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Panamaholz
Quillaja ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Quillajaceae innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen. Die nur zwei Arten kommen in Südamerika vor.
 
Steckbrief
Heilwirkung: schleimlösend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Hautpilz, Husten
wissenschaftlicher Name: Quillaya saponaria
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
Hinweis: Nicht überdosieren!
 
Nutzung
Der im Englischen Soap bark tree genannte Seifenrindenbaum wird in der Volksmedizin genutzt. Die Rinde (Panamarinde genannt), die Saponine enthält, wird für Seifen und vor allem als Haarwaschmittel genutzt. Quillajaextrakt (E 999) ist ein in der EU zugelassener Lebensmittelzusatzstoff, der ebenfalls aus der Rinde des Seifenrindenbaumes gewonnen wird.
Die Verwendung der Rinde als Niespulver ist in Deutschland durch die Bedarfsge-genständeverordnung verboten.
Ein gereinigter wässriger Extrakt – QS-21 – der Rinde des Seifenrindenbaums enthält wasserlösliche Triterpen-Glykosid-Verbindungen der Familie der Saponine, welche die Eigenschaft des Immunsystems auf Impfstoff-Antigene zu reagieren verstärken. QS-21 ist Bestandteil des zugelassenen Herpes Zoster-Impfstoffes Shingrix und wird zudem klinisch in verschiedenen Impfstoffen auf seine Wirkung als immunologisches Adjuvans getestet.
 
Beschreibung
Die zwei Quillaja-Arten sind kleine, immergrüne Bäume. Die spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind einfach und haben einen gesägten oder gezähnten Blattrand. Nebenblätter sind vorhanden.
Die Blüten stehen in endständigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen oder funktional männlichen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind je fünf Kelchblätter und Kronblätter vorhanden. Es sind zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden. Es ist ein großer, gelappter Diskus ausgebildet. Sie haben fünf oberständige, fast freie Fruchtblätter mit freien, kurzen Griffeln. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Es werden Balgfrüchte gebildet; es hängen immer fünf sternförmig in einer Sammelbalgfrucht zusammen. Die Samen sind geflügelt.
 
Systematik und Verbreitung
Die Familie Quillajaceae bzw. die Gattung Quillaja enthält zwei Arten, die nur in Südamerika vorkommen: Sie ist im südlichen Brasilien, nordöstlichen Argentinien und im nördlichen Uruguay beheimatet. Seifenrindenbaum, selten auch Panamaholz genannt. Sie ist im warm-gemäßigten zentralen Chile beheimatet.
Die Gattung wurde früher in der Tribus Quillajeae in der Unterfamilie der Spiraeoideae der Familie der Rosaceae eingeordnet. Deshalb werden die Arten auch Seifenspieren genannt.

Stinkende Nieswurz ttt
Die stinkende Nieswurz ist eine recht große Art der Nieswurz-Gattung. Sie zeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch der Blüten aus. Daher heißt sie auch stinkende Nieswurz. Man findet die stinkende Nieswurz in lichten Bergwäldern, vor allem in den Alpen. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher die stinkende Nieswurz gegen Läuse angewendet.
Die Stinkende Nieswurz ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen; darauf weist auch die lateinische Artbezeichnung foetidus (stinkend) hin. Die Stinkende Nieswurz ist in Süd- und Mitteleuropa beheimatet und ähnlich wie andere Arten der Gattung der Nieswurzen mittlerweile eine häufige Gartenpflanze.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus foetidus
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Stinking hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin
 
Anwendung
Achtung! Stark giftig. Die stinkende Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet.
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.
Verwendung als Gartenpflanze
Wie die gleichfalls zu der Gattung der Nieswurzen gehörende Christrose ist sie eine beliebte Gartenpflanze. Unter den Arten dieser Gattung ist sie die Pflanze, die am besten Sonne und Trockenheit toleriert. Im Garten etablierte Pflanzen säen sich oft selbst aus.
 
Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die zu den Halbsträuchern zählende Stinkende Nieswurz wächst horstig und wird bis zu 60 Zentimeter hoch und 60 bis 90 Zentimeter breit. Die einzelnen Triebe bilden Stämmchen, die einige Jahre wachsen, bis sie die Blühreife erlangen, nach der Samenreife sterben sie ab. Zuvor wachsen Seitentriebe aus ruhenden Knospen, die bereits im darauffolgenden Jahr wieder blühen können. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5 cm breiter hell-grüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung Helleborus beschrieben.
Es gibt auch den weißen Germer, der auch Nieswurz genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.
Die stinkende Nieswurz ist in lichten Bergwäldern heimisch, vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorl-and und in bergigen Gegenden in der Nähe der Alpen, z.B. in der schwäbischen Alp. Die stinkende Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 60 cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind unten groß, schmal und geteilt wie Finger. Sie sind dunkelgrün und lederartig. An den Stängeln, die die Blüten tragen, sind die Blätter hellgrün, weicher und breiter. Die stinkende Nieswurz blüht zwischen Winter und Frühjahr mit grünen Blüten. Manchmal haben die Blüten einen rötlichen Rand. Alle Teile der Nieswurze sind stark giftig.

Bachblüten
Ich bin schwermütig (Gorse)
Diese Menschen können schwermütig sein
Mit Gorse können sie dieses Schwermütigkeit Abhilfe schaffen
Bachblüten
Man sagt, ich bin eingebildet (Heather)
Bei diesen Menschen sagt man, dass sie eingebildet sind
Mit der Bachblüte können sie dies entgegenwirken
Lebensmittelauswahl beim Stillen – geeignete Lebensmittel
Brot- & Backwaren: Vollkornbrot, -semmel, -knäcke, fettarme Kuchen aus eigener Herstellung mit empfohlenen Fetten und Zucker
Kartoffeln: fettarme Zubereitung, gekochte und Salzkartoffeln, Knödeln, Folienkartoffeln
Gemüse & Hülsenfrüchte: frisches Gemüse, Tiefkühlgemüse natur
Obst & Obsterzeugnisse & Nüsse: frisches Obst, Tiefkühlobst ohne Zucker, Nüsse in kleinen Mengen (Fettgehalt beachten!!!), ungesalzen
Getränke (Fruchtsäfte): mindestens 1,5l/Tag Mineralwasser (arm an Natrium, reich an Kalzium und Magnesium), ungesüßte Früchte- und Kräutertees, stark verdünnte ungesüßte Obstsäfte (100% Frucht), eingeschränkt: Bohnenkaffee, Schwarztee
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