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Lärchenschwamm tt
Laricifomes officinalis ist ein holzzersetzender Pilz in der Reihenfolge Polyporales. Es verursacht braune Herzfäule auf Koniferen und ist in Europa, Asien und Nordamerika sowie Marokko zu finden.  Es ist allgemein als Agarikon bekannt, ebenso wie Chinin Conk wegen seiner extrem bitteren Geschmack. DNA-Analyse unterstützt L. officinalis im Unterschied zur Gattung Fomitopsis. Die Konche wurden einstmals intensiv zur Herstellung von medizinischem Chinin gesammelt, von dem man annahm, dass es wegen des bitteren Geschmacks des pulverisierten Conks darin enthalten war. Sie enthalten jedoch kein Chinin und haben keine antimalariden Eigenschaften. Die markanten Conks können groß, bis zu zwei Fuß lang, huf- oder säulenförmig sein. Sie sind weich, gelb-weiß, wenn sie jung sind, und werden bald weiß und kreidig. Der Verfall ist braun, kubisch gesprungen, mit dicken weißen Filzen in großen Rissen. Der Geschmack von sowohl Conks als auch Filzen ist für diese Art bitter und ausgeprägt. Ein einzelnes Konk deutet normalerweise auf vollständige Auslese hin. Infizierte Bäume können Lebensraum für Arten sein, die sich anschlingen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher gegen Verstopfung und schweißhemmend
wissenschaftlicher Name: Laricifomes officinalis
Verwendete Pflanzenteile: Pilz
 
Anwendung
Medizinische Verwendung
L. officinalis wurde von den alten Griechen verwendet, um den Verzehr (Tuberkulose) gemäß den Schriften von Pedanius Dioscorides im Jahr 65 n. Chr. und von einigen indigenen Völkern zur Behandlung von Pocken zu behandeln. Die Anwesenheit von Agarikon an Begräbnisstätten kann darauf hindeuten, dass seine Verwendung einst weitverbreitet war. Der Mycologe Paul Stamets hat zahlreiche Untersuchungen zu den biologischen Aktivitäten von Agarikon durchgeführt. Agarikon Extrakte haben antivirale Aktivität gegen eine Reihe von Viren in vitro gezeigt. Diese Aktivität wurde spezifisch gegen Viren der Pox-Familie, HSV-1 und HSV-2, Influenza A, Influenza B und Mycobacterium tuberculosis in vitro beobachtet. Andere Forscher haben neue chlorierte Cumarine im Organismus identifiziert, die besonders niedrige minimale Hemmkonzentrationen gegen den Mycobacterium tuberculosis-Komplex zeigten.

Kaktus
Die Kakteengewächse oder kurz Kakteen sind eine Familie in der Ordnung Nelkenartige innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Herzstärkend, Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris, Schaufensterkrankheit
wissenschaftlicher Name: Cactus grandiflorus
Verwendete Pflanzenteile: Stängel
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Bereits bei den Azteken findet man in bildlichen Darstellungen, Skulpturen und Bezeichnungen immer wieder Kakteen, vor allem Echinocactus grusonii. Dieser auch als „Schwiegermuttersessel“ bekannte Kaktus hatte große rituelle Bedeutung – auf ihm wurden Menschenopfer dargebracht. Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt, bedeutet Ort des heiligen Kaktus. Das Staatswappen Mexikos trägt bis heute Adler, Schlange und Kaktus. Auch die wirtschaftliche Nutzung der Kakteen geht auf die Azteken zurück. Den Gehalt an Alkaloiden in manchen Kakteen nutzten die Indianer Nordamerikas für ihre rituellen Hand-lungen. Aus den gebogenen Dornen mancher Kakteen fertigten sie Angel-haken. Heutzutage dienen Kakteen neben der Verwendung als Nahrungsmittel (Marmelade, Obst, Gemüse) vor allem als Wirtspflanzen für die Cochenille-Laus, aus der roter Farbstoff für Campari oder qualitativ hochwertige Lippenstifte gewonnen wird. Besonders in Südamerika liefern abgestorbene Säulenkakteen wertvolles Bauholz. Auch für die Pharmazie haben einige Kakteen Bedeutung. Kakteen werden auch als Zimmerpflanzen kultiviert.
 
Pflanzenbeschreibung
Kakteen sind ausdauernde Sträucher, seltener Bäume oder Geophyten. Fast alle Arten sind Stammsukkulenten, deren Sprossachsen stark angeschwollen sind. Die Wurzeln sind meist faserig oder bilden bei Pflanzen mit nur geringer Stammsukkulenz manchmal sukkulente Knollen oder Rüben. Die Hauptsprosse stehen, häufig charakteristisch für bestimmte Gattungen, einzeln oder verzweigen von den Basen oder weiter oben. Hauptsprosse und Zweige wachsen meist aufrecht oder aufstrebend, manchmal auch kriechend oder hängend. Die Sprosse sind zylindrisch oder zu Platykladien abgeflacht und tragen häufig gut ausgebildete Rippen oder spiralig arrangierte Warzen. Areolen, die stark reduzierte Kurztriebe darstellen, stehen auf zylindrischen oder abgeflachten Sprossen meist gefeldert verteilt oder sonst auf den Erhöhungen der Rippen oder Warzen. Sie sind filzig und tragen Dornen, die umgewandelte Blätter darstellen, sowie häufig auch Wolle oder Borsten. Filz und Dornen sind bei jungen Sämlingen immer vorhanden, werden aber manchmal später abgeworfen oder von erwachsenen Pflanzen nicht mehr gebildet. Die den Areolen entspringenden Laubblätter sind manchmal vollständig ausgebildet, häufig pfriemförmig, sukkulent und kurzlebig, fehlen aber meist völlig. Nebenblätter sind nicht vorhanden. Kakteen können sehr unterschiedliche Größen annehmen. Carnegiea gigantea wird bis zu 15 Meter hoch. Der kleinste Kaktus, Blossfeldia liliputana, bildet dagegen flachkugelige Körper von kaum einem Zentimeter Durchmesser. Auch die Wuchsgeschwindigkeiten sind sehr unterschiedlich. Einige Cereen erreichen je Spross Zuwächse von mehr als 1 Meter pro Jahr. Bei Aztekium ritteri ist dagegen auch im Verlauf mehrerer Jahre kaum ein Zuwachs erkennbar. Die Lebensdauer der Kakteen variiert ebenfalls stark. Langsam wachsende, groß werdende und erst im hohen Alter blühfähige Pflanzen wie Carnegiea und Arten von Ferocactus können bis zu 200 Jahre alt werden. Die Lebensspanne sich schnell entwickelnder und früh blühender Pflanzen ist dagegen kürzer. So wird die schon im zweiten Lebensjahr blühende, selbstfertile und reichlich Samen produzierende Echinopsis mirabillis selten älter als etwa 13 bis 15 Jahre. Im Inneren der Pflanzen sind die Leitbündel entlang der Zentralachsen ringförmig, bei abgeflachten Sprossen oval angeordnet. Verzweigungen der Leitbündel führen jeweils zu einer Areole. Der enthaltene Saft ist fast immer klar, nur wenige Arten von Mammillaria enthalten Milchsaft.
Die Blüten entspringen meist einzeln, manchmal in kleinen Gruppen den Areolen, seltener den Axillenoder Furchen zwischen Areolen und Axillen. Manchmal werden sie nur in besonderen, stark bewollten oder beborsteten Bereichen, entweder entlang den Sprossachsen und in diese eingesenkt oder endständig und den Wuchs begrenzend gebildet. Die Blüten sind zwittrig und meist radiärsymmetrisch, selte-ner zygomorph. Die Durchmesser der Blüten variieren von 5 mm bis 30 cm, meist sind die Blüten jedoch relativ groß und bei kleinwüchsigen Arten oft größer als die Pflanzenkörper. Die vielen (fünf bis 50 oder mehr) Blütenhüllblätter wechseln meist in Form und Struktur von außen nach innen von hochblatt- zu kronblattartig. Staubblätter sind in großer Zahl (50 bis 1500, selten weniger) vorhanden. Je nach Anpassung an die Bestäuber (Tagfalter, Nachtfalter, Fledermäuse, Kolibris oder Bienen) sind die Blüten nachts (oft nur für wenige Stunden) oder tagsüber (dann meist mehrere Tage lang) geöffnet und röhren-, glocken- oder radförmig. Sie öffnen sich meist weit, bei röhrenförmiger Gestalt aber manchmal nur wenig. Selten (bei Frailea) sind die Blüten kleistogam und öffnen sich nur ausnahmsweise. Die Fruchtknoten sind meist unterständig (in Unterfamilie Pereskioideae halb oberstän-dig). Die die Fruchtknoten enthaltenden Bereiche der Blüte (Ovarien) sind von außen meist mit Schuppen, Dornen oder Wolle bewehrt und von innen mit Haaren abgetrennt. Die beerenähnlichen, oft fleischigen und bei Reife auffällig gefärbten Früchte enthalten wenige bis meist viele (bis etwa 3000) 0,4 bis 12 mm gro-ße Samen. Ziegen, Vögel, Ameisen, Mäuse und Fledermäuse tragen wesentlich zur Verbreitung der Samen bei. Die Samen der meisten Kakteenarten sind Lichtkeimer.

Bachblüten
Man geht leicht hoch wie eine Stichflamme, dann schroff, brüsk, aber der Zorn ist schnell verraucht (Impatiens)
Diese Menschen gehen extrem leicht hoch wie eine Stichflamme, dann werden sie schroff, brüsk, jedoch ist ihr Zorn recht schnell verraucht
Mit der Blüte können sie das Hochgehen wie eine Stichflamme entgegenwirken und werden weder schroff noch brüsk
Bachblüten
Ich fühle mich wertlos (Larch)
Sie fühlen sich in jeder Lage wertlos
Mit der Bachblüte sind sie in der Lage das Gefühl der Wertlosigkeit los zu werden
Ursachen von Durchfall
-     Bakterien – klassische Lebensmittelvergiftung
-     Infektion mit Viren oder Parasiten
-     Fremdartige Keime in fremden Ländern bei Fernreisen
-     Stress oder Angst
-     Ungewohnte Nahrung (z.B. sehr scharfes Essen, zu viel Kirschen – Steinobst, Trockenpflaumen)
-     Diätprodukte mit Zuckeraustauschstoffe
Durchfall: Ursachen und Diagnose
Ob tatsächlich eine Durchfallerkrankung vorliegt, hängt – neben der Stuhlfrequenz – auch von der Konsistenz des Stuhls ab. Weicher, breiiger oder flüssiger Stuhl ist meist ein Anzeichen einer Durchfallerkrankung.
Kommen Bauchschmerzen, Übelkeit oder Fieber hinzu, kann man von einer Erkrankung ausgehen. Durchfall kann daher verschiedene Ursachen haben, die häufigsten:
Infektionen mit Krankheitserregern (z.B. E. coli, Rotaviren, Salmonellen, Clostridium difficile)
Reizdarmsyndrom
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Fructoseintoleranz, Sorbitintoleranz, Zöliakie)
Genuss von verdorbenen Lebensmitteln (z.B. Salmonelleninfektion, Reisedurchfall)
Medikamentenbedingte Ursachen (z.B. Antibiotika, Schmerzmittel)
Gefahr des Austrocknens
Im Zuge einer Durchfallerkrankung scheidet der Körper übermäßig viel Flüssigkeit aus, in der Folge kann es zu einem Elektrolytverlust kommen. Das biochemische Gleichgewicht gerät aus der Balance, der Körper kann nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit und Mineralstoffen versorgt werden, vor allem für Kinder und ältere Menschen ist diese Situation bedrohlich. Der Körper kann im wahrsten Wortsinn "austrocknen", der Kreislauf versagen.

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