwas ungleichen Kelchblätter sind teilweise röhrig verwachsen mit 13 Nerven und fünf lanzettlichen Kelchzähnen. Die fünf hellvioletten, rosafarbenen, fleischigrosafarbenen bis weißen Kronblätter sind unterschiedlich stark verwachsen und nur schwach zweilippig. Die Oberlippe ist meist so groß wie einer der drei Lappen der Unterlippe. Hierdurch scheint die Blüte fast regelmäßig vierspaltig. Von den vier geraden, fertilen Staubblättern sind zwei etwas länger. Die Klausenfrüchte zerfallen in vier oben warzige Teilfrüchte.
 
Anbautipps
Die Pflanze wird über Wurzelteilung vermehrt. Die Wasserminze mag feuchten Boden. Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. Die Pflanze kann einige Zentimeter unter Wasser angepflanzt werden, als Standort ist ein Gartenteichrand gut geeignet. Die Pflanze vermehrt sich über Wurzelausläufer von selbst.
 
Sammeltipps
Frische Wasserminzeblätter können ständig geerntet werden. Zum Trocknen: Die Stängel mit den Blättern kurz vor der Blüte bei gutem sonnigen Wetter ernten. Zügig bei maximal 35°C trocknen, anschließend die getrockneten Wasserminzeblätter von den Stängeln abstreifen. Die Blätter in geschlossenen Behältern lagern.

Bachblüten
Man setzt andere innerlich herab (Holly)
Diese setzen ihr Umfeld innerlich herab
Mit der Blüte können sie Umfeld wieder auf gleichsetzen
Bachblüten
Du fühlst dich anderen Menschen meistens unterlegen (Larch)
Diese Menschen fühlen sich ihren Mitmenschen die meiste Zeit unterlegen
Mit Larch können sie dieses Gefühl des unterlegen sein umkehren
Fleischarten
-     Rindfleisch
-     Kalbfleisch
-     Schweinefleisch
-     Schaf- bzw. Lammfleisch
-     Geflügelfleisch
-     Wildfleisch
-     Innereien
Unterschiedliche Fleischsorten
Aufgrund des unterschiedlichen Anteils an Hämoglobin, welches für die rötliche Färbung verantwortlich ist, wird in einer groben Unterteilung von weißem (hauptsächlich Geflügel) und rotem Fleisch (Rindfleisch, Schweinefleisch) gesprochen.
Daneben unterscheidet sich Fleisch nach dessen tierischem Ursprung:
Schweinefleisch, Rindfleisch, Hähnchenfleisch, Kalbsfleisch, Lammfleisch, Wildbret
Die unterschiedlichen Fleischsorten unterscheiden sich hinsichtlich des Anteils von Bindegewebe, Fett und Muskeln. Des Weiteren werden Unterscheidungen zwischen den Körperpartien, aus denen das Fleisch stammt, gemacht (beispielsweise Nacken, Schulter oder Brust).
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