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Goldgarbe
Die Goldgarbe sieht auf den ersten Blick aus wie eine gelb blühende Schafgarbe und auf den zweiten Blick ähnelt sie dem Rainfarn. Auch ihr Duft ähnelt dem des Rainfarns, die Goldgarbe duftet jedoch sanfter und freundlicher. Wild kommt die Goldgarbe in Deutschland nicht vor, aber man trifft sie aufgrund ihrer Schönheit häufig in Gärten, aus denen sie manchmal auch entkommt. Als Heilpflanze wird die Goldgarbe hierzulande kaum eingesetzt, aufgrund ihrer Wirkstoffe kann man sie jedoch ähnlich einsetzen wie die Schafgarbe, wenn auch etwas vorsichtiger, weil sie ähnlich wie der Rainfarn auch heftig wirkende Substanzen beinhaltet.
Die Goldgarbe, auch als Farnblättrige Schafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe, Gold-Schafgarbe oder auch Gelbe Schafgarbe bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schafgarben in der Familie der Korbblütler.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Wundheilung
Heilwirkung: entzündungshemmend, krampflösend
Anwendungsbereiche: Verdauungsschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Wunden, Hautentzündungen, Aufgesprungene Hände, Ekzeme, Krampfadern
wissenschaftlicher Name: Achillea filipendulina, Achillea eupatorium, Achillea ficifolia, Tanacetum angulatum, Tanacetum angulare
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Fernleaf Yarrow
volkstümlicher Name: Farnblättrige Schafgarbe, Gelbe Schafgarbe, Goldschafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Goldgarbe kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Anwendung der Goldgarbe als Heilpflanze ist in Mitteleuropa jedoch nicht üblich. Die Anwendungshinweise stehen hier deshalb nur der Vollständigkeit halber. Wenn man die Goldgarbe im Garten kultiviert, kann man sie in geringen Mengen als Ersatz für Schafgarbe einsetzen.
Tee
Für einen Goldgarbetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Goldgarbe mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Sicherheitshalber sollte man die Goldgarbe nicht in größeren Mengen und auch nicht über längere Zeiträume regelmäßig anwenden.
Innerlich
Goldgarbe kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Frauenbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Goldgarbe gegen Verdauungsschwäche.
Äußerlich
Äußerlich kann man Goldgarbe-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautentzündungen lindern. Goldgarbe hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Durchblutungsstörungen und Venenschwäche.
 
Pflanzenbeschreibung
Achillea filipendulina ist eine ausdauernde krautige Pflanze. In Gärten anzutreffende Zuchtformen wie Parkers und Coronation Gold erreichen Wuchshöhen zwischen 70 und 150 cm, die Wildform etwa 70 bis 120 cm. Die fiederschnittigen Laubblätter sind 10 bis 20 cm lang und 3 bis 7 cm breit mit 0 bis 5 cm langen, an der Basis verbreiterten Stielen. Der scheindoldige Blütenstand besteht aus vielen körbchenförmigen Teilblütenständen in denen es jeweils 15 bis 30 2 bis 2,5 mm lange Röhren- und zwei bis vier Zungenblüten gibt. Die Goldgarbe hat, ebenso wie einige andere Arten der Gattung Achillea, gelbe Blüten (wobei es auch ein paar rosa bis rote Zuchtformen gibt). Sie blüht von Juni bis September. Mit anderen Schafgarbenarten z. B. der Goldquirlgarbe ist sie leicht zu verwechseln.
Die Goldgarbe ist im Kaukasus heimisch. In Mitteleuropa wird sie gerne in Gärten als Zierpflanze angepflanzt, weil sie mit ihren gelben Blüten sehr dekorativ aussieht. Die Goldgarbe wächst bevorzugt an sonnigen Stellen und verträgt sowohl lehmige als auch sandige Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 120 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst feinfiedrige Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Die Blätter sind stark gefiedert, jedoch etwas weniger fein als bei der heimischen Schafgarbe. Ab Juni wächst der Blütenstängel in die Höhe. An ihm wachsen ähnliche Blätter wie in der Blattrosette. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie stehen in Scheindolden, sind jedoch Korbblütler, ganz wie bei ihren Verwandten der Schafgarbe und dem Rainfarn. Aus den Goldgarbeblüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen.
 
Anbautipps
Die Goldgarbe mag gerne sonnige Standorte. Der Boden kann sandig oder lehmig sein. Insgesamt ist die Goldgarbe ziemlich anspruchslos, weshalb sie mit wenig Pflege auskommt. Am einfachsten ist es, die Gold-garbe als fertige Pflanzen bei einer Gärtnerei zu kaufen und im Garten einzupflanzen. Wenn sie sich an einem Standort wohlfühlt, kommt sie in den nächsten Jahren wieder. Wenn man Samen der Goldgarbe erhält, kann man sie auch im Frühjahr ansäen, am besten in kleinen Töpfchen. Sobald die jungen Pflanzen etwas herangewachsen sind, kann man sie ins Freiland setzen. Ausgewachsene Pflanzen kann man auch durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren.
 
Sammeltipps
In der Blütezeit schneidet man das ganze blühende Kraut etwa zwei Handbreit über dem Boden ab. Dann bindet man kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt sie mit den Blüten nach unten an einen trockenen, schattigen Ort. Sobald die Pflanzen trocken sind, hängt man sie ab, zerkleinert sie (am besten mit einer Schere) und bewahrt sie kühl, trocken und lichtgeschützt auf.

Essigrose
Die Essigrose ist eine verbreitete Rosenart in öffentlichen Anlagen, weil sie pflegeleichter ist als ihre nobleren Schwestern. Die Heilwirkungen der Essigrose sind die gleichen wie die von anderen duftenden Rosen. Genau genommen ist die Essigrose sogar die eigentliche Rose der Apotheker.
Die Essig-Rose, auch Gallica-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rosen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist eine robuste Wildrose, die seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird und von der viele unserer heutigen Garten-Rosen abstammen; sie wird zu den Alten Rosen gezählt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, blutreinigend, blutstillend, nervenstärkend, Heuschnupfen, Lungenschwäche, Mundentzündungen, Verstopfung, Durchfall, Leberschwäche, Gelbsucht, Herzbeschwerden (leichte), Ohnmacht, Schwindel, Kopfschmerzen, Melancholie, Zahnschmerzen, Augenschmerzen, Gebärmutterschmerzen, Wechseljahresbeschwerden, Leichte Verbrennungen, Schwer heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Rosa gallica
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: French rose
volkstümliche Namen: Apotheker-Rose, Französische Rose, Franzosenrose, Gallische Rose, Gartenrose
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Die Anwendung der Essigrose ist die gleiche wie die Anwendung anderer Rosen. Als Tee oder Wein gegen Herzschwäche, Frauenbeschwerden, Nervenleiden und andere Beschwerden.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Essig-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener, aufrechter Strauch und erreicht Wuchshöhen von etwa 1 Meter. Es werden weithin kriechenden Ausläufer gebildet. Die Zweige sind grün oder stumpfgrün. Die Stacheln sind sehr ungleich, meist gekrümmt, aber auch gerade und oft mit zahlreichen mehr oder weniger geraden Stachelborsten und Stieldrüsen besetzt. Die 2 bis 6 Zentimeter langen Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit meist drei oder fünf, selten sieben Fiederblättchen. Der Blattstiel und -spindel sind durch Drüsen und Haken rau. Die ledrigen Fiederblättchen sind bei einer Breite von 2 bis 6 Zentimetern breit elliptisch oder eiförmig mit abgerundeter bis herzförmiger Basis und stumpfem oder plötzlich zugespitztem oberen Ende. Die Oberseite der Fiederblättchen ist dunkelgrün sowie rau und die Unterseits heller sowie oft leicht behaart Die Sommerblätter bleiben bis in den Winter am Strauch. Die Nebenblätter sind schmal. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die Blüten stehen meist einzeln auf dicken, drüsigen Blütenstielen. Tragblätter sind vorhanden. Die Blütenstiele, Blütenbecher und die Kelchblätter sind meist stieldrüsig. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 4 bis 6 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Bütenhülle. Die äußeren Kelchblätter sind stark gefiedert, nach der Blüte straff zurückgeschlagen und hinfällig. Die fünf Kronblätter sind ausgerandet, hellrot bis dunkelpurpurn, sie haben einen hellen Nagel. Die kurzen Griffel sind frei. Die Hagebutten sind bei einer Länge von etwa 1,5 Zentimetern kugelig oder birnenförmig, wenig fleischig, vor der Reife drüsenborstig und färben sich bei Reife braunrot.
Die Essigrose ist eine ungefüllte Rosenart, die es schon sehr lange gibt. Aus ihr gingen viele andere Züchtungen hervor. Sie wird auch französische Rose oder Apothekerrose genannt. In Frankreich wurde sie zu Heilzwecken im großen Stil kultiviert. Die Essigrose wird bis zu 1,50 m hoch. Sie ist ein kleiner Strauch. Ihre meist rosaroten Blüten sind nicht gefüllt und haben fünf Blütenblätter. Aus den Rosenblüten entwickeln sich bis zum Herbst rote Hagebutten, die sehr vitaminreich sind.

Bachblüten
Man ist ohne Hoffnung, hat resigniert - `Es hat doch keinen Zweck mehr´-Gefühl (Gorse)
Diese Menschen sind ohne jeglicher Hoffnung, sie haben schon lange resigniert – Es hat doch keinen Zweck – Gefühl
Mit der Blüte können sie wieder Hoffnung schöpfen, es gibt keine Resignation mehr
Bachblüten
Man ist selbstbezogen, völlig mit sich beschäftigt, braucht viel Publikum, das bedürftige Kleinkind (Heather)
Sie sind sehr selbstbezogen, sie sind völlig mit sich beschäftigt und braucht immerwährend viel Publikum, sie sind das bedürftige Kleinkind
Hier können sie das Selbstbezogene herunterfahren und sind nicht mehr mit sich beschäftigt und brauchen kaum mehr ein Publikum
Kopfgesteuerter Typ
Sind erstaunlicherweise statistisch gesehen die dickeren Menschen. In dieser Untergruppe lassen sich wiederum sehr rigide und eher flexible Kontrollmechanismen ausmachen. Der rigide Typen haben sehr oft Verbote oder sehr enge Maßstäbe bei den Lebensmittelauswahl gesetzt. Häufig haben diese Menschen schon viele Diäten hinter sich, schränken die Nahrungszufuhr stark ein, verzichten auf Süßigkeiten oder ähnliches und konsumieren eine Menge Kalorien reduzierter Lebensmittel.
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