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Malve
Die Malven sind eine Pflanzengattung in der Familie der Malvengewächse. Die 15 bis 30 Arten sind in Eurasien und Nordafrika verbreitet.
Schon vor 5.000 Jahren wurde die Malve bei den Chinesen hoch geschätzt und sogar in der Bibel wird die Malve erwähnt, als Moses einem Fieberkranken Malventee gibt. So blieb es nicht aus, dass auch Dioskurides und Plinius ihre schleimlösenden und reizmildernden Eigenschaften erwähnen. Im Mittelalter gehörte die Malve zu den wichtigsten Kräutern. Heutzutage ist ihre Heilwirkung jedoch halbwegs in Vergessenheit geraten. Malventee wird zwar noch wegen seiner hübschen Farbe als Haustee angeboten, aber weniger als wertvolles Heilmittel. Zu unrecht.
Die wilde Malve und die Wegmalve sind altbekannte Heilpflanzen, die seit der Antike für vielerlei Beschwerden verwendet wurden. Heute werden Malven vielerorts als Unkräuter wahrgenommen, was allerdings unberechtigt ist. Die auch als Käsepappel bezeichnete Pflanze enthält wertvolle Schleimstoffe und ist ein hervorragendes Heilkraut gegen Husten, grippale Infekte sowie gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Bronchitis, Fieber, Ekzeme, Hautentzündungen, Weißfluss, Kehlkopf- und Stimmbänderentzündungen, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Mund- und Rachenentzündungen
wissenschaftlicher Name: Malva neglecta
Pflanzenfamilie: Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name: Mallow
volkstümliche Namen: Käsepappel, Gänsepappel, Kasköpfe, Käslein, Katzenkrallen, Krallenblumen, Pappeln, Schafkas, Schwellkraut
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Blüten, Blätter, Samen
Sammelzeit: Wurzeln: März bis April und Oktober, Blüten: Juni bis August, Blätter: Juni bis August, Samen: August bis September
 
Anwendung
Manche Malven-Arten werden aufgrund ihres Aromas in der Industrie vor allem für Kosmetikartikel verwendet oder als Malvenblütentee genutzt. Tee aus Blättern willder Malve ist außerdem ein Heilmittel gegen Reizhusten. Die Sorten einiger Malven-arten werden als Zierpflanzen genutzt.
Malve darf man nicht kochen, sondern nur als Kaltauszug zubereiten. Als Tee ge-trunken hilft die Malve gegen Erkrankungen der Atmungsorgane und Fieber. Mit ihren schleimlösenden und reizlindernden Eigenschaften eignet sie sich hervorragend bei Reizhusten. Auch bei Entzündungen der Verdauungsorgane kann die Malve helfen. Äußerlich kann man sie in Form von Kompressen oder Breiumschlägen einsetzen. Sie weicht die betroffenen Stellen auf und fördert die Heilung.
Malve als Heilkraut
Verwendung der Malve in der Antike und im Mittelalter
Malven waren seit der Antike feste Bestandteile im Arzneiarsenal römischer und griechischer Ärzte. Der römische Feldarzt Dioskurides empfahl Malvensaft täglich zu trinken, um gegen allerlei Krankheiten gerüstet zu sein. In den Kräuterbüchern von P. A. Matthioli sowie im Gart der Gesundheit wurde zudem zahlreiche Beschwerden und Krankheiten mit der Malve behandelt. Stöbert man in alten Kräuterbüchern, so muss man wissen, dass die Malve im Mittelalter irreführenderweise als Pappel bzw. römische Pappel bezeichnet wurde. Ihr heutiger alternativer Name Käsepappel leitet sich im Übrigen davon ab.
Zu jener Zeit war die Malve eine universell eingesetzte Arzneipflanze, die sowohl für innerliche als auch äußerliche Beschwerden verwendet wurde. Ein täglicher Saft aus Salbei wurde beispielsweise für einen allgemeines Wohlbefinden getrunken, der vor allerlei Krankheiten behütet. Malvenwurzeln, -samen und –blätter wurden in Milch oder Wein gesiedet und u.a. gegen Erkrankungen der Lunge oder sogar bei Tuberkulose empfohlen. Auch als Kraut bei Magen- und Darmbeschwerden kam die Malve in Form von Arzneiwein oder als Tee in Verbindung mit Fenchel und Anis zum Einsatz.
Äußerlich wurde die Malve u.a. zur Behandlung von Hautgeschwüren verwendet, wobei hier das Kraut und die Samen der Pflanze mit Milch vermischt und auf die Haut aufgetragen wurden. Bei Mundfäule und Mundgeschwüre wurden Malvenblüten empfohlen, die in Wein oder Wasser zunächst gesiedet und mit Alaun (einem Aluminiumsulfat) vermischt wurden. Die Mischung wurde gegurgelt oder als Mundspülung genutzt. Sogar als Gegenmaßnahme gegen Schlangenbisse wurde die Malve verwendet: Malven wurden zusammen Zwiebeln und Schnittlauch vermischt, zerstoßen und die jeweilige Wunde gelegt.
Mehr als 4 Seiten umfassen allein die Pflanzenbeschreibungen in den Büchern von P.A. Matthioli und Hieronymus Bock, was für jene Zeit darauf hinweist, dass die Malve ein sehr geschätztes und wichtiges Heilkraut gewesen ist.
Heutige medizinische Verwendung der Malve
Die hauptsächliche Anwendung der Malve liegt in der Behandlung von Erkältungsbeschwerden sowie bei Entzündungen im Rachen- und Mundraum. Es sind vor allem die in der Malve enthaltenden Schleimstoffe, die die Heilwirkung des Krauts ausmachen.
Interessant ist vor allem die antibakterielle Wirkung der Malve, vor allem da in vielen Fällen nur von den Schleimstoffen die Rede ist. Auf einige Bakterienstämme, u.a. Staphylococcus aureus, Entrococcus faecalis und Erwinia carotovora scheinen Malvenextrakte einiges bewirken zu können. Leider wird in díesem Bezug nicht intensiv genug geforscht, um weitere Ergebnisse zu erhalten bzw. Anwendungsmöglichkeiten auszukundschaften.
Für heilkundliche Anwendungen werden in der Regel die Blüten, seltener die Blätter der Malve verwendet. In den meisten Fällen wird das Heilkraut in Form von Malventee dargereicht, wobei auch Tinkturen, Mazerate (Kaltauszüge) und Salben gelegentlich verwendet werden.
In der Naturheilkunde und in der Homöopathie werden Malvenblüten und –blätter vor allem für die folgenden Beschwerden verwendet.
Gelegentlich werden auch Wundbehandlungen mit frischen Blättern empfohlen, diese gelten allerdings heute als nicht mehr vertretbar. Es besteht die Gefahr von Infektionen auf sekundärem Weg, da die Oberfläche der Malve mit Fremderregern behaftet sein kann.
In einigen Ländern im nahen Osten wird die Malve auch heute noch traditionell zur Behandlung von Wunden und Verbrennungen genutzt. Die Pflanze wird dort in Form von Salben oder pur auf die betroffenen Stellen aufgetragen. In einigen Studien konnte tatsächlich nachgewiesen werden, dass die Verwendung von Malvus sylvestris eine erhebliche Verbesserung von Wunden zur Folge hatte. Verantwortlich - oder zumindest mitverantwortlich - ist wohl der in der Pflanze enthaltende Stoff Malvon.
Für die Zubereitung eines Malventees, sollten 1,5 bis 2 Teelöffel Malvenblüten mit 250 ml heißem Wasser übergossen werden. Nach einer Ziehzeit von etwa 8 bis 10 Minuten wird der Tee schlückchenweise getrunken. Insofern erlaubt, kann der Tee mit einem guten Honig (z.B. Fenchelhonig) gemischt werden. Ein solcher Tee wird vor allem bei grippalen Infekten mit trockendem, festsitzendem Husten getrunken. Gelegentlich wird der Tee mit weiteren Kräutern wie Spitzwegerich, Schlüsselblume oder Salbei getrunken. Empfohlen werden zwei bis drei Tassen täglich, die jedoch maximal sieben bis acht Tage eingenommen werden.
Neben einem heißen Tee werden auch Mazerate (Kaltwasserauszüge) aus Malven zubereitet, die meistens für Entzündungen im Mund- und Rachenraum zum Einsatz kommen. Hierfür werden 1,5 bis 2 Teelöffel Malvenblüten oder –blätter mit 250 ml handwarmem Wasser versetzt und für 7 bis 9 Stunden ziehen gelassen. Nachdem Abseihen der Kräuter, kann das Mazerat getrunken oder gegurgelt werden.
Nebenwirkungen
Grundsätzliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt, insofern der Tee innerhalb der üblichen Empfehlungen eingenommen wird. Bei Einnahme des Tees von länger als einer Woche, kann es dazu kommen, dass die Nahrung nicht mehr effizient genug verwertet wird.
Malve als Küchenkraut
Auch wenn die Malve als Küchenkraut nur wenigen bekannt sein dürfte, ist sie dennoch essbar und nutzbar. In früheren Zeiten wurden junge Malvenblätter u.a. in Salaten verarbeitet. Heute dürften die Blätter bei uns nur noch sehr wenige schätzen, da die Schleimstoffe der Malve durchaus zu spüren sind und auf viele eher abschreckend wirken. Es ist allerdings durchaus lohnenswert die jungen Blätter zu probieren, da sie sehr mild sind und einen überraschend angenehmen Geschmack haben.
In einigen südeuropäischen Ländern, z.B. Spanien oder Italien werden Malvenblätter jedoch auch mitgekocht oder sogar mit angebraten.
Einige Getränkehersteller verarbeiten Malvenblüten in Erfrischungsgetränken, meist mit Birne oder Zitronenmelisse. Es ist allerdings nicht ganz geklärt, ob es sich bei der dort angepriesenen Malve um die echte Malve oder lediglich um den Hibiskus handelt.
 
Pflanzenbeschreibung
An Wegrändern, auf Schuttplätzen und an Zäunen wächst die Malve. Ihr Stängel wird meist 30 bis 40 cm lang und wächst oft entlang des Bodens, manchmal jedoch auch aufrecht. Die runden, gelappten Blätter der Malve erinnern mit ihrer Herzform an die Blätter des Frauenmantels. Ab Juni entfaltet die Malve ihre violett-roten Blüten, die hübscher als manche Zierpflanze aussehen. Es gibt sehr viele verschiedene Malvenarten, doch alle haben ähnliche Heilwirkungen.
Malvenarten wachsen als aufsteigende oder aufrechte, ein- bis mehrjährige oder kurzlebig ausdauernde krautige Pflanzen. Die wechselständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreiten sind handförmig gelappt oder gelegentlich tief eingeschnitten. Die bleibenden Nebenblätter sind ungestielt und meist bewimpert.
Die Blüten stehen entweder einzeln oder in Büscheln in den Blattachseln. Die drei meist unverwachsenen Hochblätter der Hülle, die auch häufig als Außenkelch interpretiert werden, variieren in der Form von linealisch bis eiförmig. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind becherförmig verwachsen, vergrößern sich oft bis zur Fruchtreife und stehen dann von der Achse ab. Die fünf Kronblätter sind meist violett, gelegentlich auch weiß, rosa oder rot. An ihrer Spitze sind sie eingekerbt oder eingebuchtet. Wie bei allen Vertretern der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter mit ihren Staubfäden zu einer den Stempel umgebenden Röhre, der sogenannten Columna, verwachsen, an deren Spitze jeweils die Staubbeutel entspringen. Die Staubbeutel sind jeweils nur mit einer Theca ausgestattet. Der oberständige Fruchtknoten weist neun bis fünfzehn Fächer auf. Jedes Fach enthält eine Samenanlage. Der Griffel ist in ebenso viele Äste verzweigt, wie der Fruchtknoten Fächer aufweist. Die Narben sind zum Blütenzentrum hin gerichtet. Aus der violettblühenden Wilden Malve isolierte Richard Willstätter 1915 erstmals den Anthocyan-Farbstoff Malvidin als Dimethylether des Delphinidins.
Die an den Polen abgeplattete Spaltfrucht besteht aus neun bis fünfzehn Teilfrüchten und öffnet sich nicht. Die Teilfrüchte besitzen eckige Seitenkanten, aber keine Dornen. Jede Teilfrucht beherbergt einen Samen, der an den Wänden der Teilfrucht haftet.

Lauchzwiebel
Die Lauchzwiebel dürfte den meisten aus der Gemüsetheke des lokalen Supermarktes bekannt sein. Lecker sind die röhrenformigen Blätter als Schnittlauchersatz und fein die zarten Zwiebelchen.
Die Lauchzwiebel ist aber nicht nur ein wunderbares Gemüse, gekocht oder im Salat, sie ist auch eine wertvolle Heilpflanze, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.
Die Heilkraft reicht von Krebsvorbeugung, Cholesterinsenkung, über Stärkung von Magen und Darm, hin zu antibakterieller und fiebersenkender Wirkung.
Die Winterzwiebel ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Lauchgewächse. Sie wird auch Frühlings- oder Frühzwiebel, Lauchzwiebel, Jungzwiebel, Frühlingslauch, Zwiebelröhrl, Zwiebelröhrchen, Röhrenlauch, Schluppenzwiebel, Schlottenzwiebel, Schnittzwiebel, Ewige Zwiebel, Winterheckenzwiebel, Winterhecke, Weiße Florentiner, Grober Schnittlauch, Jakobslauch, Johannislauch Fleischlauch, Hohllauch oder Schnattra genannt. Die grünen Blätter der Winter-zwiebel werden Schlottengenannt, manchmal wird auch die ganze Winterzwiebel so bezeichnet.
Als Winterzwiebeln werden auch Herbstaussaaten der Speisezwiebel bezeichnet, die eine normale Zwiebelbilden, aber weder schalenfest noch gut lagerbar sind.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Stärkung der Gesundheit, Verdauung
Heilwirkung: antibakteriell, antibiotisch, antiseptisch, appetitanregend, cholesterinsenkend, entwurmend, fiebermildernd, fungizid, harntreibend, krebsvorbeugend, magenstärkend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Bienenstiche, Blutarmut, Brustleiden, Darmkolik, Eiterbeulen, Erfrierungen, Fiebermittel, Halsentzündung, Heiserkeit, Insekten, Kopfschmerzen, Krebsvorbeugung, Magen, Verbrennung, Verdauung, Wespenstiche,
Würmer
wissenschaftlicher Name: Allium fistulosum
Pflanzenfamilie: Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name: Japanese bunching onion, Spanish Onion, Welsh onion
volkstümlicher Name: Frühlingszwiebel, Jacobslauch, Jungzwiebel, Lauchzwiebel, Schlottenzwiebel, Schnittzwiebel, Winter-Zwiebel
Verwendete Pflanzenteile: röhrige Blätter, Blüten, Zwiebeln
Inhaltsstoffe: Alliin, ätherische Öle, Gerbstoffe, insulinähnliche Stoffe, Mineralien, Schwefelverbindungen, senfölähnliche Glykoside, Vitamine
Sammelzeit: März - November
 
Anwendung
Nahrung
Die Anwendung erfolgt erfreulicherweise in der Nahrung. Die Blätter kann man wie Schnittlauch verwenden. Die weißen feinen Zwiebelchen, wie normale Zwiebeln einsetzen. Die Blüten als essbare Dekoration im Salat.
Umschläge
Zerquetschte Blätter und Zwiebeln können als Breiumschläge gegen Hautkrankheiten, Bienen- und Wespenstichen eingesetzt werden.
Saft
Der Saft soll Insekten vertreiben. Auch der frische Saft hilft bei Bienen- und Wespenstichen.
Küche
Die Verwendung der Winterzwiebel ist der der Speisezwiebel ähnlich, jedoch ist der Geschmack (bis auf die Blätter) weniger stark. Die Blätter hingegen schmecken deutlich stärker als Zwiebeln oder Schnittlauch. Winterzwiebeln werden frisch geschnitten als Gewürz oder gekocht gegessen. Die Blätter können auch als Ersatz für Schnittlauch verwendet werden, etwa in Salaten oder Suppen. Auch die Samen lassen sich in der Küche als Gewürz einsetzen. Sie werden ungefähr im Juli aus den Samenkapseln geerntet. Man sollte sie als ganze Samen kühl und dunkel zum Beispiel in einer Gewürzmühle lagern, da das Aroma sehr flüchtig ist.
Konserven
Silberzwiebeln werden gleichermaßen aus Winterzwiebeln und aus Speisezwiebeln hergestellt.
 
Geschichtliches
Die Urform dürfte aus Russland oder Nordwestasien stammen, diese Urform wurde über viele Jahrhunderte in die heutige Lauchzwiebel kultiviert, von der es viele Varianten gibt.
Von Asien aus eroberte sie die ganze Welt, da sie als besonders schmackhaftes und gesundes Gemüse früh im Jahr geerntet werden kann. Ist der Winter ohne Frost, ist die Ernte das ganze Jahr möglich.
Da die Pflanze (besonders die Zwiebel) Proteine enthält, wird sie in China auch "Fleisch des armen Mannes" genannt.
Bei einige magischen Ritualen (Dämonen- und Hexenabwehr?) wurde die Lauch-zwiebel auch eingesetzt.
Im Garten soll die Lauchzwiebel Maulwürfe vertreiben.
Heute wird die Lauchzwiebel überall in Europa angebaut und ist zu jeder Jahreszeit im Supermarkt frisch erhältich.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Lauchzwiebel ist in Russland heimisch, mittlerweile wird sie überall auf der Welt angebaut. Es gibt verschiedene Sorten der Lauchzwiebel. Sie wächst bevorzugt auf durchlässigen und sonnigen Böden. Die weißen Zwiebeln sind etwa 1-3 cm dick und 2-5cm lang. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind innen hohl. Die weißen bis rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und September, wenn das Blattgrün nicht geerntet wird. Aus den Lauchzwiebel-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Winterzwiebeln sind ausdauernde krautige Pflanzen und erreichen eine Wuchshöhe von 30 bis 100 Zentimeter. Die Laubblätter sind rund und hohl, der Stängel aufgeblasen und im Querschnitt rund. Die zwischen Juni und August gebildeten Blüten sind weiß, die Blütenhüllblätter kürzer als die Blütenstiele, die Staubblätterragen weit über die Blütenhülle hinaus, die Staubfäden sind einfach und ungezähnt. Die Einzelblüte ist 1 cm groß. Die Winterzwiebel blüht im Sommer. Sie bildet leicht Samen. Reifezeit des Samens ist Juli bis August, teilweise September. Die gebildeten Samen sind 1 mm dick, 1 bis 2 mm breit und 2 bis 3 mm lang. Das Tausendkorngewichtbeträgt 2,1 bis 2,4 g.
Die Pflanze ist horstbildend und entwickelt lange zylindrische Zwiebeln. Die Zwiebel ist weiß. Es sind auch rote und andere Färbungen bekannt. Sie bildet keine Zwiebel im Sinne der Speisezwiebel. Die Form ähnelt der von Porree. Zum Herbst hin bilden sich fast gleichzeitig mit der Hauptzwiebel die Nebenzwiebeln aus, die zur vegetativen Vermehrung dienen. Im Herbst zieht die Pflanze vollständig ein. In Asien sind sehr viele Typen in Kultur, die mehr oder weniger horstbildend sind. Es existieren Typen mit weißer und purpurner Haut. Besonders im asiatischen und afrikanischen Raum sind viele Typen bekannt. So ist in Brazzaville und Kinshasa eine horstbildende Winterzwiebel mit sehr feinen Blättern gebräuchlich, die blüht und Samen bildet. Im Gegensatz dazu bildet die Japanische Winterzwiebel keine Samen aus, wenn sie in den Tropen kultiviert wird. Wild kommt die Winterzwiebel in Deutschland nicht vor.
 
Anbautipps
Am einfachsten ist die Vermehrung über die Teilung des Wurzelstocks/Zwiebelbrut.
Samen im Februar in Töpfchen ausäen, wenn die Pflanze im Laufe des Jahres noch zu klein ist, sollte man die frostfrei überwintern statt auszupflanzen. Die Lauchzwiebel liebt einen sonnigen Standort. Die Lauchzwiebel wächst nicht im Schatten. Der Boden sollte wasserdurchlässig und humusreich sein. Der Boden sollte feucht aber ohne Staunässe sein. Wenn die Lauchzwiebel länger im gleichen Boden ist, sollte vorsichtig gedüngt werden. Möchte man auch im Winter ernten, so pflanzt man die Lauchzwiebel in Töpfe und stellt die an einen sonnigen frostfreien Ort.
 
Sammeltipps
Es werden die röhrenförmigen Blätter geernten, diese wachsen wie beim Schnittlauch wieder nach. Man kann auch die Zwiebel mit den Blättern ernten.
Das Laub der geernteten Lauchzwiebeln verwelkt selbst mit der geernteten Zwiebel sehr schnell, daher schnell aufessen.

Bachblüten
Ich lasse mich leicht überreden (Larch)
Diese Menschen lassen sich nur zu leicht von ihren Mitmenschen überreden
Mit der Bachblüte können sie den Überredungskünsten ihrer Mitmenschen widerstehen
Bachblüten
Es fällt einem schwer, etwas anzunehmen, weil man unbewusst glaubt, nicht verdient zu haben (Pine)
Diesen Menschen fällt es sichtlich schwer, etwas anzunehmen, da sie unbewusst glauben, es nicht verdient zu haben
Hier können sie es wieder annehmen, da sie wieder daran glauben, es verdient zu haben
Das 1x1 der kleinen Trainingslehre
è FREUDE an der Bewegung
Vor der Anwendung und Umsetzung der folgenden Trainingsprinzipien, steht die Motivation sich zu bewegen. Nur wer Freude an der Bewegung hat, kann diese Motivation langfristig aufrecht erhalten werden. Es ist also wichtig, eine Bewegungsart zu finden, die Spaß macht.
è Medizinische Abklärung
Eine (Sport-)medizinische Abklärung hat sich bewährt, um sicherzustellen, dass alle physiologische Voraussetzungen gegeben sind, um den Trainingsanforderungen auch gewachsen zu sein.
è Eignungstest & Trainingsintensität
Die Bestimmung der Trainingsbereiche kann Sportartenspezifisch und unabhängig von individuellen Zielsetzung abgeklärt werden. Vor allem für Wettkampforientierte Sportler oder Personen, die die Effizienz ihres Trainings verbessern möchte ist dieses ideal.
Ohne ein vor her festgelegtes Ziel weiß man nicht, welche Methoden man anwenden soll und wo die Trainingsschwerpunkte liegen sollen. Grundsätzlich soll das Training kurz, - mittel, – und langfristig geplant werden, um immer die Kontrolle über das Training zu behalten und ein Training zu gestalten, welches durchdacht ist, wo eines auf dem anderen aufbaut. Training soll systematisch sein. Im Ausdauersport wird häufig im vier Wochenrhythmus gearbeitet. In der ersten Woche leichtes Training, geringer Umfang (km - Leistung), in der zweiten Woche wird deutlich gesteigert, in der dritten Woche hohe Belastung und sehr hohe km –Leistung, in der vierten Woche reduziertes Training zur Regeneration. In der fünften Woche liegt die Belastung über der Belastung der ersten Woche usw.!
Dadurch wird der Körper langsam und systematisch an immer höhere Belastungen gewöhnt und bekommt immer ausreichende Erholungsphasen. Zu Beginn der neuen Vorbereitungsphase muss das Leistungsniveau höher sein wie zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Effektiv ist ein Training dann, wenn man seine Ziele schnellstmöglich erreicht. Funktionell ist ein Training, wenn der Körper keinen Schaden davonträgt. Manchmal muss man auf Effektivität verzichten, wenn diese auf Kosten der Funktionalität geht.

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