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Alpenveilchen tt
Die Alpenveilchen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse. Zu dieser Gattung zählen, je nach Autorenauffassung, etwa 22 Arten, von denen die meisten Arten im Mittelmeerraum heimisch sind.
Nur eine Art, das Europäische Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) ist in den Alpen, nach denen die Gattung im Deutschen benannt ist, weit verbreitet. Eben dieses wird folgend beschrieben. Die Pflanze ist für Menschen Giftig!
Die Alpenveilchen oder Zyklamen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse. Zu dieser Gattung zählen etwa 22 Arten, von denen die meisten Arten im Mittelmeerraum heimisch sind. Nur eine Art, das Europäische Alpenveilchen ist in den Alpen, nach denen die Gattung im Deutschen benannt ist, weit verbreitet. Die bekannte Topfpflanze ist das Zimmer-Alpenveilchen das seine Heimat in Kleinasien hat, von wo es im 17. Jahrhundert nach Europa eingeführt wurde.
Das Alpenveilchen ist eine Pflanzengattung mit mehreren Arten. Es gibt das wilde Alpenveilchen und auch die bekannte Zimmerpflanze. Das wilde Alpenveilchen steht unter Naturschutz und ist giftig. Früher wurde es als Abführmittel benutzt. In homöopathischer Verdünnung kann man es auch gegen Rheuma, Gicht und Schmerzen einsetzen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Verstopfung, Gicht, Rheuma, verschiedene Schmerzzustände
wissenschaftlicher Name: Cyclamen purpurescens
Pflanzenfamilie: Myrsinengewächse = Myrsinaceae; Früher: Primelgewächse = Primulaceae
englischer Name: Cyclamen
volkstümliche Namen: Erdbrot, Erdscheibe, Saubrot
Verwendete Pflanzenteile: Knolle
Inhaltsstoffe: Saponinglycoside, Cyclamin, Triterpen
Hauptblütezeit: Juni bis September;
Blütenfarbe: Kronblätter karminrot, Schlundeingang dunkler rot;
Blütenform/Anzahl: Glockenblume (mit Streukegel), 1 Blüte pro Stiel;
Frucht-/Samenreife: Die Früchte öffnen sich im Juli bis August des Folgejahres und geben die Samen frei.
Vorkommen: Das Europäische Alpenveilchen kommt in den Südalpen, Ostalpen bis zum Balkan vor. In Österreich tritt das Europäische Alpenveilchen häufig bis zerstreut in allen Bundesländern auf. In Deutschland wächst es wild im Südosten Bayerns in den Berchtesgadener Alpen, am Inn und an der Donau zwischen Passau und Jochenstein.
Verbreitungsschwerpunkt: Es gedeiht am besten auf kalkhaltigen Böden an schattigen Standorten und Mischwäldern von der Tallage bis in Höhenlagen von 2000 Metern.
Wuchshöhe: ca. 5 cm bis 15 cm;
Typisch: Oberseite der Blattspreite ist meist dunkelgrün mit helleren Flecken und Streifen, die Unterseite rötlich. Die Blüten-Krone ist karminrot, am Schlundeingang dunkler rot. Der Stiel rollt sich nach der Befruchtung ein.
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Alpenveilchen nur in   Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Das Alpenveilchen wird zwar traditionell in der Volksheilkunde der Alpen als Heilpflanze eingesetzt, in der normalen Heilpflanzenkunde spielt es jedoch keine Rolle. Da es giftig ist, sollte man mit der Einnahme der Alpenveilchenknollen sehr zurückhaltend sein. Man sollte sie, wenn überhaupt, nur äußerlich oder in homöopathischer Verdünnung anwenden.
Heilwirkung & medizinische Nutzung
Das Europäische Alpenveilchen ist eine alte Volksarzneipflanze, die noch heute in der Homöopathie Verwendung findet. Die Knolle ist durch Tritertensaponine, u. a. (Cyclamin) stark giftig. Für den Menschen können schon 0,3 g der Knolle toxisch sein, höhere Dosen können schließlich zum Tod durch Atemlähmung führen.
Also: Finger Weg von Selbstversuchen :-)
In der Liste der Monographien der Kommission-E (Phyto-Therapie/Pflanzenheilkunde) ist das Alpenveilchen NICHT angeführt/erfasst.
Die Homöopathie sieht eine Unterstützung bei/gegen Schwindel, einseitigem Kopfschmerz und Flimmern vor den Augen.
 
Geschichtliches 6 Wissenswertes
Tiere reagieren unterschiedlich auf die Pflanze. Schweine sind weniger empfindlich, bei Fischen rufen schon geringste Dosen Bewusstlosigkeit hervor. Die betäubende Wirkung auf Fische des Alpenveilchens ist seit der Antike bekannt und wurde für sogenannte Tollköder zum Fischfang eingesetzt.
Als Zierpflanze wird das Europäische Alpenveilchen gelegentlich im Steingarten und an Rändern von Gehölzen angepflanzt. Es benötigt kalkhaltige Böden und einen halbschattigen Standort.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei den als Topfpflanzen verwendeten Alpenveilchen handelt es sich um Sorten des Zimmer-Alpenveilchens (Cyclamen persicum), einer Pflanzenart, die in Griechenland, der Türkei, Zypern und im westlichen Syrien beheimatet ist.
Das Europäische Alpenveilchen ist ein Knollen-Geophyt mit Hypokotylknolle. Ausgegrabene Knollen können auch ohne Erde und Wasser austreiben. Die Blütenstiele besitzen fast kein Festigungsgewebe und stehen daher nur bei optimaler Wasserversorgung aufrecht. Vegetative Vermehrung ist durch kurze Ausläufer möglich.
 
Pflanzenbeschreibung
Cyclamen-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen, die scheibenförmigen und namensgebenden Knollen als Überdauerungsorgane ausbilden. Die gestielten Laubblätter sind einfach und haben oft eine helle Zeichnung auf der Blattoberfläche. Alpenveilchen tragen auf Stielen stehende einzelne Blüten, die zwar nach unten hängen, deren Kronblätter jedoch stark nach oben gebogen sind. Ihre Farbe reicht von Weiß über Rosa bis Purpurrot. Die Kapselfrüchte werden mit zunehmender Reife durch Wachsen und Einkrümmen des Stieles in den Boden versenkt. Die Kapseln öffnen sich erst, wenn sie sich in der Erde befinden. Blätter und Knolle sind u. a. wegen ihres Gehalts an Cyclamin, einem Saponin giftig. Das Alpenveilchen ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien heimisch. Es wächst gerne in Gebirgswäldern. Es ähnelt der Zimmerpflanze, ist jedoch kleiner als diese. Das Alpenveilchen hat rosafarbene Blüten, die insgesamt nach unten hängen, deren Blütenblätter aber nach oben zeigen.
Achtung! Die Pflanze ist geschützt.
Das Europäische Alpenveilchen ist eine teilweise immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 15 Zentimetern erreicht. Es besitzt eine im Boden liegende, scheibenförmig abgeplattete Knolle als Überdauerungsorgan. Die Knolle bildet sich allein durch eine Verdickung des Hypokotyls, des Spross-achsenbereichs zwischen Wurzelhals und erstem Keimblatt und wird deshalb Hypokotylknolle genannt.
Die grundständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der behaarte Blattstiel ist relativ lang. Die einfach, fast ganzrandige oder schwach gezähnte Blattspreite nieren- bis herzförmig mit gerundeten Blattlappen. Die Oberseite der Blattspreite ist meist dunkelgrün mit helleren Flecken und Streifen, die Unterseite rötlich. Absterben und Neuaustrieb der Blätter erfolgen mehr oder weniger zeitgleich.
Die Blüten stehen einzeln nickend an einem langen, behaarten Stiel, der zur Fruchtzeit spiralig eingerollt ist. Die durch wohlriechende ätherische Öle duftenden, zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die behaarten Kelchblätter sind eiförmig und gezähnt. Die Krone ist karminrot, am Schlundeingang zur 4 bis 8 Millimeter langen Röhre dunkler rot, mit 15 bis 25 Millimeter langen, zurückgeschlagenen Kronzipfeln. Der Schlund der Krone beträgt 6 bis 10 Millimeter im Durchmesser. Die Blütezeit reicht von Juni bis September.
Die kugelige Kapselfrucht öffnet sich klappig am oberen Ende. Das Europäische Alpenveilchen ist ein Selbstaussäer. Die Fruchtstiele sind spiralig gedreht und bei der Reife niederliegend. Die Früchte öffnen sich im Juli bis August des Folgejahres. Gewöhnlich sind sie dann von Laub bedeckt, was für die Samen als Dunkelkeimer die Keimung begünstigt. Die Samen besitzen einen Ölkörper, ein Elaiosom, womit die Ausbreitung durch Ameisen unterstützt wird.

Weißer Senf
Weißer Senf ist eine Pflanzenart aus der Gattung Senfe innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie liefert als Gewürzpflanze einen der Grundstoffe des Senfgewürzes. Die Bezeichnung Weißer Senf bezieht sich auf die weißen Samenkörner. Sie wird auch Gelbsenf genannt, in Bezug auf ihre gelben Blüten. Senf enthält Eiweiß, fette Öle und das Glykosid Sinalbin. Er schmeckt brennend scharf. Der Weiße Senf ist wichtiges Forschungsobjekt der Pflanzenphysiologie. Zahlreiche Erkenntnisse der Photomorphogenese wurden beispielsweise von Hans Mohr und seinen Mitarbeitern am Biologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau an dieser Pflanzenart gewonnen.
Der weiße Senf ist der milde Vertreter der Senf-Geschwister. Er wird häufig als Hauptbestandteil von Tafel-senf verwendet, jedoch seltener als Heilmittel als der schwarze Senf. Senf wird am häufigsten als cremiges Senfgewürz zum Schärfen von Speisen verwendet. In dieser Form regt Senf die Verdauung an, und hilft schwere Speisen zu verdauen. Man kann Senf aber auch äußerlich als Senfpflaster anwenden, um die Haut zu reizen und die Durchblutung zu fördern.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche, Rheuma
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, fungizid, harntreibend, hautreizend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Blähungen, Blutergüsse, Bronchitis, Erkältung, Flechten, Gallenblasenentzündung, Gicht, Halsschmerzen, Heuschnupfen, Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen, Kreislaufschwäche, Kreuzschmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Nervenentzündung, Niedriger Blutdruck, Nierenkolik, Ödeme, Rückenschmerzen, Schmerzen, Schnupfen, Verstopfte Nase, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Brassica alba, Sinapis alba
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: White Mustard
volkstümlicher Name: Gelbsenf, Weißsenf, Gartensenf, Mostardkorn, Mostert, Senfsaat
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Keimlinge
Inhaltsstoffe: Senföl, Senfölglykoside, Ätherische Öle, Sinigrin, Vitamin C, Histidin, Schleim, Sinapin, Tryptophan, Zink
Sammelzeit: Spätsommer
 
Anwendung
Allgemein bekannt ist die Nutzung der reifen Samenkörner für die Herstellung von Speisesenf. Auch die Blätter sind essbar. In der Volksmedizin werden frisch gemahlene und zu einem Brei verrührte Samen äußerlich für Umschläge verwendet. Die grünen Pflanzen finden vor der Blüte Verwendung als Tierfutter. Als schnellwachsende Pflanze wird weißer Senf auch oft als Gründüngung angebaut. Seine weitverzweigten Wurzeln hinterlassen einen feinkrümeligen Boden. Weißer Senf wird vorwiegend als cremiges, scharfes Gewürz angewendet beziehungsweise als Bestandteil der Gewürze namens Senf. Man kann Senf jedoch auch direkt als Körner verkochen oder man wendet Senf äußerlich an, um die Durchblutung zu fördern.
Senf als Gewürz
Der cremige Tafelsenf wird aus Senfpulver, Essig, Wasser, Salz und eventuellen anderen Gewürzen zubereitet. Bei Verwendung von weißem Senf als Teil oder Hauptbestandteil des Senfes, wird der Senf besonders scharf. Senf als Gewürz von schweren Speisen regt die Verdauung an und hilft somit, die Nahrung zu verdauen. Senf hilft gegen Blähungen und Verstopfung. Durch die Schärfe der Senfölglycoside und der ätherischen Öle kann Senf außerdem die Atemwege befreien. Man kann scharfen Senf essen, um eine verstopfte Nase zu öffnen und die Nebenhöhlen bei Nebenhöhlenentzündung zu desinfizieren.
Senf selbstgemacht
Tafelsenf kann man ganz einfach selbst herstellen. Dazu braucht man folgende Zutaten:
50g Senfmehl, am besten frisch gemahlen, 30ml Essig, 20ml Wasser, 5g Salz (1 TL), evtl. 10g Zucker (2 TL)
Essig und Wasser werden vermischt, ebenso die pulvrigen Zutaten. Dann werden Pulver und Flüssigkeit miteinander verrührt, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Auf dieser Grundrezept-Basis kann man mit verschiedenen Zusatzgewürzen nach Lust und Laune experimentieren.
Senfkörner beim Kochen
In der asiatischen Küche wird auch viel mit ganzen Senfkörnern gekocht. Meistens werden die Senfkörner zu Beginn des Kochvorgangs in den Topf oder die Pfanne gegeben. Dort poppen sie ähnlich wie Popcorn. Die Senfkörner geben dem Essen eine leicht scharfe Würze, die sich aber deutlich vom Geschmack des cremigen Senfes unterscheidet. Auch in dieser Zubereitungsart dient der Senf der Anregung der Verdauung.
Senf-Keimlinge
Senfkörner eignen sich sehr gut zur Sprossen-Anzucht, denn die kleinen Senfkeimlinge wachsen schnell und schmecken angenehm würzig scharf. Am besten zieht man Senf-Sprossen als Grünkraut, ähnlich wie Kresse. Dazu kann man eine doppelte Lage Küchentücher in einer flachen Schale befeuchten und darauf die Senfsamen ansäen. Meist schon am nächsten Tag keimen die ersten kleinen Pflänzchen. Immer wenn die Küchentücher trocken werden, gießt man sie mit frischem Wasser. Nach 5 bis 7 Tagen hat man hübsche kleine Pflanzen mit grünen Keimblättern. Man kann die Keimblätter und Stängel abschneiden und im Salat, Kräuterquarks oder auf Brot essen. Senfsprossen enthalten viele Vitamine und regen die Verdauung an.
Achtung!  Zu intensiver Senfgenuss kann zu Reizungen der   Magenschleimhaut und der Nieren führen.
Senfpflaster
Die bekannteste äußerliche Anwendung von Senf ist das Senfpflaster. Senfpflaster gibt es in unterschiedlichen Formen: Senfbreiumschlag (siehe Anleitung für Senf-Breiumschlag), Senfkompresse (siehe Anleitung für Senfkompresse), Senfpapier
Beim Senfbreiumschlag wird Brei aus Senfmehl und warmem Wasser als Umschlag aufgelegt. Er hat eine besonders intensive Wirkung Senfbreiumschlag. Bei der Senfkompresse wird ein Tuch in Senftee befeuchtet und dann aufgelegt. Die Senfkompresse ist milder als der Breiumschlag. Senfpapier kann man in Apotheken kaufen oder bestellen. Meistens ist käufliches Fertig-Senfpflaster schwächer als ein Breiumschlag. Alle Arten von Senfpflaster werden wegen ihrer hautreizenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften angewendet. Die Durchblutung wird hierbei nicht nur direkt in der Haut, sondern auch im darunterliegenden Gewebe verstärkt. Daher können Entzündungsprozesse in den Gelenken und inneren Organen durch die Erwärmung und Durchblutung beeinflusst werden.
Folgende Gesundheitsbeschwerden werden traditionell gerne mit Senfpflastern behandelt: Gelenkentzündungen, Nervenentzündungen, Krämpfe und Koliken, Innere Entzündungen, Kopfschmerzen (Nacken behandeln)
Bei Gelenkentzündungen, eventuell aber auch anderem Entzündungen, sollte man berücksichtigen, dass sie im akuten Stadium häufig eher Kühlung brauchen als Wärme. Festsitzende chronische Entzündungen profitieren jedoch von einer wärmenden Anwendung. Am besten probiert man vor dem Einsatz eines Senfpflasters zunächst aus, ob Wärme der persönlichen Entzündung gut tut.
Achtung!  Empfindliche Körperstellen wie Gesicht oder Brüste dürfen nicht mit einem Senfpflaster behandelt werden.
Volksheilkunde
Die Volksheilkunde kennt außerdem Senfbäder, Senf-Essig-Brei, Senfsalbe, Senf mit Lavendelgeist
Homöopathie
Die Homöopathie setzt Senf unter dem Namen Sinapis bei Symptomen ein, die denen ähneln, die unvrdünn-ter Senf bewirken kann. Homöopathische Einsatzgebiete für Sinapis sind beispielsweise: Heuschnupfen, Schnupfen, Sodbrennen
In der Laienhomöopathie kann man Sinapis in den Potenzen D3 bis D12 anwenden.
 
Geschichtliches
Senf wird schon seit Menschengedenken als Gewürzpflanze benutzt. Der Einsatz der scharfen Körner ist im Mittelmeerraum und auch in Asien bekannt und beliebt. In Mitteleuropa wird der Senf unter anderem schon 1543 von Leonard Fuchs beschrieben und gegen Epilepsie, geschwollene Milz und langwierige Gebresten empfohlen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Weiße Senf ist in Europa heimisch. Ursprünglich kommt der Senf aus dem Mittelmeerraum. Er wächst bevorzugt auf kalkreichen Böden. Verwildert kommt er an Flussufern und Kiesböden vor. Die einjährige Pflanze wird bis zu 150 Zentimeter hoch. Im Frühjahr sprießt aus den Samen innerhalb weniger Tage eine kleine Keimling-Pflanze. Der Keimling entwickelt sich rasch und bildet bald borstige, etwas gelappte Blätter.
Im oberen Bereich des Stängels werden die Blätter schmaler, bis sie ganz oben schließlich lanzettlich werden. Zwischen Juni und August erscheinen die gelblichen Blüten. Sie stehen in Doldentrauben und haben jeweils vier Blütenblätter, was ihre Zugehörigkeit zur Kreuzblütler-Familie zeigt. Aus den Senf-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen. Die Samen sind gelblich und befinden sich in schmalen Schoten.
Der Weiße Senf wächst als einjährige krautige Pflanze und kann Wuchshöhen von bis zu 120 Zentimetern erreichen. An ihren kantigen, verzweigten Stängeln sitzen formenreich gegliederte, gezähnte, rau behaarte Laubblätter. Die oberen Laubblätter sind gestielt und fiederspaltig geteilt bis gefiedert.
Die Blütezeit liegt im Juni bis Juli. Zahlreiche Blüten sind in einem lockeren, schirmtraubigen Blütenstand angeordnet. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier freien Kronblätter sind gelb. Die Schoten stehen waagerecht vom Stängel ab. Die Schoten haben einen Durchmesser von etwa 4 Millimeter, sind borstig behaart und enthalten vier bis acht Samen. Das Ende der Schoten bildet ein flachgedrückter Schnabel (samenloser Schotenteil), der etwa gleich lang wie der Rest der Schote ist. Der Schnabel ist oft säbelartig gekrümmt. Insgesamt ist die Schotengestalt ein gutes Erkennungsmerkmal dieser Art. Die hellgelblichen Samen sind rund.
 
Anbautipps
Senf ist einfach anzubauen. Weißer Senf wird unter dem Namen Gelbsenf gerne als Bodenverbesserer an-gebaut, denn er wächst sehr schnell und lockert den Boden auf. Der Boden sollte am besten kalkreich sein, jedoch ist der Senf sehr anspruchslos und gedeiht in vielen Böden. Im Frühjahr sät man den Senf einfach im Freiland aus. Bei halbwegs angenehmen Temperaturen sieht man schon nach wenigen Tagen die ersten Pflänzchen aus der Erde sprießen. Die Senfpflanzen wachsen schnell und brauchen kaum Pflege. Wenn sie groß geworden sind, sichert man sie am besten mit Schnüren, damit sie bei Wind nicht umfallen. Bis die Samen reif sind, vergeht letztlich doch einige Zeit. Je nach Witterung kann man im Frühherbst mit reifen Samen rechnen. Die Schoten sind dann hellgelb und trocken.
 
Sammeltipps
Um die Samen zu ernten schneidet man die Pflanzen mit den reifen Samenschoten vorsichtig ab. Über einer Schüssel oder in einer großen Plastiktüte schüttelt man die Pflanzen, bis sich die Schoten öffnen und ihre Samen freigeben (dreschen). Man kann die Samen auch aus den Schoten pulen, aber das ist eine mühsame Angelegenheit.

Bachblüten
Ich bin erschöpft (Gorse)
Diese Menschen sind oft erschöpft und kommen nicht aus diesem Kreis heraus
Mit Gorse können sie diese Erschöpfung überwinden und kommen auch dort wieder heraus
Bachblüten
Ich bin ein aufdringlicher Mensch (Heather)
Diese Menschen sind von aufdringlicher Art
Mit der Bachblüte können sie diese aufdringliche Art herunterschrauben
Alkoholische Getränke
-     Bier
-     Wein
-     Sekt
-     Schnaps
-     Likör
-     Alkopops
Alkoholische Getränke
Bier
Bier
Biermischgetränk
Wein
WeinWeißwein, Rotwein, Roséwein, Neuer Wein
ObstweinApfelwein, Cidre
SchaumweinPerlwein, Champagner, Sekt, Cava, Spumante
LikörweinMadeira, Port, Sherry
Wermut, Dubonnet
Weinmischgetränk – Bowle, Calimocho, Laternmaß, Punsch, Schorle
Spirituose
BranntweinWeinbrand
Spirituosen aus Nebenprodukten der Weinherstellung – Tresterbrand, Hefebrand
Obstbrand – aus Obstwein (Calvados) und Obstmaische (Kirschwasser, Sliwowitz, Rakija)
ObstgeistHimbeergeist
Getreidebrand
Getreidebrand aus Roggen, Gerste und Weizen – Kornbrand, Whisky, Wodka
Getreidebrand aus Reis – Arrak, Soju
Getreidebrand aus Hirse – Maotai, Waragi
Brände aus Wurzeln – Enzian, Bärwurz
Brände aus Zuckerrohr – Rum, Cachaça
Brände aus Palmwein – Arrak
Brände aus Agaven – Mezcal, Tequila, Pulque
Spirituosen mit Wacholder – Gin, Genever, Steinhäger
Spirituosen mit Anis – Pastis, Ouzo, Rakı, Sambuca
Spirituosen mit Kümmel – Aquavit
Spirituosen mit bitterem Geschmack – Magenbitter, Absinth
LikörAmaretto, Eierlikör, Grand Marnier
Asiatische Spirituosen – Sake (Reiswein), Umeshu (Pflaumenwein), Shōchū (japanischer Wodka)
Andere – Met (Honigwein), Holzbranntwein, Becherovka
Mixgetränke, Cocktails – Alkopops, Hard Seltzer

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