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Tauben-Skabiose
Die Tauben-Skabiose ist eine zart violett bis blauviolett blühende Wiesenblume. Man findet die Pflanze in ganze Europa auf Trockenrasen/Magerwiesen, und sie ist eine wichtige Nahrungspflanze für Insekten (Bienen und Schmetterlinge). Die Tauben-Skabiose wird in Salaten gegessen um den Stoffwechsel anzuregen, sie wurde früher gegen Krätze eingesetzt, daher auch der Name Tauben-Grindkraut.
Die Tauben-Skabiose, auch Tauben-Grindkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Skabiosen innerhalb der Familie der Geißblattgewächse.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Krätze
Heilwirkung: stoffwechselstärkend
Anwendungsbereiche: Grind, Krätze, Stoffwechselstärkung
wissenschaftlicher Name: Scabiosa columbaria L.
Pflanzenfamilie: Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name: Pigeon's scaboius
volkstümlicher Name: Tauben-Grindkraut, Tauben-Skabiose, Taubenskabiose
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide, Mineralstoffe, Scabiosid, Vitamine
Sammelzeit: Frühling-Herbst
 
Anwendung
Salate
Die frischen Blätter werden Salaten beigegeben und wirken stoffelwechsel anregend und stärkend.
Äußerlich
Ein Breiumschlag aus frischen Blättern wurde früher gegen Krätze und andere Hautparasiten eingesetzt.
 
Geschichtliches
Die Tauben-Skabiose war früher vor allem ein Mittel gegen Krätze und andere Hautparasiten. Heute ist sie immer öfter als Zierpflanze in Gärten zu finden und wird von vielen Insekten (Bienen, Schmetterlinge) als Nahrungsquelle geschätzt. In einigen Gegenden ist die Tauben-Skabiose selten geworden und geschützt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Tauben-Skabiose wächst als sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 80 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist zumeist mehrfach verzweigt. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind am Rand und direkt auf den Blattadern behaart, ansonsten aber kahl, höchstens mit einzelnen verstreuten Haaren. Die Blattfarbe ist matt-grün. Die unteren Laubblätter sind in der Regel ungeteilt, eiförmig und nur am Rand gekerbt. Die oberen Laubblätter sind ein- bis zweifach gefiedert, mit linear-lanzettlichen Abschnitten, die 1 bis 3 mm breit sind. Von Ende Juni bis Oktober werden körbchenförmige Blütenstände ausgebildet, die Durchmesser von 15 bis 35 mm aufweisen. Die Hüllblätter sind schmal-lanzettförmig und kürzer bis leicht länger als die eigentliche Blüte. Sie bilden einen Außenkelch von ein bis zwei Millimetern Länge. Im Blütenstand stehen viele Blüten zusammen. Am Körbchenboden sind spelzenartige Spreublätter vorhanden. Der eigentliche Kelch ist beborstet mit 3 bis 5 mm langen, runden Borsten. Sie sind dunkelbraun bis schwarz und auf der Innenseite schwach gekielt. Die Kiele haben eine 0,1 bis 0,2 mm breite Basis. Die bläulich-lilafarbene bis violette Krone ist fünfzipfelig. Die Fruchtstände sind kugelig. Die Frucht ist von einem häutig verlängerten Außenkelcheingeschlossen und mit 5 langen, schwarzen, hygroskopischen Kelchborsten versehen sind. Die einsamige und achänenähnliche Frucht ist 2,5 bis 3 mm lang.
Die Tauben-Skabiose ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Trocken- und Halbtrockenrasen und Wegrändern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die unteren Blätter sind oval-lanzettlich, die oberen fiederteilig. Der Stängel ist unterhalb der Blüten behaart. Die blau-violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind endständige Köpfchen. Die Blüten am Rand sind größer als die inneren Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die Samen sitzen an stacheligen Fruchtständen.
 
Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Standort sollte sonnig sein. Der Boden sollte lehmig, trocken und kalkhaltig sein.
 
Sammeltipps
Für Salat eignen sich am besten die zarten kleinen Blätter zwischen April und Juni. Für Umschläge können die Blätter von Frühling bis in den Herbst genutzt werden. Da die Pflanze geschützt ist, sollte man sie nicht in der freien Natur sammeln.

Bärentraube
Die Echte oder Immergrüne Bärentraube ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse. Sie ist auf der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien weitverbreitet und wird beispielsweise als Heilpflanze genutzt.
Die Bärentraube wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich. Im Unterschied zur Preiselbeere wächst der kleine Strauch der Bäretraube jedoch am Boden entlang und bildet rasenartigen Flächenbewuchs. Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin bei Blasenentzündungen. Da die Pflanze in Deutschland geschützt ist, darf man sie nicht wild sammeln. Man muss die Blätter also entweder kaufen oder stattdessen die Blätter der Preiselbeere verwenden, die ähnlich wirksam sind.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Blasenentzündung
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, harntreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Vitamin C Mangel, Blasensteine, Nierenbeckenentzündungen, Nierengries, Bettnässen, Gallenbeschwerden, Kopfschmerzen, Ausfluss
wissenschaftlicher Name: Arctostaphylos uva-ursi
Pflanzenfamilie: Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name: Bearberry
volkstümliche Namen: Achelkraut, Bärentee, Bärentraubenblatt, Gaden, Garlen, Granten, Harnkraut, Mehlbeere, Moosbeere, Sandbeere, Steinbeere, Willder Buchsbaum, Wolfsbeere, Wolfstraube
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Glykoside Arbutin und Methylarbutin, Gerbsäure, Gerbstoff, Vitamin C, Alantoin, Flavone, Salizylsäure
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! April bis Oktober
 
Anwendung
Die Bärentraubenblätter werden vorwiegend bei Entzündungen der Harnorgane, also beispielsweise bei Blasenentzündung, eingesetzt. Das in den Blättern enthaltene Arbutin verwandelt sich im Harn, der durch die Entzündung alkalisch geworden ist, in die Wirkstoffe Hydrochinon und Methylhydrochinon. Diese Wirkstoffe wirken stark antibiotisch. So können Blasenentzündungen und Nierenbeckenentzündungen wirksam bekämpft werden.
Bärentraubenblätter-Tee
Ein Bärentraubenblätter-Tee ist traditionell eine Abkochung. Dazu nimmt man 1 Esslöffel Bärentraubenblätter pro Tasse Wasser und kocht sie etwa 5 Minuten lang. Den fertigen Tee trinkt man solange er noch gut warm ist. 1 - 2 Tassen täglich sind eine sinnvolle Dosierung bei Blasenentzündungen oder Nierenbeckenentzündungen. Wenn die Entzündung besonders akut ist, kann man bis zu 4 Tassen täglich trinken. Man kann Bärentraubenblätter auch als normalen Aufguss oder Kaltauszug zubereiten. Häufig sind Bärentraubenblätter auch Bestandteil von Teemischungen für Niere und Blase. Sie wirken dann milder, aber auch schwächer.
Naturheilkunde
Volksheilkundlich werden die Blätter der Echten Bärentraube bzw. daraus hergestellte Zubereitungen insbesondere bei Harnwegsinfektionen, aber auch bei Durchfall, bei Gallengangsbeschwerden und als Wehenmittel eingesetzt. Für eine therapeutische Wirksamkeit besteht kaum Evidenz. Jüngere Studien legen nahe, dass die Basizität des Harns für die Freisetzung des antibakteriell wirksamen Hydrochinons aus Arbutin eine geringere Rolle spielt als früher angenommen. Die Einnahme sollte nicht länger als acht Tage und nicht öfter als fünf Mal im Jahr erfolgen, da das aus dem Arbutin entstehende Hydrochinon potenziell krebserregend ist und auch eine Schädigung der Leber möglich ist. Die in den Blättern enthaltenen Gerbstoffe können den Magen reizen und führen bei Überdosierung zu Verstopfung. Die Einnahme während Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei Kindern unter zwölf Jahren wird nicht empfohlen.  Ein Extrakt der Echten Bären-traube hat im In-vitro-Experiment eine hemmende Wirkung gegen die Pankreasli-pase des Schweins gezeigt.
Nahrungsmittel
Die Steinfrüchte werden roh oder gegart gegessen. Sie schmecken roh fade, trocken und mehlig, aber sind nach dem Kochen süßer. Sie sind eine gute Kohlenhydratquelle. Es können beispielsweise kühle Getränke hergestellt werden. Getrocknet können sie gelagert werden. Die mehligen Früchte können zu Sirup oder Marmelade verarbeitet werden.
Färben und Gerben
Wegen des hohen Gerbstoffgehalts wurden die Blätter der Bärentraube früher auch zum Gerben von Leder genutzt. Der gelbe Farbstoff aus den Blättern benötigt keine Zugabe von Beizmitteln. Aus den Früchten kann ein grau-brauner Farbstoff gewonnen werden (Färberpflanze).  
Zierpflanze und Erosionsschutz
Einige Sorten werden als frostharte Zierpflanzen verwendet, beispielsweise für Steingärten oder auf Mauern. Die Bärentraube kann auch gut an der Küste gepflanzt werden. Auch als Erosionsschutz beispielsweise an sandigen Bereichen wird Echte Bärentraube gepflanzt.
Achtung! Wenn bei einer Blasenentzündung Fieber auftritt,   sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser wird in den meisten Fällen Antibiotika verordnen, die dann auch unbedingt sorgfältig und ausreichend lange eingenommen werden sollten. Wenn man mit einer fieberhaften Blasenentzündung zu sorglos umgeht, kann sich daraus eine potentiell lebensbedrohliche Nierenbeckenentzündung entwickeln. Bärentraubenblättertee ist in solchen Fällen nur noch als Ergänzung zur Schulmedizin sinnvoll.
Nebenwirkungen
Wer einen empfindlichen Magen hat, kann durch Bärentraubenblätter-Tee Magenschmerzen und Übelkeit bekommen. Daher sollte man Bärentraubenblättertee nur maximal eine Woche am Stück und höchstens 5 mal im Jahr anwenden. Dieser Tee ist also kein harmloser Haustee, sondern ein hoch wirksames Medikament mit potentiellen Nebenwirkungen.
 
Geschichtliches
Da die Bärentraube vorwiegend in Nordeuropa und in mitteleuropäischen Gebirgen gedeiht, war sie den Kräuterärzten der Antike nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter findet man schriftliche Empfehlungen für diese Heilpflanze. Damals wurde die Bärentraube nicht nur bei Erkrankungen des Harnapparates, sondern auch gegen Gallenerkrankungen eingesetzt. Die frischen Blätter wurden früher sogar auf offene Wunden, z.B. an den Beinen, gelegt. Dieser Ein-satzzweck ist durchaus sinnvoll, wenn man die adstringierenden, entzündungshemmenden und antibiotischen Fähigkeiten der Bärentraubenblätter bedenkt. Der Name Bärentraube entstand, weil die Beeren gerne von Bären gefressen werden. In Skandinavien, wo die Bärentraube häufig vorkommt, werden die herben Beeren ähnlich wie Preiselbeeren verwendet. Man kocht Kompott und Sirup daraus und stellt Gebäck damit her. Sogar zur Färbung von Wolle wurden die Bärentraubenblätter früher verwendet, als es noch reichlich davon gab.
 
Magische Anwendung
Bei der magischen Nutzung der Bärentraube werden die Blätter in magische Beutel gefüllt, um die übersinnliche Wahrnehmung zu steigern. Wenn man die Zweige der Bärentraube am Körper trug, sollte diese vor Geistern schützen. Auch die nordamerikanischen Indianer benutzten die Bärentraube, bzw. deren nordamerikanische Variante, für ihre religiösen Riten.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Bärentraube ist in Nordeuropa, Mitteleuropa und Nordamerika heimisch. In Mitteleuropa findet man sie fast nur im Gebirge, in den nördlichen Ländern auch in der Ebene. Man findet die Bärentraube vorwiegend in Mooren, Heidegegenden und Nadelwäldern. Als Angehöriger der Familie der Heidekrautgewächse ist die Bärentraube sowohl mit dem Heidekraut als auch mit Preiselbeeren, Cranberry und Blaubeeren verwandt.  Die Bärentraube ist ein mehrjähriger und immergrüner kleiner Strauch, der meistens auf dem Boden entlang wächst. Sie hat kleine, verkehrt eiförmige Blätter, die relativ dick sind und sich ledrig anfühlen. Auf der Oberfläche sind die Blätter fein netzartig gemasert. Aus einigen Blattachseln sprießen kleine weißliche oder rosafarbene Blüten, die in Trauben herabhängen. Aus diesen Blüten reifen rote Beeren (Steinfrüchte) heran.
Die Echte Bärentraube wächst als immergrüner, niederliegender Strauch, auch Spalierstrauch genannt, und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 10 Zentimetern, bis zu 50 Zentimetern. Mit seinen aufsteigenden Ästen, die Längen von 20 bis 50 Zentimetern erreichen bildet er Matten. Die Rinde der Zweige besitzt je nach Population eine sehr variable Behaarung, meist ist sie spärlich kurz, manchmal lang oder langdrüsig behaart, manchmal auch mit unterschiedlichen Haartypen auf einem Exemplar. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Im unteren Bereich der Zweige stehen die Laubblätter einzeln im oberen Bereich überlappen sie sich. Die Laubblätter sind anfangs behaart und später kahl. Der Blattstiel ist 2 bis 4 Millimeter lang. Die derbe, einfache Blattspreite ist flach und bei einer Länge von 1 bis 3 Zentimetern und einer Breite von 0,5 bis 1,5 Zentimetern meist verkehrt-lanzettlich oder verkehrt-eiförmig, manchmal schmal-elliptisch mit keilförmigen Spreitengrund. Die Blattflächen können glatt, spärlich flaumig behaart oder verkahlend sein. Die hell-grüne oder graugrüne Blattunterseite ist netzadrig und nicht drüsig punktiert. Die Blattoberseite ist dunkel-grün und glänzend. Der glatte Spreitenrand ist nicht umgerollt.
Die Blütezeit beginnt am Ende des Erstfrühling und reicht von März bis Juni. Der überhängende, einfache oder einfach-verzweigte, traubige Blütenstand enthält drei bis zehn Blüten. Die Blütenstandsachse weist eine Länge von 0,3 bis 1 Zentimetern und einen Durchmesser von über 1 Millimeter auf und ist meist spärlich kurz, manchmal lang oder kurz-drüsig behaart. Die kahlen, nicht anliegenden Tragblätter sind bei einer Länge von 2 bis 6 Millimeter länger als die Knospen, schuppenartig, schmal-dreieckig mit zugespitztem oberen Ende. Der kahle Blütenstiel ist 2 bis 4 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf freien Kelchblätter sind haltbar. Die fünf weißen über rosafarbenen bis rötlichen, 5 bis 6 Millimeter langen Kronblätter sind auf fast ihre gesamten Länge verwachsen. Die Blütenkrone ist krugförmig mit fünf zurückgeschlagenen Kronzipfeln. Es sind zwei Kreise mit je fünf freien Staubblättern vorhanden. Die Staubbeutel besitzen zwei zurückgebogene, fadenförmige Anhängsel und öffnen sich am oberen Ende mit Poren. Die Narbe ist kopfig. Der oberständige Fruchtknoten ist kahl.
Die im August bis Oktober reifen und dann scharlachroten, beerenartigen Steinfrüchte sind bei einem Durchmesser von 6 bis 8 Millimeter kugelig. Die innen mehligen Steinfrüchte enthalten fünf bis sieben einzeln stehende Steinkerne.
 
Sammeltipps
Da die Bärentraube in Deutschland sehr selten und geschützt ist, darf man sie hier nicht in der Natur sammeln. Auch in vielen anderen europäischen Ländern steht die Bärentraube unter Naturschutz. Doch in manchen osteuropäischen Ländern darf die Bärentraube gesammelt werden. Vor dort kommen auch die meisten Bärentraubenblätter, die man im Handel kaufen kann. Theoretisch können die Bärentraubenblätter das ganze Jahr über gesammelt werden. Am besten eignen sich jedoch das späte Frühjahr und der frühe Herbst für eine Ernte. Die gesammelten Blätter werden dann möglichst zügig, aber schonend getrocknet. Da der Hauptwirkstoff Arbutin relativ schnell abgebaut wird, sollte man die getrockneten Blätter maximal 9 Monate lagern, bevor man sie verwendet oder durch frischere Blätter ersetzt.

Bachblüten
Ich habe wenig Vertrauen zu mir selbst (Larch)
Diese Menschen haben wenig Vertrauen in sich selbst
Mit der Blüte können sie ihr Vertrauen zu sich selbst wieder herstellen und stärken
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Störungen der Darmflora
Viele Erkrankungen haben ihre Ursachen in einer gestörten Darmflora. Solche Störungen werden häufig durch äußere Einflüsse hervorgerufen, wie z.B. Antibiotika, Sulfonamide, Kortikoide, Pille, Abführmittel, Umweltgifte, Strahlenbehandlung, Zytostatika, falsche Ernährung, …
Störung der Darmflora
Kennen Sie das auch? Immer wiederkehrende Bauchbeschwerden mit:
Blähbauch und Völlegefühl?
Durchfall und Verstopfung?
Saures Aufstoßen und Magenbeschwerden?
Oder
Hautprobleme, Nesselsucht, Infektanfälligkeit, Herzklopfen, das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können?
Oder
Pollenallergien und Asthma?
Oder gar
Rheumatische Beschwerden, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen?
Dann liegt häufig die Ursache im Darm!!!
Darmflora
Über die ausgedehnte Darmoberfläche hat der Köper den größten Kontakt zur Außenwelt.
Durch eine große Menge von Darmbakterien erfolgt eine Zerlegung der aufgenommenen Nahrung, womit die einzelnen Nährstoffe dem Körper zugänglich gemacht werden. Diese können dann über die Darmschleimhaut aufgenommen und verwertet werden. Im Darm stehen normalerweise die Darmbakterien in einem Gleichgewicht, wodurch eine funktionierende Verdauung gewährleistet wird. Durch den Darminhalt wird der Darm mit einer Vielzahl von Einflüssen konfrontiert, gegen die er sich u. a. über eine funktionierende Darmschleimhaut und die sie besetzende Bakterienflora schützt.
Da sich ein Großteil des Immunsystems im Bereich des Darms befindet, kommt es hier zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Außeneinflüssen über den Darminhalt und damit zur Modulierung des Immunsystems.
Über die Einwirkung von Antibiotica und anderen Medikamenten, Stress, Fehlernährung, Einwirkung von Schwermetallen, Chemo- und Bestrahlungstherapie kommt es zur Schädigung der Darmflora mit. Folge von u. a.
Verdauungsbeschwerden, Immunstörungen, Allergien, Hauterkrankungen, rheumatischen und Muskelbeschwerden, Autoimmunerkrankungen
Leistungsminderung mit Abgeschlagenheit und Müdigkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen.
Auch der Entwicklung von Tumoren kann der Weg gebahnt werden.

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