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HEDERICH
Die Weg-Rauke, auch Echte Rauke oder Gewöhnliche Rauke genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rauken innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie ist in Eurasien und Nordafrikaweitverbreitet. Die Wegrauke kommt häufig Europa vor und wächst an Wegrändern sowie als „Unkraut“ in Feldern und Gärten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blasenentzündung, Bronchialasthma, Bronchitis, Halsschmerzen, Heiserkeit, Husten, Kehlkopfentzündung, Lungenverschleimung, Nierensteine, Stimmbandentzündung, beruhigend, entkrampfend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name: Sisymbrium officinale oder Raphanus raphanistrum
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Mai bis Oktober
 
Verwendung
Die Weg-Rauke wird nach Haeupler & Muer 2000 als giftig für bestimmte Tiere angegeben. In früheren Zeiten wurden die abgestorbenen Pflanzen als Besen genutzt.
Anwendung als Heilpflanze
In der Volksmedizin wurde die Weg-Rauke als Tee verwendet. Die Weg-Rauke wurde auch als Sängerkraut bezeichnet, weil der Tee gegen Stimmbandentzündungen eingesetzt wurde. Weg-Rauke wird in der Pflanzenheilkunde als Heilmittel gegen Heiserkeit nach Erkältungen eingesetzt. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt.
Heilkräftiger Pflanzenteile
Gesammelt wird das blühende Kraut, nicht zu tief geschnitten. Die unteren, meist braunen Blätter werden entfernt. Gesammelt wird das blühende Kraut von Mitte Juni bis Ende Juli. Die Schoten sammelt man zur Samenreife. Sie werden zwecks Gewinnung der Samen gut ausgeklopft. Der Geruch ist scharf, der Geschmack und etwas bitter.
Heil- und Wirkstoffe
Der heilwirksame Stoff ist das senfhaltige ätherische Öl. Ferner wurden ein Senfölglykosid und Myrosin, ferner auch Rhodanwasserstoff festgestellt. Auch wurde ein ganz leicht herzwirksames Glykosid mit digitalisähnlicher Wirkung nachgewiesen.
Heilwirkung
Das Hederichkraut war einmal eine sehr geschätzte Heilpflanze für Hals- und Brustleiden. In Frankreich wurde sie herbe auchantre = Sängerkraut genannt, da die Sänger vor dem Auftreten oder in den Zwischenpausen sich gerne eine Tasse Tee von diesem Kraut reichen ließen. Das Kraut war früher offiziniell. Es ist ein vorzügliches Skorbutmittel und wird in dieser Eigenschaft als Ersatzmittel für Kren verwendet.
Anwendung in der Volksheilkunde
Das Hederichkraut wird in der Volksheilkunde sehr gerne zur Heilung von Katarrhen der Atmungsorgane, besonders bei Kehlkopfentzündung angewendet und als sehr erfolgreich gepriesen. Bei allen akuten oder chronischen Kehlkopfkatarrhen, bei Heiserkeit, Stimmlosigkeit, Lungenkatarrh wirkt der Tee schleimlösend, entkrampfend und beruhigend.
Das Hederichkraut wird ferner angeraten bei Gelbsucht, Blasenkatarrh, bei Nierenstein und bei Skorbut.
Die Anwendung erfolgt als heißer Teeaufguss, 1 Teelöffel der getrockneten Droge für 1 Tasse Tee, 4-8 Minuten ziehen lassen, 3-4 Tassen unter Tags schluckweise trinken.
Als Teeaufguss hilft das Kraut bei leichtem Bronchialkatarrh, Heiserkeit und Husten, denn es besitzt eine auflösende Kraft, Hederichsamen zerstoßen und mit Honig zu einer Latwerge bereitet, räumt, löffelweise gegessen, die Brust vom Schleim, nimmt die Atemnot und beseitigt Hüftschmerzen.
Zerstoßener Hederichsamen, etwa 4g in ein Glas Wermutwein gegeben und dies getrunken, beseitigt beginnende Gelbsucht.
In Weißwein die gleiche Menge zerstoßene Samen aufgelöst und getrunken, erleichtert das beschwerliche Harnen und lässt die ausgebliebene Frauenzeit wieder kommen.
Hederichsamen zerstoßen und mit Wein getrunken hilft bei Schwammvergiftung. Zuerst in ein Brechmittel einzunehmen.
Verwendung als Gewürzpflanze
Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen. Den Samen der Wegrauke kann man als Gewürz verwenden. Sie haben ein würziges senfartiges Aroma. Die frischen gehackten Blätter verleihen Gerichten einen pikanten, kresseartigen Geschmack. Getrocknet kann man sie pulverisieren und wie Senfpulver verwenden. Die Sammelzeit ist von Juni bis September.
 
Beschreibung
Botanik
Der heute noch bestehende Drogenname Herba Erysimi ist botanisch unrichtig und geht auf den alten, unrichten Linnéschen Namen Erysinum officinale zurück. Der Botaniker Scopoli, ein Zeitgenosse Linnés, stellte den Namen auf Sisymbrium officinale richtig.
Die Pflanze erreicht eine Höhe von 40-70cm Höhe, der aufrechte Stängel ist so wie die Blätter zumeist violett angelaufen. Die Blätter sind gestielt, mit 2-3 paarigen, länglichen gezähnten Seitenabschnitten und spießförmigen, ungleich-gezähnten Endabschnitten. Die endständigen Kreuzblüten sind in aufrechten Trauben, klein, mit 4 gelben Kronblättern. Die Schoten sind aufrecht, zugespitzt, dem Stängel angedrückt. Die ganze Pflanze, wie auch die Blüte haben große Ähnlichkeit mit den anderen Kreuzblütlern, vor allem mit dem Hederich (Anmerkung) und wird mit der letztgenannten Pflanze auch ständig verwechselt.
Die einjährige Pflanze ist ein lästiges Unkraut und wird und wird 30-60cm hoch. Der Stängel fühlt sich rauh an, ist zumeist leicht rötlich-violett angelaufen und hat abstehende Äste. Die Blätter sind gesägt, fiederspaltig, die untersten mit 7, die mittleren mit 5, die obersten mit 3 Lappen versehen, wobei der vordere Lappen immer größer ist als die übrigen. Die kleinen Blüten an die Spitze der Zweige sind gelb und erzeugen nach und nach einen ährenförmigen Fruchtstand, dessen Schoten mehr oder minder an der Stängel angedrückt sind.
Geruch und Geschmack
Die Pflanze riecht eigentümlich, etwas scharf, der Geschmack ist bitter, senfartig.
Blütezeit
Mai bis in den Herbst hinein.
Juni bis September
Samenreife
Ab August
Standort
Auf Schutt, Ödland, an Wegrändern, oft sehr zahlreich. Das Hederichkraut gilt als lästiges Unkraut.
Auf Brachland, Äcker, Weg- und Feldrainen.
Die Weg-Rauke ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 70 Zentimetern erreicht. Die Weg-Rauke ist aufrecht wachsend mit sparrig abstehenden, aber bogenförmig aufwärts gerichteten Seitenäste. In einer grundständigen Blattrosette stehen fiederteilig gelappte Laubblätter und großem Endabschnitt zusammen. Weiter oben werden die Blätter schmaler und kleiner. Die Blattränder sind gesägt.
Ab Mai bis in den Frühsommer, bis August reicht die Blütezeit. Die anfangs schirmtraubigen später traubigen Blütenstände befinden sich an den verzweigten Stängel. Die relativ kleinen, zwittrigen Blüten sind vierzählig. Es sind vier grüne Kelchblätter vorhanden. Die vier gelben Kronblätter sind von 2 bis 4 Millimeter lang. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Eng dem Stängel angedrückt stehen die schmalen, behaarten Schoten sind 8 bis 20 Millimeter lang. Der Fruchtstiel ist 2 bis 3 Millimeter lang und fast so dick wie die Schoten. Die Samen haben die Maße: 1 bis 1,3 × 0,5 bis 0,6 Millimeter.

JOHANNISBROT
Der Johannisbrotbaum bzw. in Österreich Bockshörndlbaum, auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Diese Art kommt im Mittelmeerraum und Vorderasien vor. Der Johannisbrotbaum wächst im Mittelmeerraum und Asien. Er trägt lange, braune Schoten, die süßlich schmecken. Die Schoten-Frucht wird auch Carob genannt. Sie wird gerne als Kakao- oder Kaffee-Ersatz verwendet. Die Samen der Schoten können als Verdickungsmittel benutzt werden. Sie haben aber auch Heilwirkungen. Sie können Sodbrennen lindern, Durchfall beheben, aber auch Verstopfung beheben.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Magenschwäche, Sodbrennen, Verstopfung, adstringierend, erweichend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Ceratonia siliqua
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
 
Nutzung
Nutzung der Frucht (Carob)
Das Fruchtfleisch, das sogenannte Carob, ist anfangs weich und aromatisch-süß, wird später hart und ist dann lange haltbar. Das Wort stammt vom Arabischen Char-rūb. Früher waren auch die Synonyme Bockshorn und Soodbrot verbreitet. Im M nat September ist die Haupterntezeit, in der, wie mancherorts bei der Olivenernte, mit Stöcken gegen die Zweige geschlagen wird, damit die reifen Fruchtbündel mit dunkelroter, fast schwarzer Färbung zu Boden fallen. Das vorzeitige Abschlagen der Früchte ist notwendig, da diese sonst erst überreif vom Baum fallen und durch die oft zwischenzeitlich erfolgte rasche Feuchtigkeitsaufnahme sehr fäulnisanfällig wären. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist nicht möglich, weil Stamm und Äste dick und damit unflexibel und bruchanfällig sind. Auch beim manuellen Abschlagen muss darauf geachtet werden, die neuen Blütenansätze nicht zu beschädigen. Die Erntekosten machen etwa ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus. Der Ertrag liegt im jahrzehntelangen Mittel bei durchschnittlich rund 75kg je Baum. Jedoch sind Ernten von 100 bis 200 oder gar 250kg bei besonders kräftig und isoliert herangewachsenen Bäumen keine Seltenheit. Ein Arbeiter kann an einem Tag 250 bis 280kg Früchte ernten. Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft gepresst, zu Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken vergoren. Auch der Kaftanhonig wird aus dem Johannisbrot gewonnen. Das Fruchtfleisch wird auch zu Carobpulver vermahlen, das Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist. Um hochwertiges Carob zu erhalten, werden wegen des häufig bitteren Geschmacks der Enden nur die Mittelteile der Hülsenfrüchte grob zerkleinert, geröstet und zu Johannisbrotmehl vermahlen.
Der Zuckergehalt und das spezielle fruchtig-karamellige Aroma des Pulvers erinnern geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carobpulver aber sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie Koffein oder Theobromin. Gut verschlossen ist es über mehrere Jahre haltbar. Der süße Ge-schmack kommt von den enthaltenen niedermolekularen Kohlenhydraten (Einfach- und Zweifachzucker). Außerdem sind 35 bis 45 % hochmolekulare Kohlenhydrate (Stärke und Ballaststoffe), etwa 5% Eiweiß und etwa 3,5% Mineralstoffe sowie etwa 1% Fett enthalten. Das ballaststoffreiche, fettarme Pulver enthält Vitamin A, B, Calcium und Eisen, wodurch es als diätetisches Lebens-mittel und für Kinder geeignet ist. Dies sollte allerdings nicht überbewertet werden, da man normalerweise nur geringe Mengen verzehrt (Gewürz). Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die Fettverbrennung anregen. Carobpulver kann Kakaopulver in allen Funktionen ersetzen. Es eignet sich für Marmorkuchen genauso wie für Mousse, Pudding oder Milchmixgetränke. Hauptsächlich in Bio-Märkten ist ein Nougatähnlicher Aufstrich erhältlich, der ca. 20% Carobpulver enthält. Überwiegend wird Carob heute als Tierfutter verwertet.
Nutzung der Samen (Carubin)
Als Nahrungsmittel und Lebensmittelzusatzstoff
Es besteht aus etwa 30% Schale, etwa 25% Samen und etwa 45 % Endosperm. Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein Polysaccharid, das größtenteils aus Galactose (20%) und Mannose (80%) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6% Proteinesowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des Guarkernmehls, wobei die Viskosität der Lösungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert Emulsionen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es Synergien mit Xanthan, Carrageen und Agar. Heute liefern die Kerne ein technisch genutztes Verdickungsmittel, Carubin oder auch Johannisbrotkernmehl, Karuben oder Carubenmehl. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen. Unter der Nummer E 410 ist es in der EU uneingeschränkt (auch für BioProdukte) als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen, Colitis und Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln. Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen Allergien auslösen.
 
Beschreibung
Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter, immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern erreicht. Der Stamm ist kräftig und die Äste sind gespreizt, wodurch er eine ausladende, halbkugelige Krone bekommt. Die braune Borke ist rau und stark gefurcht. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind 10 bis 20 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Die paarig gefiederte Blattspreite besitzt zwei bis fünf Paare meist gegenständiger Fiederblättchen. Die ledrigen Fiederblättchen sind 3 bis 7 Zentimeter lang, breit-verkehrt-eiförmig bis elliptisch mit ausgerandetem oberen Ende. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün und kahl. Die Blattunterseite ist rot-braun sowie behaart.
Ungefähr sechs Jahre nach der Keimung blüht ein Exemplar zum ersten Mal. Die Blütezeit reicht von September bis November. Die unscheinbaren Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Laubblätter einzeln oder in kurzen trauben- bis kätzchenförmigen Blütenständen aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor. Der Johannisbrotbaum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig; es gibt aber auch Exemplare mit zwittrigen Blüten. Die trauben- bis kätzchenförmigen Blütenstände enthalten entweder eingeschlechtig männliche (gelbliche oder rötliche), weibliche oder zwittrige (grünliche) Blüten. Die ungefähr 6 bis 12 Millimeter großen Blüten sind fünfzählig. Der fünfzähnige Kelch ist diskusförmig und dunkelpurpurfarben. Kronblätter fehlen. Die männlichen Blüten riechen unangenehm und besitzen fünf bis sieben lange Staubblätter, einen Diskus in dessen Mitte sich ein rudimentärer Griffel befindet. Die weiblichen weisen einen kurzgestielten Fruchtknoten, rudimentäre Staminodien und fünf behaarte Kelchblätter auf; der Stempel ist 6 bis 8,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten besitzen sowohl fünf fertile Staubblätter wie einen Griffel. Es ist nur ein Fruchtblatt vorhanden.
Die anfangs grünliche und bei Reife schokoladenbraune, glänzende Hülsenfrucht (Johannisbrotschote, auch Karube genannt) ist 10 bis 30 Zentimeter lang, 1,5 bis 3,5 Zentimeter breit und etwa 1 Zentimeter dick, gerade oder gebogen, mit wulstigem Rand und ledriger Schale. Sie werden knapp ein Jahr nach der Befruchtung reif und können über Monate am Baum hängen bleiben. Jede Hülsenfrucht enthält 10 bis 15 Samen. Die extrem harten, glänzenden Samen sind 8 bis 10 Millimeter lang, 7 bis 8 Millimeter breit und 3 bis 5 Millimeter dick.

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Mit der Bachblüte können sie das Gefühl des nicht verstanden werden überwinden
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Ich bin gereizt                                                        
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Getreide
Zum Kochen sollte man Weizen jedoch nicht verwenden und stattdessen Dinkel nehmen, also lieber Dinkelnudeln als die handelsüblichen (Hart-)Weizennudeln essen. Hildegard von Bingen schreibt dazu: „Wenn der Müller den Grieß heraussiebt und aus diesem Weißmehl Brot backt, wirkt das Brot auf den Menschen krankmachender und schwächender, als wenn man das Brot aus Vollkornmehl gebacken hätte. Dieses Weißmehl hat nämlich seinen Weizenwert verloren und bewirkt im Menschen starke Verschleimung. Wer sogar die Weizenkörner kocht und sie wie andere Speisen essen will, bildet weder rechtes Blut noch rechtes Fleisch, höchstens starke Verschleimung, weil gekochter Weizen kaum vertragen werden kann. Der Kranke hat davon nicht den geringsten Vorteil zu erwarten, wenn schon der Gesunde zur Not damit fertig werden kann.“
Die Zahl der Menschen, die auf Weizen allergisch, reagieren, nimmt in Mitteleuropa stark zu. für die Unverträglichkeit wird das spezielle Klebereiweiß (Gluten) des Weizens als Ursache gesehen, hinzu kommen weitverbreitete Stoffwechselstörungen und eine verringerte Immunabwehr vieler Menschen. Der zeitweilige Verzicht auf Weizen ist daher eine Entlastung für Alkoholiker.

Der Armwickel
Bei dieser Anwendung wird der ganze Arm von der Hand bis zur Schulter eingewickelt.
TECHNIK
Hier wird das Tuch nicht zu einem Dreieck gefaltet, sondern der Arm auf den viereckigen Stoff gelegt und darin möglichst sorgfältig eingeschlagen. Zuerst wird die Hand und dann der Arm eingepackt, wobei auf einen guten Abschluß an der Schulter zu achten ist. Das Zwischen- und das Wolltuch werden in gleicher Weise um den Arm gewickelt.
WIRKUNG
Der Armwickel kann – ebenso wie auch der Handwickel – kalt und warm verwendet werden. Kalt angewendet wirkt er lindernd und entzündungshemmend (z.B. akuten Verstauchungen, Prellungen, Entzündungen), warm hilft er bei chronischen Beschwerden (z.B. Rheuma).   Die Wirkung des Armwickels ist stärker als bei Handwickel.

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