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Heidekraut
In kargen Gegenden wächst Heidekraut oft flächendeckend an jeder Ecke. Im Spätsommer und Herbst färben die Blüten des Heidekrauts die ganze Gegend in zarten Violetttönen ein. Die große Menge der Heidekrautblüten ist auch nötig, wenn man sie bei Rheuma einsetzen will, denn dann muss man ihn ihnen baden. Auch gegen Ekzeme soll Heidekraut wirksam sein. Als Bachblüte Heather steht das Heidekraut für Selbstbezogenheit und Bedürftigkeit.
Die Heidekräuter, auch Heiden oder Eriken genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse, die rund 860 Arten umfasst. Sie sind mehrheitlich in Südafrika beheimatet, nur wenige Ver-treter strahlen aus bis nach Europa und Vorderasien. Umgangssprachlich werden viele Zwergsträucher der Heidelandschaft Heidekraut genannt, ohne dass sie im strengen Sinne zu den Heidekräutern gehören. Dies gilt auch für die eng verwandte Besenheide, die in Europa oft die bestandsprägende Pflanzenart einer Heidelandschaft ist.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, Blasensteine, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Calluna vulgaris
englischer Name: Heather
volkstümliche Namen: Besenheide, Besenkraut, Brandheide, Erika, Hoaden, Immerschön, Kuhheide, Zetten
Verwendete Pflanzenteile: Blüten und blühende Krautspitzen
Inhaltsstoffe: Arbutin, Hydrochinon, Gerbstoffe, Mineralstoffe, Kalk, Enzyme, Flavonglykoside, Saponine
Sammelzeit: August bis Oktober
 
Anwendung
Heidekraut kann man als Tee (Aufguss) zubereiten und trinken oder äußerlich als Kompresse oder Bad anwenden.
Tee
Für einen Heidekraut-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Heidekrautblüten oder Kraut mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Innerlich
Getrunken ist Heidekrauttee ein gutes Mittel bei Problemen des Harnapparates. Vor allem bei Infektionen der Harnwege, besonders der Blase, kann man Heidekraut versuchen. Auch gegen Nierensteine soll es helfen.
Äußerlich
Als Vollbad und zusätzlich innerlich eingenommen hilft Heidekraut gegen Rheuma. Auch bei anderen Stoffwechselproblemen kann man Heidekraut verwenden. In der Volksheilkunde wird Heidekraut auch bei Ekzemen eingesetzt.
Heilkräftiger Pflanzenteil
Ist das blühende Kraut, frisch gepflückt oder im Schatten getrocknet, anzuwenden.
Heil- und Wirkstoffe
Das Heidekraut enthält an Heil- und Wirkstoffen Fumarinsäure, Gerbsäure, Zitronensäure, Ericolin, Karotin, Mineralstoffe, wie Kalk und Kieselsäure u.a. Es sind sicherlich noch eine Reihe unentdeckter Heilstoffe in dieser Heilpflanze.
Heilwirkung
Das Heidekraut wurde von den Kräutervätern des Mittelalters als Heilpflanze gegen Milz- und Steinbeschwerden, als blutreinigendes Mittel, gegen Rachitis und Magenkrämpfe u.a. sehr geschätzt. Als Heilpflanze geriet es völlig in Vergessenheit und erst Kräuterpfarrer Kneipp lobte wieder das blühende Kraut als Tee gegen die harnsäurediathese, gegen Rheumatismus und unterstreicht die blutreinigende Wirkung.
Anwendung in der Volksheilkunde
Während die Schulmedizin das Heidekraut noch nicht hoch einschätzt, ist es um so höher im Ansehen der Volksheilkunde. Das Heidekraut gilt wirksames Naturheilmittel gegen Rheumatismus, Blasen- und Nierenleiden und Nierengrieß, Rachitis und wird als Blutreinigungsmittel bei Ekzemen und Hautausschlägen noch viel angewendet.
Äußerlich wird der Teeaufguss als Umschlag bei Augenentzündungen und bei Augenschmerzen verwendet.
Dem Blütentee – 1 Teelöffel für 1 Tasse im Aufguss, gesüßt mit 1 Teelöffel Honig – wird eine schlaffördernde Heilkraft nachgesagt.
Bachblüte
Unter dem Namen Heather ist das Heidekraut als Bachblüte bekannt geworden. Es steht für Selbstbezogenheit und Bedürftigkeit im negativen Sinne und für Hilfsbereit-schaft und Einfühlungsvermögen im positiven Heatherzustand.
 
Pflanzenbeschreibung
Heidekräuter sind immergrüne, niederliegende Sträucher und Bäume, die bis zu 10 Meter groß werden können. Das Mark ist gleichmäßig, die Knospenschuppen können fehlen. Trag- und Vorblätter sind selten mit dem Achselspross verwachsen. Die Blätter stehen in Wirteln, selten gegenständig oder verstreut. Die Blütenblätter welken, sind aber dauernd, die in der Regel vier, selten ein bis fünf Kelchblätter sind klein und tragblattartig bis groß und farbig, die meist acht, selten vier bis sechs oder zehn Staubblätter weisen gerade bis s-förmige Staubfäden, und im Querschnitt abgeflachte bis zylindrische Sporne entweder am äußersten Ende der Staubfäden oder rückseitig auf den Staubbeuteln auf. Selten bilden die Pollen Monaden. Der leicht bis selten stark verdickte, becherförmige oder zurückgebogene Griffel ist deutlich länger als der Fruchtknoten, selten fehlt er fast ganz oder ist hinfällig. Narbenlappen können ganz fehlen bis gut entwickelt sein. Meist haben sie vier, selten ein bis acht Fruchtblätter mit in der Regel mehr als einer Samenanlage. Die Früchte sind Steinfrüchte und öffnen sich längs entlang der Außenwände oder gar nicht.
Das Heidekraut wächst in Gegenden, wo sonst nicht viel wächst, seien es Torfmoore, Sanddünen, Bergwiesen, Kiefernwälder. Der kleine Halbstrauch wird bis zu 50 cm hoch und kann über vierzig Jahre alt werden. Die Stängel sind stark verästelt und können niederliegend bis zu einem Meter lang werden. Das Heidekraut hat kleine, harte Blätter, die lineallanzettlich wie Dachziegel übereinander angeordnet sind. Im August blühen die kleinen hellvioletten Blüten. Sie stehen in lockeren Trauben.
Botanik
Die drei Heidekrautarten, das gegenständliche gemeine Heidekraut, das Frühlingsheidekraut und das Moor-Heidekraut werden in der Volksheilkunde nicht unterschieden und gleicherweise angewendet.
Standort
Sehr häufig anzutreffen auf Hochmooren, Heiden, auf Waldblößen, auf Dünensand wie auch in den Alpen bis über 2.000m Höhe.

Feige
Die Echte Feige, kurz auch Feige (von gleichbedeutend mittelhochdeutsch vīge) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Feigen. Sie zählt zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen und wird vor allem im gesamten Mittelmeerraum an-gebaut. Sie hat wie alle Feigen eine komplexe Bestäubungsökologie.
Als Trockenfrucht in der Weihnachtszeit ist die Feige allen wohlbekannt. Doch auch als frische Frucht wird sie immer häufiger angeboten. Sogar die Feigenbäume verbreiten sich in warmen Ecken Deutschlands immer mehr und sie tragen sogar süße Früchte. Dass der Genuss von Feigen gegen Verstopfung hilft, ist wohl recht vielen bekannt. Mit Feigen kann man jedoch auch Husten und andere Beschwerden lindern. Manche sprechen der Feige sogar eine Wirksamkeit gegen Tumoren zu.
Die Feigen sind die einzige Gattung der Tribus Ficeae innerhalb der Pflanzenfamilie der Maulbeergewächse. Die wohl bekannteste Art ist die Echte Feige, deren Früchte als Feigen bekannt sind. Die große Gattung be-steht aus 750 bis 1000 Arten immergrüner und laubabwerfender Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen, die weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen beheimatet sind. In frostfreien Gebieten werden einige Arten wegen ihrer dekorativen Blätter oder als Schattenspender in Parks und Gärten angepflanzt. Einige Arten und ihre Sorten sind beliebte Zimmerpflanzen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, Hustentee, Verstopfung, wurmtreibend, Skorbut, Hämorrhoiden, Leberschwäche, Geschwüre, Hautausschläge, Rekonvaleszenz
wissenschaftlicher Name: Ficus carica
Pflanzenfamilie: Maulbeergewächse = Moraceae
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Ficine (Enzyme), Benzaldehyd, Invertzucker, Pektin, Vitamine, Fruchtsäuren, Fermente, Schleim
Sammelzeit: September, Oktober
 
Anwendung
Die Feige kann man frisch oder getrocknet essen. Sie wirkt mild abführend, ist also bei leichter Verstopfung geeignet. Auch gegen Vitaminmangelerscheinungen kann sie helfen. Zudem wirkt sie stärkend. Getrocknet kann man sie Hustenteemischungen beifügen. Der Tee wird dadurch leicht süß und trinkt sich angenehmer.
Auch einen Sirup kann man aus Feigen herstellen. Äußerlich angewandt hilft die Feige auch bei verschiedenen Hauterkrankungen. n alten Schriften wird die Feige sogar für ihre Wirkung gegen Krebs gerühmt, aber mit solchen Beschreibungen sollte man immer zurückhaltend sein. Allerdings haben sogar medizinische Forschungen in Japan in der Feige einen Wirkstoff entdeckt, der unter bestimmten Umständen Tumoren schrumpfen lassen kann. Sogar Remissionen bei menschlichen Krebspatienten wurden beobachtet.
Nutzung in der Küche
Die Feigen einiger Arten werden gegessen. Am bekanntesten ist die Echte Feige. Verwendet werden beispielsweise auch die Feigen von Ficus macrophylla, Ficus palmata. In Österreich verkaufte Feigen sind in der Regel getrocknet und braun. Handelsform waren ehemals Ringe zu denen die axial flach gepressten Früchte auf einer Biogenen Faser aufgefädelt und diese verknotet wurden. Heute werden je 250 g Feigen zu einem länglichen Ziegel verpresst, mit Zellophan foliert und in eine Holzkiste oder stabilen Karton geschlichtet. Zumeist verbleibt dabei bis vor dem Verzehr ein 4–8 mm kurzer Stängelrest an der Frucht, der nicht mitgegessen wird doch das Eindringen von Keimen während des Trocknens verhindert. Lieferländer sind Türkei und Italien, 2018 werden jedoch auch schon in Wien-Simmering Feigen kultiviert.
Nutzung als Heilpflanze
Die medizinische Wirkung der Echten Feige wurden untersucht.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Feigenbaum wächst bevorzugt im Mittelmeerraum bis nach Indien, aber je wärmer es wird, desto mehr verbreitet er sich auch in Deutschland, zumal es inzwischen auch winterharte Sorten gibt. Er wird bis zu zehn Meter hoch. Schon aus religiösen Abbildungen sind die großen, gelappten Blätter bekannt, groß genug, um die Geschlechtsteile der abgebildeten Adam und Eva zu bedecken. Die Blüten sieht man kaum, doch die kleinen Feigenwespen, die die einzigen Befruchter sind, finden die Blüten und befruchten sie auf komplizierte Weise. Die befruchteten Blüten entwickeln sich im Laufe des Sommers zu Früchten. Die Früchte im Süden werden blau-violett zur Reifezeit, Früchte aus Mitteleuropa bleiben häufig grün, obwohl sie saftig und süß werden.
Alle Ficus-Arten sind verholzende Pflanzen: immergrüne und laubabwerfende Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen. In den Pflanzen befindet sich weißer Milchsaft. Die meist wechselständigen Laubblätter sind meistens einfach. Es ist ein Nebenblatt zu erkennen, das aus zwei verwachsenen Nebenblättern entsteht. Nur selten sind diese nicht verwachsen. Das Nebenblatt schützt die Blattknospen und fällt beim Entfalten des Laubblattes ab.
Die Blüten sind immer eingeschlechtig und apetal (ohne Kronblätter). Es gibt einhäusige und gynodiözische aber funktionell diözische; zweihäusig getrenntgeschlechtige Arten mit zwittrigen Blüten die als männliche funktionieren. Jeweils viele Blüten sind in einem Blütenstand, einem krugförmigen, ausgehöhlten Achsengewebe, eingesenkt. Nur eine kleine, durch Schuppen-, Hochblätter verengte, distale Öffnung bleibt als Verbindung ins Freie. In einem Blütenstand können drei Blütentypen vorkommen: männliche und fertile weibliche Blüten und steril weibliche (Gallblüten). Die männlichen Blüten besitzen zwei bis sechs Kelchblätter und meist ein bis drei (selten mehr) Staubblätter. Die fertilen weiblichen Blüten besitzen keinen bis sechs Kelchblätter und einen freien Fruchtknoten mit einem oder zwei ungleichen Griffeln.
Die Früchte sind samenähnliche Achänen, gewöhnlich im vergrößerten, hohlen Blütenboden eingeschlossen oder von einem fleischigen Perianth umgeben. Es ist ein Fruchtverband (Achänenfruchtverband), genauer ein Sykonium, Hypanthodium (Scheinfrucht; Pseudocarp) da die vielen weiblichen Blüten sich zu Achänen entwickeln und in den fleischigen, krugförmigen Blütenboden integriert sind.

Bachblüten
Wachheit und Lebendigkeit, Motivation (Clematis)
Diesen Menschen fehlt einfach die Wachheit, die Lebendigkeit und sogar die Motivation
Mit Clematis werden sie Wacher, Lebendiger und ihre Motivation kehrt zurück
Bachblüten
Ich habe eine Abscheu vor Schmutz und Schweiß (Crab Apple)
Sie haben eine Abscheu gegen Schmutz und Schweiß
Hier kann die Bachblüte diese Abscheu spürbar mindern
Lebensmittelgruppe Getränke
Welche Getränke bevorzugen sie und wie viel trinken sie davon?
Haben sie sich auch schon einmal Gedanken gemacht, was sie eigentlich trinken?
Trinkwasser als Lebensmittel.
Der durchschnittliche Verbrauch (ohne Einbeziehung von Gewerbe, Industrie oder Großverbrauchern) liegt bei ca. 135l/Tag und Person.
Getränke
Die Basis und damit die unterste Ebene der Ernährungspyramide bilden Getränke. Flüssigkeit ist demnach die Grundlage einer gesunden Ernährung! Die Getränke sollten vor allem aus Wasser und Kräuter- oder Früchtetees bestehen. Verdünnen Sie Säfte mit reichlich Wasser, an-sonsten enthalten sie zu viel Zucker
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