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Spitzwegerich
Der Spitzwegerich, auch Spießkraut, Lungenblattl oder Schlangenzunge genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Wegerichgewächse gehört. Das Wort Wegerich entstammt dem Althochdeutschen von wega = Weg und rih = König.
Der Spitzwegerich wächst unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen. Wer ihn kennt, erkennt ihn schon im zeitigen Frühjahr an seinen langen schmalen Blättern, die wie Lanzen aus dem Boden schießen. Er ist ein wichtiges Hustenmittel und hat außerdem gute Fähigkeiten bei der Wundheilung. Wenn man sich in der freien Natur verletzt hat und hat weder Pflaster noch Desinfektionsmittel dabei, hilft es, ein paar Spitzwegerichblätter zu zerkauen und auf die Wunde aufzulegen. Mit einem unzerkauten Blatt kann man das Ganze bedecken.
Als beinahe unverwüstlicher Wegelagerer erträgt der Spitzwegerich Fußtritte und Trockenheit geduldig. Kaum zu glauben, dass er mit seinem bescheidenen Aussehen ein pilzähnliches Geheimnis hütet . . .
Der Spitzwegerich zählt zweifellos zu einem der wichtigsten Arzneipflanzen. Bereits in der Antike sowie auch im Mittelalter wurde das weit verbreitete Heilkraut für viele innere und äußere Beschwerden eingesetzt. In unserer heutigen Zeit wird dem Wegerichgewächs wieder mehr Beachtung geschenkt, so dass es schließlich sogar zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gekürt wurde.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Husten
Heilwirkung: antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzün-dungshemmend, harntreibend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Afterjucken, Appetitlosigkeit, Asthma, Augenentzündungen, Blasenschwäche, Bronchitis, Darmschleimhautentzündung,  Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Fettsucht, Furunkel, Hämorrhoiden, Halsentzündung, Halsschmerzen, Hautabschürfungen, Insektenstiche,  Katarrhe der oberen Luftwege, Keuchhusten, Leberschwäche, Magenschleimhautentzündung, Ödeme (Wassersucht), Quetschungen,  Soor (Candida), Verstopfung, blutende Wunden, leichte Verbrennungen
wissenschaftlicher Name: Plantago lanceolata
Pflanzenfamilie: Wegerichgewächse = Plantaginaceae
englischer Name: Ribwort
volkstümliche Namen: Heilwegerich, Heilblärer, Heufressa, Hundsrippen, Lägenblatt, Lämmerzunge, Lügenblatt, Lungenblattl, Rippenkraut, Rossrippen, Schafzunge, Schlangenzunge, Siebenrippen, Spiesskraut, Spitzfederich, Spitz-Wegeblatt, Wagentranenblatt, Wegbreite, Wegreich, Wegtritt
Falsche Schreibweisen: Spitzwegerrich, Spitzwegerisch
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzeln, Samen
Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Glykoside, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C, antibiotische Stoffe, ätherisches Öl, Lab-Enzym
Inhaltsstoffe, Geruch und Geschmack: Der Spitzwegerich enthält u.a. Vitamin C und B-Vitamine sowie diverse Mineralstoffe wie z.B. Kieselsäure, Zink und Kalium. Zudem enthält der Spitzwegerich Schleimstoffe, Bitterstoffe (Iridoide) und Gerbstoffe. Die Blätter und Blütenähren des Spitzwegerichs erinnern im Geschmack an Pilze. Das Aroma ist am intensivsten in den knospig verschlossenen Ähren.
Sammelzeit: Blätter: Mai - August, Wurzeln: Ende August bis Oktober
 
Anwendung
In Mangelzeiten nach den beiden Weltkriegen und während der Weltwirtschaftskrise war Salat aus wildwachsendem Spitzwegerich ein beliebter Ersatz für unerschwingliches oder nicht erhältliches Grünzeug. Ernten und sammeln kann man ihn am besten von Anfang April bis Ende August. Man findet ihn oft in kleinen Wiesen, an Äckern und Feldrändern, an den Wald angrenzenden Wegen und auf sehr kleinen Flächen in Ortschaften. Nach Insektenstichen ist der Spitzwegerich, zerrieben und auf den Stich aufgetragen, kühlend res-pektive schmerzlindernd. Gleiches gilt für Brennnesselstiche. Der Spitzwegerich hat, wie viele andere Heilpflanzen, ein breites Spektrum von Heilwirkungen. Seine Haupteinsatzgebiete sind jedoch die Atemwege und die Haut.
Tee für die Atmung
Gegen Husten, Asthma und andere Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Spitzwegerichtee trinken. Entweder als reinen Spitzwegerichtee oder in Teemischungen. Die Spitzwegerichblätter lösen den Schleim, wirken gegen Krankheitserreger und lindern Entzündungen. Der Spitzwegerich ist aber nicht nur für die Atmungsorgane hilfreich, sondern fördert auch die Verdauung, regt den Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen.
Blätter gegen kleine Verletzungen unterwegs
Der Spitzwegerich ist die beste Medizin für unterwegs, die gleich am Wegrand wächst, wenn man sich beim Wandern verletzt hat. Einfach ein Spitzwegerichblatt zwischen den Fingern verreiben oder zerkauen, auf die Wunde legen und mit einem zweiten Spitzwegerichblatt fixieren. Blut wird gestoppt und die Wunde desinfiziert, der Heilungsprozess gefördert.
Pflanzensaft gegen Wunden
Wenn man nicht unterwegs ist, kann man aus den Blättern einen Pflanzensaft herstellen, den man auf Wunden träufeln kann. Der Pflanzensaft hilft gegen Abschürfungen, leichte Verbrennungen, kleine offene Wunden, Insektenstiche, Quetschungen, Furunkel und Hämorrhoiden.
Pflanzensaft für Verdauung und Stoffwechsel
Den frisch gepressten Pflanzensaft kann man gegen Verdauungsstörungen einnehmen. Er hilft bei Darm-entzündungen, Magenschmerzen und reguliert die Verdauungstätigkeit. Auch bei Hauterkrankungen kann man den Spitzwegerichsaft innerlich einnehmen. Er wirkt blutreinigend und hilft der Haut beim Abheilen.
Samen gegen Soor
Die Samen des Spitzwegerichs kann man in Wasser einweichen und dann aufkochen lassen. Man kann sie Säuglingen gegen Soor (Candidamykosen) geben.
Spitzwegerich als Heilpflanze
Spitzwegerich gilt seit altersher als ein Heilkraut, das die Arbeit des Immunsystems positiv unterstützen kann. Vor allem zur Zeit der Erkältungen und insbesondere bei Husten sowie Bronchialerkrankungen wird Spitzwegerich verwendet.
In den großen Kräuterbüchern des Mittelalters wurde meist nicht zwischen dem Breitwegerich und Spitzwegerich unterschieden. In der Tat sind die Unterschiede zwischen den beiden Wegerichgewächsen bezüglich ihrer Inhaltsstoffe auch sehr gering. Im Kräuterbuch von P. A. Matthioli wurde der Wegerich u.a. gegen Blasen und Nierenbeschwerden, Schwindsucht (Tuberkulose), Fallsucht (Epilepsie) sowie bei Fieber verwendet. Ebenso wurde er bei äußeren Beschwerden wie Warzen, Verbrennungen oder offenen Wunden empfohlen.
Zubereitet wurde der Spitzwegerich zu diesen Zeiten pur, als Spitzwegerichtee, in Wein gesotten sowie als gepressten Wasser. Verwendet wurden neben Blättern auch Wurzeln und Samen.
Nebenwirkungen
Es sind derzeit keine Nebenwirkungen beschrieben, die bei der innerlichen sowie äußerlichen Anwendung von Spitzwegerich bekannt wären.
Spitzwegerich und dessen Verwendung
Auch wenn die Blätter des Spitzwegerichs essbar sind und von Wildkräuterfans geschätzt werden, kommt Spitzwegerich weit häufiger als Heilpflanze bei Husten und Heiserkeit zum Einsatz. In diesem Zusammenhang wird Spitzwegerich in alten Schriften als Heilwegerich tituliert.
Spitzwegerich in der Küche
Kulinarisch ist Spitzwegerich wenig bekannt. Dabei sind die Blätter der Pflanzen reich an Vitamin C und lassen sich vielfältig verarbeiten. Besonders, wenn im Frühjahr die zarten Blätter austreiben, ist Spitzwegerich mit seinem leicht pilzartigen Geschmack eine interessante Zutat in Wildkräutersalaten. Am besten entfaltet sich der Geschmack in Kombination mit anderen essbaren Wildkräutern wie Gänseblümchen (Blüten und Blätter sind essbar), den Blättern von Sauerampfer, Kerbel, Giersch und Löwenzahn.
Ferner eignet sich Spitzwegerich, um Eierspeisen, selbstgemachten Kräuterquark oder Frischkäse mit Kräutern abzurunden. Wer experimentierfreudiger ist, kann Spitzwegerich in Wildkräuterpesto oder in grünen Smoothies (z.B. zusammen mit Spinat, Apfel, Banane, Feldsalat und Zitrone) verarbeiten. Damit der Geschmack von Spitzwegerich nicht zu dominant wird, sollten in einem Smoothie maximal drei Blätter püriert werden. Für ein Glas Pesto höchstens 8 Blätter - als Ergänzung zur Hauptzutat des Pestos, bspw. Löwenzahn, Petersilie oder Basilikum. Geerntet wird vom Frühjahr bis hinein in den Herbst.
Verwendung und Zubereitung
Essbar sind vom Spitzwegerich Blätter, Blütenähren, Wurzel und Samen. Blätter und Blüten können sowohl roh als auch gedünstet gegessen werden. Ernten Sie bevorzugt junge Blätter aus der Rosettenmitte, diese sind weniger bitter. Aus den Blättern kommt das pilzähnliche Aroma am besten zu Geltung, wenn sie gedünstet werden. Die Blätter werden quer zu den Blattnerven geschnitten. Die Wurzel sollte vor dem Verzehr weich gekocht werden.
Von den Blütenähren sollten eher junge, knospig verschlossene verwendet werden, da sie am aromatischsten sind. Man erkennt die jungen Blütenähren an der dunkleren Farbe.
Zum Einsatz kommt der Spitzwegerich u.a. in Suppen, Salaten, Smoothies, als Gemüsezutat bzw. Würzkraut bei diversen Speisen, als Spinatersatz oder in Essig konserviert. Die Blütenähren können auch in Honig oder Sirup eingelegt werden.
 
Pflanzenkunde
Der Spitzwegerich zählt zur Pflanzenfamilie der Wegerichgewächse und wird zehn bis 50 Zentimeter hoch. Man findet ihn auf Wiesen, Äckern und an Wegrändern. Deutlich zu erkennen ist er an seinen langen, lanzettförmigen Blättern (bis zu 25 Zentimeter lang) mit deutlich sichtbaren, parallel angeordneten Blattadern. Die Blätter sind bodennah als Rosette angeordnet. Mittig entspringt der lange, dünne blattlose Stängel, der in einer kolbenförmigen Blütenähre endet. Eine auffällige Blüte entwickelt der Spitzwegerich nicht, lediglich weiß-gelbliche Staubgefäße dienen der Fortpflanzung.
Hinweis: Der Spitzwegerich kann leicht mit vielen anderen Wegericharten verwechselt werden. Doch keine Sorge: Alle Wegericharten sind essbar und nicht giftig.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Spitzwegerich ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 50 Zentimetern erreicht. Die reichverzweigte Wurzel kann bis zu 60 cm in die Tiefe reichen. Die in einer grundständigen Rosette stehenden Laubblätter sind ungestielt. Die einfache Blattspreite ist spitz, schmal und lanzettlich. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Auf einem langen 5-furchigen Schaft steht ein dichter, walzenförmiger, ähriger Blütenstand. Die verhältnismäßig kleinen, unscheinbaren Blüten sind zwittrig. Der Spitzwegerich ist in ganz Europa heimisch und kommt auch in Asien und als Zuzögling in Amerika vor. Er wächst gerne auf Wiesen und an Wegrändern, auch im Ödland und an Gräben findet man ihn. Die ausdauernde Wurzel des Spitzwegerichs treibt im Frühling lanzenförmige Blätter aus. Diese Blätter wachsen vom Boden aus direkt nach oben, sie sind schmal und vorne spitz. In den Blättern verlaufen fünf Blattadern. Etwas später, ab Mai, treibt der kantige Stängel aus. Er wächst senkrecht und ohne Verzweigungen nach oben und trägt an der Spitze eine bräunliche Blüte in Ährenform. Aus dieser Blütenähre entwickeln sich später Früchte mit Kapseln, die jeweils zwei Samen enthalten.
 
Aussäen und pflegen
Spitzwegerich ist vornehmlich eine Wildpflanze, die aufgrund der hohen Nachfrage zu medizinischen Zwecken vermehrt gezielt angebaut wird. Dadurch das Wildgärten oder auch Kräutergärten bei einigen Gartenfreunden beliebter werden, wird auch der Spitzwegerich gelegentlich kultiviert. Der Spitzwegerich ist im Allgemeinen eine recht anspruchslose Pflanze und lässt sich leicht anbauen.
Standortbedingungen
Spitzwegerich bevorzugt sonnige Standorte, gedeiht jedoch, mit einigen Einschränkungen in der Wuchshöhe, auch im Halbschatten. Die Böden sollte locker, humos, nährstoffreich und stets leicht feucht sein. Am besten eignen sich mittelschwere Böden, die ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Lehm und Sand aufweisen. Zu lehmhaltige Böden (schwere Böden) sollten mit Zuschlagstoffen wie Quarzsand oder Bims gelockert werden, da sonst immer die Gefahr der Staunässe besteht. Bevorzugt werden zudem kalkarme Erden mit leicht saurem pH-Wert.
Aussaat und Anbau
Die beste Zeit für die Aussaat ist das Frühjahr zwischen Ende März und Mitte April. Der Spitzwegerich sollte etwa daumennageltief (ca 1,5 cm) in den Boden eingearbeitet werden. Nach der Aussaat sollte leicht bewässert werden. In der Regel erscheinen die Keimlinge nach etwa 10 bis 14 Tagen nach Setzen des Saatguts. Bei der Aussaat oder Anpflanzung gilt zu beachten, dass Spitzwegerich ziemlich tiefe Wurzellagen ausbildet. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte mindestens ein Abstand von 20cm eingehalten werden, da sonst eine verstärkte Nährstoffkonkurrenz auftritt und die Pflanzen sich gegenüber Schädlingen angreifbar machen. Der Anbau auf dem Balkon ist relativ schwierig.
Düngung
Über das Jahr sollten nur wenige Düngergaben verabreicht werden. Häufig genügen vor der Aussaat einige Gaben von Kompost. Zu Beginn des Sommers kann mit Kräuterjauchen (Brennesseljauche) oder Stickstoff-Kalium-Düngern gedüngt werden, jedoch sollten hier nur spärliche Gaben verarbeitet werden. Zuviel Dünger führt unter Umständen dazu, dass die Ernte sogar geringer ausfallen kann. Nach der Ernte kann auch eine Gründüngung mit z.B. Lupine empfohlen werden.
Gießen
Unter normalen Wetterbedingungen sind keine besonderen Wassergaben notwendig. Spitzwegerich ist eine sehr tolerante Pflanze und hält längere Trockenphasen aus. Lediglich am Hochsommer sollte an den Abendstunden mäßig gegossen werden. Spitzwegerich zeigt meist von selbst, wann Wasser benötigt wird. Die Blätter kräuseln sich etwas am Rand und die Sputzen neigen Richtung Boden.
Vermehrung
Spitzwegerich kann sowohl einfach über Samen als auch über die Teilung der Mutterpflanze vermehrt werden. Die Samen lassen sich nach der Fruchtreife recht einfach aus dem ährigen Fruchtstand ausklopfen.
Krankheiten und Schädlinge
Relativ häufig können Blattläuse beobachtet werden, die den Saft des Spitzwegerich aussaugen. Spitzwegerichpflanzen sind recht widerstandsfähig, so dass gelegentliches Abbrausen mit einer feinen Gartenbrause meist ausreicht. Gelegentlich tritt Mehltau auf, was jedoch im Garten meist die Folge von zu häufigem Gießen oder zu engen Pflanzabständen ist. Stehen die Pflanzen zu dicht, sollte unbedingt ausgedünnt werden. Stark befallene Pflanzen sollten von anderen weniger befallenen Kräutern getrennt werden. Brennnesseljauche oder ein Ackerschachtelhalmextrakt können helfen, Mehltaubefall zu mindern.
Überwinterung
Es müssen keine besonderen Vorbereitungen getroffen werden. Spitzwegerich überwintert mit seinen Speicherorganen im Boden und treibt im Folgejahr wieder aus.
 
Sammeltipp
Die Spitzwegerichblätter sammelt man bei sehr trockener Witterung an Stellen, wo keine verkehrsreichen Straßen in der Nähe sind. Natürlich sollte man, wie bei allen anderen Pflanzen, nur soviel sammeln, dass der Pflanzenbestand nicht darunter leidet. Wichtig ist, dass man die Blätter sehr sorgsam und zügig trocknet. Am besten fädelt man die Blätter auf eine dünne Schnur und lässt sie an luftiger Stelle möglichst schnell trocknen. Wenn die Blätter zu lange zum Trocknen brauchen, neigen sie dazu, schwarze Flecken zu bekommen und sind dann unbrauchbar.

Rosmarin
Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch, er wird aber gerne in Deutschland angebaut. Mit seiner anregenden Wirkung ist er unter den Heilpflanzen relativ selten, daher spielt er bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle. Morgendliche Armbäder in Wasser mit ätherischem Rosmarinöl können kleine Wunder wirken. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum. Gartenbesitzer sollten auf ihn nicht verzichten, denn er ist nicht nur eine Zierde des Stein- oder Kräutergartens sondern auch eine ganze Naturheilapotheke in einer Pflanze vereint. Rosmarin ist zweifelsohne eines der bekanntesten Gewürzkräuter und bereits seit dem Altertum hochgeschätzt. Das nadelähnliche Kraut, was eigentlich eine Halbstaude ist, darf heute in keiner mediterranen Küche fehlen. Doch Rosmarin ist mehr als nur ein Küchenkraut. Seine zahlreichen Inhaltsstoffe haben eine große heilkundliche Bedeutung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, anregend, antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schmerzstillend, tonisierend, Menstruations fördernd
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Atembeschwerden, Blähungen, Durchfall, Ekzem, Erschöpfungszustände, Gicht, Haarausfall, Herzschwäche, Hämorrhoiden, Ischias, Kopfschmerzen, Magenschwäche, Migräne, Nervenentzündung, Nervöse Unruhe, Neuralgien, Niedriger Blutdruck, Rheuma, Schwäche, Verdauungsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, hartnäckige Hautausschläge, nervöse Herzbeschwerden, nervöse Kreislaufbeschwerden, schwache Menstruation
wissenschaftlicher Name: Rosmarinus officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Rosemary
volkstümliche Namen: Antonkraut, Brautkleid, Brautkraut, Hochzeitsbleaml, Kid, Kranzenkraut, Meertau, Reslmarie, Rosmarein, Rosmarie, Weihrauchkraut
Falsche Schreibweisen: Rosmarien
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Verbanol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoff, Beta-Sitosterol, Flavone, Salicylate, Saponine
Sammelzeit: April / Mai (vor der Blüte)
 
Anwendung
Am bekanntesten ist der Rosmarin für seine Anwendung in der mediterranen Küche.
Aber er ist auch eine wichtige Heilpflanze mit vielfältigen und starken Heilwirkungen. Normalerweise werden die Blätter des Rosmarins verwendet, aber auch die Blüten enthalten viele Wirkstoffe und können verwendet werden. Man kann ihn innerlich als Tee, in Teemischungen und als Tinktur anwenden. Das ätherische Öl sollte man nur äußerlich verwenden, weil es sehr stark ist und innerlich eingenommen den Magen reizen könnte.
Kreislaufmittel
Der Rosmarin ist eines der wenigen Kräuter, die niedrigen Blutdruck stärken können. Diese Wirkung gegen niedrigen Blutdruck erfolgt aufgrund der Stärkung von Herz und Kreislauf, hoher Blutdruck wird also nicht noch höher. Auch nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen kann man mit Rosmarin behandeln.
Verdauungssystem
Zur Stärkung des Verdauungssystems und zur Beseitigung von Blähungen kann man Rosmarin-Tee trinken oder Mahlzeiten damit würzen.
Nervensystem
Zur Stärkung der Nerven ist Rosmarin besonders gut geeignet. Man kann auch Kopfschmerzen und Migräne damit lindern. Dazu kann man Rosmarin innerlich einnehmen oder äusserlich anwenden und beispielsweise das verdünnte ätherische Öl auf die Stirn reiben.
Frauenbeschwerden
Rosmarin kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen und Menstruationskrämpfe lindern. Auch gegen Wechseljahrsbeschwerden kann Rosmarin helfen.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man Rosmarin nicht verwenden.
Rosmarinwein
Mit Rosmarinwein kann man eine stärkende Rosmarinkur durchführen. Dazu setzt man 10 gr Rosmarinblätter mit einer Flasche leichtem Weisswein an und lässt den Wein eine Woche ziehen. Danch Abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas davon trinken.
Rosmarintinktur
Rosmarintinktur kann man zur äusserlichen Einreibung verwenden oder verdünnt als Teilbad. Sie wirkt belebend und kann ausserdem Gelenkschmerzen und Neuralgien lindern.
Rosmarinspiritus
Rosmarinspiritus kann man genauso anwenden wie Rosmarintinktur. Für Rosmarinspiritus vermischt man 3 ml ätherisches Rosmarinöl mit einem Liter 70%igen Weingeist.
Ätherisches Öl
Das ätherische Rosmarinöl ist besonders wirksam. Es ist so stark, dass man es nur äusserlich anwenden sollte, damit es nicht den Magen reizt. Das ätherische Öl des Rosmarins kann man zur Belebung in der Duftlampe verdampfen. Man kann es auch in Wasser tropfen und darin baden. Beispielsweise zum Baden der Unterarme, um sich zu beleben und den Kreislauf anzuregen.
Rosmarin als Heilkraut
Rosmarin war bereits in der Antike ein sehr beliebtes Heilkraut. Im frühen Mittelalter waren die Mönche von dem Kraut so überzeugt, dass sie es auch in andere Klöster einführten. Rosmarin wurde dort in eigenen Klostergärten kultiviert und gegen eine ganze Reihe an Beschwerden eingesetzt. Auch heute ist der Rosmarin eine wichtige Heilpflanze. Die Blätter des Rosmarins haben eine Vielzahl pflanzlicher Inhaltsstoffe, die eine breite Anwendung in der Heilkunde ermöglichen.
In den meisten Kräuterbüchern des Mittelalters wurde der Rosmarin ausführlich beschrieben und als Heilkraut verwendet. Im Kräuterbuch von Matthioli wurde der Rosmarin bei Verdauungsproblemen sowie bei Beschwerden an Leber und Milz empfohlen. Auch wurde es als Kraut beschrieben, welches imstande ist das Hirn und die Sinne zu stärken. Angewendet wurde Rosmarin gesotten in Wein, als Pulver sowie als Dampfbad. Im Gart der Gesundheit (1485) wurde Rosmarin auch bei Wurmbefall, schwachem Gemüt und Geelsucht (Gelbsucht).
Rosmarin in der Küche
Rosmarin ist ein sehr beliebtes Küchenkraut und lässt sich für eine Vielzahl von Speisen ganz hervorragend einsetzen. Es passt sowohl zu Fleischgerichten, Fischgerichten, Salaten, Suppen sowie zu Kartoffel- und Pilzgerichten. Die Blätter eignen sich vor allem für viele deftige Gerichte.
Rosmarin ist hocharomatisch, schmeckt leicht bitter und harzig. Vom Geschmack her ist mit einer Mischung aus Kampfer und Eukalyptus zu vergleichen. Für die Zubereitung in Speisen sind sowohl frische Rosmarinblätter als auch getrocknete Kräuter geeignet.
Eine bekannte Beilage sind Rosmarinkartoffeln. Hierfür werden die Kartoffeln zu-sammen mit Öl und Salz in einen Ofen gegeben und mit gehacktem Rosmarin überstreuselt. Daneben können auch andere Kartoffelgerichte wie Bratkartoffeln bzw. Bauernomelette ganz hervorragend mit Rosmarin gewürzt werden.
Eine wichtige Zutat stellen getrockneten Rosmarinblätter für die Kräutern der Provence, einer beliebten Kräutermischung aus Südfrankreich. Neben Rosmarin werden anderen mediterrane Kräuter wie Thymian, Oregano oder Bohnenkraut verarbeitet.
Rosmarin lässt sich mit vielen anderen Kräutern und Gewürzen bestens kombinieren. So harmoniert das Gewürzkraut mit vielen anderen mediterranen Kräutern. Ebenfalls eignen sich lauchige Kräuter und Gewürze wie Knoblauch, Zwiebeln oder Bärlauch.
Frische Rosmarinzweige können auch zu einem hochwertigen Kräuteröl verarbeitet werden. EIn solches Öl eignet sich besonders für die Zubereitung von Marinaden oder Salatdressings. Für die Herstellung wird einfach ein Rosmarinzweig in ein aromenarmes Speiseöl für etwa vier Wochen eingelegt.
Werden Fleischgerichten zubereitet, sollte Rosmarin immer nur sparsam verwendet werden, da er einen intensiven und aromatischen Geschmack hat. Bei Bratgerichte ist es auch empfehlenswert einfach einen Zweig in Butter mit anzubraten. Die Aro-mastoffe gelangen so einfach in die Butter und können dann an die anderen Zutaten harmonisch abgegeben werden. In Suppengerichten oder bei der Verwendung von Süßspeisen kann die Menge etwas erhöht werden.
Rosmarin ist auch ein wichtiges Gewürz der mediterranen Küche. Es gibt vielen Gerichten erst das richtige Aroma. Er macht sich sehr gut mit Fleisch, Käse und Gemüse. Doch darf man den Rosmarin nur sehr sparsam dosieren, denn seine Würzkraft ist enorm. Wenn man zuviel davon nimmt, überdeckt er alle anderen Geschmäcker.
 
Geschichtliches
Schon im Altertum wurde der Rosmarin im Mittelmeerraum hoch geschätzt. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und symbolisierte die Liebe und die Schönheit. Der Name Rosmarin ist lateinisch und bedeutet Tau des Meeres. Zweige des Rosmarins wurden kleinen Kindern in die Wiege gelegt, um sie zu schützen. Bräute wurden mit dem Rosmarin geschmückt und auch Gräbern diente er zum Schmuck. So stand der ganze Lebenslauf im Zeichen des Rosmarins. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Rosmarin von Mönchen in Mitteleuropa eingeführt. In den damaligen Klöstern galt er als wichtige Heilpflanze. In mittelalterlichen Kräuterbüchern spielte er eine wichtige Rolle. Er wurde nicht nur gegen allerlei Beschwerden empfohlen, sondern auch zur Stärkung der Potenz. In Ziegenmilch gekocht, sollte der Rosmarin gegen Tuberkulose helfen und äusserlich wurde die Milch gegen Hautkrebs verwendet.
Als Ungarischer Königinnengeist oder Ungarisches Wasser wurde ätherisches Rosmarinöl in Weingeist gelöst zu einem der ersten Parfums. Angeblich verhalf es der gelähmten 72-jährigen Königin von Ungarn zu so grosser Jugend und Schönheit, dass der König von Polen um ihre Hand anhielt.
In manchen Gegenden wird der Rosmarin heutzutage immer noch als Brautstrauss verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch und wurde schon im ersten Jahrhun-dert nach Christus in Mitteleuropa eingeführt.
Die mehrjährige Pflanze ist nicht ganz winterhart, ausser spezielle Sorten, sodass sie in Mitteleuropa meistens im Kübel gezogen wird. An günstigen Standorten werden Rosmarin-Pflanzen bis zu zwei Meter hoch, normalerweise sind sie aber eher 50cm gross.
Die schmalen, linearischen Blätter sind immergrün, sie fallen also auch im Winter nicht ab. Diese Blätter wachsen direkt an den Zweigen, sind ziemlich hart und duften stark balsamisch, ähnlich wie Kampfer. Wegen dieses Duftes wurde der Rosmarin manchmal auch als Weihrauchersatz benutzt, was ihm den Namen Weihrauchkraut eingebracht hat.
Zwischen März und Mai und manchmal auch im September blüht der Rosmarin mit hellblauen Lippenblüten. Die Blüten sitzen quirlförmig angeordnet in den Blattachseln.
 
Sammeltipps
Die Blätter sammelt man am besten kurz vor der Blüte, denn dann sind sie am gehaltvollsten. Man kann jedoch auch das blühende Kraut oder nur die Blüten sammeln. Die gesammelten Blätter oder Blüten sollten schnell aber schonend getrocknet werden. Die schonende Trocknung ist wichtig, damit die ätherischen Öle nicht verduften. Für den Einsatz in der Küche kann man ganzjährig die frischen Triebspitzen von Rosmarin abschneiden. Im Winter sollte man dabei jedoch bescheiden sein, weil die Pflanze erst im Frühling wieder nachwächst.
 
Anbautipps
Den Rosmarin erhält man als vorgezogene Pflanze oder als Samen. Die Kultur einer fertige Pflanze ist einfacher als die Aussaat, die nicht immer gelingt. Wenn man keine winterharte Rosmarin-Sorte hat, sollte man den Rosmarin in Töpfen oder Kübeln anpflanzen. Er liebt warme, sonnige Standorte. Im Winter sollte man die Rosmarinpflanze an einem kühlen, sonnigen und frostfreien Platz überwintern. Ein helles Treppenhaus oder ein Wintergarten sind dafür geeignet.
Aussaat, Anbau und Pflege
Da der Rosmarin bei uns aufgrund der Wintermonate nicht ganzjährig überleben kann, ist für den Anbau bzw. für die Kultivierung von Rosmarin einiges zu beachten. Einige Sorten bzw. Varietäten sind gegenüber dem ursprünglichen wilden Rosmarin etwas winterhärter.
Standort
Der Rosmarin ist auf trockene und warme Standorte angepasst. Wild wächst er in eher kargen, sandigen, durchlässigen, kalkhaltigen und nährstoffarmen Böden. Insofern der Rosmarin im Garten oder in Kübeln wachsen soll, empfiehlt es sich bei lehmigen Böden stets gröberes bzw. mineralisches Substrat in Form von Sand, Bims oder Lava beizufügen. Als optimales Substrat ist Bims geeignet, da es in der Lage ist Wasser länger zu speichern und bei Bedarf an die Pflanze abzugeben. Auf reine Torfsubstrate oder Blumenerden sollte verzichtet werden. Blumenerde enthält zuviel Nährstoffe. Bei Verwendung von Blumenerde dem Substrat etwa 40 bis 50 Prozent Sand- oder Bimskomponenten zufügen. Bei sauren Bodensubstraten sollte zudem etwas nachgekalkt werden.
Aussaat
Für die Anzucht von Rosmarin aus Samen ist meist eine Vorkultur im Gewächshaus oder einer Anzuchtschale notwendig. Die Pflanze hat eine Keimtemperatur von um die 20 °C und benötigt daher für einen Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen kontinuierlich Wärme. Die Vorkultur sollte bestenfalls zu Hause an der Fensterbank geschehen. Rosmarin ist zwar ein Lichtkeimer, dennoch sollten die Samen etwa 0,5 bis 1cm in das Anzuchtsubstrat gedrückt werden. Als Anzuchtsubstrat eignen sich eher mineralische Substrate oder nährstoffarme bis nährstofffreie Anzuchterde. Ab Mitte bis Ende Mai können die kleinen Rosmarinpflänzchen ins Freiland umpikiert werden.
Auf vielen anderen Internetseiten wird empfohlen eine fertige Staude zu nehmen, da die Anzucht als schwierig empfunden wird. Diese Erfahrung können wir nicht teilen und wir vermuten, dass hier einer vom anderen abgeschrieben hat, ohne selbst die Aufzucht zu testen. Insofern die Zeiträume und das Substrat eingehalten wer-den, ist für die Aufzucht höchstens etwas Geduld aufzubringen, da der Rosmarin sich bei der Keimung durchaus etwas Zeit lässt. Eigens aufgezüchtete Rosmarinpflanzen sind gegenüber vielen hochgezüchtete Rosmarinpflanzen jedoch deutlich aromatischer und auch robuster.
Vermehrung
Wer die lange Aufzuchtzeit dennoch übergehen möchte, kann Rosmarin auch über Stecklinge vermehren. Hierzu sollte eine stabile und aromatisch duftende Pflanze gewählt werden. Von der Hauptpflanze wird ein etwa 10 bis 15 cm langer Zweig abgeschnitten und ein mineralisches Substrat gesteckt. Nach Einstecken sollte das Substrat durchgehend mit Wasser gegossen werden bis der Rosmarinzweig Wurzeln gebildet hat.
Düngen
Rosmarin benötigt meist nur wenig Dünger. Optimal sind jeweils eine Düngung im Frühjahr sowie eine im Herbst. Als Düngemittel eignen sich vor allem organische Dünger wie Kompost, Hornspäne oder pelletierte Dünger. In den Sommermonaten sollte die Pflanze nicht gesondert gedüngt werden.
Gießen
An heißen Sommertagen, die längerfristig andauern, ist eine Wasserversorgung meist zwingend notwendig. Kurzzeitiges Austrocknen macht der Pflanze jedoch nichts aus. Zu viel Wasser bzw. Staunässe sind dringend zu vermeiden, da dies meist unmittelbar zu Wurzelfäule oder zu Pilzbefall führen kann.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe ist Rosmarin bei sachgemäßer Haltung vor vielen Fressfeinden geschützt. Nicht inüblich ist der Befall von Blatt- und Schildläusen, die häufig in den frühen Sommermonaten zu beobachten sind. Eine intakte Insektenvielfalt (z.B. Marienkäfer) hilft jedoch, eine unkontrollierte Vermehrung zu unterbinden. Finden sich auf den Blattunterseiten zu viele Blattläuse ist ein Abspülen von Wasser ratsam. Färben sich die Blätter gelbllich bis bronzefarben liegt in den meisten Fällen ein Befall von Spinnmilben oder Thripsen vor. Dies ist meist bei sehr trockener Witterung wahrscheinlich. Zweige mit großem Befall sollten vorsichtig entfernt werden. Gute Ergebnisse sind meist mit einer Behandlung mit Schmierseife zu erwarten.
Ernte
Der Rosmarin kann von Anfang Mai bis Ende Oktober geerntet werden. In den Wintermonaten sollte die Pflanze nicht bis nur kaum geerntet werden, da der Lippenblütler viel Kraft benötigt, um über den Winter zu kommen und ein zusätzliches Beernten zu zusätzlichem Stress führt. Geerntet werden nahezu ausschließlich die Blätter, die im Anschluss auch getrocknet werden können.
Überwintern
Auch wenn viele Sorten als winterhart angepriesen werden, ist es empfehlenswert den Rosmarin im Winter etwas vor der Kälte zu schonen. Die als winterhart angepriesenen Sorten können mitunter Temperaturen bis zu -20 °C aushalten. Dauerhafte Fröste mit gefrorenen Böden bedeuten jedoch auch für diese Pflanzen durch-aus Stress. Bestenfalls wird der Rosmarin in Kübeln gehalten, so dass er bei Winter-einbruch leicht in wärmere Räume transportiert werden kann.

Bachblüten
Ich habe Angst, abgelehnt zu werden (Larch)
Diese Menschen haben die Angst von ihren Mitmenschen abgelehnt zu werden
Mit der Blüte können sie diese Angst vor der Ablehnung auslöschen
Bachblüten
Ich habe Angst um mich selbst (Mimulus)
Sie haben Angst um die eigene Person
Mimulus hilft diese Angst um sich selbst einzudämmen
Gesunde vollwertige Ernährung
Eine vollwertige Ernährung ist die Basis für bedarfsgerechtes, gesundheitsförderndes Essen und Trinken. Sie kann dazu beitragen, Wachstum, Entwicklung und Leistungsfähigkeit sowie die Gesundheit des Menschen ein Leben lang zu fördern bzw. zu erhalten. Vor dem Hintergrund der Häufigkeit von Übergewicht und ernährungsmitbedingten Krankheiten in Deutschland ist die Aufklärung über eine bedarfsgerechte, ausgewogene und gesunderhal-tende Ernährung daher von besonderer Bedeutung.
-     Essen sie täglich frisches Obst, Gemüse und Salate
-     Verwenden sie möglichst die Lebensmittel, die saisonal angeboten werden und nicht weit transportiert werden müssen
-     Bringen sie Abwechslung in ihre Küche und verwenden sie auch Hülsenfrüchte, verschiedene Kohlsorten und andere Zutaten mit hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen
-     Regelmäßig sollten Vollkornprodukte verwendet werden
Zur Eiweißversorgung sind Milchprodukte, 1-2 Eier pro Woche und Geflügel sowie Soja und Hülsenfrüchte günstig. Eher selten sollten Schweinefleisch- und Rindfleisch sowie Wurstwaren verzehrt werden
Eine wertvolle Eiweißquelle ist Fisch, der möglichst mindestens zweimal pro Woche gegessen werden sollte

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