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Pappel
Die hohe, schmale Pappel reckt sich häufig an den Ufern von Flussläufen in den Himmel. Durch ihre charakteristische Form ist sie den meisten Menschen bekannt. Heutzutage weiß aber kaum jemand, dass die Pappel schon in der Antike als wichtige Heilpflanze geschätzt wurde. Eine Salbe aus ihren Knospen gehört zu den ältesten überlieferten Salbenrezepten. Sie wirf heute noch zubereitet und für Haut- und Gelenkprobleme hilfreich eingesetzt. Auch als Tee kann man die Pappelknospen trinken und damit rheumatische Beschwerden und andere Entzündungen lindern.
Die Pappeln sind eine Pflanzengattung in der Familie der Weidengewächse. Sie sind in gemäßigten Gebieten auf der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien weitverbreitet. Sie wachsen an Flussufern und in Wäldern und werden häufig zur Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, anregend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Hämorrhoiden, Gelenkrheuma, Kopfschmerzen, Blasenleiden, Prostata-Beschwerden, Wunden, Verbrennungen (leichte), Sonnenbrand, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Abschürfungen
wissenschaftlicher Name: Populus nigra
Pflanzenfamilie: Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name: Poplar
volkstümliche Namen: Alberbaum, Bellen, Schwarz-Pappel, Zitterpappel, Weißpappel
Verwendete Pflanzenteile: Knospen
Inhaltsstoffe: Populin, Salicin, Ätherisches Öl, Harz, Gerbsäure, Gallussäure
Sammelzeit: April
 
Anwendung
Pappeln wachsen schnell, sind einfach zu vermehren und viele Formen bilden aufrechte, ausgeprägte Hauptstämme. Diese Eigenschaften machen Pappelholz zu einem beliebten Nutzholz. Die Nutzung von Pappeln für Holz, Brennstoff und Einstreu für Tiere ist für den Mittelmeerraum bis nach Zentralasien seit der Antike belegt. Zunächst wurden vor allem Populus nigra und Populus alba genutzt. Nach der Einführung der amerikanischen Populus deltoides nach Europa wurde diese Art sowie die Hybride Populus xcanadensis zunehmend genutzt. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wurde die Pappelzucht auf wissenschaftliche Weise weitergeführt. 1947 wurde die Internationale Pappel-Kommission (International Poplar Commission) unter der Ägide der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) gegründet. Das Holz der Pappeln ist im Allgemeinen weißlich bis leicht gelblich. Es ist weich, aber dennoch belastbar. Dazu ist es weniger leicht entzündlich als andere einheimische Hölzer. Es wird daher zu Streichhölzern verarbeitet, welche nach dem Entzünden nicht allzu schnell abbrennen sollen. Wärmebehandeltes Pappelholz wird zum Innenausbau von Saunen verwendet. Zerkleinertes Pappelholz wird als Holzwolle für Verpackungszwecke eingesetzt. Diese eignet sich auch gut zur Haltung von Kleintieren, da das Holz keine ätherischen Öle enthält (wie etwa Kiefern und andere Nadelhölzer). Pappelholz wird fein gespalten, um daraus Lebensmittelverpackungen (z. B. für Camembert) und Essstäbchen anzufertigen. Zu Zellulosebrei aufgelöst wird es zu Papier verarbeitet. Aus Pappelholz werden Paletten und Sperrholz in einfachen Qualitäten produziert. Der Kern von Snowboards besteht häufig aus dem sehr flexiblen Holz der Pappeln. Ebenso der Korpus von Streichinstrumenten, Gitarren und Trommeln, da es gute Reso-nanzeigenschaften haben soll. In Italien wurden speziell in der Renaissance Gemälde und Tafelbilder auf Pappelholztafeln gemalt, so auch das Bildnis der Mona Lisa. Obwohl das Stammholz am Baum im Falle von Verletzungen nicht sehr beständig gegen Fäulnis ist, ist das verarbeitete Holz einigermaßen form- und witterungsbeständig, solange es nach Durchfeuchtung schnell abtrocknen kann. Es bleicht im Außenbereich zu einer silber-grauen Farbe. Im Nordwesten Russlands wird Pappelholz traditionell zur Herstellung von Dachschindeln verwendet. Wie Eichenholz enthält die Rinde der Bäume Tannine, welche zum Gerben von Leder verwendet wurden. Aufgrund der in Blättern, Knospen, Zweigen und Rinde enthaltenen Phenole wurden traditionell Extrakte zur Behandlung von Verbrennungen, Juckreiz und Gelenkschwellungen sowie zur Zubereitung von Tee zur Anwendung bei leichten Harnwegsinfektionen verwendet. Weltweit gibt es rund 6,7 Millionen Hektar gepflanzte Pappeln, davon 3,8 Millionen zur Holzproduktion und 2,9 Millionen zum Umweltschutz. 30 Prozent der Fläche sind Agroforestry-Systeme. Es gibt im Wesentlichen drei Formen von Pappel-Pflanzungen: Produktions-Plantagen, Schutzpflanzungen und landschaftspflegerische Anpflanzungen. Die Knospen der Pappeln wurden früher zur Herstellung der in der Heilkunde genutzten Pappelsalbe (Unguentum) Populeum (auch „Popolium-Salbe“) verwendet, insbesondere die Pappelbaumknospen von Populus nigra und Populus alba.
Pappelknospen als Tee
Von der Pappel werden vor allem die Knospen in der Heilkunde verwendet. Man kann sie als Tee (Aufguss) zubereiten, mit einem Teelöffel pro Tasse Tee. 5 Minuten ziehen lassen und dann trinken. Zwei Tassen pro Tag sind ausreichend. Pappelknospentee hilft bei Entzündungen aller Art. Man kann ihn gegen Fieber, Rheuma, Gicht und Blasenentzündungen trinken. Auch für die Prostata soll er förderlich sein. Außerdem stärkt er den Magen und lindert Sodbrennen.
Pappelknospen äußerlich
Die äußerliche Anwendung der Pappelknospen ist die bekannteste Form der Pappelanwendung. Man kann Pappelknospentee für Waschungen und Bäder gegen Hautprobleme einsetzen. Besonders beliebt ist jedoch die Pappelsalbe, die schon im Altertum von Galen empfohlen wurde. Pappelsalbe hilft gegen Wunden, Verbrennungen, Gelenkschmerzen und andere Probleme des Bewegungsapparates.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Familie der Pappel umfasst etwa 35 Arten und ist mit der Weidenfamilie verwandt. Pappeln wachsen gerne im mittleren und südlichen Europa. Auch in Amerika gibt es Pappelarten. Sie lieben Flussläufe als Standort und bevorzugen kalkreiche, lockere Böden. Die Pyramidenpappel ist heutzutage die verbreitetste Art der Pappel, was aber erst seit etwa zweihundert Jahren der Fall ist. Diese Pappelart wächst wie ein langer Finger in die Höhe von bis zu 35 Metern. Andere Pappelarten wachsen nicht so typisch schmal und hoch. Entlang von Flüssen stehen oft ganze Armeen dieser Bäume. Sie wurzeln flach und halten auch vorübergehende Überschwemmungen aus. Pappeln sind die schnellwüchsigsten Bäume in Europa. Ihr Holz ist daher verständlicherweise weich. Es wird für die Herstellung von Holzschuhen und Streichhölzern benutzt. Im Frühjahr erscheinen zuerst im oberen Bereich der Bäume die Kätzchen. Es gibt männliche und weibliche Bäume, die unterschiedliche Kätzchenarten tragen. Da sie aber vorwiegend im oberen Bereich wachsen, bekommt man sie kaum zu sehen. An den Spitzen und entlang der Zweige bilden sich dann die leicht klebrigen Pappelknospen, die grünlich braun sind und süß und mild balsamisch duften.
Erscheinungsbild
Pappeln sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 45 Metern erreichen. Der Stamm ist gewöhnlich aufrecht. Die Borke ist rau oder glatt und häufig grau.
Wurzeln
Pappeln bilden Herzwurzelsysteme bis Horizontalwurzelsysteme aus. Pfahlwurzeln sind nicht belegt, dafür aber stark ausgeprägte horizontale Wurzeln, von denen einerseits Senker nach unten abzweigen, andrerseits Schößlinge nach oben austreiben, die der vegetativen Vermehrung dienen. Die Feinwurzeln der Pappeln sind im Vergleich zu anderen Bäumen recht lang, wenig verzweigt und dünn. Die Wurzeln bilden sowohl Ektomykorrhizen wie auch Vesikulärarbuskuläre Mykorrhiza.
Holz und Borke
Das Holz aller Pappelarten ist recht ähnlich, die Unterschiede aufgrund von Umweltbedingungen sind größer als die Unterschiede zwischen Arten. Pappelholz hat einen sehr hohen Zelluloseanteil, was es flexibel macht. Die Rohdichte bei einer Holzfeuchte von 15 Prozent beträgt im Schnitt 0,45 g cm−3, wobei die Werte zwischen 0,41 und 0,60 liegen. Die Zitter-Pappel liegt etwa bei 0,49. Die Werte von Pappelholz liegen in ähnlichen Bereichen wie beim Holz der Nadelbäume Gemeine Fichte und Weymouths-Kiefer. Das Holz der Pappeln ist zerstreutporig; die Gefäße des Frühholzes sind nicht größer als die des Spätholzes. Die Holzstrahlen sind im Wesentlichen aus gleich großen Zellen aufgebaut. Im Holzparenchym wird Stärke, Protein und Öl gespeichert. Das Kernholz, in dem kein lebendes Parenchym mehr vorkommt, wird bei Populus tremuloides ab dem fünften Jahr gebildet, und ist bei allen Pappeln farblich nicht deutlich abgegrenzt. Die Borke besitzt relativ dünnwandige Korkzellen. Junge Bäume besitzen eine glatte Rinde mit durchgehendem Periderm. Später wird die Borke häufig rau und gefurcht.
Blätter
Die Laubblätter sind dreieckig, herz- oder eiförmig und entweder ganzrandig oder gelappt. Der Blattstiel ist lang, der Querschnitt rund oder seitlich abgeflacht. Die Blätter an Lang- und Kurztrieben, d. h. die in den Winterknospen vorgebildeten und die im Sommer gebildeten Blätter, sind häufig unterschiedlich gestaltet. Die Winterknospen besitzen mehrere ungleiche Schuppen.
Geschlechterverteilung
Wie sämtliche Vertreter der Weidengewächse sind Pappeln zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. In allen Sektionen der Gattung wurden aber ausnahmsweise auch Individuen beobachtet, deren Blütenstände sowohl Stempelblüten als auch Staubblattblüten enthielten.
Blüten und Früchte
Die Blütenstände sind gestielte, hängende Kätzchen. Männliche und weibliche Kätzchen sind sehr ähnlich. Die Blüten stehen in den Achseln eines lanzettlichen oder gezähnten Tragblatts und sind gestielt. Die Tragblätter fallen bereits während der Anthese ab. Eine Blütenhülle fehlt bei männlichen wie weiblichen Blüten, jedoch sind die männlichen bzw. weiblichen Organe von einem mehr oder weniger ausgeprägten Diskus umgeben. Die männlichen Blüten besitzen vier bis 60 Staubblätter, deren Staubfäden nicht verwachsen sind. In den weiblichen Blüten ist der Fruchtknotensitzend und unilokulär. Der Fruchtknoten besteht aus zwei bis vier verwachsenen Fruchtblättern und ist an der Basis oder bis zu drei Viertel seiner Höhe vom Diskus umgeben. Die Samenanlagen stehen zu vielen an zwei bis vier parietalen Plazenten. Der Griffel ist kurz und trägt zwei bis vier Narben. Nektarien fehlen. Die Pappeln werden vom Wind bestäubt, die Blüten erscheinen vor den Blättern. Die Frucht ist eine zwei- bis vierklappige Kapsel, die zahlreiche Flugsamen beinhaltet. Die Samen sind von einem langen, dichten Flausch aus Haaren umgeben, Endosperm ist kaum ausgebildet oder fehlt völlig. Das Gewicht eines Samens beträgt meist nur einige Zehntel Milligramm, dafür kann ein Baum pro Jahr über 25 Mio. Samen produzieren. Die Ausbreitung der Samen erfolgt durch den Wind.

Mahonie t
In Europa wächst die Mahonie meist in Parkanlagen oder Gärten, kommt aber auch verwildert vor. Dass man die Mahonie auch nutzen kann, ist den meisten Menschen unbekannt. In Nordamerika, der Heimat der Mahonie, wird sie von den Indianern schon lange als Heilpflanze eingesetzt. Vor allem ihre Wirkung zur Stärkung und für das Verdauungssystem ist verbreitet. Aber sogar gegen Schuppenflechte soll die Mahonie wirken, wenn man sie als Salbe anwendet.
Die Gewöhnliche Mahonie oder Stechdornblättrige Mahonie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Mahonien innerhalb der Familie der Berberitzengewächse. Sie kommt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika und ist in Europa verwildert anzutreffen. Sie wird als Ziergehölz in Parks und Gärten verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, kräftigend, Appetitlosigkeit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Verdauungsschwäche, Verstopfung, Darmentzündung, Galle treibend, Nierenschwäche, Augenkrankheiten, Rachenentzündung (zum Gurgeln), Schuppenflechte
wissenschaftlicher Name: Mahonia aquifolium
englischer Name: Blue Barberry
Pflanzenfamilie: Berberitzengewächse = Berberidaceae
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Harz, Berberin, Palmatin, Vitamin C (Früchte)
Sammelzeit: Wurzeln: Frühjahr und Spätherbst, Früchte: Herbst
 
Anwendung
Die Gewöhnliche Mahonie in den gemäßigten Gebieten fast weltweit als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Sie wächst sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Standorten. Mit verschiedenen Berberitzen-Arten bildet die Gewöhnliche Mahonie verschiedene Arten der Hybridgattung BerberitzenmahonieMahoberberis). Die Gewöhnliche Mahonie ist nicht ohne Weiteres zu verwerten, da die meisten Pflanzenteile giftig sind. Die Wurzeln enthalten bis zu 1,5% Berberin sowie diverse weitere Alkaloide. Der Alkaloid-Gehalt der Beeren liegt bei etwa 0,05%; sie sind essbar und werden z. B. für die Herstellung von Marmeladen und Fruchtweinen, sowie in der Mischung mit anderen säurearmen Fruchtarten als Farbkomponente verwendet. Die Beere hat einen Zuckeranteil von 9,8 g/100 g und Fruchtsäure von 4,87 g/100 ml. Des Weiteren enthält sie verschiedene Vitamine, u. a. Vitamin C und Mineralstoffe. In der Literatur finden sich Hinweise auf die medizinische Verwendung von Pflanzenextrakten, insbesondere des darin enthaltenen Berberins zur Bekämpfung von Haarschuppen und Schuppenflechte, möglicherweise auch Akne. Der Extrakt aus Rinde und Wurzel wird in der traditionellen Literatur und in der Homöopathie bei Hautausschlag empfohlen. Die Gewöhnliche Mahonie blüht schon zeitig im Frühjahr (ab März) und stellt damit eine frühe Nektar- und Pollentracht für Bienen und Hummeln dar. Die Gewöhnliche Mahonie kann zum Färben von Wolle, Seide und Baumwolle verwendet werden. Die Beeren färben blau-violett, die innere Rinde und gelben Wurzeln gelb.
Die Mahonie wird traditionell bei den Ureinwohnern Nordamerikas als Heilpflanze eingesetzt. Die sauren Früchte sind ein sanftes aber wirksames Abführmittel. Sie sollten nicht im Übermaß genossen werden, weil sie in großen Mengen Brechduchfall verursachen können. In kleinen Mengen kann man die Früchte aber essen, wahlweise roh oder gekocht. Auch als Marmelade kann man sie zubereitet. Getrocknet kann man sie für die ganzjährige Nutzung aufheben. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C. Die Wurzel und die Wurzelrinde kann man als Tee gegen Verdauungsbeschwerden trinken. Solch ein Tee wirkt zudem kräftigend und stärkt die Nierenfunktion. Bei Halsschmerzen kann man Mahonientee zum Gurgeln nehmen. Auch bei Schuppenflechte wurden positive Wirkungen beobachtet, wenn man aus der Wurzelrinde der Mahonie eine Salbe zubereitet. Das Berberin der Mahonie soll sogar eine tumorbekämpfende Wirkung haben.
Achtung! In größeren Mengen kann man die Wurzel als giftig betrachten, weil sie Durchfälle auslösen kann.
Hinweis: Die Mahonie sollte nicht zusammen mit Süßholz angewandt werden, weil sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.
 
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Mahonie aus dem Westen Nordamerikas. In Europa wächst sie in Gärten und verwildert. Die Mahonie ist ein Strauch, der bis zu einen Meter hoch wird. Ihre glänzenden Blätter sind immergrün und haben kleine Stacheln an den Rändern. Die Form der Blätter erinnert an die Stechpalme. Im Frühling blühen dichtstehende gelbe Blüten, die in Trauben stehen. Daraus reifen runde Beeren, die bläulich sind und bereift wie Pflaumen. Die Beeren schmecken sauer. In großen Mengen verursachen die Beeren Brechdurchfall.
Vegetative Merkmale
Die Gewöhnliche Mahonie wächst als selbstständig aufrechter, vielstämmiger, unbewehrter, immergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von bis etwa 1,8 Metern. Die lederharten, bis 30 Zentimeter langen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die Blättchen sind bis 8 Zentimeter lang und sitzen zu 5 bis 13 auf der Blattspindel. Sie sind oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits heller gefärbt, ihr Rand ist zum Teil stark gewellt und jederseits mit 10 bis 20 Stachelzähnen besetzt. Die Laubblätter sind im Winter manchmal tief bronzerot gefärbt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von März bis Juni. Die aufrechten, dichten, bis zu 8 Zentimeter hohen, traubigen Blütenstände stehen zu dritt bis viert zusammen. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind dreizählig, gelb und manchmal rot überlaufen. Die drei Kronblätter sind goldgelb. Wie auch bei anderen Berberitzengewächsen kann man bei der Gewöhnlichen Mahonie den seltenen Mechanismus von reizbaren Staubblättern studieren, die etwa bei Berührung durch ein Insekt explosionsartig in Richtung Narbe schnellen und somit ihren Blütenstaub am Besucher festheften. Die Früchte reifen ab August. Die bei Reife purpur-schwarzen, bläulich bereiften Beeren sind gut erbsengroß, kugelig und enthalten zwei bis fünf Samen. Die Samen sind rotbraun. Die Beeren sind essbar und schmecken stark sauer; sie haben einen dunkelroten Saft.

Bachblüten
Passiv, willensschwach, fremdbestimmt (Centaury)
Diese Menschen sind sehr passiv, willensschwach und sind fremdbestimmt
Mit der Centaury werden sie wieder aktiv und ihr Wille stärkt sich und die Fremdbestimmtheit verfliegt
Bachblüten
Man lässt sich durch die Entscheidungen anderer verunsichern (Cerato)
Diese lassen sich durch die Entscheidungen ihrer Mitmenschen verunsichern
Hier können sie ihre Verunsicherung ablegen
Kohlenhydrate/Saccharide
Die Kohlenhydrate oder Saccharide sind Verbindungen aus Kohlenstoff in größeren Mengen von grünen Pflanzenteile im Rahmen der Photosynthese gebildet. Die Kohlenhydrate dienen der Pflanze als Gerüstsubstanz (Cellulose & Pektine) und als Reservestoffe (Stärke). Der Mensch nützt sie als Geschmacksträger und Energielieferant.
Welche Funktionen haben Kohlenhydrate im Körper?
Energiequelle
Gehirn und rote Blutkörperchen (Erythrozyten) decken ihren Energiebedarf ausschließlich aus Glucose (Zucker), andere Organe können auch Fettsäuren als Energiequelle nutzen. In 1 Gramm mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrat stecken 4 Kilokalorien (17 Kilojoule) Energie.
Stützfunktion
Komplexe Kohlenhydrate sind Bestandteile von Knochen, Sehnen und Bindegewebe.
Energiereserve
Kohlenhydrate werden als Glykogen in der Leber (100 - 110 g) und in der Muskulatur (250 g) gespeichert. Daraus kann bei Bedarf sehr schnell Energie bereitgestellt werden.
Spezifische Funktionen
Kohlenhydrate sind Bestandteile von Blutgruppensubstanzen und gerinnungshemmenden Stoffen.
Wasser- und Elektrolythaushalt
Kohlenhydrate sind notwendig zur Aufrechterhaltung des Wasser- und Elektrolythaushalts.
Proteinsparende Funktion
Jeder Nährstoff hat bestimmte Funktionen zu erfüllen, beschränkt können sie aber auch gegenei-nander ausgetauscht werden. Bei Kohlenhydratmangel (von Bedeutung hauptsächlich dort, wo es Nahrungsmangel gibt) müssen Proteine bestimmte Aufgaben der Kohlehydrate übernehmen und können daher nicht für ihre eigentlichen Funktionen im Stoffwechsel genutzt werden.
Welche Arten von Kohlenhydraten gibt es?
Kohlenhydrate setzen sich aus einer unterschiedlichen Anzahl von Zuckern (Sacchariden) zusammen. Die Anzahl der Zuckermoleküle und ihre Bindung zueinander spielen für die Ernährung eine wichtige Rolle.
Man unterscheidet drei Arten von Kohlenhydraten: Einfachzucker (Monosaccharide), Zweifachzucker (Disaccharide) und Vielfachzucker (Komplexe Kohlenhydrate oder Polysaccharide). Polysaccharide teilen sich in verwertbare oder verdauliche und in nicht verwertbare oder unverdauliche.

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