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PATERNOSTERERBSE ttt
Die Paternostererbse ist eine stark giftige Pflanze der Tropen. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, und wird bis zu 10 Meter hoch. In den Tropen, Mittelmeerraum und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt. Außerdem werden die Samen als Heilmittel verwendet. Die Paternostererbse, auch Paternosterbohne oder Krabbenaugenwein genannt, ist eine Giftpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler, die heute in den gesamten Tropen verbreitet ist und vermutlich aus Indien stammt. Englische Namen sind Jequirity, Crab’s Eyes, Goonteh, Gunga, Indian Liquorice, Prayer Beads, Rati und Wild Liquorice.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Hemmung der Protein Synthese in Zellen, Gegengift, antiseptisch, immunsystemstärkend, fungizid, beruhigend
wissenschaftlicher Name: Abrus precatorius L.
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler/Schmetterlingsblütlengewächse = Fabaceae
englischer Name: Prayer beads, Prayer beans, Jequirity, Crab's Eye
volkstümliche Namen: Krabbenaugenwein, Abrusbohne, Kranzerbse
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Blätter, Blüten, Samen
Inhaltsstoffe: Abrin (sehr giftig), Glycyrrhizin, Cycloartenol, Stigmasterol
Vorkommen: Tropen, Mittelmeerraum, Wintergarten
Sammelzeit: Das ganze Jahr
 
Anwendung
Die Wirkung des Giftes ist ähnlich der Schlangengifte und wird zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Lösung von Abrin in Glycerin wird zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt, z.B.: Konjunktivitis, Trachom (Körnerkrankheit, eine Form der Bindehautentzündung) und Pannus (Bildung von Granulationsgewebe im Auge). Wegen der starken Giftwirkung nicht zur Selbstbehandlung geeignet.
 
Pflanzenbeschreibung
Dieser mehrjährige, verholzende Ranker erreicht Wuchshöhen von bis zu 10m. Er wächst schlank und ist dicht belaubt mit 5 bis 15cm langen, wechselständig angeordneten, paarig gefiederten Blättern, die sich aus vielen kleinen, länglich ovalen Blättchen zusammensetzen. Die kleinen, kurzgestielten, weißen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen in langgestielten Dolden in den Blattachseln.
In Europa sind vor allem die ovalen Samen bekannt. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 6–7 mm und sie sind an den Enden abgerundet. Sie sind hart und glänzend. Sie sind von scharlachroter Farbe, das obere Drittel ist schwarz und erscheint als schwarzer Punkt. Diesem Umstand verdanken sie ihren Namen „Gebetsperlen“ und ihre Verwendung für Rosenkränze und andere Gebetsketten in christlichen und buddhistischen Kulturen. In weiten Teilen Indiens werden sie als Rati bezeichnet und zum Abwiegen von Gold verwendet, da das Gewicht eines Samens etwa einem Karat entspricht (daher der Name). Das Gewicht des Koh-i-noor-Diamanten wurde mit Hilfe derartiger Samen ermittelt. Diese Früchte enthalten das hochgiftige Protein Abrin. Vor allem durch die zunehmende Verbreitung von Naturschmuck aus Paternostererbsen stellt dieses Gift eine Bedrohung dar. Außerdem wird der Strauch als Zierpflanze verwendet.
Die Paternostererbse ist in den Tropen heimisch. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, die Pflanze wird bis etwa 10 Meter hoch. Die Blüten können weiß bis purpurfarbenen sein. Die Samen sind 5-7 mm lang, scharlach-/blutrot, glänzend und haben eine schwarze Kappe. Sie sind stark giftig.

REIS
Als Reis werden die Getreidekörner der Pflanzenarten Oryza sativa und Oryza glaberrima bezeichnet. Oryza sativa wird weltweit in vielen Ländern angebaut, Oryza glaberrima (auch afrikanischer Reis genannt) in Westafrika. Zur Gattung Reis gehören außer diesen beiden Reispflanzen noch weitere 17 Arten, die aber nicht domestiziert wurden. Reis ist vor allem in Asien ein Grundnahrungsmittel und bildet damit die Nahrungsgrundlage eines großen Teils der Weltbevölkerung. Nur von drei Nutzpflanzen werden noch größere Mengen produziert: Zuckerrohr, Mais und Weizen, wobei Mais nur zu einem geringen Teil als Lebensmittel genutzt wird (Mais wird überwiegend an Tiere verfüttert). Reis zählt daher zusammen mit Weizen zu den beiden wichtigsten Getreidearten im Blick auf die menschliche Ernährung. Dunkle Getreidekörner, die im Handel und in der Gastronomie als Wildreis bezeichnet werden, gehören botanisch nicht zur Gattung Reis, sondern zur Gattung Wasserreis. Sie werden in diesem Artikel nicht behandelt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall (Reisschleim)
wissenschaftlicher Name: Oryza sativa
Verwendete Pflanzenteile: Samen
 
Anwendung
Nutzung von wildem Reis
Wild gewachsener Reis wurde in der Höhle von Yuchan und in Xianrendong im Jangtse-Tal gefunden. In der Höhle von Diaotonghuan am Jangtse wurde eine Stratigraphie ergraben, die das späte Pleistozän bis ins mittlere Holozän (Neolithikum) umfasst. Dabei wurden die Phytolithen von Reis bereits in Schichten des ausgehenden Pleistozäns gefunden. Wilder Reis wurde also vermutlich gesammelt. Ab 8000 v. Chr. taucht die erste, sehr grobe Keramik auf, die teilweise mit Schnurabdrücken verziert ist. Aus den entsprechenden Schichten stammen Phytolithen, die die Morphologie domestizierten Reises zeigen. Zuverlässige 14C-Daten fehlen. Aus Hemudu (Zhejiang) stammt ein Topf, der gekochten Reis enthielt und auf ca. 7000 BP datiert wird. Nach der Theorie von Zh. Zhao und Kollegen (1998) wurde bereits im späten Pleistozän wild wachsender Reis gesammelt. In einer späteren Phase war der Reis bereits teildomestiziert, ab 7500 gehen Zhao u. a. von einem Vorherrschen von domestiziertem Reis in der Ernährung aus. Die Isotopenanalyse menschlicher Knochen aus Xianrendong und Diaotonghuan scheint die Reisnutzung im frühen Holozän zu belegen, allerdings wurde die Datierung der Knochen angezweifelt. Higham und Lu nehmen an, dass Reis im mittleren Jangtse-Tal seit dem Anfang des Holozäns angebaut wurde, weil die Wildvorkommen den Bedarf der örtlichen Jäger und Sammler nicht mehr decken konnten.
Verwendung
Reis ist für mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung das Hauptnahrungsmittel. In einzelnen Ländern Asiens stellt Reis etwa 80% der gesamten Nahrung. Reis wird heute in fast allen tropischen und subtropischen Regionen der Erde angebaut. Reis wird hauptsächlich für die menschliche Ernährung verwendet (92%), nur etwa 4% als Tierfutter, 3% werden in der Industrie und 2% als Saatgut wieder verwendet. Seit Ende 2007 sind die Weltmarktpreise für Reis stark angestiegen, von Juni 2007 bis April 2008 stieg der Preis um 75%.Gründe für den Preisanstieg sind Missernten in Bangladesch und China sowie die Ankündigung Indiens, die Ausfuhr von Reis zur Stabilisierung der Preise im eigenen Land zu drosseln. Doch die zunehmende Umwandlung der Anbauflächen zur Produktion von Biomasse zur Herstellung von Biokraftstoffen hat auch zu Spekulationen auf den Rohstoffmärkten geführt. Inzwischen warnen die Vereinten Nationen und der Internationale Währungsfonds vor einer weltweiten Gefährdung der politischen Stabilität durch gestiegene Lebensmittelpreise. So führten die für viele Menschen nicht mehr bezahlbaren Preise für Reis und andere Nahrungsmittel Anfang April 2008 zu schweren Unruhen auf Haiti.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Kulturreispflanze Oryza sativa kann bis zu 30 Halme ausbilden. Sie werden 50 bis 160cm hoch und tragen je eine schmale überhängende Rispe, an der 80 bis 100 einblütige Ährchen sitzen können. Eine Pflanze kann damit fast 3000 Früchte tragen. Die Frucht besteht wie bei allen Getreiden aus Keimling, Mehlkörper, Aleuronschicht, Samenschale und Fruchtwand. Beim Reis bilden die drei letzten zusammen das sogenannte Silberhäutchen.

BACHBLÜTE HOLLY
Ich habe negative Gedanken über andere              
Diese haben sehr häufig negative Gedanken über ihre Mitmensch
Mit der Blüte können sie diese negative Gedanken in positive umwandeln
BACHBLÜTE HONEYSUCKLE
Ich neige dazu, nachtragend zu sein                      
Sie neigen sehr dazu, sehr nachtragend zu sein
Mit der Blüte können sie das nachtragende aufheben
Hildegards Grundlagen der richtigen Ernährung
Der Mensch ist aber nicht nur für seine körperliche Gesundheit verantwortlich, sondern auch für seine geistig-spirituelle. In der Weise, wie der Körper Nahrungsmittel in Säfte umwandelt, die entweder Gesundheit oder Krankheit bringen, so bewirken gute oder schlechte Gedanken ebenfalls Veränderungen in der Seele, die entweder zu mehr Glück oder zu Beschwerden und Verwirrung führen. In Causae et curae (Ursachen und Behandlung von Krankheiten) beschreibt Hildegard diesen Zusammenhang folgendermaßen: „Wie durch den Schlund die Speisen in den Magen geschickt werden, … kaut auch die Seele alle Werke des Menschen wieder, um sie dann dem Gedächtnis zu übergeben, derart, dass kein Ding unerörtert zurückbleibt.
Auch in seelischer Hinsicht trägt der Mensch also die Eigenverantwortung für sein Befinden – ein Gedanke, der angesichts der zunehmenden Zahl von psychosomatischen und sogenannten Zivilisationskrankheiten aktueller den je ist.
GÜSSE
Für alle Güsse gelten folgenden ANWENDUNGSREGELN:
  1. Niemals darf ein kalter Körper bzw. Körperteil mit einem kaltem Guß behandelt werden. Entweder sorgt man vor der    Anwendung durch ausreichend Bewegung für Erwärmung oder es wird zuerst eine andere warme Wasseranwendung durchgeführt.
  2. Kein Guß unmittelbar nach eine Mahlzeit.
  3. Güsse nur in warmen Räumen, nie bei Zugluft durchführen.
  4. Jeder Guß beginnt stets an den Körperteilen, die am weitesten vom Herz entfernt liegen, d.h. an den Fingern oder Zehen.
  5. Grundsätzlich wird immer an der rechten Körperpartie begonnen, also z.B. zuerst das rechte Bein und dann das linke.
  6. Während des Gusses ruhig und gleichmäßig atmen, die Muskeln nicht anspannen, keine verkrampfte Haltung einnehmen.
Der Guß wird immer gleichmäßig ruhig und ohne Hast ausgeführt.
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