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Klatschmohn
Im frühen Sommer sieht man die leuchtend roten Blüten des Klatschmohns schon von weitem, so kräftig ist seine Farbe. An manchen Stellen leuchten tausende der Blüten um die Wette, woanders kommt der Klatschmohn auch einzeln oder in kleinen Gruppen vor. Wenn Kinder liebevoll Blumensträuße mit dem Klatschmohn schmücken, ist die Enttäuschung meistens groß, wenn die hübschen Blütenblätter nach kürzester Zeit abgefallen sind. In der Volksheilkunde gilt der Klatschmohn als ein kleiner Bruder des echten Mohns, aber die beruhigende Wirkung der roten Blütenblätter ist sehr mild und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.
Der Klatschmohn, auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mohn innerhalb der Familie der Mohngewächse.
Der Klatschmohn ist aufgrund seiner blutroten Blüten ein unverwechselbares Wildkraut und Kulturbegleiter. Die auch als Mohnblume bezeichnete Pflanze kann sowohl als Küchenpflanze als auch als Heilkraut verwendet werden, allerdings sollten immer nur geringe Mengen verzehrt werden. Die in allen Pflanzenteilen des Klatschmohns enthaltenen Alkaloide können bei unsachgemäßer Dosierung Vergiftungserscheinungen auslösen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: beruhigend, erweichend, schleimlösend, schmerzlindernd, tonisierend, Husten, Nervosität, Schlaflosigkeit, Menstruationsfördernd, Furunkel, Hautprobleme
wissenschaftlicher Name: Papaver rhoeas
englischer Name: Common Poppy
volkstümliche Namen: Blutblume, Feldmohn, Feuerblume, Feuer-Mohn, Flat-termohn, Klatschrose, Kornrose, Schnalle, Wolder Mohn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Alkaloid Rhoeadin, Anthocyanglykoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Schleim, roter Farbstoff
Sammelzeit: Mai bis Juni
 
Anwendung
In medizinischen Studien wurde keine "echte" Wirkung beim Klatschmohn festgestellt. Daher wird der Klatschmohn von der Schulmedizin nur als Schmuckdroge zur Verschönerung von Teemischungen eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendet den Klatschmohn jedoch gern und spricht ihm beruhigende Wirkungen zu.
Innerlich als Tee
Er wird in Tees gegen Schlaflosigkeit und nervöse Unruhe eingesetzt. Auch bei Husten und Hustenreiz soll der Klatschmohn helfen. Er soll auch schmerzlindernd wirken.
Sirup
Gegen Husten und Unruhezustände von Kindern wird aus dem Klatschmohn traditionell ein Sirup hergestellt.
Äußerlich
Den Tee des Klatschmohns kann man als Umschlag oder Waschung bei Hautprobleme und Furunkel anwenden.
Speisepflanze
Roh verwenden kann man erstens die jungen Blätter vor der Blüte, zum Beispiel in Salaten. Sie schmecken etwa wie Gurken mit Haselnussgeschmack. Die roten Blütenblätter eignen sich als essbare Dekoration. Man kann auch die jungen, noch grünen Früchte essen. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden, zum Beispiel mit gebratenen Schalotten und etwas Rahm.
Klatschmohn als Heilpflanze
Der Klatschmohn wird in der heutigen europäischen Naturheilkunde nur noch selten verwendet. Das liegt vorrangig daran, dass für viele Krankheiten und Beschwerden deutlich bessere Naturheilmittel verfügbar sind und das einige Inhaltsstoffe eine schwach giftige Wirkung haben.
Im Mittelalter war der Klatschmohn eine bekannte und häufig beschriebene Heilpflanze. Die damals häufig als Klapperrose bezeichnete Pflanze wurde unter anderem bei Schlaflosigkeit, Verstopfung, Fieber, inneren Schmerzen sowie bei allgemeinen, nicht näher beschriebenen, Frauenkrankheiten genutzt. Verwendung fanden alle Pflanzenteile: Von den Blättern über die Wurzel bis hin zu den Samen. In der Regel wurde ein Aufguss von den Blättern und den Blüten empfohlen, aber auch Wein oder spezialisierte Methelixiere waren durchaus gebräuchlich.
Wesentliche Inhaltsstoffe des Klatschmohns sind Alkaloide wie Rhoeadin, Roemerin und Papaverin. Darüber hinaus finden sich in den verschiedenen Pflanzenteilen noch Gerbstoffe, Schleimstoffe, Saponine, einige Bitterstoffe sowie Farbstoffe wie das Cyanidin bzw. Mecocyanidin.
Nebenwirkungen und Anwendungshinweise
Klatschmohn sollte immer nur in geringen Dosen verwendet werden. Bei niedriger Dosierung sind Nebenwirkungen in der Regel nicht zu erwarten. Werden Teile des Klatschmohns jedoch unkontrolliert eingenommen, besteht die Gefahr einer Vergiftung, die mit einer Verlangsamung des Herzschlags, Kurzatmigkeit und Übelkeit einhergehen können. Treten solche Symptome nach dem Verzehr auf, ist unverzüglich ein Arzt zu konsultieren.
Klatschmohn als Küchenkraut
In der Küche lässt sich Klatschmohn durchaus einsetzen. Beispielsweise können die Mohnblätter als Zutat in Salaten eingesetzt werden. Sie haben einen angenehmen gurkenähnlichen und leicht nussigen Geschmack. Gut eignen sich die vor allem jungen Blätter in Kombination mit Nüssen oder Pinienkernen. Außerdem lassen sich die Blätter als Spinatersatz verwenden, wenngleich der Geschmack nicht unbedingt vergleichbar ist.
Die Klatschmohnblüten können als Dekoration für Obstsalate oder Torten. Hierzu werden die einzelnen Kronblätter einzeln gezupft.
Die kleinen schwarzen Samen des Klatschmohns lassen sich ebenfalls als Kuchenbelag verwenden. Jedoch sollte man es unterlassen, einen vollständigen Mohnkuchen mit den Samen zu machen, da es bei größerer Verzehrmenge zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Der typische Backmohn stammt übrigens von den Samen des Schlafmohns, der u.a. für die Herstellung von Morphin bzw. Heroin verwendet wird. Die Samen selbst enthalten zwar auch einige geringe Anteile an Alkaloiden, sind aber für gesunde Erwachsene unproblematisch. Kinder und vor allem Kleinkinder und Säuglinge sollten jedoch vom Verzehr absehen, da es zu Vergiftungserscheinungen kommen kann.
Zierpflanze
Unter der Bezeichnung Seidenmohn sind Gartenformen von Papaver rhoeas in diversen Farbvarianten, besonders als gefüllte Sorten, im Handel. Es kann auch von Klatschmohnsamen ein Öl gewonnen werden, welches ähnliche Eigenschaften aufweist wie das vom Schlafmohn(Mohnöl).
 
Pflanzenbeschreibung
Der Klatschmohn ist in Europa, Asien und Nordafrika heimisch. Inzwischen ist er weltweit anzutreffen, vor allem aber in gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Wie der Name schon sagt, gehört der Klatschmohn in die Familie der Mohngewächse, ist aber ein harmloser Vertreter dieser Familie. Er wächst vor allem an Wegrändern, an Böschungen und auf Schuttplätzen. Früher wuchs er auch viel auf Kornfeldern, aber durch die Unkrautbekämpfung ist er dort nahezu verschwunden. Der Klatschmohn ist ein- bis zweijährig. Er hat schmale Blätter. Im Frühling wächst ein dünner Stängel bis zu 80cm hoch. Der Stängel neigt dazu, im Wind stark zu schwanken. Zwischen Mai und Juni blüht die leuchtend rote Blüte mit dünnen Blütenblättern. Die Blüte verblüht nach wenigen Tagen und hinterlässt eine Kapsel, in der die Samen heranreifen.
Der Klatschmohn ist eine sommergrüne, einjährige bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 90 Zentimetern erreicht. In gegliederten und netzartig verbundenen Milchsaftröhren wird Milchsaft produziert. Der wenig verzweigte Stängel ist relativ dünn und behaart. Die rauen, borstig behaarten Laubblätter sind bei einer Länge von etwa 15 Zentimetern im Umriss lanzettlich, einfach bis doppelt fiederschnittig mit grob eingeschnittenen bis scharf gesägten Blattabschnitten.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen einzeln, endständig auf dem Stängel. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die zwei behaarten Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blütenknospe ab. Die Kronblätter sind in der Knospe unregelmäßig „zusammengeknautscht“. Die mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern relativ großen Blütenkronen können in Größe erheblich variieren. Die vier scharlach- bis purpurroten, selten weißen oder violetten Kronblät-ter besitzen im unteren Bereich einen großen schwarzen, oft weiß umrandeten Fleck, sind sehr dünn. Sie ähneln etwas knittrigem Papier und sind daher leicht zu erkennen. Es sind etwa 164 Staubblätter vorhanden. Die kurz kegelige Narbenscheibe besitzt meist 10 (5 bis 18) Narbenstrahlen. Die typische, bei einer Länge von 10 bis 22 Millimetern bis zu doppelt so lange wie breite und an ihrer Basis abgerundete Kapselfrucht enthält einige hundert Samen. Die Kapselfrucht ist durch zahlreiche „falsche Scheidewände“ (Wucherungen der Samenleisten) in unvollständig gefächerte Porenkapseln (Streubüchsen) unterteilt. Die dunklen Samen (Mohnkörner) sind bei einem Durchmesser von bis zu 1 Millimeter sehr klein.
 
Anbau und Pflege
Standort
Mohnblumen sind verhältnismäßig anpassungsfähig, bevorzugen jedoch eher einen vollsonnigen Standort. Halbschattige und Schattige Lagen werden jedoch nicht toleriert. Der Boden bzw. die Erde sollte grundsätzlich durchlässig, nährstoffreich und leicht kalkhaltig sein. Ein sand- oder kieshaltiger Boden mit mäßiger bis guter Nährstoffverfügbarkeit erscheint ideal. Reine torfhaltige Pflanzenerden sowie viele abgepackte Kräutererden sind für den Anbau von Mohn nicht empfehlenswert und sollten daher zumindest mit Sand durchsetzt werden.
Aussaat
Die beste Aussaatzeit für den Klatschmohn ist der Frühlingsanfang. Die kleinen schwarzen Samen sollten Ende März bis Mitte April direkt ins Freiland oder in tiefgründigen Töpfen auf dem Balkon ausgesät werden. Soll das Saatgut direkt ins Freiland ausgestreut werden, ist es ratsam, die Samen mit etwas Sand zu vermengen. Klatschmohnsamen sind Lichtkeimer und sollten maximal 1 cm mit Erde bedeckt werden. Um Nährstoffkonkurrenz und Platzmangel vorzubeugen, sollte ein Pflanzabstand zwischen 25 und 35 cm eingehalten werden. Die Keimdauer beträgt bei der Mohnblume etwa 14 bis 21 Tage.
Düngung
Liegt ein nährstoffreicher Boden vor, ist eine Düngung meist nicht notwendig. Nährstoffarme Böden werden am besten vor der Pflanzung mit komposthaltigem Material vermengt. Wächst der Mohn zweijährig, können vor der zweiten Vegetationsperiode kleinere Gaben eines handelsüblichen N-P-K-Düngers verabreicht werden. Wird die Mohnblume in Topfkultur gehalten, sind meist zusätzliche Düngegaben notwendig. Empfohlen werden organische Depotdünger auf Pellet- oder Stickbasis. Weitere Hinweise und Tipps gibt es in unserem Artikel Kräuter richtig düngen.
Gießen
Der Klatschmohn toleriert längere Trockenphasen durch sein tiefgründiges Wurzelwerk meist problemlos. Es sind daher keine besonderen Wassergaben notwendig. Ein normales Gießverhalten reicht völlig aus. Ausnahmen bilden längere hintereinanderfolgende Hitzeperioden sowie Topfkulturen. Hier kann es ratsam sein, in den späteren Abendstunden einmal kräftig zu gießen. An normal temperierten Tagen sollte ein üppiges Gießen jedoch unterbleiben, da dies Krankheiten und Schädlingsbefall beflügeln kann.
Krankheiten und Schädlinge
Insofern Pflegehinweise eingehalten werden und das Wetter über das Jahr nicht allzu feucht ausfällt, gilt der Klatschmohn als recht robuste Pflanze. Bei anhaltend hoher Feuchtigkeitszufuhr besteht jedoch die Gefahr, dass sich Mohnbrand ausbreitet. Darunter ist eine bakterielle Pflanzenerkrankung zu verstehen, die sich meist durch durchsichtige und später dunkler werdende Flecken auszeichnet. Tritt Mohnbrand auf, sollten alle befallene Mohnpflanzen schnellstmöglich vollständig entfernt werden (nicht auf den Komposthaufen werfen!). Die Mohnblume wird außerdem häufig von Blattläusen befallen.
Überwinterung
Es sind keine besonderen Überwinterungshinweise zu beachten. Einjährige sterben meist nach der Fruchtreife ab. Zweijährige Mohnpflanzen sind sehr frosttolerant und treiben im Frühjahr wieder aus.
 
Sammeltipps
Die Blüten des Klatschmohns müssen gesammelt werden, sobald sie aufgeblüht sind. Sie müssen zügig getrocknet werden, damit die Farbe erhalten bleibt, was nur manchmal gelingt. Häufig werden die Blütenblätter beim Trocknen grau und sind nicht mehr als Schmuckblüten in Mischtees geeignet. Die milde Wirkung der Blütenblätter ist aber von der Färbung nicht beeinträchtigt.

Himbeere
Die Himbeere ist eine Pflanzenart aus der Untergattung Idaeobatus in der Gattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: entzündungshemmend, schweißtreibend, Immunsystem steigernd, Halsentzündung, Durchfall, Magenentzündung, Darmentzündung, Hämorrhoiden Blutungen, Zahnfleischentzündung, Verstopfung, Rheumatismus, Skorbut, Geburt erleichternd
wissenschaftlicher Name: Rubus idaeus
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
Falsche Schreibweisen: Himbeer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte
Sammelzeit: Mai bis August
 
Anwendung
Himbeerblättertee ist ein wertvoller Tee für die letzten Wochen der Schwangerschaft und die Geburt. Himbeerblätter helfen dabei, die Geburtswehen leichter zu ertragen.
Nutzung
Steinkernfunde bei Pfahlbauten aus dem Neolithikum zeigen, dass Himbeeren bereits seit der Steinzeitwichtige Obstpflanzen waren. Kultiviert wurden sie erst im 16. Jahrhundert. Die Pflanze ist eine wegen ihrer Früchte beliebte Gartenpflanze. Die durch ihren hohen Vitamingehalt äußerst gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott, Saft, Kuchenbelag, Kaltschale oder Fruchtgrütze vielfältig in der Küche verwendet. Im Jahr 2011 wurden von den landwirtschaftlich geernteten Früchten 82,9% als Tafelobst verwendet, 7,8% als Industrie- oder Verwertungsobst. 9,2% wurden nicht vermarktet. In der Imkerei sind Himbeeren aufgrund des hohen Zuckergehalts (36–70%) ihres Nektars und dessen hohen Zuckerwerts (0,18–3,80 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht. Die Beerenfrucht findet auch zum Aromatisieren von reinem Alkohol Verwendung. Die dabei entstehende Spirituose trägt die Bezeichnung Himbeergeist. Die Beeren reifen nach der Ernte nicht nach. Sie zählen damit zu den nichtklimakterischen Früchten.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Himbeerstrauch erreicht eine Wuchshöhe von 0,6 bis 2 Meter. Die Ruten sind mit feinen Stacheln besetzt. Die wechselständig an den Sprossachsen angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die unpaarig gefiederten Blattspreiten bestehen aus drei, fünf oder sieben gezähnten Fiederblättern. Zwischen Mai und August werden von den einzelnen Sprossachsen abgehend rispige Blütenstände gebildet. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenboden ist stark vorgewölbt. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden. Die fünf freien Kronblätter sind weiß. Die über zwan-zig Staubblätter sind frei und fertil. Es sind freie Fruchtblätter vorhanden. Die bei Reife roten, bei Zuchtformen auch gelben oder schwarzen, weichen Früchte sind, anders als der Trivialname Himbeere suggeriert, botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet werden. Ihre Hauptgeruchskomponente ist das Himbeerketon.

Bachblüten
Giftige und hemmische Gedanken wegen innerer Verbitterung (Willow)
Sie haben giftige und hemmische Gedanken wegen ihrer inneren Verbitterung
Mit der Blüte können sie diese innere Verbitterung überwinden
Bachblüten
Man spürt sofort, was andere von einem erwarten und kann dann umhin (Centaury)
Sie spüren sofort, was ihre Mitmenschen von ihnen erwarten und können nicht drum herum
Mit der Blüte, sehen sie immer wieder was sie erwarten, jedoch tun sie nichts mehr diesbezüglich
Eiweisshaltige Lebensmittel
Eiweiße sind Baustoffe, die für die Erhaltung der Gewebe und die Erneuerung und das Wachstum der Zellen benötigt werden. Eiweiß ist verantwortlich für den strukturellen und funktionellen Aspekt der Zelle, einschließlich der DNS, welche die Erbfunktion speichert.
Was ist eine eiweißreiche Ernährung?
Bei einer eiweißreichen Ernährung stammen etwa 50% der täglich verzehrten Kalorien aus Eiweiß, 35% werden von Fetten geliefert und 15% von Kohlenhydraten (Nährstoffverhältnis beträgt 3:1:1). Demnach ist die Proteinzufuhr bei einer eiweißreichen Ernährung erhöht und die Kohlenhydrataufnahme reduziert.
Was sind eiweißhaltige Lebensmittel?
Eiweißhaltige Lebensmittel sind per se alle Lebensmittel, die Eiweiß enthalten – erst einmal unabhängig davon, wie viel Eiweiß das jeweilige Lebensmittel enthält. Ein Lebensmittel gilt als Eiweißquelle, wenn auf den Proteinanteil mindestens 12 Prozent des gesamten Brennwerts (Kalorien) des Lebensmittels entfallen. Eiweißreiche Lebensmittel dürfen nur als solche bezeichnet werden, wenn sie einen hohen Proteingehalt aufweisen bzw. mindestens 20 Prozent des gesamten Brennwerts (Kalorien) des Lebensmittels auf den Proteinanteil entfallen,
Welche Lebensmittel enthalten viel Eiweiß?
In diesen Lebensmittelgruppen findest du viele proteinreiche Lebensmittel:
Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne, Vollkorngetreide, Soja-Produkte
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