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KAMILLE
Die Echte Kamille ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler. Die ursprünglich in Süd- und Osteuropa verbreitete Art ist heute praktisch in ganz Europa heimisch. Sie ist eine Heilpflanze, die vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Entzündungen Verwendung findet. Die Echte Kamille wurde vom Verband Deutscher Drogisten (VDD) im Jahre 1987 zur ersten Arzneipflanze des Jahres gekürt. Außerdem wählte man sie zur Heilpflanze des Jahres 2002.
Die Kamille ist eine der allerbeliebtesten Heilpflanzen in Europa. Zu Recht verwenden viele Großmütter die Kamille für alle Arten von Beschwerden, denn sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden. Leider ist sie in der freien Natur kaum noch anzutreffen, weil sie die Nähe von Getreide liebt, dort aber bekämpft wird. Als Ausgleich dafür kann man sie aber in jedem Supermarkt zumindest als Beuteltee kaufen. Die Kamille ist so bekannt, daß wohl jeder ihren typischen Duft kennt.
 
Anwendung
Die Wirkungen der Kamille sind mannigfaltig. Sie wirkt krampfstillend, entzündungswidrig, beruhigend, austrocknend, blähungswidirg und wundheilend. Sie kann als Tee oder Tinktur eingesetzt werden.
Innerlich
Innerlich ist das Haupteinsatzgebiet der Kamille üblicherweise der Magen- Darmbereich. Aber auch bei den meisten anderen Beschwerden kann die Kamille hilfreich wirken.
Verdauungsbeschwerden
Ein Kamillentee lindert Bauchschmerzen kleiner Kinder und großer Erwachsener. Bei verdorbendem Magen kann ein in kleinen Schlucken getrunkener Kamillentee kleine Wunder bewirken. Denn die Kamille entkrampft nicht nur, sondern wirkt auch antibakteriell, was eventuell mit der Nahrung aufgenommenen Krankheitserregern das Leben schwer macht. Kamillentee hilft auch gegen Durchfall, aber auch gegen Verstopfung. Auch gegen Magengeschwüre kann man Kamillentee in kleinen Schlucken trinken.
Harnapparat
Leichte Nierenschwäche und Blasenbeschwerden können durch Kamille gelindert werden. Die Kamille entkrampft die Harnorgane, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und fördert die Harnproduktion. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken, solange die Beschwerden bestehen.
Stoffwechsel
Durch die harntreibenden Eigenschaften reinigt die Kamille das Blut und hilft dem Körper schädliche Stoffe (z.B. Harnsäure) auszuscheiden. Dadurch kann Kamillentee die Beschwerden von rheumatischen Erkrankungen und Gicht lindern. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken.
Nervensystem
Die Kamille wirkt beruhigend und entkrampfend. Diese Wirkung hilft daher bei nervösen Beschwerden und Schlaflosigkeit. Auch neuralgische Schmerzen wie Ischias oder Hexenschuss können durch die Kamille gelindert werden. Bei Bedarf eine Tasse Kamillentee aufbrühen und in möglichst ruhiger Umgebung langsam trinken.
Atemwegserkrankungen
Bei nahezu allen Arten von Erkrankungen der Atemwege kann die Kamille helfen. Das beginnt bei der normalen Erkältung mit Schnupfen und Halsschmerzen und endet noch nicht bei der Nebenhöhlenentzündung oder Angina. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken, solange die Beschwerden bestehen. Man kann den Tee auch mit Honig süßen, vor allem wenn auch Husten vorliegt.
Dampfbad gegen Nebenhöhlenentzündung und unreine Haut
Ein Kamillen-Dampfbad hilft bei Stirnhöhlenentzündungen, verstopfter Nase, aber auch bei unreiner Haut und Akne. Dazu brüht man einen starken Kamillentee in einer Schüssel auf. Die Schüssel stellt man auf einen Tisch (hitzefeste Unterlage nicht vergessen). Dann setzt man sich davor und beugt sich darüber. Ein großes Handtuch wird über Kopf und Schüssel ausgebreitet, damit sich der Dampf sammeln kann. Den Dampf atmet man 10-15 Minuten lang ein und geht so nahe ans heiße Wasser, wie man aushält (natürlich nicht berühren). Anschließend trocknet man sich gründlich ab.
Frauenbeschwerden
Innerlich als Tee getrunken hilft Kamille gegen Menstruationskrämpfe, zu spät einsetzende Menstruation und zu wenig Milchbildung in der Stillzeit (zusammen mit Anis). Als Sitzbad kann man die Kamille bei Scheidenentzündungen, wie beispielsweise Weißfluss verwenden. Sitzbäder helfen auch unterstützend bei Menstruationskrämpfen und verschiedenen Arten von Unterleibsentzündungen.
Gurgeln und Spülen bei Mundentzündungen
Bei Entzündungen im Mundraum, auch bei Halsschmerzen kann man mit Kamillentee oder verdünnter Kamillentinktur gurgeln beziehungsweise spülen. Selbst Zahnschmerzen können durch Kamillespülungen vorübergehend gelindert werden. Allerdings sollte man zur Kariesversorgung den Zahnarzt aufsuchen.
Äußerlich
Äußerlich kann die auf vielfache Weise zur Wundheilung beitragen. Bei der Wundheilung mit Kamille muß beachtet werden, daß sie eine stark austrocknende Wirkung hat, die nicht in allen Fällen erwünscht ist (z.B. bei besonders trockener Haut). Außerdem haben manche Allergiker Probleme mit Kamille, weil sie die Haut etwas reizt. Ansonsten kann sie als Tinktur oder Salbe aufgetragen werden oder als Bad (z.B. Sitzbad) oder Kompresse in Teeform wirken.
Merke! Nie Kamille in die Augen!!!! Die feinen Härchen der Kamillenblüten reizen die Augen ganz stark. Daher darf sie nie bei Augenentzündungen verwendet werden. Auch nicht gut abgeseiht, weil die feinen Härchen normale Siebe durchdringen.
 
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Kamille aus Süd- und Osteuropa, aber sie ist schon lange auch in Mitteleuropa heimisch. In vielen Ländern wird sie angebaut, weil ihre Blüten überall als Kräutertee begehrt sind. Ein besonders wichtiges Anbauland ist Frankreich. Die Kamille ist anspruchslos was Boden und Nährstoffe angeht. Sie wächst gerne auf brachliegenden Feldern und am Wegrand. Im Garten kann man sie an sonniger Stelle anbauen. Die einjährige Pflanze wird 10-50 groß und hat einen runden, glatten aufrechten Stängel, der sich stark verzweigt. Die gefiederten Blätter sind grüngelb. Die Blüten sind goldgelbe Röhrenblüten mit hellweißen Zungenblüten. Sie erscheinen in warmen Gegen-den schon ab Ende Mai, sonst eher ab Juni. Der Blütenboden wölbt sich stark nach oben, dadurch erhält die Kamillenblüte ihre prägnante Form. Die Kamille duftet ausgeprägt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, austrocknend, beruhigend, blutreinigend, entzündungs-hemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, toni-sierend
Anwendungsbereiche: Afterjucken, Allergien, Asthma, Aufstoßen, Blähungen, Blasenentzündung, Blasenschwäche, Darmkoliken, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Ekzeme,  Entzündete Wunden, Erkältung, Erysipel, Fieber, Furunkel, Gesichtsrose, Gicht, Grippe, Geschwüre, Gürtelrose, Hämorrhoiden,  Halsentzündung, Hexenschuss, Hautunreinheiten, Husten, Infizierte Wunden, Ischias, Juckreiz, Kopfschmerzen, Lymphknoten-Schwellungen, Magengeschwür,  Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündung,  Mandelentzündung, Menstruationsfördernd, Menstruationsbeschwerden,  Mundgeruch, Mundschleimhautentzündung,  Muttermilch fördernd, Nebenhöhlenentzündung, Nervenschmerzen, Nervosität, Neuralgien, Reizdarm, Reizmagen, Rheuma, Schnupfen, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Stress, Unterleibserkrankungen, Verstopfung, Weißfluss,  Wunden, Zahnfleischentzündung, Zwölffingerdarmgeschwür
wissenschaftlicher Name: Matricaria chamomilla
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Chamomile
volkstümliche Namen: Apfelkraut, Apfelblümlein, Ganille, Garnille, Gramillen, Haugenblume, Helmergen, Helmriegen, Hermel, Hermelin, Herminzel, Kamelle, Kammerblume, Kühmelle, Kummerblume, Laugenblume, Mägdeblume, Mariamagdalenakraut, Muskatblume, Mutterkraut, Remi, Romerei
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Chamazulen, Apiin, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Cumarin, Borneol, Werg, Farnesol, Herniarin, Hyperosid, Oleanolsäure, Salicylate, Salizylsäure, Schwefel, Thujon, Umbelliferon
Sammelzeit: Mai - Juli bei Sonnenschein

BLUTWEIDERICH
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine Pflanzenart aus der Gattung Blutweideriche innerhalb der Familie der Weiderichgewächse.Der Blutweiderich ist kaum bekannt, obwohl er sich in manchen Gegenden sehr breit gemacht hat. Mit seinen wunderschönen roten Ährenblüten fällt er in ungenutzten Feuchtgebieten und Wassergräben als unerwartete Zierde auf. Da der Blutweiderich sehr genügsam ist, hat er sich weit verbreitet. Sogar Nordamerika hat er im Sturm erobert. In der Heilkunde wird er kaum genutzt, trotz seiner vielfältigen Heilwirkungen. Wie sein Name schon andeutet, wirkt der Blutweiderich blutstillend und außerdem hilft er gegen Durchfall. Seine hustenlindernde Wirkung und seine Fähigkeiten bei Hauterkrankungen machen ihn zu einer guten Allround-Heilpflanze.
 
Anwendung
Blutweiderich enthält das Glykosid Salicarin, Pectine, Harze, ätherisches Öl, reichlich Gerbstoffe und das Flavon Vitexin. In Notzeiten aß man die jungen Sprosse, Laubblätter und die innen weiße Grundachse als Gemüse. Aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts zwischen 9% (Wurzel) und 14% (Blüten) gerbte man schon im 16. Jahrhundert auch Leder mit Blutweiderichsaft. Außerdem wurden damit Holz und Seile imprägniert, um schnelle Fäulnis im Wasser zu verhindern. Der Blutweiderich wurde bereits im Altertum als Heilpflanze benutzt. Nach Plinius wurde der Blutweiderich gegen Ekzeme eingesetzt. Dioskurides empfahl sie gegen Blutspeien und Ruhr. Als Heilmittel werden Blüten und der Wurzelstock des Blutweiderichs genutzt. Die Volksmedizin setzt ihn bei Durchfällen, Blutfluss und Ruhr ein. Dazu werden 1 bis 3 Gramm Wurzel mit zwei Litern Wasser abgekocht. Verwendet wurde Blutweiderich beispielsweise während der Choleraepidemie im 19. Jahrhundert. Die Pflanze besitzt aufgrund der Gerbstoffe stark adstringierende, bakterizide, blutstillende und harntreibende Eigenschaften. Dass der Blutweiderich als blutstillendes Mittel genutzt wurde, gab ihm wohl seinen Namen (oder die Farbe seiner Blüten). Mit dem roten Farbstoff färbte man früher Zucker. In einer Untersuchung zur Ernährung der mediterranen Landbevölkerung wurde festgestellt, dass die Pflanze eine gegen Diabetes (Typ2) schützende Wirkung besitzt.
Der Blutweiderich wird nur selten verwendet, obwohl er eine vielseitige Heilpflanze ist.
Durchfallwirkung, auch bei Kindern
Da er milde wirkt, kann er auch schon bei Kleinkindern verwendet werden, beispielsweise, wenn diese Durchfall haben. Er wirkt nicht nur durchfallstillend, sondern auch antibiotisch gegen Krankheitserreger im Darm. Sogar eine günstige Wirkung gegen Typhus wird ihm nachgesagt.
Blutstillende Wirkung
Seinen Namen hat der Blutweiderich von der blutstillenden Wirkung. Als Tee getrunken kann er sogar leichte innere Blutungen stoppen. Natürlich sollte man bei inneren Blutungen unbedingt einen Arzt aufsuchen und wenn die Blutungen stärker sind, gehört man ins Krankenhaus. Auch starke Periodenblutungen können durch Blutweiderichtee gelindert werden. Gepulvert hilft die Pflanze gegen starkes Nasenbluten Die Stängel kann man gegen Zahnfleischbluten kauen.
Blutzucker senkend
Blutweiderichtee oder Tinktur kann auch Diabetes günstig beeinflussen, weil er den Blutzucker leicht senkt. Natürlich sollte man Diabetes vorwiegend durch Diät, Bewegung und ärztlich verordnete Medikamente behandeln. Blutzucker senkende Kräuter können die Behandlung nur unterstützen.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich als Waschung oder Umschlag angewandt, hilft Blutweiderich bei Ekzemen, Juckreiz und Wunden. Bei Hautentzündungen wirkt er nicht nur wundheilend, sondern er bekämpft auch Krankheitserreger. Bei Halsschmerzen kann man mit Blutweiderichtee gurgeln und bei Mundschleimhautentzündungen den Mund ausspülen. Als Sitzbad hilft ein Blutweiderichaufguss gegen Scheidenentzündungen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Blut-Weiderich ist in Europa heimisch, kommt aber auch in Nordafrika, Asien und Nordamerika vor. Er ist relativ anspruchslos, was seinen Standort angeht, bevorzugt aber feuchte Stellen. Auch im Wasser kann er wachsen, daher findet man in oft in Sümpfen oder Wassergräben. Die ausdauernde Pflanze wird bis zu einem Meter hoch. Die Blätter sind lanzettförmig. Die rot-violette, ährenförmige Blüte fällt schon von Weitem auf, weil sie so schön aussieht. Man vermutet fast, dass sich eine Zierpflanze in die Wildnis verirrt hat.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, adstringierend, blutstillend, Blutzucker senkend, Diabetes (unterstützend), Durchfall, Verdauungsschwäche, Innere Blutungen (leichte), Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Starke Menstruationsblutungen, Husten, Halsschmerzen, Ekzeme, Jucken, Wunden, Hautentzündungen, Impetigo, Scheidenentzündung
wissenschaftlicher Name: Lythrum salicaria
englischer Name: Purple Loosestrife
volkstümliche Namen: Ähren-Weiderich, Rosen-Weiderich, Weiderich
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Stängel, Wurzel
Inhaltsstoffe: Anthocyanin, Beta-Sitosterol, Gerbstoff, Gerbsäure, ätherisches Öl, Vitexin
Sammelzeit: Sommer

BACHBLÜTE ASPEN
Plötzlich auftretende Angstzustände beim Alleinsein oder wenn man unter Menschen ist        
Diese haben plötzliche Angstzustände egal ob beim Alleinsein oder auch unter den Menschen
Aspen kann diese Angstzustände lindern
 

BACHBLÜTE BEECH
Ich fühle mich verkrampft                                      
Sie fühlen sich die meiste Zeit verkrampft
Mit der Blüte können sie die Verkrampftheit unterbinden

Hildegard-Heilpraxis von A bis Z
Hauterkrankungen
AKNE
Unter Akne versteht man die chronische Entzündung der Talgdrüsen, die sich durch Mitesser, Knötchen, Pusteln und Zysten äußert. Akne ist bei Heranwachsenden sehr häufig und verschwindet oft spontan, wenn sie über 20 sind.
Um Akne um zu vermeiden, sollte man sich vorwiegend von frischem Gemüse und Obst ernähren. Zucker, Gebratenes und tierische Fette einschließlich Käse und Butter sollten gemieden werden, kalt gepresste Pflanzenöle sind hingegen sehr zu empfehlen.
Durch Schokolade, Süßigkeit, Kartoffelchips und andere „schnelle Mahlzeiten“ wird die Haut nur schlechter. Kaffee und Alkohol sollte man ebenso meiden wie Schalentiere und Kelp, die viel Jod enthalten. Eine ballaststoffreiche Ernährung sorgt für regelmäßige Darmtätigkeit und somit auch für die Ausschneidung toxischer Stoffe.
Praktiker der Hildegardmedizin haben festgestellt, dass Vitamin A bei Akne sehr gut hilft und man sollte deshalb jeden Tag 1 oder 2 Gläser Möhrensaft trinken. In einem Entsafter kann man mit den Möhren auch Kohl, Äpfel und rote Bete auspressen, um die positive Wirkung auf die Haut noch zu steigern. Damit das in der Leber gespeicherte Vitamin A ins Blut abgegeben wird, braucht der Körper Zink. Wer an Akne leidet, sollte täglich 15mg Zink zu sich nehmen oder Kürbissamen essen, die reich an Zink sind. Sehr zu empfehlen sind auch Nachtkerzenöl und Vitamintabletten mit Hagebutte, die zusätzliches Vitamin C liefern und so Hautinfektionen vorbeugen. Die an Vitamin E reichen Weizenkeime können helfen, die Hormonproduktion auszugleichen. Vitamin E allein oder in Verbindung mit Beinwell unterstützt das Abheilung der Hautnarben, wenn die Entzündung abgeklungen ist.

HEILMITTEL VON A BIS Z (Kneipp)
Bitterklee/Fieberklee
Der Fieberklee ist eine Sumpfpflanze und wächst in Sümpfen, Mooren und an Ufern. Den Namen hat der Fieberklee, wegen der 3 kleeähnlichen Blätter und seiner Nutzung gegen Fieber. Mit dem Klee hat er außer den ähnlich aussehenden Blättern nichts zu schaffen, er ist mit dem Enzian verwandt. Die Pflanze ist daher sehr bitter, mit einem stark schwankenden Bitterwert von etwa 1:1000 bis 1:10.000 und ist leicht giftig. Die Inhaltsstoffe fördern die Magensaft- und Speichelsekretion. Da viele Sümpfe trockengelegt wurden, in Mooren Torf gewonnen wurde, ist die ehemals verbreitete Pflanze sehr selten geworden. Daher steht der Fieberklee in vielen Ländern unter Naturschutz und auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Mittlerweile gibt es diese Pflanze im Gartencenter für den heimischen Teich.

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