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Styrax
Liquidambar orientalis, allgemein bekannt als orientalischer sweetgum oder Türkisch sweetgum, ist ein Laubbaum aus der Gattung Liquidambar, stammt aus der östlichen Mittelmeerregion, die als Reinbestände vor allem in den auftritt Auen der südwestlichen Türkei und auf der griechischen Insel Rhodos.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Bronchitis
wissenschaftlicher Name: Liquidamber orientalis
Verwendete Pflanzenteile: Balsam
 
Herstellung und Verwendung
Die Gewinnung seines Saftes und die Herstellung eines Öls auf dessen Basis (sığala yağı) sowie die Ausfuhr dieser Produkte spielen in den lokalen Volkswirtschaften Griechenlands und der Türkei eine wichtige Rolle. Die Ernte des Saftes und die Aufbereitung des Öls sind mit ziemlich anstrengenden Aufgaben verbunden, die von Mai bis November dauern und aus mehreren getrennten Phasen bestehen. Der dicke Saft wird in der Zeit von Juni bis September durch allmähliches Abstreifen von ¼ des gesamten Stammes in Längsrichtung gewonnen.  Durch Verwundung des Rumpfes entsteht Saft, der durch Antippen des Rumpfes weiter stimuliert werden kann. In dem Dorf Kavakarası in der Nähe von Köyceğiz in der türkischen Provinz Muğla kratzen die Einheimischen mit der scharfen Kante von Plastikflaschen den Saft aus den verwundeten Baumstämmen. Der abgestreifte Saft wird zum Erweichen in kochendes Wasser gegeben und dann gepresst. Der Styrax wird dann mit ¼ Wasser verdünnt, um ihn weich zu halten und sein Aroma zu bewahren. Durch Wasserdampfdestillation erhält man ein hellgelbes Öl. Es besteht die Gefahr, dass die heutige Generation der Ölmeister in naher Zukunft nicht ersetzt wird.  
Im Englischen ist dieses Öl unter mehreren Namen bekannt, kurz als Storax, um alle Zuckergummiöle einzuschließen, oder als Styrax Levant, asiatischer Storax, Balsam Storax, flüssiger Storax, orientalischer Zuckergummiöl oder türkischer Zuckergummiöl. Mit einem geeigneten Trägeröl verdünnt , wird es in der Schulmedizin äußerlich angewendet. Es ist ein anderes Produkt aus dem ist Benzoeharz aus tropischen Bäumen in dem Genus Styrax .
Der Kohlenwasserstoff Styrol ist für Levant Styrax aus dem Namen Liquidambar orientalis, aus dem es zuerst isoliert wurde, und nicht für die Gattung Styrax selbst; industriell hergestellte Styrol wird nun zur Herstellung verwendete Polystyrol Kunststoffe, einschließlich Styrofoam .
 
Beschreibung
Orientalischer Kaugummi ist ein 30–35 m hoher Laubbaum mit einem Stammdurchmesser von 100cm. Die unisexuellen Blüten blühen von März bis April. Die Früchte reifen von November bis Dezember und die Samen werden vom Wind verteilt. Der Baum ist sehr attraktiv und wird besonders wegen seiner farbenfrohen Herbstblätter geschätzt. Orientalische Kaugummibäume bevorzugen eine Höhe zwischen 0 und 400m, einen durchschnittlichen Jahresniederschlag von 1.000 bis 1.200 mm und eine jährliche Durchschnittstemperatur von 18°C. Der Baum wächst optimal auf reichen, tiefen und feuchten Böden wie Mooren, Flussufern und Küstengebieten, kann aber auch auf Hängen und trockenen Böden wachsen.

Blauroter Steinsamen
Der blaurote Steinsame ist eine seltene Pflanze, die sich vor allem in warmen Flaumeichenwäldern wohlfühlt. Da er so selten ist, wurde der blaurote Steinsame die Blume des Jahres 2000. Nur aus der Antike ist uns eine Anwendung des blau-roten Steinsamens als Heilpflanze bekannt. Er wurde ähnlich eingesetzt wie seine Verwandten, der Beinwell und das Lungenkraut. In der mitteleuropäischen Volksheilkunde ist der blaurote Steinsame keine bekannte Heilpflanze, vermutlich weil er so selten ist und es erheblich häufigere andere Heilpflanzen mit vergleichbaren Wirkungen gibt.
Der Blaurote Steinsame, auch als Blaurote Rindszunge oder Purpurblauer Steinsame bezeichnet, ist eine Pflanzenart der Gattung Aegonychon aus der Familie der Raublattgewächse. Früher war sie der Gattung Steinsamen und danach den Rindszungen zugeordnet. Der Blaurote Steinsame war Blume des Jahres 2000.
 
Steckbrief
Hinweis: Eine Anwendung als Heilpflanze ist fast nur aus der Antike bekannt
Haupt-Anwendungen: Hautprobleme
Heilwirkung: entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Husten, Darmentzündung, Rheuma, Nierensteine, Blasensteine, Hautentzündungen, Hautausschlag, Juckreiz
wissenschaftlicher Name: Lithospermum purpurocaeruleum, Buglossoides purpurocaerulea
Pflanzenfamilie: Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name: Gromwell
volkstümlicher Name: Purpurblauer Steinsame, Rotblauer Steinsame
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Schleim, Saponine, Gerbstoff, Allantoin
Sammelzeit: Wegen Seltenheit nicht sammeln
 
Anwendung
Die Samen sind durch Pyrrolizidin-Alkaloide schwach giftig. Der Blaurote Steinsame wird als Zierpflanze für Willdpflanzengärten und Felsgruppen empfohlen; allerdings ist er sehr ausbreitungsfreudig. Früher wurde er auch als Heilpflanze gegen Blasen und Nierenleiden eingesetzt.
Man könnte den blauroten Steinsamen wohl als Tee trinken und äußerlich für Umschläge und Waschungen anwenden. Allerdings ist der blaurote Steinsame so selten, dass man ihn nicht sammeln sollte. Auch kaufen kann man den blauroten Steinsamen kaum, weil seine Anwendung als Heilpflanze heutzutage nicht gebräuchlich ist. Bleibt die Nutzung als Heilpflanze, wenn man den Steinsamen im eigenen Garten anbaut. Die Anwendungsgebiete des blauroten Steinsamens sind ähnlich wie die von Lungenkraut und Beinwell, also gegen Lungenerkrankungen, Entzündungen im Verdauungstrakt und entzündliche Hautprobleme. Außerdem werden die Steinsamen traditionell gegen Steine in den Harnwegen eingesetzt. Diese Anwendung erklärt sich möglicherweise durch die Signaturlehre, die in den steinharten Samen einen Hinweis auf die Heilwirkung gegen Harnsteine sieht. Einige andere Steinsamenarten enthalten offenbar auch empfängnisverhütende Substanzen, die die Bildung von Fruchtbarkeitshormonen unterdrücken.  
 
Pflanzenbeschreibung
Der Blaurote Steinsame ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm erreicht. Die Stängel sind bogig liegend und können an ihren auf der Erde aufliegenden Enden Wurzeln bilden. Die Laubblätter sind lanzettlich mit einer gut sichtbaren Mittelrippe an ihrer Unterseite. Die Blüten stehen in einem traubigen Blütenstand zusammen. Die zwittrige, radiärsymmetrische Blüte weist einen Durchmesser von 10 bis 15 mm auf. Die Kronblätter sind röhrig verwachsen mit weit trichterförmig ausgebreitetem Saum, innen mit behaarten Streifen. Sie ist beim Aufblühen rot-violett, die Farbe geht später in ein tiefes Blau über (daher der Namensteil blau-rot). Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Teilfrüchte haben eine weiß glänzende glatte Oberfläche und sind etwa 4 bis 5 mm lang. Während der Fruchtreife ist der Kelch 8 bis 12 mm lang. Die Härte des Samens, der ein Aufbrechen verhindert, führte zum Gattungsnamen Steinsame. Der blaurote Steinsame ist in Europa und im Teilen Asiens heimisch. Er wächst bevorzugt in warmen Gegenden in lichten Laubwäldern, am besten Niederwälder. Dabei sind ihm Flaumeichenwälder am allerliebsten. Da Flaumeichen extrem selten geworden sind und sogar lichte Wälder immer seltener werden, weil die Niederwaldkultur nahezu ausgestorben ist, ist auch der blaurote Steinsame eine ausgesprochen seltene Pflanze. So selten ist der blaurote Steinsame, dass er zur Blume des Jahres 2000 gewählt wurde. Der blaurote Steinsame, auch purpurroter Steinsame genannt, steht zwar nicht offiziell unter Naturschutz, aber da er so selten ist, sollte man darauf verzichten, ihn abzupflücken. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen zwanzig und 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind schmal und lanzettlich mit ausgeprägter Spitze. Sie wachsen direkt am Stängel. Wie beim Beinwell und Lungenkraut, den Verwandten aus der Familie der Rauhblattgewächse, sind die Blätter sehr rauh und haarig. Die rot-blauen Blüten erscheinen zwischen April und Juni. Das Typische an den Blütenblättern ist, ähnlich wie beim Lungenkraut, dass sie zuerst rötlich sind und sich dann über violett zu blau wandeln. Diese Eigenschaft hat dem blauroten Steinsamen auch seinen Namen eingebracht. Die Blüten werden bis zu einen Zentimeter groß und haben fünf Blütenblätter, die nahezu tellerflach angeordnet sind. Sie sind in Büscheln angeordnet. Aus den Blüten entwickeln sich bis zum Spätherbst die Samen. Die Samen sind bis zu fünf Millimeter groß und hart wie kleine Steine. Die Härte der Samen hat dem blauroten Steinsamen den zweiten Teil seines Namens eingebracht, der auch der Name der ganzen Gattung ist.  
 
Anbautipps
Der purpurblaue Steinsame wird auch gerne in Gärten angepflanzt, denn er ist eine Zierde für jedes Halbschattenbeet. Da die Samen Kaltkeimer sind, die nur nach längeren Kälteperioden keimen, ist es einfacher, die Pflanzen in guten Gärtnereien fertig zu kaufen. Die Pflanzen brauchen einen guten humosen Boden, der auch im Sommer ausreichend feucht ist, aber keinesfalls nass. Am wohlsten fühlen sich die blauroten Steinsamen unter lichten Laubbäumen. Sie mögen keine volle Sonne, aber auch keinen tiefen Schatten. Wenn man keine Laubbäume im Garten hat, macht man den Steinsamen eine Freude, wenn man sie hin und wieder mit Laubblättern umgibt.

Bachblüten
In meinen Gedanken bin ich verloren (Clematis)
Diese Menschen sind in ihren Gedanken verloren
Mit der Blüte können sie ihre Gedanken sammeln
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Ich bin zu gewissenhaft (Crab Apple)
Sie sind in vielen Sachen zu gewissenhaft
Hier kann die Bachblüte helfen das gewissenhafte auf ein gesundes Maß herunter zu fahren
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Stillzeit
-     Würzig, aber nicht salzig!!!
-     Jede Woche Fisch (Seefisch und auch fettreichen Fisch) essen!!!
-     Brot, Müsli, Kartoffeln, Reis, Nudeln – regelmäßig und die vollwertige Variante!!!
-     Täglich Gemüse, Salat, und Obst essen!!! Obst und Gemüse gut waschen und bei Bedarf schälen. Blähende oder saure Sorten bei Blähungen oder Wundsein des Säuglings vorüberge-hend weglassen.
-     Täglich fettarme Milchprodukte essen!!! Keine Rohmilch und Rohmilchkäse!!!
Nährstoffreiche Lebensmittel in der Stillzeit
Stillen kostet den Körper Energie. Die richtige Ernährung gleicht den zusätzlichen Kalorienbedarf aus und liefert gleichzeitig ausreichend Nährstoffe.
Kohlenhydrate
Mindestens die Hälfte des Energiebedarfs sollten Frauen in der Stillzeit mit Kohlenhydraten decken. Dabei tappen sie oft in die Kalorienfalle: Süßigkeiten, Gebäck und Weißmehlprodukte liefern viel Energie, aber kaum Mikronährstoffe wie Vitamine.
Auch Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung unterstützen und vor Heißhungerattacken schützen, fehlen. Besser geeignet ist eine kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Vollkornprodukten sowie Gemüse und Obst. Diese Nahrungsmittel halten lange satt und versorgen Mutter und Kind optimal.
Proteine
Eiweiß ist ein wichtiger Bestandteil der Muttermilch. Stillende brauchen pro Tag rund 15 g mehr Proteine als eine Frau, die nicht stillt. Gute Proteinquellen sind zum Beispiel Eier, Milch, mageres Fleisch und Milchprodukte. Täglich eine Scheibe Käse oder ein Glas Milch mehr kann den zusätzlichen Eiweißbedarf bereits decken. Aber auch Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln sind geeignete Eiweißlieferanten.

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