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Geißbart
Das Echte Mädesüß ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse gehört. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstofreichen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern. An selten gemähten und nährstoffreichen Gewässerrändern ist das Echte Mädesüß eine Leitpflanze der Mädesüß-Hochstaudenfluren.
Das Mädesüß hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von alters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen. Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.
Achtung! Mädesüß enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie bei Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.
      
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Blasenprobleme, Darmprobleme, Erkältungen, Grippe, Fieber, Gicht, Magenprobleme, Nierenprobleme, Rheuma, Schmerzen, Migräne, Kopfschmerzen, Wassersucht, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Spiraea ulmaria, Filipendula ulmaria, Ulmaria palustris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Meadowsweet
volkstümliche Namen: Beinkraut, Geißbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Krampfkraut, Wiesengeißbart
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Salizylsäureverbindungen, Heliotropin, Vanillin, Zitronensäure, Gerbsäure, Gaultherin, Kieselsäure, Terpene, Wachs, Fett, Farbstoff Spiraein
Wirkstoffe: Im Mädesüß sind Glykoside und Salicylsäure enthalten.
Sammelzeit: Blüten: Juni bis August, Wurzeln: Herbst und Frühling
 
Anwendung
Vom Mädesüß werden vorwiegend die Blüten und die Wurzeln verwendet. Ein Mädesüßtee eignet sich hervorragend bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Sogar bei echter Grippe kann er lindernd wirken. Er senkt nicht nur das Fieber, sondern erleichtert auch Schmerzen und hilft beim Abschwellen der Schleimhäute. Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüßtee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen. Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht. Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab. Beide Tees trinkt man zwei bis drei Tassen am Tag in kleinen Schlucken und ungesüßt. Mädesüß enthält unter anderem Salicylate, Flavonoide, Gerbsäuren, ätherisches Öl und Zitronensäure, außerdem ein schwach giftiges Glykosid, das bei entsprechend hoher Dosierung Kopfschmerzen auslösen kann.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Mädesüß ist eine alte Heilpflanze, jedoch in Antike und Mittelalter kaum über schriftliche Quellen greifbar. Erst das Circa instans (Mitte des 12. Jahrhunderts) aus der Schule von Salerno beschreibt die Pflanze ausführlich. Adam Lonitzer schrieb in seinem Kräuterbuch: Dieses Kraut Wurzel ist gut für den Stein, desgleichen denjenigen, die mit Mühe harnen und die Lendensucht haben. Das Pulver der Wurzel dient denjenigen, die einen kalten Magen haben und nicht gut verdauen können. Gegen Asthma nimm das Pulver und Enzian im gleichen Gewicht und gebrauche es in der Speise, es hilft ohne Zweifel.
Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da lange Zeit aus ihren Blütenknospen Salicylaldehyd gewonnen wurde, ein entzündungshemmender Wirkstoff, der heute in abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure verkauft wird. Das Echte Mädesüß, das man damals botanisch noch den Spiersträuchern zuordnete, hat zur Entwicklung des Markennamens Aspirin beigetragen. Während das „A“ für Acetyl steht, ist „spirin“ aus dem Begriff „Spiraeasäure“ abgeleitet. Offizinell ist das Mädesüßkraut, welches unter dieser Bezeichnung im Europäischen Arzneibuch monographiert ist und aus den blühenden Stängelspitzen besteht. Nach Ph. Eur. ist ein Gehalt von mindestens 1 ml wasserdampfflüchtiger Substanzen (gebildet durch Säurehydrolyse aus Phenolglykosiden) je kg Droge gefordert. Weiterhin monographiert der Deutsche Arzneimittel-Codex Mädesüßblüten mit der älteren Bezeichnung der Droge Spiraeae flos. Wichtige Wirkstoffe sind: Penolglykoside wie Monotropidin und Spiraein, aus denen beim Trocknen in geringen Mengen ätherisches Öl mit Salicylaldehyd und mit Methylsalicylat entstehen; Flavonoide wie Spiraeosid und Gerbstoffe. Medizinische Anwendungen: Mädesüßblüten haben schweiß- und harntreibende Eigenschaften. Der Gehalt an Salicylsäureverbindungen, die ähnlich wie Aspirin wirken könnten, ist jedoch gering, so dass eine entzündungshemmende Wirkung bezweifelt wird. So wird die Droge nur noch zu Schwitzkuren empfohlen wie man sie gern unterstützend bei beginnenden Erkältungen nutzt. Der Einsatz bei rheumatischen Erkrankungen und Gicht zur Erhöhung der Harnmenge ist in der Volksheilkunde bekannt. Die Blüten und die jungen Blätter des Mädesüß werden zu Tee verarbeitet, dem eine gute harntreibende, entzündungshemmende sowie antirheumatische Wirkung nachgesagt wird. Da die in der Pflanze enthaltenen Stoffe jedoch wie bei vielen anderen pflanzlichen Mitteln abhängig von Standortbedingungen in ihrer Dosis stark schwanken, wird in der Regel empfohlen, sich die Pflanzenbestandteile in der Apotheke zu besorgen. Mädesüß soll die übermäßige Produktion von Magensäure eindämmen und so Sodbrennen entgegenwirken.  
Verwendung als Duftpflanze
Aufgrund des süß-herben Duftes, der von vielen Menschen als angenehm empfunden wird, war Mädesüß einst ein beliebtes Streukraut. Man bestreute am Morgen den Holzfußboden mit verschiedenen Kräutern und kehrte die Blätter und Stängel wieder aus, wenn sie abends vertrocknet waren und ihren Duft nicht mehr verströmten. Allerdings war es auch gängig, Mädesüßstreu tage- bis wochenlang zu benutzen, da es seinen Duft noch sehr lange verströmt. In England wird Mädesüß Duftpotpourris beigemischt, um diesen eine etwas rundere Note zu verleihen. So war sie die bevorzugte Aromapflanze der englischen Königin Elisabeth I. Allerdings wird der Duft nicht von allen gleichermaßen geschätzt. Von einigen Menschen wird der Geruch als zu aufdringlich empfunden, was der Pflanze auch den volkstümlichen Namen Wiesenschabe eingetragen hat.
Verwendung als Küchenkraut
Die Nutzung dieses Wildkrauts ist über die Jahre zu unrecht zurückgegangen. Dabei lässt sich Mädesüß in der Küche vielseitig verwerten. Alle Pflanzenteile des Rosengewächses sind grundsätzlich essbar, wobei vor allem die folgenden Verwendung finden:
Blüten
Diese haben einen süßlich, mandelartigen und filigran sauren Geschmack und werden vor allem für süße Desserts wie Pudding, Sorbets oder Cremes aber auch Getränke wie Smoothies und Limonaden verwendet.
Blätter
Junge Blätter im Frühling können als gesunde Wildkost in Salaten oder Suppen verarbeitet werden. Der Geschmack der Blätter ist leicht würzig, nussig und medizinartig. Je älter die Blätter werden, umso mehr nimmt der würzige Geschmack zu.
Wurzeln
Die Wurzeln haben einen süßlichen und pastinakenähnlichen, aber auch gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Sie lassen sich in Suppen oder gedünstet essen.
Das Mädesüß wird häufig für die Aromatisierung von selbst hergestellten Getränken oder für die Herstellung von Gelees verwendet. Es verleiht vor allem süßen Speisen und Getränken einen feinen und herben Geschmack. Auch Früchtekompotts, Puddings und sogar Eis lassen sich mit Mädesüßblüten perfekt würzen.
Die Geschmacksstoffe der Blüte können leicht durch Wasserextrakte herausgelöst werden. Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pfirsiche können klein geschnitten werden, mit einigen wenigen Esslöffeln Wasser versetzte werden und mit den Blüten bestreut werden. Die Kompotts sollten immer einige Stunden ziehen, bevor sie verzehrt werden.
Die Blätter des Mädesüß können für Salate, aber auch als Würzkraut für Wild und Fischgerichte verwendet werden. Ebenfalls können die Blätter gekocht werden und ähnlich wie Spinat zubereitet werden. Nach Möglichkeit sollten jedoch nur die jungen Blätter verwendet werden.
In der belgischen und französischen Küche wird Mädesüß gelegentlich für Nachspeisen verwendet. Dort macht man sich die Inhaltsstoffe des Krauts zu Eigen. Diese sorgen gerade bei deftigen Speisen dafür, dass Beschwerden wie Völlegefühl und Sodbrennen gelindert werden.
Hinweis: Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Salicylsäure sowie Asthmatiker und Schwangere sollten auf den Genuss von Mädesüß verzichten.
Küche
Die Blütendolden des Mädesüß können ähnlich wie Holunderblüten zu Sirup verarbeitet werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Mädesüß liebt die Ufer von Flussläufen, doch auch mit feuchten Wiesen und Gräben gibt es sich zufrieden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 m hoch. Aus dem kriechenden Wurzelstock treiben mehrere kantige Stängel aus. Die Stängel sind im oberen Bereich verzweigt. Die behaarten Blätter wachsen im unteren Bereich dichter, nach oben hin spärlicher werdend. Die Blätter stehen unpaarig gefiedert und haben einen gesägten Rand. Die Rispen der weißlichen Blüten sind in Trugdolden angeordnet. Sobald sie richtig aufgeblüht sind, sehen die Blüten wattig aus.
Das Echte Mädesüß ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 50 und 150, bisweilen 200 Zentimetern. Die Stängel sind rötlich überlaufen und verzweigen sich erst im oberen Teil. Die Laubblätter sind dunkelgrün gefiedert und stark geadert sowie an der Unterseite weiß beflaumt. Die Fiederblättchen der Laubblätter erinnern an die Blätter der Ulmen, worauf auch die wissenschaftliche Bezeichnung ulmaria hindeutet. Beim Zerreiben setzen sie einen Geruch nach Salicylaldehyd (wie Rheumasalbe) frei. Wie die Rinde der Weiden enthält auch die einst Spiraea ulmaria genannte Filipendula ulmaria Salicylsäure. Das Medikament Aspirin erhielt seinen Namen von der Spiraea. Die Laubblätter besitzen die höchste bekannte Spaltöffnungsdichte von 1300 je Quadratmillimeter.
Die Blütezeit reicht in Deutschland von Juni bis Juli, in Mitteleuropa von Juni bis August. Auffällig sind die schirmrispigen Blütenstände des Echten Mädesüß, die viele Einzelblüten enthalten. Die Blüten verströmen insbesondere abends einen intensiven, honig- bis mandelartigen Geruch. Es kommen Pflanzenexemplare mit männlichen und mit zwittrigen Blüten vor. Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind selten länger als 1 Millimeter. Die fünf creme- bis gelblich-weißen Kronblätter besitzen eine Länge bis zu 5 Millimetern. Die zahlreichen Staubblätter bestehen aus weißen Staubfäden sowie gelben Staubbeuteln. Die sechs bis zehn freien Fruchtblätter sind eiförmig und grün. Die weißen Griffelenden jeweils in rundlichen, gelben Narben.
Je Blüte entwickeln sich meist sechs bis acht leicht schraubig miteinander verdrillte, zusammenstehende Nüsschen, die in ihrer Gesamtheit den Eindruck einer einzelnen Fruchtvermitteln. Die unscheinbaren, zweisamigen, dünnwandigen, lufthaltigen, sich bei der Reife nicht öffnenden, balgartigen Nüsschen sind bei einer Länge von bis zu 3 Millimeter sichelförmig gekrümmt. Aufgrund dieser spezifischen Fruchtform lässt sich das Echte Mädesüß gut vom Kleinen Mädesüß unterscheiden, bei dem die Nüsschen eine gerade Form haben. Mit zunehmender Reife verändert sich die Farbe der Nüsschen von grün zu braun. Im Oktober sind die Nüsschen ausgereift, haben eine flache Form und eine hellbraune, harte Fruchtwand. In den Nüsschen befinden sich die lediglich 1 Millimeter langen Samen.
 
Aussaat, Anbau und Pflege im Garten und Balkon
Mädesüß lässt sich am besten per Samen aufziehen. Geeignet sind sowohl Freiland als auch größere Balkone. Der Anbau auf kleinen Flächen sowie die Innenhaltung sind schwierig.
Standort und Boden
Das Echte Mädesüß hat etwas höhere Standortansprüche. Das Rosengewächs liebt sonnige bis halbschattige Standorte mit nährstoffreichen, leicht lehmigen und eher feuchten Böden. Die Böden dürfen zudem nicht zu sauer sein. Kalkhaltige Böden werden bevorzugt. Sollte das Mädesüß in Gärten mit eher sandigen Böden angebaut werden, empfiehlt sich den jeweiligen Standort mit Kompost etwas zu verdichten. Sandbodenverbesserer wie Tonmehl bzw. Bentonit sorgen dafür, dass das Wasser nicht zu schnell ablaufen kann.
Aussaat
Die Aussaat der Mädesüßsamen kann ab Ende April bis in den September hinein geschehen. Die Außentemperaturen sollten als Richtmaß wenigstens 15 °C betragen.
Die Pflanzen sollten im Freiland im Abstand von 30 bis 40 cm gesetzt werden. Es ist zu beachten, dass Mädesüß unter optimalen Bedingungen bis zu 2m hoch wachsen kann. Den Boden immer etwas feucht halten. Ein Austrocknen des Bodens ist absolut zu vermeiden, da die Pflanze sich nach Trockenstress kaum mehr erholt. Mädesüß ist ein typischer Auwaldbewohner und verträgt Staunässe.
Das Rosengewächs lässt sich unter Umständen auch auf dem Balkon angebaut werden, allerdings benötigt die Pflanze dann auch etwas mehr Pflege. Volle Sonne sollte jedoch vermieden werden. Um den hohen Wuchs zu bewerkstelligen sollten größere Töpfe mit mindestens 30 cm Durchmesser gewählt werden. Auch entsprechende Tiefe muss berücksichtigt werden, da das Wurzelwerk kriechend und raumfordernd ist.
Düngen
Dünger braucht beim Mädesüß nur sparsam angewendet werden. Wächst die Pflanze mit gutem Abstand in einer nährstoffhaltiger Erde, sind keine zusätzlichen Nährstoffgaben erforderlich. Wird das Rosengewächs über mehrere Jahre am selben Standort angebaut, empfiehlt es sich organischen Langzeitdünger in den Boden einzuarbeiten. Hier eignen sich vor allem Hornspäne, pelletierter Dung sowie Kompost.
Wird Spierstrauch im Topf angebaut, ist eine durchgehende Düngung alle 4 bis 6 Wochen empfehlenswert. Kurz vor der Blüte kann ein phosphorbetonter Dünger von Nöten sein, der die Blütenausbildung weiter stimuliert.
Vermehrung
Der Mädesüß kann auch durch Teilung vermehrt werden. Hier ist es vollkommen ausreichend den Wurzelstock zu teilen und an einen anderen Standort zu verpflanzen.
Überwinterung
Mädesüß ist eine winterharte Staude, bei der keine besonderen Maßnahmen zur Überwinterung erforderlich sind. Im Frühjahr treiben die Blätter aus dem kriechendem Wurzelstock - in dem da Mädesüß den Winter überlebt - wieder aus. Nach der Fruchtreife kann ein Rückschnitt der Pflanze empfehlenswert sein.
Ernte
Bei der Ernte von Mädesüß können sowohl die jungen, grünen Blätter als auch die Blütenstände und Früchte geerntet werden. Die Kräuter können bevorratet und getrocknet werden. Beim Trocknen der Kräuter sollten die Blütenstande aufgehängt werden.

Birke
Die Birken bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse. Von alters her gilt die Birke als heiliger Baum, der für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisiert. Selbst heute noch werden in den Dörfern am ersten Mai Maibäume aufgestellt und der Frühling gefeiert. Vermutlich liegt die Zuordnung der Birke als Jungfrau an der weißen Rinde, die bei jungen Birken sehr zart und seidig ist. In der Heilkunde werden die Blätter der Birke vor allem im Nieren-Blasen-Bereich und für Haut und Haare eingesetzt.
Die Birken bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse. Das Wort Birke (von althochdeutsch bircha) ist auf einen Begriff im Indogermanischen zurückzuführen (*bherHg̑o) und bedeutet in Anspielung auf die helle Rinde so viel wie glänzend, schimmernd (vgl. noch mittelhochdeutsch bereht „leuchtend“).
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, Augenringe, Blasenentzündung, Nierenschwäche, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Ödeme, Hautprobleme, Ekzeme, Flechten, Allergien, Diabetes (unterstützend - leicht Fälle), Husten, Haarausfall, Schuppen, Durchfall, Frühjahrsmüdigkeit
wissenschaftlicher Name: Betula alba
Pflanzenfamilie: Birkengewächse = Betulaceae
englischer Name: Birch
volkstümlicher Name: Maibaum, Frühlingsbaum, Besenbaum, Besenbirke, Bork, Bark, Hexenbesen, Hängebirke, Moorbirke, Rauhbirke, Sandbirke, Warzenbirke, Weißbirke
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blattknospen, Saft durch Anzapfen
Inhaltsstoffe:  Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C, Harz, Saponine, Flavone
Sammelzeit: Blattknospen: März, Saft: März - Mai, Blätter: Mai - Juni
 
Anwendung
Medizinische Inhaltsstoffe
Die Blätter der meisten Birkenarten enthalten nennenswerte Mengen an Flavonoiden, Saponinen, Gerbstoffen, ätherischen Ölen und Vitamin C. Die Rinde enthält Phytosterine sowie Terpene wie Betulin, Betulinsäure und Lupeol; der Rindensaft u.a. Invertzucker, sodass dieser auch vergoren werden kann. In Finnland wird der Zuckeraustauschstoff Xylitol aus Birken gewonnen. In Mitteleuropa wurde vor allem die heimische Sandbirke bereits historisch in der Volksmedizin genutzt. Ihre Bestandteile gelten insbesondere als blutreinigend, harntreibend und anregend, weshalb sie heute in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) Verwendung findet. Verwendet werden die Blätter, die Blattknospen und der Birkensaft (durch Anzapfen gewonnen). In der Heilkunde finden die Blätter aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung bei Rheuma, Gicht und Wassersucht Verwendung. Sammelzeit für Blattknospen ist März, für Birkensaft März bis Mai und für Blätter Mai bis Juni. Mit Birkensaft werden auch schlecht heilende Wunden gereinigt und Ausschläge und Schuppen behandelt.
Anwendungen der Kosmetik
Durch das Abzapfen des Stammes oder Anschneiden von Ästen wird der für wenige Wochen im Frühjahr fließende Birkensaft gewonnen. Er soll bei Haarausfall gut sein. Vornehmlich im letzten Jahrhundert wurde Birkensaft zur Herstellung von Birkenhaarwasser verwendet. Der Saft kann äußerlich angewandt oder direkt getrunken werden.
Nahrungsmittel
Birkenblätter sind im Gegensatz zu den meisten Baumblättern essbar. Da der Birkensaft zuckerhaltig ist, lässt er sich in vergorener Form als Birkenwein genießen, ein heute noch in Russland beliebter bäuerlicher Rauschtrunk. Birkenwein wurde auch als Stärkungsmittel für impotente Männer verwendet.
Birkentee
Die häufigste Anwendung der Birke ist ein Tee (Aufguss) aus den Blättern oder Blattknospen. Der Tee wirkt stark harntreibend, sodass er gut bei Rheuma, Gicht und andere Stoffwechselerkrankungen hilft. Wenn man über mehrere Wochen hinweg täglich drei Tassen Birkenblättertee trinkt, können in manchen Fällen sogar Nierensteine aufgelöst werden. Bei hartnäckigen Hauterkrankungen kann man Birkenaufguss sowohl trinken als auch für Waschungen und Bäder verwenden. Auch Abkochungen der Birkenrinde kann man für die äußerliche Anwendung von schweren Hauterkrankungen einsetzen.
Spezialrezepte:
WASSERSUCHTTEE: Birkenblätter, Rosmarin, Hagebutten, Brennnesselblätter, je 10g, Zinnkraut und Wacholderbeeren, je 20g werden gut vermischt. Von dieser Teemischung 1TL für 1 Tasse im Aufguss, 1-2 Tassen am Tage, mit etwas Honig gesüßt, schluckweise getrunken.
TEEMISCHUNG BEI GICHT UND RHEUMA: Birkenblätter, Faulbaumrinde und Brenn-nesselblätter werden zu gleichen Teilen gemischt. Dosis und Anwendung wie bei dem vorherigen Rezept.
TEEMISCHUNG BEI GRIESS- UND STEINLEIDEN: Birkenblätter, Quecke, Ehrenpreis und Wegwarte zu gleichen Teilen mischen. Von dieser Mischung 1 TL für 1 Tasse im Aufguss, 2-3 Tassen am Tage, schluckweise, ungesüßt.
Anwendung in der Homöopathie: Die homöopathische Essenz Betula dil D1, 3mal, täglich je 10 Tropfen genommen, ist gegen alle genannten Leiden anwendbar.
Anwendung in der Volksheilkunde: Die Birke gilt in der Volksheilkunde als ein besonders wertvoller heilender Baum. Gegen magen- und Darmkolik empfiehlt die Volksheilkunde 2-3 EL frischen Birkensaft mit 1/8 Liter gutem Weißwein vermischen, gut erwärmen aber nicht kochen und schluckweise trinken.
Ein halber Teelöffel gepulverte Birkenkohle mit etwas Weingeist oder Kornbranntwein anfeuchten und dies einnehmen, ist ein bewährtes Hausmittel bei ruhrartigen Erkrankungen.
Der Auifguss von 1EL frischer Birkenknospen auf 2 Tassen Wasser, den Tee mit Honig richtig süßen, wird als hustenlindernder Heiltrank gelobt.
Auf schlecht heilende Wunden, Abszesse und Geschwüre lege man frisches Birkenlaub und befestige dieses mit einem Verband. Alle 2-3 Stunden das Birkenlaub erneuern.
Als Frühlingskur empfiehlt die Volksheilkunde eine Teemischung von Birkenblättern, Schwarzen Johannisbeerblättern, Himbeer- und Walderdbeerblättern zu gleichen Teilen. Für 1 Tasse Tee 2 gestrichene Teelöffel im Aufguss, 2-3 Tassen am Tage, mit Honig gesüßt, schluckweise trinken. Durch Schwelen der Birkenrinde gewinnt man den Birkenteer. Dieser wird äußerlich zur Behandlung von Hautkrankheiten verwendet.
Anwendungen der Kosmetik
Durch das Abzapfen des Stammes oder Anschneiden von Ästen wird der für wenige Wochen im Frühjahr fließende Birkensaft gewonnen. Er soll gegen Haarausfall gut sein. Vornehmlich im letzten Jahrhundert wurde Birkensaft zur Herstellung von Birken-Haarwasser verwendet. Der Saft kann äußerlich angewandt oder direkt getrunken werden.
Nahrungsmittel
Birkenblätter sind im Gegensatz zu den meisten Baumblättern essbar. Da der Birkensaft zuckerhaltig ist, lässt er sich in vergorener Form als Birkenwein genießen, ein heute noch in Russland beliebter bäuerlicher Rauschtrunk. Birkenwein wurde auch als Stärkungsmittel für impotente Männer verwendet.
Bedeutung für Pollenallergiker
Birkenpollen stellen ein hochpotentes Allergen dar. Der Anteil jener Allergiker, die speziell auf Birkenpollen reagieren, stieg in den letzten 20 Jahren laut HNO-Klinik der Universität Wien von 35% auf 50% aller Pollenallergiker an. Trotzdem werden Birken aufgrund ihrer schönen weißen Färbung gerne auch in Städten als Alleebäume gepflanzt. Wie bei allen Pollen ändert sich das Birkenpollenaufkommen jährlich leicht. In Deutschland treten sie jährlich ungefähr von Ende März bis Anfang Juni auf, wobei die Hauptblüte etwa 2 Wochen Mitte April stattfindet.
 
Birken im Brauchtum und Volksglauben
Im germanischen und im slawischen Volksglauben spielte die Birke eine große Rolle. Sie war der Göttin Freya geweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der Brauch, einen Maibaum aus dem Wald zu holen, um ihn auf dem Dorfplatz aufzustellen. Es wurde damit der erwachende Frühling in das Dorf geholt. Noch heute lebt der gleiche Brauch in Gestalt des Maibaumes fort. Junggesellen „stecken“ ihrer Liebsten einen mehr oder minder großen „Mai“ – sie schmücken einen Baum (in der Regel eine Birke) oder wenigstens einen Birkenzweig/-ast und befestigen ihn am Haus oder Fenster der Auserwählten. Geschmückt wird dieser Baum mit Bändern aus buntem Krepp- oder Seidenpapier. In dem Lied „Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein …“ ist davon die Rede.
Die Birke als Symbol der Fruchtbarkeit galt früher als Helfer in Liebesnöten. Dieser Verwendungszweck ist heute fast vergessen. Ihre Zweige, Rinde und die Blätter mussten für allerlei obskure Mittel und Bräuche herhalten, von denen man sich eine Besserung in sexuellen Nöten erhoffte.
Hervorzuheben ist auch die mythologische Bedeutung der Birke als Baum des Schutzes. Im überlieferten Volksglauben wurden Birken insbesondere im ländlichen Raum als Straßenmarkierungen zum Unfallschutz an verkehrsfrequentierten, unbeleuchteten Alleenstraßen und unübersichtlichen Reisewegen gepflanzt, da sie durch ihre helle Rinde bei Dunkelheit gut erkennbar sind. In den indianischen Völkerweisheiten symbolisieren Bäume von jeher lebendige Wesen der Weisheit, deren Sprache man sich erschließen kann, Schamanismus. In der Volksfrömmigkeit der katholischen Kirche, die auch mythologisches Wissen beinhaltet, wird zu Fronleichnam regional die Birke verwendet, wenn unzählige junge Exemplare in katholischen Ortschaften die Straßen säumen, durch die die Prozessionen führen.
Die Birke ist das Wahrzeichen Estlands. In Russland, Finnland und Polen gilt der Baum als nationales Symbol, vergleichbar mit der „deutschen Eiche“.
Dem Volksglauben nach sollten Birken den Blitz anziehen. Aus diesem Grund duldete man früher Birken nur selten in der Nähe von bäuerlichen Anwesen. Unter einer einzeln stehenden Birke soll einer alten Sage nach die letzte Weltenschlacht stattfinden. Diese beiden unerfreulichen Blickpunkte sind jedoch eine Ausnahme. Überwiegend wird die Birke mit Erfreulichem in Verbindung gebracht. Sogar galt seit alters her die Birke als heiliger Baum, der für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisierte. In vielen Gegenden wurde die Birke auch als Symbol der Jugend und des Frühlings verehrt.
  
Pflanzenbeschreibung
Die Birke ist der Baum des Nordens, denn sie wächst bis in den Norden Skandinaviens. Aber auch in gemäßigten Breiten ist sie heimisch. Sie unterscheidet sich durch ihre weiße Rinde von allen anderen Bäumen, sodass sogar Kinder sie leicht erkennen können. Die Rinde ist weich und glatt, hat aber, vor allem bei älteren Birken, meist dunkle, rauhe Stellen. Im Frühjahr wachsen die eiförmigen Blätter und die ährenähnlichen Blüten blühen. Die männlichen Blüten sind wie Kätzchen, lang und gelblich. Sie hängen an der Spitze der langen Triebe. Weibliche Blüten, die am selben Baum hängen, sind grüne Zapfen und wachsen am Ende der kurzen Seitenzweige. Zuerst stehen sie aufrecht und später hängen sie.
Birken-Arten sind laubabwerfende, sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell und hochwachsenden Gehölzen und können schon nach sechs Jahren Wuchshöhen von bis zu 7 Metern erreichen; ausgewachsen können sie bis zu 30 Meter, in Einzelfällen sogar noch höher werden. Sie wachsen mit einzelnen oder oft auch mit mehreren Stämmen. Einzelexemplare können ein Alter von bis zu 160 Jahren erreichen.
Bei vielen Birken-Arten ist die Borke besonders auffällig, ihre Farbe reicht von fast Schwarz über Dunkel- und Hellbraun bis Weiß; sie ist anfangs glatt, später lösen sich dünne, oft papierartige Stücke ab, schließlich reißt sie horizontal auf. Es sind oft deutliche, meist dunkle Lentizellen vorhanden, die sich manchmal horizontal vergrößern.
Das leichte und je nach Art weiche bis mehr oder weniger harte Holz ist fast weiß bis rötlich-braun mit feiner Maserung. Bei jungen Zweigen können Lang- und Kurztriebe unterschieden werden. Die Zweige duften manchmal. Bei den Winterknospen überlappen sich mehrere glatte Schuppen.
Die wechselständig, meist zweireihig, oft an Kurztrieben angeordneten Laubblät-ter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die je nach Art mit Längen 0,5 bis 10 (selten bis 14) Zentimeter und Breiten von 0,5 bis 8 Zentimeter eiförmigen bis deltaförmigen, elliptischen oder fast kreisförmigen Blattspreiten sind kahl bis unterschiedlich behaart, manchmal harzig-drüsig. Es liegt Fiedernervatur vor. Die Blattränder sind je nach Art gesägt bis meist doppelt gesägt oder seltener bei den nordischen Zwergstrauch-Arten gewellt bis leicht rundlich gelappt. Die Nebenblätter fallen oft früh ab.
Alle Birken-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blütenstände heißen Kätzchen, wobei an den Zweigen die weiblichen unterhalb der männlichen stehen. Die männlichen Blütenstände hängen einzeln in kleinen Gruppen meist an den Enden der Zweige. Sie werden in der vorangegangenen Vegetationsperiode gebildet und sind schon während des Winters zu sehen. In den männlichen Kätzchen befinden sich je Schuppe immer drei Blüten. Die männlichen Blüten enthalten nur meist zwei bis drei (ein bis vier) Staubblätter mit nahe ihrer Basis bis fast zu den Staubbeuteln geteilten Staubfäden. Alle Birken werden windbestäubt (Anemophilie), deshalb geben sie in der Blütezeit von Ende März bis Ende April große Mengen an Pollen frei. Die haltbaren, weiblichen Blütenstände stehen meist einzeln aufrecht und sind eiförmig bis zylindrisch. Gleichzeitig mit dem Beginn des Austreibens der Laubblätter bilden sich die weiblichen Blütenstände voll aus, die vorher in Knospen geschützt waren. In den weiblichen Kätzchen befinden sich je Schuppe (Tragblatt) selten eine bis meist drei Blüten.
Die aufrechten bis hängenden Fruchtstände besitzen verdickte und ledrige, aber nicht verholzte, Schuppen. Die Schuppen fallen meist beim Freilassen der Samen einzeln ab, oder bei wenigen Arten verbleiben sie über den Winter im Fruchtstand. Es werden geflügelte Nussfrüchte (Samara) gebildet. An zwei Seiten der Samen befinden sich häutige, mehr oder weniger breite Flügel. Die Reife der Früchte erfolgt von September bis Oktober.

Bachblüten
Du reagiert cholerisch, schreist den anderen an, ist nur schwer wieder zu beruhigen, nachtragen (Holly)
Sie reagieren zu sehr cholerisch, schreien ihre Mitmenschen ohne Grund an und sind nur sehr schwer wieder zu beruhigen und können nachtragend sein
Mit der Blüte können sie das cholerische abstellen, schreien niemanden ohne Grund an, lassen sich beruhigen und das nachtragende geht auch verloren
Bachblüten
Man nimmt anderen vor Ungeduld die Sachen aus der Hand (Impatiens)
Diese Menschen nehmen anderen vor lauter Ungeduld die Sachen aus der Hand um es selbst zu erledigen
Hier hilft die Impatiens, dass ihre Ungeduld gezügelt werden, so dass sie ihren Mitmenschen nicht mehr aus der Hand reißen
Durchschnittliche Gewichtszunahme
Die durchschnittliche empfohlene Gewichtszunahme ab dem zweiten Trimester beträgt ca. ½ kg/Woche, wobei es gegen Ende der Schwangerschaft häufig zu einer stärkeren Ge-wichtszunahme der Mutter kommt.
Frauen: Untergewicht 12-18kg, Normalgewicht: 11,5-16kg, Übergewicht 7-11kg, Adipositas 5-9kg
Der Blick auf die höher ausschlagende Waage ist selten mit Glücksgefühlen verbunden. Diese Denkweise beim Thema Gewichtszunahme ändert sich in der Schwangerschaft: Denn jedes Pfund mehr bedeutet, dass das heranwachsende Wesen sich in besten Voraussetzungen vorbereiten kann, um kräftig ins Leben zu starten. Wirklich jedes Pfund mehr? Inwiefern die neu gewonnene Freude am Essen für Zwei und die zusätzlichen Kilos auf der Waage angemessen und gesund für Mutter und Kind sind, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Das Richtmaß für die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist von Frau zu Frau unterschiedlich.
Im Durchschnitt legen Frauen während der Schwangerschaft zwischen 10 und 13,5 Kilogramm zu. Je nachdem, ob es sich um das erste Kind bzw. um die erste Schwangerschaft handelt, wie ausgeprägt die Schwangerschaftsübelkeit und/oder Appetitlosigkeit im ersten Trimester ist, wie groß die werdende Mutter ist oder wie genau sie auf die Ernährung achtet, kann die Spanne auch zwischen 10 und 20 kg liegen. Folgende Richtwerte und Handlungsempfehlungen zum Gewicht schwangerer Frauen gibt der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.):
Für normalgewichtige Frauen liegt die angemessene Gewichtszunahme in der Schwangerschaft etwa zwischen 10 und 16 kg.
Bei Übergewicht und Adipositas wird eine geringere Gewichtszunahme in der Schwangerschaft empfohlen.
Untergewichtige Frauen sollten auf eine ausreichende Gewichtszunahme in der Schwangerschaft achten.
Der Kinderwunsch sollte bereits vor der Schwangerschaft mit einer bestmöglichen Annäherung des Körpergewichts an ein Normalgewicht einhergehen.

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