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Weinrebe
Die Weinrebe ist eine Art in der Gattung Vitis. Sie ist heute vor allem heimisch im Mittelmeerraum, Mitteleuropa, Südwestasien sowie am Westkap Südafrikas. Die Unterart Edle Weinrebe wird zur Produktion von Wein genutzt.
Die Weinrebe wird überall angebaut, wo es warm genug für sie ist. Um dem Wein, der aus ihren Beeren gekeltert wird, wird ein richtiger Kult getrieben, mit Prinzessinnen, Königinnen und Volksfesten. Doch die Weinrebe ist auch eine Heilpflanze, was nur den wenigsten bewusst ist. Sie hilft bei Erkrankungen des Verdauungssystems und des Stoffwechsels.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blätter: adstringierend, Gicht, Rheuma, Erbrechen, Frostschäden, Aufgesprungene Hände und Füße, Geschwüre, Ekzeme, Eiternde Wunden, Hautunreinheiten, Blutungen, Krampfadern (rotes Weinlaub), Blüten: Nerven stärkend, Unreife Trauben: Kopfschmerzen durch Hitze, Magenschmerzen, Reife Trauben: blutbildend, stärkend, aufbauend, blutreinigend, Rekonvaleszenz, Fettleibigkeit, Leberleiden, Verstopfung, Arteriosklerose
wissenschaftlicher Name: Vitis vinifera
Pflanzenfamilie: Weinrebengewächse = Vitaceae
englischer Name: Vine
volkstümliche Namen: Weinstock, Traubenstock, Weintraube
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Beeren
Inhaltsstoffe: Gerbstoff, Weinsäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Wachs, Zucker, Mineralien
Sammelzeit: Blätter: Mai bis August, Beeren: August bis Oktober
 
Anwendung
Die Blätter kann man als Tee trinken oder äußerlich als Kompresse auflegen. In der mediterranen Küche sind sie auch zum Einwickeln von Speisen, z.B. Schafskäse beliebt. Die Blüten werden als Tee getrunken oder als Einreibung benutzt. Sie helfen (laut Volksmedizin) bei leichten Lähmungszuständen durch Probleme der Rückenmarksnerven. Weintrauben kann man essen, als Saft trinken. Im Rahmen einer Traubenkur isst man so viel wie möglich reife Trauben und ansonsten so wenig wie möglich andere Speisen. Solch eine Kur soll sehr heilsam für Verdauung und Stoffwechsel.
Achtung! Wenn man große Mengen Weintrauben isst, muss man sie unbedingt gut kauen, denn wenn man sie unzerkaut runterschlingt, kann man in seltenen Fällen einen Darmverschluss bekommen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Weinrebe ist ein mit Sprossranken kletternder Strauch, der unbeschnitten die Wuchsform einer Liane entwickelt. Er kann 10 bis 20 m hoch werden. Sie besitzt einen tiefgreifenden, reich verästelten Wurzelstock und einen holzigen Stamm mit bis zu 1,5 m Umfang. Ihre bräunliche Rinde löst sich in Längsstreifen ab. Die rot-braun bis braungelb gefärbten Zweige sind meistens kahl und nur selten von einer filzigen Behaarung bedeckt. Sie weisen feine Furchen und kleine, punktförmige Rindenporen auf. Es sind nur 2 dünnhäutige und hellbraune Knospenschuppen vorhanden. Die rundlich-herzförmigen Blätter sind meist deutlich 3 bis 5-lappig und am Blattstiel eng eingebuchtet. Sie messen 5–15cm im Durchmesser, ihr Grund ist herzförmig und ihre Lappen sind grob gezähnt und decken sich sogar zum Teil. Die Oberseite der Blätter ist kahl, die Unterseite weißwollig bis fast filzig behaart. Meist steht den Blättern eine Ranke gegenüber. Die Länge des Blattstiels beträgt 4–10 cm. Die schwach duftenden Blüten sind in zusammengesetzten, dichten Rispen angeordnet, den Gescheinen oder Blütenständen (Infloreszenz). Der Kelch ist kurz und 5-lappig. Die Kronblätter sind ca. 5 mm lang, gelbgrün und fallen, wie die Kelchblätter, früh ab. Blütezeit ist von Juni bis August. Die länglich bis kugeligen Früchte sind 6–20 mm lang und dunkelblau, violett, grün oder gelblich gefärbt. Zum Teil sind sie bereift. Ihr Geschmack ist süß oder säuerlich. Es sind bis zu 4 Samen vorhanden. Diese sind hartschalig, birnenförmig und auf einer Seite mit 2 länglichen Furchen oder Gruben versehen.
Die Weinrebe ist ein mehrjähriger Strauch, der sich bis zu 15 m hoch bzw. weit ranken kann. Die Blätter sind fünflappig und grob gezähnt. Die rispenartige Blüte blüht nur wenige Tage lang, in denen sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt wird. Dann bilden sich aus den Blüten die beere, die wir als Weintrauben kennen.
Es gibt grüne, hellbraune und dunkelviolette Beeren, je nachdem, um welche Wein-sorte es sich handelt. Weltweit gibt es weit über 2000 unterschiedliche Weinsorten.

Schöllkraut t
Das Schöllkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung Chelidonium der Familie der Mohngewächse. Bei manchen Autoren ist es die einzige Art mit mehreren Unter-arten, andere Autoren bewerten die Unterarten aus Ostasien als zwei bis drei eigene Arten.
Das Schöllkraut liebt die Nähe von Häusern und wächst gerne unauffällig an Mauern. Dort wird es von den meisten für Unkraut gehalten. Nur sein gelber Saft macht es zu einer besonderen Erscheinung; der kommt aber nur beim Abbrechen der Stängel zum Vorschein. Schon von alters her ist es eine beliebte starke Heilpflanze für Leber und Galle. Als Verwandter des Schlafmohns haben die Alkaloide des Schöllkrauts auch beruhigende und krampflösende Wirkung.
Das Schöllkraut (Chelidonium majus) oder Warzenkraut ist in unseren Breiten häufig an Wegrändern und Gewässerufern anzutreffen. Die Pflanze mit ihren ge-schwungenen Blättern und gelben Blüten ist ein alt bewährtes Heilkraut für Warzen und andere Hautbeschwerden. Vor allem der orangene Milchsaft, der in den Stän-geln und Blättern des Schöllkrauts zu finden ist, spielt dabei eine große Rolle. Bei der Verwendung von Schöllkraut gibt es jedoch einiges zu beachten, da der Milchk-raut sowie einige andere Pflanzenbestandteile giftig sind.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, krampflösend, beruhigend, fungizid, hautreizend, schweißtreibend, schmerzstillend, zellwachstumshemmend, Leber,  Galle,  Milzerkrankungen, Rheuma, Gicht, Magenschmerzen, Verstopfung, Allergien, Nesselsucht, Arteriosklerose, Ödeme, Augenentzündungen, Asthma, Krampfhusten, Menstruationsregelnd, Neuralgien, Akne, Flechten, Grind, Geschwüre, Ekzeme, Krätze, Schuppenflechte, Hühneraugen, Schwielen, Warzen
wissenschaftlicher Name: Chelidonium majus
Pflanzenfamilie: Mohngewächse = Papaveraceae
englischer Name: Celandine
volkstümliche Namen: Aflkraut, Augenkraut, Blutkraut, Bockskraut, Gschwulstkraut, Gilbkraut, Goldkraut, Gottesgabe, Herrgottsblatt, Herrgottsgnade, Himmels-gabe, Krätzenkraut, Marienkraut, Nagelkraut, Schälerkraut, Schälkraut, Schellkraut, Schinnkraut, Schindwurz, Schwalbenkraut, Schwalbenwurz, Teufelsmilchkraut, Trudenmilchkraut, Warzenkraut, Ziegenkraut
falsche Schreibweisen: Schollkraut
Verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut, Saft, (Wurzel)
Inhaltsstoffe: mehrere Alkaloide, Coptisin, Chelidonin, Chelidoxanthin, Berberin, Chelerythrin, Sanguinarin, Glaucin, Glaukopikrin, Protopin (Fumarin), Spartein, Chelidonsäure, Chelidoninsäure, Glauciumsäure, Flavone, Bitterstoffe, ätherisches Öl
Sammelzeit: Mai bis Juli
 
Anwendung
Anwendung für Leber und Galle
Das Schöllkraut wird erfolgreich bei Leber- und Galleleiden eingesetzt, vor allem wenn der Gallenfluss durch Stauungen für Krankheit sorgt. In der Praxis eignet es sich zur Behandlung von Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht, Gallengries, Rheuma und Gicht.
Krampflösende Wirkung
Wegen seiner entkrampfenden Wirkung wird es auch gerne bei Menstruations-krämpfen, Magenschmerzen, Asthma, Reiz- und Krampfhusten verwendet. Zu all diesen Zwecken kann es als Tinktur des blühenden Krauts verabreicht werden. Et-was schwächer wirkt das getrocknete Kraut als Tee. Besonders stark wirkt der Presssaft, von dem man jedoch nur geringe Mengen verwenden soll (max. ca. 20 Tropfen)
Äußerliche Wirkung gegen Warzen
Der ätzende gelbe Saft wirkt stark hautreizend und löst, täglich aufgetragen, Warzen, Hühneraugen und Schwielen auf. Hierbei ist es wichtig, dass er täglich auf die Warzen aufgetragen wird und dass die umgebende Haut wegen der Ätzwirkung unbenetzt bleibt.
Anwendung für die Augen
Maria Treben schwört auf die Anwendung des Schöllkrauts zur Stärkung der Augen. Dazu nimmt man ein gewaschenes Schöllkrautblatt mit sauberen, feuchten Händen und zerreibt den Stängel des Blattes zwischen Daumen und Zeigefinger. Die gerin-ge Flüssigkeit streicht man über die Lider und in die Augenwinkel (nicht direkt in die Augen). Die Augen sollen dadurch ihre gute Sehkraft erhalten und schleier- und fleckenlos bleiben. Angeblich sammeln auch Schwalben Blätter vom Schöllkraut und bestreichen damit die Augen ihrer blinden Kinder.
Andere äußerliche Anwendungen
Der verdünnte Saft oder ein Tee des Krautes kann gegen Ekzeme, Geschwüre, Akne und andere Hauterkrankungen verwendet werden.
Schöllkraut als Heilkraut
Schöllkraut gilt heute als eines der besten alternativen Heilmittel gegen Warzen. In der modernen Naturheilkunde hat die Arzneipflanze durchaus einen hohen Stellen-wert, auch wenn einige Praktiken der mittelalterlichen Heilkunst heute nicht mehr angewendet werden. Festzuhalten ist, dass ein nur noch ein kleiner Teil der damali-gen Verwendungszwecke heute noch Anwendung findet.
In den Kräuterbüchern des Mittelalters und der frühen Neuzeit war das Schöllkraut ein fester Bestandteil der Ärzte. Innerlich wurde es zusammen mit Anis bei schwe-ren Leberleiden wie Gelbsucht verwendet. Auch bei schweren Seuchen wie der Pest wurde die damals als Schöllwurz oder Feigwarzenkraut bezeichnete Heilpflan-ze wohl angewendet.
Besondere Bedeutung hatte das Schöllkraut wohl bei der Behandlung von Augen-krankheiten. Sowohl im Kräuterbuch von P. A. Matthioli (1586) als auch im Gart der Gesundheit (1485) wurde das Kraut in Verbindung mit Honig u.a. bei fleckigem Sehen, zunehmender Erblindung und roten Augen beschrieben. Welche Augen-krankheit tatsächlich gemeint ist, wird nicht näher beschrieben.
Neben diesen Anwendungen wurde das Schöllkraut auch bei Fisteln, Hautentzündungen durch Laufen (Wolff), Zahnschmerzen oder Geburtsschmerzen verwendet. Bei vielen äußerlichen Anwendungen wurde der orangene Milchsaft der Pflanze genutzt. In späteren Ausgaben (ab dem 17. Jahrhundert) wurde das Schöllkraut dann auch explizit zur Behandlung von Warzen eingesetzt, weswegen das Kraut zeitlangs auch als Feigwarzenkraut bekannt war.
Die wirksamen Inhaltsstoffe des Schöllkrauts setzten sich vor allem aus Alkaloi-den, Flavonoiden, Saponinen sowie aus geringen Mengen ätherischer Öle zusam-men. Vor allem die enthaltenden Alkaloide, wobei die meisten zur Gruppe der Ben-zylisochinolinalkaloiden gehören, sind hier von medizinischem Interesse.
Nebenwirkungen
Die innere Anwendung sollte grundsätzlich mit einem Arzt oder Apotheker bespro-chen werden, da die unkontrollierte Einnahme bei höheren Dosen zu Lebererkran-kungen führen könnte. Aufgrund der enthaltenden Alkaloide sollte Schöllkraut grundsätzlich nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie für Kinder unter 12 Jahren verwendet werden.
Schöllkraut in der Küche
Schöllkraut ist leicht giftig und wird daher in der Küche nicht verwendet. Die Pflanze verfügt außerdem kaum über ein annehmbares Geschmackaroma.         
Zur Giftwirkung! Zunächst muß gesagt werden, daß das chöllkraut eine stark wirkende Heilpflanze ist, die bei zu hoher Dosierung giftig wirken kann. Be-sonders die Wurzel enthält einen hohen Anteil der giftig wirkenden Alkaloide. Auch der Saft ist   besonders giftig. Vor allem im Oktober ist der Alkaloidgehalt hoch. Im   getrockneten Kraut verliert sich die Giftigkeit. Die Giftigkeit des Schöllkrauts ist umstritten. Manche warnen vor jeder innerlichen Anwendung, andere halten sogar den Verzehr großer Mengen des frischen Presssaftes für ungefährlich. Wie üblich ist der Gehalt an Giftstoffen je nach Pflanze, Standort und Zeit unterschiedlich. Außerdem sind Menschen unterschiedlich robust in Bezug auf Gifte. Daher kann auch die Giftwirkung des Schöllkrauts unterschiedlich sein. Äußerlich kann der Saft des Schöllkrauts die Haut reizen oder Allergien auslösen. Die giftige Alkaloidwirkung ist bei der äußerlichen Anwendung jedoch nicht gefährlich. Fazit: Wenn die Haut es verträgt, besteht bei der äußerlichen Anwendung des Schöllkrautes keine Gefahr. Als Teil von Teemischungen, die in normalem Masse getrunken werden, ist das getrocknete Kraut auch bei innerlicher Anwendung ungefährlich. In Kleinstmengen ist wohl auch der frische   Pflanzensaft unschädlich, aber den Saft sollte man auf keinen Fall hoch   dosieren.
        
Pflanzenbeschreibung
Das Schöllkraut ist eine Verwandte des Schlafmohns, sieht aber ziemlich anders aus. Bevorzugt wächst er an Mauern in der Nähe menschlicher Behausungen. Es wird ca. 40-50 cm hoch. Der runde Stängel verzweigt sich mehrmals, bis er oben in kleinen gelben Blüten endet. Die weichen hellgrünen Blätter sind leicht behaart und haben die Form von Eichenblättern.  Das besondere an den Blüten ist, dass sie nur vier Blütenblätter haben. Daran kann man sie von vielen anderen gelben Blüten un-terscheiden.  Das Schöllkraut blüht von April bis September und bildet immer wieder neue Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich längliche Schoten, die die kleinen schwarzen Samen enthalten. Das deutlichste Merkmal zur Erkennung des Schöll-krauts ist der gelbe Saft, der austritt, sobald man den Stängel oder ein Blatt abbricht.
Das Schöllkraut ist eine sommergrüne, zwei- bis mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 70 Zentimetern erreicht. Sie bildet ein verzweigtes Rhizom. Ihr Milchsaft ist gelb-orange. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die grün-graue, durch einen dünnen Wachsfilm wasserabstoßend bereifte Blattspreite ist buchtig eingekerbt. Die Blattunterseite ist heller und leicht behaart.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig und etwa zwei Zentimeter groß. Die zwei Kelchblätter fallen früh ab. Seine vier Kronblätter sind gelb. Es sind zwölf bis viele freie Staubblätter vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Griffel endet in einer zweilap-pigen Narbe. Die dünne, zweiklappige Kapselfrucht weist eine Länge von etwa fünf Zentimetern auf und enthält wenige bis viele Samen. Die eiförmigen, schwarzen Samen tragen eine hahnenkammförmige Caruncula.
 
Anbau und Pflege
Das Schöllkraut ist eine bei uns einheimische Pflanze, die aufgrund ihrer hohen Standorttoleranz an vielen natürlichen Plätzen anzutreffen ist. Sie gilt als Stickstoff-anzeiger, da sie bevorzugt nährstoffreiche Flächen besiedelt.
Standort
Schöllkraut wächst sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Standorten. Die Pflanze bevorzugt feuchtere, lockere und nährstoffreiche Böden. Schöllkraut kann jedoch durchaus auch an trockeneren und etwas nährstoffarmeren Standorten überleben, wobei die Pflanze dann meist kleiner wächst und die Blütezeiten etwas verkürzt ausfallen können.
Aussaat
Da das Schöllkraut ein angepasster Stratege ist, kann man die Samen der Pflanze prinzipiell das ganze Jahr über ausstreuen, ohne dass sie Schaden nehmen. Opti-mal ist jedoch die Aussaat im Frühjahr zwischen März und April, da die abwech-selnden Kälte- und Wärmeperioden des frühen Frühjahrs die Keimung begünstigt und die Pflanzen im späteren Verlauf auch widerstandsfähiger machen. Sollen meh-rere Pflanzen nebeneinander wachsen, empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 40 x 30 cm eingehalten werden. Schöllkraut wurzelt recht flach und entzieht bei zu dichter Bepflanzung den Nachbarpflanzen zu viel Stickstoff. Die Samen des Schöll-krauts benötigen Licht (Lichtkeimer) zum keimen, d.h. das Saatgut sollte nicht tiefer als einen Zentimeter in die Erde gedrückt werden. Die Keimdauer beträgt in der Re-gel etwa 14 bis 21 Tage.
Düngung
Schöllkraut liebt nährstoffreiche Böden und hat einen erhöhten Nährstoffbedarf. Vor allem Stickstoff verbraucht das zierliche Kraut in nicht unbeträchtlicher Menge. In-sofern der Boden, in dem die Pflanze wächst, nährstoffreich ist, muss in den meisten Fällen nicht gesondert nachgedüngt werden. Im Folgejahr sollte man dann den Boden im Frühjahr mit einem stickstoffbetonten Dünger behandeln. Guter Kompost oder organische Langzeitdünger wie Pellets sind hier besonders gut geeignet. In nährstoffärmeren Boden ist es häufig erforderlich zu Beginn des Sommers etwas nachzudüngen. Gleiches gilt bei Topfkulturen. Hier sollten etwa alle 6 Wochen klei-ne Düngergaben verabreicht werden, außer der Topf enthält einen Depotdünger.
Gießen
Da das Schöllkraut feuchte Standorte bevorzugt, macht der Pflanze ein feuchter Boden auch nichts aus. Kurzfristige Trockenphasen werden häufig problemlos tole-riert. An sehr heißen Tagen oder längeren niederschlagsfreien Zeiten sollte die Pflanze jedoch großzügig gegossen werden.
Pflege
Besondere Pflege benötigt das Schöllkraut nicht. Das Kraut ist recht resistent ge-genüber Krankheiten. Aufgrund des enthaltenden Milchsafts wird das Chelidonium majus von Fraßfeinden meist gemieden.
Überwinterung
Schöllkraut hat eine hohe Frosttoleranz und zählt zu den winterharten Pflanzen. Besondere Überwinterungsmaßnahmen müssen nicht getroffen werden. Die ober-flächlichen Pflanzenteile sterben meist großflächig ab. Das vorhandene Rhizom gilt als Überdauerungs- bzw. Überwinterungsorgan.
Schöllkraut und Giftigkeit
Das Schöllkraut gilt für einige Beschwerden als brauchbares Heilkraut. Dennoch sollte man, vor allem bei Eigenbehandlungen, wissen, dass das Heilkraut leicht giftig ist und auch als Giftpflanze geführt wird.
Einerseits ist der enthaltende Milchsaft leicht ätzend. Daher sollten Schöllkrautprodukte im rohen Zustand nie innerlich eingenommen werden. Der Milchsaft wird das Trocknen der Pflanze unschädlich gemacht. Dennoch enthält die Pflanze noch zahlreiche Alkaloide. Ein unkontrollierter Verzehr sollte daher nicht geschehen.
 
Sammeltipps
Man kann das Schöllkraut während der gesamten Blütezeit sammeln, also etwa von April bis September. Für einen Tee trocknet man das Kraut schonend an einem schattigen, luftigen Platz.

Bachblüten
Ich fühle mich unsicher (Larch)
Diese Menschen fühlen sich in vielen Situationen unsicher
Mit der Blüte können dieses Gefühl der Unsicherheit überwinden
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Man gibt bei Genesung von einer Krankheit nur widerwillig zu, dass es einem besser geht (Willow)
Sie geben bei einer Genesung von einer Krankheit nur widerwillig zu, dass es ihnen wirklich besser geht
Mit der Bachblüte können sie diesen Genesungsfortschritt auch akzeptieren
Über die Auswirkungen von Zucker
Natürliche Süßmittel sind schon seit Menschengedenken in Gebrauch. Die längste Geschichte haben jene die Natur selbst hervorbringt.
Der Verdauungsapparat des Menschen ist darauf ausgelegt, komplexe Kohlenhy-drate zu Einfachzucker abzubauen. Der Kohlenhydratabbau geht langsam vor sich, so dass der Körper die dabei frei werdenden Energie nach und nach nutzen kann. Wenn nun der Mensch anstelle der naturbelassenen Kohlenhydrate, weißen Rü-benzucker (Saccharose) isst, gelangt diese Form von Zucker wesentlich rascher ins Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt, was einen plötzlichen Energieschub gibt.
Zucker – Auswirkungen auf den Körper
Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schäd-lich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.
Unzählige Symptome durch Zuckerkonsum
Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit be-teiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressio-nen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr.
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