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HAUHECHEL
Die Dornige Hauhechel ist eine in Europa altbekannte Heilpflanze, die vor allem zur Behandlung bzw. Linderung von Blasen- und Nierenkrankheiten angewendet wird. Die hübsch anzusehende Pflanze mit ihren rosa gefärbten Schmetterlingsblüten enthält reichlich Saponine und ätherische Öle, die eine naturheilkundliche Anwendung befürworten. In vielen Gärten ist die Pflanze aufgrund ihrer tiefen Pfahlwurzeln und ihrer scharfen Dorne jedoch nicht immer beliebt.
Die Hauhechel ist ein kleiner Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchte und ein gefürchtetes Unkraut. Ihre rosafarbenen Blüten sind eine Zierde der Wiesen, wo sie wachsen. Doch die Dornen pieksen schmerzhaft, wenn man ihnen zu nahe kommt. Die Wurzel der Hauhechel wird zur Blutreinigung bei Frühjahrs- und Schlankheitskuren verwendet. Auch gegen Blasenentzündung und Nierensteine wird sie häufig eingesetzt. Besonders geeignet ist eine kurze Teekur zur Durchspülung bei entzündlichen Harnwegen. Die Wurzeln haben je nach Boden stark schwankende Mengen an Inhaltsstoffen, teilweise bleibt sogar die erwünschte Wirkung aus, wenn die Wurzel keine Saponine enthält.
 
Anwendung
Die Hauhechelwurzel kann man frisch oder getrocknet als Tee oder in Teemischungen zur Blutreinigung und Förderung des Stoffwechsels einsetzen. Da sich der Körper besonders schnell an die harntreibende Wirkung anpasst, kann man die Wurzel nur für ein paar Tage anwenden. Sobald die Wirkung nachlässt ist eine 1-2 wöchige Pause nötig, damit die Wurzel wieder wirken kann.
Wurzel-Tee
2TL Hauhechelwurzelstücke mit 250ml kaltem Wasser übergießen und 10 Stunden stehen lassen. Dann abgedeckt nur ganz kurz aufkochen und anschließend abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist: ungesüßt trinken. 2TL Hauhechelwurzelstücke mit 250ml Dazu muss ausreichend Wasser (etwa 2l/Tag) getrunken werden. Regt Harn und Stoffwechseltätigkeit an.
Blüten-Tee
1-2TL der Blüten mit 250ml heißem Wasser übergießen, abdecken und ein paar Minuten ziehen lassen. Hilft gegen geschwollene Beine.
Mundspülung
Einen Wurzelabsud mit Essig gekocht, hilft als warme Mundspülung gegen Zahnschmerzen.
Umschläge
Einen Wurzelabsud mit Essig gekocht, hilft als Umschlag gegen schorfige Wundkrusten.
Einreibung
Einen Wurzelabsud mit Wein gekocht, hilft als Einreibemittel gegen Wadenkrämpfe.
Kraut
Das zerkleinert und zerquetschte Kraut hilft als Auflage bei Ekzemen, Hautausschlägen und Hautjucken.
frische Wurzel
Ein kleines Stückchen frische Wurzel kauen hilft gegen Zahnschmerzen.
junge Triebe
Die sehr jungen dornenfreien Triebe kauen hilft gegen Mundgeruch. Die jungen Trieben können auch eingemacht und später gegen Mundgeruch eingesetzt werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Dornige Hauhechel ist in Osteuropa heimisch und winterhart. Sie wächst bevorzugt auf sonnigen, sandigen und trockenen Wiesen, Brachland und Wegrändern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 bis 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind gefiedert und etwa 3cm lang. Die rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und August Aus den Hauchechelblüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die Samen befinden sich in behaarten Samenhülsen. Der oberirdische Teil der Pflanze stirbt bei Frost ab. Die stabilen Wurzel-stöcke mit verzweigten Pfahlwurzeln erreichen eine Tiefe von etwa 1 Meter. Die Wurzel ist außen graubraun bis schwarzbraun und im Innern weiß. Es gibt verschiedene Hauhechelarten.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Aquaretikum, Diuretikum, Entwässerungsmittel, Harntreibendes Mittel
Heilwirkung: antibakteriell, antiphlogistisch, aquaretisch, blutreinigend, entwässernd, entzündungshemmend, harntreibend, östrogen, steinlösend
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Blasenkatarrh, Diuretikum, Nierenbeckenentzündung, Harngrieß, Vorbeugung gegen Harnsteine, Volksheilkunde: Bauchwassersucht, Blasenentzündung, Blasenkatarrh, Blasenschwäche, Blasensteine, Blasengrieß, Diuretikum, Ekzeme, Feigwarzen, Gelenkrheuma, Gicht, Harnröhrenentzündung, Harngrieß, Harnsteine, Hautprobleme, Herpes simplex, Herpes zoster, Mundgeruch, Nierenbeckenentzündung, Nierenentzündung, Nierengrieß, Nierensteine, Rheuma, Wassersucht, Zahnschmerzen, Homöopathie: Nierenerkrankungen, Harnwegserkrankungen
wissenschaftlicher Name: Ononis spinosa
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name: Rest-Harrow
volkstümlicher Name: Aglakraut, Aglarkraut, Dornige Hauhechel, Eindorn, Einhagel, Eselskraut, Frauenkriegswurzel, Frauenstreit, Gundeldorn, Hachelkraut, Harnkrautwurzel, Hasenblume, Hasenöhrle, Haudornwurzel, Hauhechel, Hechelkrautwurzel, Heckelkraut, Heudorn, Heuhechel, Höhldorn, Hofdorn, Hohachel, Huldorn, Katzenspeer, Lahmdorn, List, Listendorn, Ochsenbrech, Ochsenbruch, Ochsenkraut, Pflugsterz, Questenkraut, Questenkrautwurzel, Schafhechel, Schafhechle, Schmalhef, Stachelkraut, Stachelkrautwurzel, Stallchrut, Stallkrautwurzel, Triefkraut, Weiberklatsch, Weiberkrieg, Weiberzorn, Weichsen, Wetzsteinkraut, Witschge, Witwerdörn, Wiwkrut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, junge Triebe, Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Anethol, Carvon, fettes Öl, Flavonglykoside, Flavonoide, Formononetin, Genistein, Gerbstoffe, Glykoside, Gummi, Harz, Isoflavonide, Menthol, Onocerin, Ononin, Orocol, Phytosterin, Saponine, Sitosterin, Trifolirhizin, Triterpene, Zitronensäure
Sammelzeit: Kraut: Juni und Juli, Wurzel: September bis November
Nebenwirkungen: Bei hohen Dosen: Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen)
Wechselwirkungen: keine bekannt
Kontraindikation: Ödeme durch Minderfunktion von Herz oder Nieren

KARTOFFEL
Die Kartoffel, in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auch als Erdapfel, Erdbirne oder Grundbirne und im restlichen deutschsprachigen Raum unter verschiedenen Regionalnamen bekannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird meistens von den Kartoffeln gesprochen. Hierunter werden zumeist die im Boden heranwachsenden Knollen verstanden, mit denen die Pflanze sich vegetativ vermehrt. Das Wort Kartoffel leitet sich von tartufolo ab, dem italienischen Wort für Trüffel, das wiederum abgeleitet ist von lateinisch terrae tuber (Erdknolle). Die nur entfernt verwandte Süßkartoffel bekam ihren Namen wegen der ähnlichen Verwendung und des ähnlichen Aussehens der Knollen. Die Samen werden in tomatenähnlichen Beeren gebildet, welche, wie alle grünen Teile der Pflanze und die Keime der Knolle, für Menschen leicht giftig sind. Weltweit werden jährlich etwa 376 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, daneben aber auch Futtermittel und Industrierohstoff.
 
Anwendung
Kartoffeln finden Verwendung als Nahrungs- und Futtermittel sowie zur Herstellung von Stärke und Alkohol. In Deutschland werden fast 60% der Kartoffelernte unmittelbar als Nahrungsmittel verwendet. Etwa 30% der Kartoffelernte wird für die Herstellung von Stärke und etwa 4% für die Ethanolgewinnung genutzt. Weitere 6% dienen als Saatgut und gerade 1,2% als Futtermittel.
Heilwirkung
Die Kartoffel verdient schon deshalb eine Heilpflanze genannt zu werden, da durch sie in Europa eine Massenkrankheit praktisch zum Verschwinden kam: der Skorbut oder auch Scharbock genannt. Skorbut war nicht nur der Schrecken der Seefahrer in früheren Zeiten gewesen, auch bei der Landbevölkerung waren die Skorbutendemien recht häufig. Erst durch die Massenverbreitung der Kartoffel kam es auch zu einem fühlbaren Rückgang dieser Krankheit, die im wesentlichen auf den Mangel an Vitamin C zurückzuführen ist. Die Kartoffel ist heute unser wichtigster Vitamin C Zubringer. Wenn auch dieses so wichtige Vitamin in den meisten Gemüsepflanzen enthalten ist, wird es durch das Kochen des Gemüses fast zur Gänze zerstört. Bei der Kartoffel verhält es sich anders. Zwar wird die Kartoffel auch gekocht oder gebraten, doch wird das reichlichst vorhandene Vitamin C durch Kochen und Braten nur auf die Hälfte vermindert, so dass das restliche verbleibende Vitamin C genügt, um das Auftreten von Skorbuterscheinungen zu verhüten. Neben dem hohen Nährwert – seit der Massenverbreitung der Kartoffel in Europa sind auch die periodisch auftretenden Hungersnöte völlig verschwunden – und der fast täglichen Vitamin C Zufuhr hat die Kartoffel in der Heilkunde eine solche Reihe wichtiger Heilanzeigen, dass sie mit vollem Recht eine Heilpflanze genannt werden kann.
Der rohe Kartoffelsaft, aus nicht keimenden, rohen Kartoffeln, vermag Magenschmerzen, vor allem die krampfartigen Magenschmerzen, wesentlich zu mildern, in leichteren Fällen sogar Schmerzfreiheit auszulösen. Ähnlich wie die Tollkirsche enthält die Kartoffel einen atropinähnlichen Stoff, der wesentlich verdünnter wie in der Tollkirsche in rohen Kartoffelsaft enthalten ist. Dieser atropinähnliche Wirkstoff vermag die krampfartigen Schmerzen zum Abklingen zu bringen, aber nicht zu heilen. Die Wirkung des rohen Karftoffelsaftes ist demnach nur eine schmerzbefreiende. Das oft lästige Sodbrennen kann durch ein kleines Täßchen mit rohem Kartoffelsaft von reifen Kartoffeln behoben werden, die Ursache des Sodbrennens jedoch wird damit nicht beseitigt.
Die Übersäuerung des Magens (Hyperacidität) ist oft die Ursache von Magen- und Darmentzündungen. Diese Leiden werden durch den Kartoffelbrei, durch längere Zeit eingenommen, geheilt. Der Vorteil dieser so einfachen Kur liegt darin, dass der Kranke der Kartoffeln nicht so rasch überdrüssig wird und dass sich mit Milch, Butter, Rahm und Joghurt nicht nur der Nähr-wert steigern, sondern sich auch eine Abwechslung bieten lässt. Bei Zuckerkrankheit wurden Kartoffelkuren mit Erfolg angewendet.
Bei der Behandlung von chronisch krampfartiger Stuhlverstopfung haben sich Kartoffelkuren bewährt. Am Morgen erhält der Kranke Bratkartoffeln mit Kaffee, mittags und abends andere Kartoffelspeisen, meist in breiiger Form. In der Regel zeigt sich am 3. Tag reichlich normaler Stuhl, der ohne Schmerzen und Krämpfe zur Entleerung gelangt.
Der große Kaliumgehalt der Kartoffel fördert auch die Entwässerung, daher kann das überbeanspruchte Herz mit einer salzfreien Kartoffelkur wesentlich normalisiert werden.
Wo Mastkuren erforderlich sind, kann man durch Kartoffelspeisen dem Körper auch größere Mengen Fett zuführen, ohne dass die erhöhte Fettzufuhr dem Patienten widerlich würde. Zu 150g Kartoffeln lassen sich leicht 40g Butter und 60g Schlagsahne reichen.
 
Pflanzenbeschreibung
Kartoffeln sind aufrecht oder kletternd wachsende, ausdauernde krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von über 1 Meter erreichen können. Die Sprossachse ist manchmal vierkantig, teilweise sogar geflügelt. Unterirdisch oder knapp über der Oberfläche bildet die Pflanze knollentragende Stolone aus. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite ist 10 bis 30 Zentimeter lang und 5 bis 15 Zentimeter breit. Die sich gegenüber oder auch wechsel-ständig stehenden Teilblätter sind leicht bis stark behaart, oft von unterschiedlichster Form und Größe. Die größeren Teilblätter sind zum Teil gestielt und sind bei einer Länge von 2 bis 10 Zentimetern sowie einer Breite von 1 bis 6 Zentimetern eiförmig bis länglich-eiförmig mit etwas herzförmiger Basis sowie spitzem bis zugespitztem oberen Ende. Die kleineren Teilblätter sind bei einem Durchmesser von 2 bis 15 Millimetern breit-eiförmig bis kreisförmig und besitzen eine Basis, die mehr herzförmig ist, ein stumpferes oberes Ende. Die Teilblätter sind mehr oder weniger dicht flaumig behaart.
Die Blüten stehen in trugdoldenförmigen Blütenständen. Die Blütenstandsschäfte sind 5 bis 15 Zentimeter lang und behaart. Die Blütenstiele sind ebenfalls behaart und 3 bis 35 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünf-zählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenkelch ist bei einem Durchmesser von 1,5 bis 2 Zentimetern glockenförmig und fünflappig. Die Kelchlappen sind spitz bis stark zugespitzt. Die Kronblätter sind weiß bis blau, die Krone ist doppelt so lang wie der Kelch und hat einen Durchmesser von 3,5 bis 4 Zentimeter. Die gelben Staubbeutel stehen frei, aufrecht und porig.
Die Frucht ist eine gelblich-grüne, zweikammerige Beere mit vielen Samen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Darmentzündungen. Magenentzündungen, Skorbut, Sodbrennen, Verstopfung, magenschonend
wissenschaftlicher Name: Solanum tuberosum
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
Verwendete Pflanzenteile: Knolle
Sammelzeit: Juni bis Oktober

BACHBLÜTE HORNBEAM
Man zweifelt morgens im Bett daran, dass man die Tageslast bewältigen, dann wird es besser       
Diese Menschen zweifeln morgens schon im Bett daran, dass sie diese Tageslast bewältigen, dann wird es besser
Mit der Bachblüte können sie diese Zweifel schon im Bett ausräumen
 

BACHBLÜTE IMPATIENS
Ich gelte als vorwurfsvoller Mensch                      
Sie gelten als vorwurfsvolle Menschen
Mit der Blüte können sie diese Vorwurfshaltung

Hildegard-Heilpraxis von A bis Z
Hauterkrankungen
SCHUPPENFLECHTE
Die Schuppenflechte ist eine relativ häufige Hautkrankheit, unter der etwa vier Prozent der Bevölkerung leiden. Kennzeichnend sind trockene, silberweiße Schuppen, die sich oft an den Gliedmaßen und auf der Kopfhaut bilden. Die Haut darunter ist rosa oder rot und juckt oft. Die Krankheitsursache ist unbekannt. Das unmittelbare Problem ist eine starke Überproduktion von Epithelzellen an der Hautoberfläche. Die äußere Hautschicht schält sich zu schnell und legt so die ungeschützte tiefere Schicht frei. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Schuppenflechte, Arthritis und Veränderungen der Nägel. Oft ist die Schuppenflechte in der Familie schon aufgetreten, sie wird manchmal stärker und dann wieder schwächer. Charakteristisch für die Schuppenflechte ist die Überaktivität der äußeren Hautschicht. Viele Betroffene muten sich zu viel zu, sind rastlos und überaktiv, was sich in der Haut widerspiegelt. Oft tritt Schuppenflechte erstmals nach einem schweren Schock auf, der eine Störung der Nebennierenhormone zur Folge hat. Wer an Schuppenflechte leidet, sollte unbedingt versuchen, das Übermaß an Stress durch regelmäßigen Sport, Entspannungsübungen und Meditation abzubauen. Schuppenflechte lässt sich recht gut mit Kräutern behandeln, die das Nervensystem entspannen und stärken, wie Helmkraut, Eisenkraut, Hafer, Passionsblume, Kamille und Hopfen. Süßholz unterstützt die Funktion der Nebennieren.
Gegen die Trockenheit der Haut sollte man Aufgüsse aus Kräutern trinken, die das Blut anreichern. Dazu zählen Klette, Wiesenklee, Brennnessel und Schwertlilie. Auch Engelwurz ist ein gutes Blutstärkungsmittel.

HEILMITTEL VON A BIS Z (Kneipp)
EIBISCH
Der Eibisch gehört zur Familie der Malvengewächse und ist daher wie seine Verwandten eine Zierde für jeden Garten. Schon seit der Antike gehört der Eibisch zu den hoch geschätzten Heilpflanzen. Sein wichtigster Inhaltsstoff ist der Schleim, der in großen Mengen vorkommt. Daher darf man den Eibisch auch nicht kochen, sondern nur als Kaltauszug ansetzen, um die Kräfte des Schleimes zu erhalten. Der Schleim des Eibischs wirkt lindert auf alle Schleimhäute, weshalb man ihn hauptsächlich für Erkrankungen der Atmungsorgane und des Verdauungsapparates einsetzt. Auch auf Probleme der Haut kann der Eibisch lindernd wirken, wenn man ihn als Umschlag oder Bad verwendet.
Der Echte Eibisch ist eine traditionelle Heilpflanze, die vor allem gegen Schleimhautentzündungen und hartnäckigem Reizhusten hilft. Die zu den Malvengewächsen gehörende Pflanze enthält wertvolle Schleimstoffe, die rasch eine Linderung verschaffen können. Eibisch wurde früher auch als Küchenpflanze genutzt. Sowohl die Blätter als auch die Eibischwurzeln sind essbar. Die Wildbestände der Pflanze gingen in den letzten Jahren immer weiter zurück, so dass sie heute unter Naturschutz steht.

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