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Bachbunge
Die Bachbunge ist ein Mitglied der Ehrenpreisfamilie (Gattung) und wächst bevorzugt in Wassernähe. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Oft wächst die Bachbunge halb untergetaucht und bietet so einen geschützten Platz zur Fortpflanzung mehrere Tierarten. Die Blätter der Bachbunge kann man als Wildsalat essen. So fördert sie die Verdauung und vertreibt Frühjahrsmüdigkeit.
Die Bachbunge, auch Bach-Ehrenpreis genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Wegerichgewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Asthma, Husten, Lungenprobleme, Fieber, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Menstruationsfördernd, Zahnfleischblutungen
wissenschaftlicher Name: Veronica beccabunga
Pflanzenfamilie: Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name: Brooklime
volkstümliche Namen: Bachbungen-Ehrenpreis, Bach-Ehrenpreis, Quell-Ehrenpreis
Verwendete Pflanzenteile: blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Aucubin, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Ätherisches Öl
Sammelzeit: März bis Juni
 
Anwendung
Als Salat gilt die frischen Stängel und Blätter als verdauungsfördernd, sie enthalten viel Vitamin C und können auch zu einem (bitteren) Gemüse verkocht werden. Bachbungen-Ehrenpreis enthält Gerbstoff, Glykosid und Flavonoide. Ihm wird eine blutreinigende, harntreibende und hautstimulierende Wirkung nachgesagt.
Die Bachbunge wird bevorzugt frisch angewendet. Als Tee wird sie kaum benutzt. Man kann sie bei Frühjahrsmüdigkeit verwenden und zur Stärkung der Verdauung. Auch bei Erkältungen und andere Krankheiten der Atmungsorgane soll die Bachbunge helfen. Früher wurde sie auch gegen Blasensteine und Zahnfleischblutungen eingesetzt.
Tinktur
Aus den frischen Blättern der Bachbunge kann man eine Tinktur ansetzen. Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen.
Frischsaft
Die dickfleischigen Blätter eignen sich sehr gut zur Bereitung eines Frischsaftes. Von diesem nimmt man mehrmals täglich einen Teelöffel zum Abführen und zur Förderung der Harnausscheidung. Er eignet sich auch als Frühjahrskur bei Müdigkeit und Vitaminmangel.
Anwendung in der Homöopathie
Auch in der Homöopathie wird die Bachbunge gerne angewendet. Aus dem blühenden Kraut bereitet man eine Essenz gegen Skrofulose und Harnverhaltung. Täglich 3mal 10 Tropfen.
Dieses an Bitterstoff, Gerbsäure sowie dem Heilstoff Aucubin reiche Heilkraut würde es verdienen, der Vergessenheit entrissen zu werden. Leider wurde auch die Pflanze bisher noch nicht auf  weitere Heilstoffe und Heilwirkungen näher Untersucht.
Küche
Die Blätter der Bachbunge eignen sich sehr gut zur Bereitung von Wildsalaten. Man kann sie beispielsweise mit Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn und Gundermann mischen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Bachbunge ist in Europa heimisch. Sie kommt an Bachufern, an Seen, Teichen und feuchten Gräben vor. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Die elliptischen Blätter sind fleischig, fast wie bei einem Dickblattgewächs. Ab Mai wachsen aus den Blattachseln die Blütenstände mit den typischen vierblättrigen, blauen Blüten, die den Blüten der Bachbungen-Verwandte Ehrenpreis sehr ähnlich sehen.
Die Bachbunge ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein kriechendes Rhizom. Der zylindrische, fleischige Stängel ist hohl. Von den elliptischen, etwas fleischigen, vorne stumpfen, abgerundeten Laubblättern sind besonders die unteren gestielt. Der Blattrand ist gesägt.
Die traubigen Blütenstände entspringen den Blattachseln und enthalten 20 bis 25 Blüten. Kelch 4teilig, in Frucht mehr oder weniger zurückgeschlagen. Die himmelblauen Blütenkronen haben einen Durchmesser von 5 bis 8 Millimetern, Blütenkrone radförmig, mit sehr kurzer Röhre, die 4 Kronzipfel fast gleich groß, der oberste etwas größer. Die 2 Staubblätter mit lang herausragenden Staubfäden. Der Fruchtknoten oberständig. Die 3 bis 4 Millimeter großen Kapselfrüchte sind in ihrer Form mit Heidelbeeren zu vergleichen. Die plankonvexen Samen sind nur 0,6 Millimeter lang und 0,06 mg schwer.
 
Sammeltipps
Da an der Bachbunge häufig Larven heranwachsen, vor allem an den Teilen, die unter Wasser stehen, muss man beim Ernten die Pflanze sehr genau ansehen und anschließend gründlich waschen. Am besten sammelt man nur am Oberlauf von sehr sauberen Bächen. Die Bachbunge sollte möglichst frisch als Salat verwendet werden.

Schmerwurz t
Dicke, glänzend rote Beeren leuchten verlockend aus dem Gebüsch, doch die Beeren der Schmerwurz sind giftig und brennen schaurig im Mund, wenn man der Verlockung nicht widerstehen kann. Daher sollte man die Schmerwurz nur stark verdünnt anwenden, es sei denn, man will bei äußerlicher Anwendung gezielt seine Haut reizen, um beispielsweise Rheuma zu lindern.
Die Gemeine Schmerwurz ist eine Kletterpflanze aus der Pflanzenfamilie der Yamswurzelgewächse. Der Name leitet sich von mittelhochdeutsch smer = Fett ab. Weitere Bezeichnungen sind Echte Schmerwurz, Gewöhnliche Schmerwurz, Schmerzwurz, Stickwurz, Feuerwurzel.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Die Pflanze ist geschützt! Harntreibend, hämolytisch (Blut auflösend), Verstopfung, Gicht, Kreislauf anregend, Hautreizend, Äußerlich zum Einreiben gegen Rheuma,
wissenschaftlicher Name: Tamus communis, Dioscorea communis
Pflanzenfamilie: Yamswurzelgewächse (oder Schmerwurzgewächse) = Dioscoreaceae
englischer Name: Black bindweed, Black bryony
volkstümliche Namen: Echte Schmerwurz, Feuerwurzel, Schmerzwurz, Späggbeeri, Speckwurzel, Stickwurz
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Saponine, Kalziumoxalat, Diosgenin, Phenanthren-Derivate, Glykosid Dioscin, Glykosid Gracillin, Alkaloid, Schleim, Histaminartige Reizstoffe
Sammelzeit: Herbst, Frühling
 
Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Schmerwurz nur niedrig dosiert, in   Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Die Schmerwurz enthält einige Substanzen, die sie leicht giftig machen. Daher ist sie heikel in der Anwendung. Sie sollte nicht frisch und roh verwendet werden. Am besten verwendet man sie nur in homöopathischer Dosis. Früher wurde die Wurzel gegen stumpfe Verletzungen wie Prellungen und Quetschungen eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendete frische Wurzelscheiben, um rheumatisch entzündete Gelenke damit einzureiben. Diese Anwendungsart beruht vermutlich auf der hautreizenden Wirkung der frischen Wurzel. Durch die Reizung wird die Entzündung aktiviert und kann infolgedessen gelindert werden. Wie die Yamswurzel enthält auch die Schmerwurz Diosgenin, eine Substanz, die dem weiblichen Hormon Progesteron ähnelt. Eigentlich müsste die Schmerwurz daher auch bei Prämenstruelles Syndrom und Wechseljahresbeschwerden helfen können. Diese Art der Anwendung ist bei der Schmerwurz jedoch nicht überliefert.
 
Giftwirkung
Nach dem Essen der rohen Beeren oder Wurzeln der Schmerwurz kommt es durch die Kalziumoxalate und den histaminähnlichen Hautreizstoff zu Brennen im Mund, dann zu Erbrechen und Durchfall. Bei Kindern reichen schon zwei Beeren, um eine Magen-Darm-Entzündung hervorzurufen. Bei Hautkontakt kann es zu Hautreizungen bis hin zu Blasenbildung kommen. Als erste Hilfe kann man zunächst den Mund mit Wasser ausspülen und Aktiv-Kohle gegen die Reizung der Verdauungsorgane. In schweren Fällen sollte der Arzt gerufen werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Es sind zweihäusig getrenntgeschlechtige (diözische) einkeimblättrige Pflanzen mit unterirdischen Knollen. Die Stängel werden bis zu 4 Metern lang. Sie sind gestreift, kahl und manchmal verzweigt. Die Blätter sind ungeteilt, wechselständig, mit langem Blattstiel, herzförmig, etwa 8-15(-20) cm lang und 4-11(-16) cm breit, ganzrandig, lang zugespitzt, dunkelgrün und glänzend, mit 3-9 bogig verlaufenden Nerven, aber von netznerviger Verzweigung. Selten kommen auch dreilappig-spießförmige Blätter vor. Solche Exemplare wurden von Carl von Linné Tamus cretica genannt, doch kommt ihnen höchstens der Rang einer Varietät zu. Am Grunde des Blattstiels treten hakenförmige feste Gebilde auf, die zum Anklammern dienen und vielleicht umgebildete Nebenblätter sind. Die Blütenstände sind achselständige Trauben. Die Blüten sind dreizählig, grüngelb und etwa 3–6 mm groß. Die Blütenhülle der männlichen Blüten ist urnenförmig-glockig mit sechs fast gleichen Zipfeln. Diese enthalten 6 Staubblätter. Die Blütenhülle der weiblichen Blüten besteht aus sechs schmalen kleinen Zipfeln. Dazu gehört der unterständige Fruchtknoten mit einem dreispaltigen Griffel. Die Früchte sind rote, selten gelbliche Beeren, die 10–12 mm im Durchmesser haben und bis zu 6 Samen enthalten. Die Samen sind kugelig.
Die Schmerwurz ist die einzige Art der Yamswurzel-Familie, die in Mitteleuropa heimisch ist. Noch wohler fühlt sich die Schmerwurz jedoch in Südeuropa, Ungarn und Russland. Sie wächst bevorzugt an Waldrändern, in Gebüschen und Hecken. Die mehrjährige Schmerwurz ist eine Kletterpflanze, deren Triebe bis zu drei Meter hoch werden. Die herzförmigen Blätter sitzen auf eigenen Stängeln, die dem Hauptstängel entspringen. Die Blätter sind etwa zehn Zentimeter lang. Zwischen Mai und Juni blüht die Schmerwurz mit unscheinbaren gelb-grünen Blüten, die in Trauben wachsen. Die Blüten sind dreizählig. Im frühen Herbst reifen leuchtend rote, glänzende Beeren mit etwa einen Zentimeter Durchmesser heran.

Bachblüten
Man mischt sich nicht in die Lebensführung von anderen ein, weil man völlig mit der eigenen Vervollkommnung beschäftigt ist (Rock Water)
Diese Menschen mischen sich nicht in die Lebensführungen ihrer Mitmenschen ein, das sie völlig mit der eigenen Vervollkommnung vereinnahmt sind
Hier hilft die Bachblüte, dass sie wieder an der Lebensführung anderer interessiert sind und ihre eigene Vervollkommnung zurückschrauben
Bachblüten
Oft zerfahrene und ruckartige Gesten (Scleranthus)
Diese Menschen haben oft zerfahrene und ruckartige Gesten
Mit der Blüte können sie das zerfahrene und das ruckartige los werden
Akzeptanz neuer Lebensmittel bei Baby-Esslust oder Ablehnung
Babys haben eine angeborene Vorliebe für süßes und eine Abneigung gegen bittere Lebensmittel. Durch das Nahrungsangebot lässt sich jedoch Akzeptanzschwelle beeinflussen und sonst bereits früh eine Präferenz für bestimmte Lebensmittel antrainieren. Vertrautes und schmackhaf-tes wird evolutionsbedingt immer wieder gegessen.
Empfehlungen
Kindern sollte ermöglicht werden, neue Lebensmittel zu entdecken und zu erfahren, wie sie schmecken, wie sie aussehen, wie sie riechen, wie sie sich anfühlen.
Geschmackspräferenzen bilden sich durch wiederholtes Probieren. Werden neue Lebensmittel bzw. neue Speisen eingeführt, sollten Eltern sie mehrmals ohne Zwang anbieten und geduldig sein. Eltern sollten eine (zeitweise) Ablehnung von angebotenen Lebensmitteln akzeptieren und es zu einem anderen Zeitpunkt wieder versuchen.
Grundlagen der Empfehlungen
Eine Beeinflussung von Lebensmittelpräferenzen durch frühe sensorische Erfahrungen erscheint biologisch plausibel. Die Studien sind heterogen, stützen aber zusammengenommen die Plausibilität der Empfehlung für eine abwechslungsreiche Ernährung sowohl der stillenden Mutter als auch des Säuglings im Beikostalter. Häufig wird empfohlen, neue Lebensmittel wiederholt anzubieten, um die Akzeptanz dafür beim Kind zu erhöhen.
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