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Strand-Männertreu
Die Stranddistel, auch Meer-Mannstreu genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Insektenstiche, Leberschwäche, Nierenschwäche, belebend
wissenschaftlicher Name: Eryngium maritinum
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Sammelzeit: Herbst und Frühjahr
 
Pflanzenbeschreibung
Die zweijährige bis ausdauernde Dünenpflanze wird 10 bis 40 Zentimeter hoch und ist mit einer kräftigen, bis zu zwei Meter tief reichenden Pfahlwurzel fest im Erdreich verankert. Die Pflanze bildet mehrere starke Stängel aus, die mit steifen, derb borstigen Blättern besetzt sind. Die Grundblätter sind lang gestielt, die Stängelblätter kurz gestielt, die oberen Stängelblätter gewöhnlich stängelumfassend. Die blau-grünen Blätter sind handförmig gelappt. Der weißliche Blattrand ist in sich gewellt. Er bildet mehrere Zacken aus, die in einen langen, spitzen Dorn übergehen. Die gesamte Pflanze ist durch eine Wachsschicht bläulich bis weiß bereift. Die ungestielten Blüten stehen in fast kugelförmigen, dornigen Köpfen dicht zusammen. Unterhalb des Blütenstandes befinden sich eiförmige, seicht dreilappige und dornige Hüllblätter, deren Ränder einander überlagern. Die amethystblaue Einzelblüte setzt sich aus jeweils fünf Kron- und Kelchblättern sowie fünf gelblichen Staubblättern zusammen. Die mit kleinen hakenförmigen Schuppen versehene Kelchröhre endet in fünf markanten stachelspitzigen und eiförmig-lanzettlichen Kelchzähnen. Die Spitzen der ausgerandeten eiförmig-länglichen Kronblätter neigen sich nach innen zum Blütenzentrum. Der unterständige, zweifächrige Fruchtknoten geht in zwei lange Griffel über, die einem flachen drüsigen Griffelpolster aufsitzen. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und Oktober. Die Stranddistel wird von Schmetterlingen und anderen Insekten bestäubt, die Samen werden über den Wind verbreitet. Die Pflanze enthält Saponine. Die bläuliche Wachsschicht schützt die Stranddistel vor Verdunstung und zu starker Sonnenbestrahlung. Das Wachs hält das Wasser in der Pflanze zurück und reflektiert die Sonnenstrahlen. Die extrem harten Blätter werden als Anpassung an Flugsand gedeutet, dessen Schärfe der eines Sandstrahlgebläses nahekommt.

Skammomium (asiatisch) tt
Convolvulus scammonia ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winden in der Familie der Windengewächse. Sie heißt auch Orientalische Purgierwinde, Purgierwinde wegen ihrer abführenden Wirkung und orientalisch zur Unterscheidung von Jalape, der Mexikanischen Purgierwinde.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch als Abführmittel
wissenschaftlicher Name: Convolvulus scammonia
Verwendete Pflanzenteile: Milchsaft der Wurzeln
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Skammonium asiatisch nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Der getrocknete Milchsaft der Wurzel wurde unter der Bezeichnung Skammonium als stark (drastisch) wirkendes Abführmittel benutzt, als Drastikum, nach dem zweiten Band von Jonathan Pereiras (1804–1853) und Rudolf Buchheims Handbuch der Heilmittellehre vielleicht schon vor Hippokrates. Die Indikation entsprach damit dem Jalapenharz, dem getrockneten Milchsaft der Wurzel von Ipomoea purga, ebenfalls einem Windengewächs. Die Wirkstoffe sind harzartige Glykoside. Einige (wie zum Beispiel Scammonin I, Purginosid I und II und Purgin I) sind in ihrer Struktur aufgeklärt. Der Pharmakologe Paul Trendelenburg nennt in seinen 1926 erschienenen Grundlagen der allgemeinen und speziellen Arzneiverordnung die Pflanze Convolvulus scammonia und das Skammonium nicht mehr, wohl aber die Jalapenwurzel. Er kommentiert: Alle drastischen Abführmittel sind mit großer Vorsicht anzuwenden. Bei stärkeren Dosen kann die Darmschleimhautentzündung so heftig werden, daß gehäufte, den Patienten stark schwächende dünnflüssige Entleerungen, die mit starken Kolikschmerzen verbunden sind, eintreten, nach hohen Dosen tritt schwerste blutige Gastroenteritis auf. Merck’s Warenlexikon erwähnt 1920 Aleppo in Syrien und Izmir in der Türkei als hauptsächliche Produktionsorte des Skammoniums, beklagt die zunehmende Verfälschung der Ware und verweist auf die alternative Herstellung von Patent-Skammonium. Hierbei wurden getrocknete Wurzeln importiert und mit Ethanol extrahiert. Heute ist die Verwendung aus den von Trendelenburg genannten Gründen obsolet. Der Satz „It has been superseded by less toxic purgatives“ – „Es ist durch weniger giftige Laxantien verdrängt worden“ bezieht sich auf Skammonium und Jalapenharz.
 
Beschreibung
Convolvulus scammonia ist eine ausdauernde Pflanze, deren dünne, krautige Stängel bis zu 75cm lang werden können und kriechen oder sich winden. Die Pflanze ist unbehaart. Die Laubblätter sind gestielt, dreieckig-eiförmig oder -lanzettlich, pfeilförmig und ganzrandig. Die Blütenstandsstiele stehen in den Achseln, sind meist deutlich länger als die Tragblätter und tragen meist mehr als drei Blüten. Die Kelchblätter sind zugespitzt und ausgerandet. Die Krone ist etwa 25 bis 45 mm lang und hellgelb gefärbt.

Bachblüten
Ich bin verzweifelt (Elm)
Diese sind öfters verzweifelt
Mit der Blüte können sie diese Verzweiflung wieder Herr werden
Bachblüten
Ich bin ein misstrauischer Mensch (Gentian)
Diese Menschen sind sehr, sehr misstrauisch anderen gegenüber
Hier kann die Bachblüte helfen das misstrauische umzuwandeln
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Stillzeit
-     Auf eine schmackhafte, nährstoffschonende Zubereitung achten!!!
-     Kalorienfreie oder kalorienarme Getränke bevorzugen!!! Wenig Kaffee und Schwarztee, keine Cola-Getränke
-     Keine Reduktionsdiät während der Stillzeit, größere Gewichtsabnahme wegen der möglichen Schadstoffe aus dem Fettgewebe unerwünscht!!!
-     Ausreichende Vorsorge mit Vitamine und Mineralstoffen, evtl. gezielte Supplementierung!!!
-     Möglichst hohe Faserstoffaufnahme!!!
-     Kein Alkohol- Drogenkonsum, Rauchen vermeiden!!!
Fette
In der Stillzeit liegt die Fettzufuhr mit bis zu 35 % nicht wesentlich höher als allgemein. Generell sollte man Fette aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Nüssen, Samen oder Ölen bevorzugen.
Fetter Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering enthält zudem Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für die Hirnentwicklung des Babys sind. Um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten, sollten Stillende pro Woche 1–2 Portionen davon essen.
Vitamine und Mineralstoffe beim Stillen
In der Stillzeit ändert sich der Bedarf an Vitaminen (z. B. Vitamin A, E, B1, B2, B3, B6, B12 und C). Die meisten kann der Körper nicht speichern, er muss sie also regelmäßig und in ausrei-chender Menge über die Nahrung aufnehmen. Das geht am besten durch eine vielseitige Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukten sowie Nüssen.
Schwierig kann es allerdings bei Folat (auch bekannt als Folsäure) werden. Da Stillende deutlich mehr von dem Vitamin brauchen, sollten sie gezielt folatreiche Lebensmittel essen. Gute natürliche Quellen sind zum Beispiel Grünkohl, Spinat, Brokkoli, Feldsalat, Erbsen, Linsen, Weizenkleie, Weintrauben oder Hühnereier.
Jod
Jod ist wichtig für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung des Babys. Da der Bedarf des Spurenelements in der Stillzeit ansteigt, sollte man besonders auf eine gute Jodver-sorgung achten.
Geeignete Jodlieferanten sind zum Beispiel Seefisch, Milch und Milchprodukte sowie jodiertes Speisesalz. Stillenden wird zudem empfohlen, nach Rücksprache mit ihrem Arzt zusätzlich 100 Milligramm Jod pro Tag in Form von Tabletten zu sich zu nehmen.
Kalzium
Stillende haben zwar keinen erhöhten Kalziumbedarf. Sie sollten aber trotzdem ausreichend davon aufnehmen. Denn ist der Kalziumgehalt im Blut zu niedrig, wird es aus Zähnen und Knochen abgebaut.
Geeignete Kalziumlieferanten sind vor allem Milch und Milchprodukte sowie Mineralwasser. Auch bestimmte Gemüsesorten wie Spinat, Grünkohl, Fenchel oder Brokkoli sind gute Quellen für den Mineralstoff.
Eisen
Durch die Schwangerschaft ist bei den meisten Frauen der Eisenspeicher geleert. In der Stillzeit ist daher eine eisenreiche Ernährung wichtig.
Dunkles Fleisch hat einen besonders hohen Eisengehalt. Aber auch bestimmte Getreidesorten wie Hafer, Grünkern oder Hirse sowie Gemüse wie Hülsenfrüchte, Schwarzwurzeln, Spinat, Erbsen oder Rote Beete liefern das Spurenelement. Es ist gut, zum Essen ein Glas Orangensaft zu trinken. Denn der Körper braucht Vitamin C, um das Eisen gut aufnehmen zu können.

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