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Adelgras
Der Strand-Wegerich ist eine Pflanzenart aus der Familie der Wegerichgewächse. Er kommt hauptsächlich auf der Nordhalbkugel an salzhaltigen Stellen vor. Das Adelgras, auch Alpenwegerich genannt, ist ein Verwandter des Spitzwegerichs, der im Gebirge wächst. Seine Blätter sind noch deutlich schmaler als die des Spitzwegerichs, schmal wie Gras, was dem Adelgras die Bezeichnung Gras eingebracht hat, obwohl die Pflan-ze gar kein Gras ist. Die Pflanzenheilkunde setzt das Adelgras nur selten ein, prinzipiell sind seine Anwendungsbereiche jedoch ähnlich, wie die anderer Wegericharten, also vorwiegend gegen Husten. Auf Almwiesen gehört das Adelgras zu den Futterpflanzen von Kühen. Andere Bezeichnungen sind oder waren Andel (Jever), Rueller (Ostfriesland), Qeige (Holland), Röttnsteert (Ostfriesland), Sodder (Nordfriesland) und Sud (Holstein). Mehrere Kleinarten wie zum Beispiel der Schlangen-Wegerich, der Kiel-Wegerich und der Alpen-Wegerich werden zu der Sammelart Plantago maritima agg. zusammengefasst.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Husten, Bronchitis, Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen
wissenschaftlicher Name: Plantago alpina
Pflanzenfamilie: Wegerichgewächse = Plantaginaceae
englischer Name: Alpine Plantain
volkstümliche Namen: Alpen-Wegerich, Alpengras, Alpenwegerich, Ritzen
Inhaltsstoffe: Aucubin, Gerbsäure, Schleim
 
Verwendung
Die jungen Blätter und Sprosse der Pflanze können roh oder gekocht verzehrt werden – sie sollen einen delikaten Geschmack haben. Rohe Blätter eignen sich sehr gut für gemischte Salate.
 
Beschreibung
Beim Strand-Wegerich handelt es sich um eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 40 cm erreicht. Sie wächst rosettenartig und bildet zur Blütezeit einen empor gehobenen, ährigen Blütenstand aus. Die fleischig verdickten, graugrün gefärbten Rosettenblätter sind linealisch bis lanzettlich geformt. Sie sind unbehaart und nur selten leicht gesägt. Die Blätter werden oft länger als 10 cm, sind jedoch im Vergleich zu anderen Wegerich-Arten nur etwa 2 bis 6 mm breit. Anfangs sind sie oberseits rinnig und unten gekielt, später sind sie dann flach und weisen drei bis fünf parallele Nerven auf. Die kleinen, reduzierten, gelb-bräunlich gefärbten Einzelblüten stehen in wenigen, dichten Ähren, die 3 bis 10 cm lang werden können und stets um einiges kürzer als der Ährenstiel sind. Die Kronblätter einer jeden Einzelblüte bilden bräunliche Kronlappen aus. Die vorderen eiförmig geformten Kelchblätter erscheinen stumpf abgerundet und sind etwa 2 bis 2,3 mm lang. Sowohl die Deck- als auch die Kelchblätter sind meist kurz bewimpert. Der Strand-Wegerich bildet zudem einen kurz gestauchten, pleiokormen Wurzelstock aus, der mit schuppenförmigen Resten der wollhaarigen Blattscheiden versehen ist. Der Strand-Wegerich blüht zwischen Juli und Oktober.

Zitwerwurzel
Die Zitwerwurzel ist eine Verwandte des Ingwers und ist in den tropischen Regenwäldern Südasiens heimisch. Dort wird sie auch gerne als Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach Europa kam die Zitwerwurzel erstmalig im sechsten Jahrhundert durch die Araber. Eine Zeitlang war sie hier sehr beliebt, doch inzwischen ist der Ingwer populärer. Man kann die Zitwerwurzel vorwiegend zur Stärkung der Verdauung anwenden. Die Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse. Die aus Indien stammende Safranwurz-Art wird vor allem in Ostasien als Heilpflanze verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, krampflösend, Gallenschwäche, Leberschwäche, Magensaft fördernd, Blähungen, Koliken, Herzschwäche, Gegengift
wissenschaftlicher Name: Curcuma zedoaria
englischer Name: Zedoary
volkstümliche Namen: Giftheil, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Zingiberene, Ätherisches Öl, Alpha-Pinene, Curcumin, Harz, Sesquiterpene, Schleim
 
Anwendung
Aus der Pflanze wird eine Droge gewonnen. Die Droge, Zedoariae Rhizoma, besteht aus den getrockneten Rhizom-Wurzeln der Pflanze. Sie ähnelt der Kurkuma sehr und wird als Magen- Galle- und Lebermittel verwendet. Bis heute wird der unterirdische Teil der Pflanze in China als 莪朮 / (é zhú) und in Japan unter dem Namen ガジュツ (gajutsu) als Arzneibenutzt; in Deutschland wurde die Zitwerwurzel als Rhizoma Zedoariae 1926 ins DAB 6 als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. Eine Überprüfung durch die Expertenkommission für pflanzliche Arzneimittel des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte kam 1988 zu dem Ergebnis, dass eine Heilwirkung nicht wissenschaftlich ausreichend begründet sei; sie wurde deshalb als Negativmonographie in das DAB 10 ab 1991 nicht mehr aufgenommen. Dagegen ist die ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. gehörende Curcuma longa L. und Curcuma xanthorrhiza Roxb., seit 1930 bzw. 1978 im Deutschen Arzneibuch enthalten. Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der Likörherstellung verwendet. Als Gewürz ist Zitwerwurzel heute jedoch nicht mehr bedeutsam: In Indien wird sie gelegentlich zum Einle-gen von würzigen Pickles (Gemüse und Obst) und insbesondere in Indonesien auch für Currypasten verwendet. In Thailand werden die jungen Rhizome als sehr geschmackvolles Gemüse gegessen.
Verwechslungsgefahr
Die als Zitwerblüte bezeichnete Droge stammt nicht von Curcuma zedoaria, sondern vom Wurmsamen, einem giftigen russischen Beifußgewächs. Sie wurde früher in der Volksmedizin auch als Wurmmittel verwendet (Volksname: Wurmsamen). Aus dieser Droge wird der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und in der evidenzbasierten Medizin als Wurmmittel angewandt. Aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden. Im Mittelalter wurde der Zitwer„wurzelstock“ auch mit dem sogenannten Deutschen Zitwer verfälscht.
Achtung! Verwechslungsmöglichkeit. Der Name Zitwer wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.
Die giftige Zitwerblüte
Die asiatische Zitwerwurzel (hier beschrieben)
Außerdem wird manchmal der Kalmus "deutscher Zitwer" genannt.
Die Zitwerwurzel schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Sie wird vorwiegend als Gewürz verwendet. In Indonesien wird sie als Gewürzpulver oder in Currys verwenden. In Indien eher als Pickels eingelegt oder frisch. Man kann die Zitwerwurzel jedoch auch als Heilpflanze verwenden, denn sie hat eine ausgeprägt stärkende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Sie wurde Wöchnerinnen auch zur Stärkung nach der Geburt gegeben. Angeblich soll die Zitwerwurzel als Gegengift wirken. Man kann die Zitwerwurzel als Tee oder in Teemischungen trinken. Dazu übergießst man 1 TL des getrockneten Wurzelstocks mit kochendem Wasser und lässt den Tee 15 Minuten ziehen. Alternativ kann eine Tinktur mit der Zitwerwurzel ansetzen. Davon nimmt man drei mal täglich 10-50 Tropfen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Zitwerwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die duftende Pflanze bildet oberirdische Blattsprosse, die Wuchshöhen von bis 1 Meter erreichen. Es werden unterirdische, große und mehrmals verzweigte Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Das essbare Rhizom (Wurzelstock) ist im Inneren weiß und duftet ähnlich wie Ingwer oder Mango; es hat einen sehr bitteren Nachgeschmack. Der Blütenstand trägt rote und grüne Hochblätter und gelbe Blüten.
Die Zitwerwurzel ist ein Verwandter des Ingwers und der Kurkuma. Sie ist in Asien heimisch und wächst in tropischen und subtropischen Regenwald-Regionen. Der Wurzelstock der Zitwerwurzel ist groß und verzweigt. Die Blätter können bis zu einen Meter lang werden. Die Blüten sind gelb-rot. Die ganze Pflanze duftet stark.

Bachblüten
Ich habe Angst um andere Menschen (Red Chestnut)
Diese Menschen haben Angst um ihre Mitmenschen
Mit Red Chestnut können sie diese Angst um andere besiegen
Bachblüten
Ich habe Todesängste (Rock Rose)
Diese Menschen haben extreme Todesängste
Mit der Blüte können sie diese Todesängste abstreifen
Obstsorten
Kernobst: Äpfel, Birnen, Quitten
Steinobst: Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen, Marillen, Zwetschgen, Mirabellen, Nektarinen, Renekloden
Beerenobst: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Weintrauben
Südfrüchte: Orangen, Zitronen, Bananen, Ananas, Grapefruit, Mandarinen, Feigen, Datteln
Schalenfrüchte: Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse, Pistazien, Pekannüsse, Paranüsse, Cashewnüsse
Welche Obstsorten gibt es?
Beim Obst wird zwischen Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Südfrüchten und Zitrusfrüchten unterschieden. Zum Kernobst gehören zum Beispiel Äpfel, Birnen und Quitten, da sie ein Kerngehäuse besitzen. Wegen ihres holzigen Kerns zählen Früchte wie Kirschen, Pflaumen und Pfirsiche zum Steinobst. Zum Beerenobst gehören Früchte wie Erdbeeren, Johannisbeeren Himbeeren. Sie alle haben eine weiche Konsistenz und besitzen viele Samen.
Obstsorten wie Ananas, Bananen und Feigen sind Südfrüchte. Sie finden aus tropischen oder subtropischen Ländern ihren Weg in die deutschen Supermärkte. Zitrusfrüchte wie Grapefruit, Mandarinen oder Zitronen werden überraschender Weise dem Beerenobst zugeordnet.
Jeden Tag Obst und Gemüse
Ein englisches Sprichwort besagt: „Five a day - your way.“, denn es wird empfohlen jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Eine Portion sollte in etwa die Größe eines Apfels haben. Durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen kann Obst und Gemüse bei regelmäßigem Verzehr vor Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

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