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Grauer Alpendost
Der Graue Alpendost ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Darüber hinaus sind oder waren, zum Teil auch nur regional, folgende Trivialnamen gebräuchlich: Alpenpestkraut, Großer Berglattich (Schlesien), Scheiskraut (Schweiz), Schieskraut (Schweiz) und Rosslattich (Schlesien).
Der graue Alpendost ist eine Staudenpflanze, die in und um die Alpen und Pyrenäen in der subalpinen Zone vorkommt. Die Blätter erinnern an Huflattich-Blätter und die Blüten an den Wasserdost. Der graue Alpendost wurde früher oft wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt. In manchen Gegenden haben diese Pflanzen den gleichen Namen, z.B. Rosslattich oder Huatplotschen. Der graue Alpendost hat eine Unterart den Pyrenäen-Alpendost und es gibt noch ähnlich aussehende Alpendostsorten mit gleicher Wirkung. Wegen der leberschädigenden Inhaltstoffe sollte man aber auf die innerliche Anwendung aller Alpendost-Arten verzichten.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Husten
Heilwirkung: hustenstillend
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Brustfellentzündung, Hautgeschwüre, Husten, Reizhusten, Raucherhusten, Homöopathie: Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.
wissenschaftlicher Name: Adenostyles albifrons, Adenostyles alliariae
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Grey adenostyl
volkstümlicher Name: Geöhrter Alpendost, Gouan Kerner, Grauer Alpendost, Huatplotschen, Rosslattich, Scheißblattln
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Hepatotoxine, Senecionine, Seneciphylline, Spartioidine
Sammelzeit: Frühling bis Frühsommer
Nebenwirkungen: Leberschäden, Hautreizungen
Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, Lebererkrankungen
 
Anwendung
Wird in vielen alten Rezepturen der Alpenregion wie Huflattich eingesetzt. Auf die innerliche Anwendung sollte wegen der hohen leberschädlichen Giftwirkung verzichtet werden. Manche Erkrankung oder Vergiftung, die dem Huflattich zugeordnet wurde, geht auf den Alpendost zurück.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlückchen trinken. (Wegen möglicher Leberschäden nicht anwenden!)
Bäder/Umschläge
Bäder oder Umschläge mit dem Tee oder frischen Blättern sollen bei Hautkrankheiten helfen.
Räuchermittel
Zerkleinerte Wurzeln oder Blätter werden als Räuchermittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Homöopathie
Mittel wird von einigen Heilern selbst hergestellt, Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.
 
Geschichtliches
Im Alpenraum gerne wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt, man machte damals keinen großen Unterschied solange die Blätter ähnlich aussahen und in etwa die gleiche Wirkung hatten. Auch als Toilettenpapier (Scheißblattln) am Wegesrand wurden die Blätter genutzt. Heute für einige Vergiftungsfälle mit Leberschäden bekannt, wird daher nur noch in Ziergärten oder als Nektarquelle für die Hummeln (z.B. Ackerhummel) angebaut.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Graue Alpendost ist im Alpenraum heimisch. Sie wächst bevorzugt zwischen 900 und 2200 Metern Höhe in krautreichen Bergwäldern und Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Hochstaude wird zwischen 30 und 170 Zentimeter hoch. Die Blätter sind herzförmig und können bis zu 50 Zentimeter Durchmesser haben. Die Blattunterseite hat eine graufilzige Behaarung, die abwischbar ist. Die rosaroten bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Die vielen röhrenförmigen Einzelblüten sind zu Trugdolden vereinigt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spät-Herbst die Samen.
Der Graue Alpendost wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimetern. Der Stängel ist im oberen Bereich behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis zu 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Im Unterschied zum Grünen Alpendost sind die oberen Stängelblätter meist sitzend und am Grunde geöhrt.
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. In einem doldenrispigen Gesamtblütenstand sind die Körbchen zusammengefasst. Die Körbchen enthalten nur drei bis zehn Blüten. Die rote Blütenkrone ist 7 bis 8 Millimeter lang, ihre Zipfel nehmen etwa ein Drittel bis ein Viertel der Länge des ganzen Saums ein. Die Achänen sind 3 bis 6 Millimeter lang. Der Pappus ist 4 bis 5 Millimeter lang.
 
Anbautipps
Es gibt die Pflanze zeitweise preiswert im Wildpflanzenversand. Der Graue Alpendost mag nährstoffreiche und feuchte Böden. Der Standort sollte halbschattig sein. In Höhen unter 1000 m wächst der Graue Alpendost oft nicht zufriedenstellend.
 
Sammeltipps
Frische Blätter ernten, größere vor dem Trocknen zerkleinern. Die Blätter gründlich an einem luftigen Ort im Schatten trocknen. Verschlossen aufbewahren.

Fetthenne t
Die Fetthennen sind eine Pflanzenfamilie mit fleischigen Blättern. Besonders verbreitet ist eine Fetthennenart, die auch Mauerpfeffer oder Tripmadam genannt wird. Man findet sie an steinigen Wegrändern und Steingärten. Sie hat kleine, runde Blätter und trägt gelbe Blüten. Über das Ausmaß der Giftigkeit herrscht Uneinigkeit. Manche essen den Mauerpfeffer als Gewürz in Salaten, andere warnen eher vor der inneren Anwendung.
Fetthennen, auch Mauerpfeffer genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Dickblattgewächse. Mit etwa 420 Arten ist sie die umfangreichste Gattung in der Familie der Dickblattgewächse. 2000 und 2011 wurden die Fetthennen vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres erklärt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. adstringierend, harntreibend, Verstopfung, Würmer, Bluthochdruck, Vitamin-C Mangel, Epilepsie, Wunden, Hühneraugen, Warzen
wissenschaftlicher Name: Sedum telephium, Sedum acre
englischer Name: Sedum
volkstümliche Namen: Mauerpfeffer, Tripmadam
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit: Frühjahr und Sommer
 
Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Fetthenne nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder   äußerlich anwenden.
Salatgewürz
Früher wurde der Mauerpfeffer häufig als Salatgewürz benutzt. Diese Anwendung ist weitgehend in Vergessenheit geraten, wohl auch, weil der Mauerpfeffer nicht übermäßig aromatisch schmeckt. Auch die giftig wirkenden Alkaloide haben den Ruf des Mauerpfeffers als Küchenkraut geschmälert.
Innerlich
Innerlich eingenommen kann die Fetthenne gegen Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck helfen. In höherer Dosierung soll sie angeblich bei Würmer helfen und abführend wirken. Ob sie tatsächlich gegen Epilepsie hilft, wie von der Volksheilkunde vermutet, darf bezweifelt werden.
Äußerlich
Äußerlich angewendet reizt die Fetthenne die Haut, weshalb man sie bei Warzen und Hühneraugen verwenden kann. Durch die gesteigerte Durchblu-tung, die der Hautreizung folgt, kann sie auch schlecht heilende Wunden zum Abheilen motivieren.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Mauerpfeffer wächst an steinigen Stellen, beispielsweise Wegrändern, gerne aber auch in Steingärten. Die mehrjährige Pflanze breitet sich von selbst flächig als Polster aus. Die einzelnen Stängel werden bis zu 15cm lang. Am Stängel wachsen dickfleischige, runde Blättchen, die wir winzige Würste aussehen. Im Winter und zeitigen Frühjahr sind diese Blätter rötlich, im Sommer hingegen grün. Zwischen Juni und August blüht der Mauerpfeffer mit zarten, gelben Blüten.
Sedum-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener Halbsträucher, die mehr oder weniger stark sukkulent sind. Es sind meist Faserwurzeln vorhanden. Meist ist kein Wurzelstock ausgebildet, bei wenigen Arten ist ein Rhizom vorhanden. Die oft fleischigen Stängel sind meist aufrecht oder niederliegend, manchmal stehen sie in Büscheln oder moosartig zusammen; ihre Basis ist selten verholzt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist kahl, viel seltener behaart. Besonders die dickfleischigen Laubblätter speichern Wasser. Die Laubblätter sind wechselständig, gegenständig oder wirtelig angeordnet. Die Blattränder sind meist glatt (beispielsweise bei Sedum rosthornianum vier- bis achtzähnig oder bei Sedum engleri var. dentatum entfernt gezähnt). Nebenblätter fehlen.
Die Blütenstände sind unterschiedlich aufgebaut. Die meist zwittrigen, selten eingeschlechtigen Blüten sind meist fünfzählig, selten drei- bis neunzählig. Die Kelchblätter sind meist frei oder seltener an der Basis verwachsen. Die meist fünf überwiegend gelben, seltener weißen oder rötlichen Kronblätter sind meist frei oder fast frei. Es sind meist zwei Kreise mit meist je fünf Staubblättern vorhanden. Die Fruchtblätter sind frei oder an ihrer Basis verwachsen. Es werden Balgfrüchte gebildet. Die Samen sind klein.

Bachblüten
Man unterdrückt wesentliche körperliche und emotionale Bedürfnisse (Rock Water)
Diese unterdrücken ihre wesentlichen körperliche und emotionalen Bedürfnisse
Mit der Blüte können das unterdrücken ihrer Bedürfnisse abstellen
Bachblüten
Man fragt bei einem inneren Konflikt andere nicht um Rat, sondern versucht selbst, zu einem Entschluss zu kommen (Scleranthus)
Sie fragen bei einem inneren Konflikt ihre Mitmenschen nicht um Rat, sondern versucht es selbst, zu einem Entschluss zu kommen
Mit dem Blüte können sie bei einem inneren Konflikt wieder bei ihren Mitmenschen um Rat anfragen
Definition von Sport und Bewegung
Ganz allgemein umfasst der Begriff der „körperlichen Aktivität“ jede durch Kontraktion der Skelettmuskulatur hervorgebrachte Bewegung die mit einem erhöhten Energieverbrauch einhergeht. Bei körperlicher Aktivität sind große Muskelgruppen beteiligt Grundvoraussetzung für ein Training ist die Fähigkeit der körperlichen Anpassung. Unser Körper reagiert auf (Trainings-)Reize und ist in der Lage, entsprechenden Veränderungen in unseren Organen und Stoffwechselprozessen zu erreichen = Leistungsfähigkeit. Darunter fallen u.a. die Herz-Kreislauf- und die Leistungsfunktion, die Muskulatur, die Stoffwechselfunktion und natürlich auch die body composition (Körperfettabbau und Muskelaufbau).
Bewegung ist jede Aktivität der Skelettmuskulatur, die zu einem höheren Energieverbrauch führt als in Ruhe. Bewegung ist körperliche Betätigung und entsteht durch Zusammenziehen oder Anspannen der Muskeln. Je nachdem ist der Muskel mit oder ohne Bewegungseffekt aktiv. Von Natur aus sind Menschen mit bestimmten körperlichen und geistigen Fähigkeiten ausgestattet. Diese ermöglichen uns, ein aktives Leben zu führen und Leistungen zu erbringen. Wir können zum Beispiel viele Kilometer weit gehen, schnell laufen, schwere Gewichte heben, einen Ball werfen, mit Werkzeugen arbeiten, musizieren, ein ausdrucksvolles Bild malen oder einen Computer bedienen.
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