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Thymian
Echter Thymian, auch Römischer Quendel, Kuttelkraut oder Gartenthymian genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Thymiane innerhalb der Familie der Lippenblütler. Er wird als Heil- und Gewürzpflanze verwendet.
Der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze im Bereich Husten und Desinfektion. Die ausdauernde Pflanze wächst Jahr für Jahr tapfer im Kräutergarten und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer lässt er kleine zartrosa Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten. Die kleinen Blätter lassen sich ziemlich leicht vom holzigen Stängel rebeln und als Küchengewürz oder Tee verwenden. Povencalische Kochrezepte kann man sich ohne Thymian kaum vorstellen. Als Heilpflanze ist der Thymian der reinste Tausendsassa. Es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo der Thymian nicht helfen könnte. Seine größte Stärke liegt jedoch in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane.
Thymian schmeckt in frischem Zustand sehr kräftig, würzig aber auch typisch rauchig. Zugleich präsentiert er sich majoranartig, pfeffrig und ein wenig nelkig. Bei der Verwendung von Thymian sollte berücksichtigt werden, dass er in getrocknetem Zustand die dreifache Würzkraft besitzt. Thymian ist ein mit Oregano und Majoran verwandter Lippenblütler.
Das besondere am Thymian ist sein extrem hoher Eisengehalt. Heute wird er bereits in vielen Gegenden Europas angebaut. Beheimatet ist der Thymian im östlichen Mittelmeergebiet.
Thymian gibt sein volles Aroma erst ab, wenn er lange mitköchelt. Daher sollte getrockneter Thymian immer früh beigemischt werden. Frische Thymianblättchen hingegen werden kurz bevor das Gericht serviert wird hinzugegeben. Thymian gibt es in vielen Sorten, vom Zitronenthymian über den Wildthymian bis hin zum Gartenthymian. In der wohl bekanntesten Kräutermischung „Kräuter der Provence“ bildet Thymian den Hauptbestandteil. Thymian ist ein Muss jeder guten und schmackhaften Küche.
Tipp: Schweinemedaillons oder Steinpilzravioli erlangen eine ganz besondere Geschmacksnote durch Thymianbutter!
Thymian bietet aufgrund seines Variantenreichtums eine sehr facettenreiche Aromapalette. Am häufigsten wird der Gartenthymian verwendet. Als Vertreter der „Herbes de Provence“ prägt er speziell den Geschmack der französischen Küche, beliebt ist er jedoch im gesamten mediterranen Bereich. Thymian kann in der Küche frisch und getrocknet verwendet werden. Da er sehr intensiv schmeckt, sollte er nur sparsam verwendet werden . . .
Thymian (Thymus vulgaris) ist ein vielseitiges Heil- und Gewürzkraut. Mit seinem unverkennbarem Geschmack würzt es zahlreiche mediterrane Speisen. Doch kann der Thymian deutlich mehr. In der Naturmedizin gilt die Pflanze als ein hervorragendes Heilkraut, das u.a. Erkältungskrankheiten, Husten und Magenbeschwerden lindern kann. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Thymians brachten ihm den Titel Heilpflanze des Jahres 2006 ein.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Eigenschaften: anregend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Atemwege: Bronchitis, Husten, Keuchhusten, Reizhusten, Krampfhusten,  Asthma, Erkältung, Halsentzündung, Heiserkeit, Kehlkopfkatarrh, Luftröhrenkatarrh, Zahnfleischentzündung, Verdauungssystem: Verdauungsschwäche, Sodbrennen, Blähungen, Magenbeschwerden, Durchfall, Mundgeruch, Leberschwäche, Stoffwechsel: Rheuma, Gicht, Harnapparat: Nierenentzündung, Blasenentzündung, Blasenschwäche, Frauenheilkunde: Menstruationsfördernd, Menstruationsstörungen, Unterleibskrankheiten, Periodenkrämpfe, Eisprung fördernd, Geburtserleichternd, Wechseljahresbeschwerden, Nervensystem: Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Alpträume, Epilepsie, Kater, Bewegungsapparat: Verstauchu-gen, Verrenkungen, Quetschungen, Gelenkschmerzen, Haut: Schwer heilende Wunden, Entzündete Wunden, Ekzeme, Schnittwunden, Pickel, Furunkel, Ge-sichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Thymus vulgaris
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Thyme
volkstümliche Namen: Chölm, Demut, Echter Thymian, Garten-Thymian, Immenkraut, Kunerle, Römischer Quendel, Spanisches Kudelkraut, Welscher Quendel, Zimis
Falsche Schreibweisen: Tymian
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, u.a. Thymol, Kampfer, Carvacrol, Zineol, Geraniol, Limonen, Linalool, Menthon, Terpinen, Bitterstoff, Gerbstoff, Flavonoide, Cumarine, Harz, Saponin, Salicylate, Pentosane, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Zink
Sammelzeit: April bis Oktober
Inhaltsstoffe, Geruch und Geschmack: Thymian ist ein kräftig-herbwürziges Gewürz und schmeckt leicht bitter. Aufgrund des Arten- und Sortenreichtums der Thymus-Familie ist die Zusammensetzung des ätherischen Öls sehr variabel. Typische geschmacks- und geruchsprägende Komponenten sind Thymol und Carvacrol. Bei speziellen Thymianvarianten wird der Geschmack durch andere Komponenten verändert wie z.B. Citral im Zitronenthymian oder Carvon im Kümmelthymian.
 
Anwendung
Sehr lecker schmeckt Thymian als Gewürz in der mediterranen Küche. Dort trägt er unauffällig zur Gesundheit bei. Er ist aber auch eine vielseitige Heilpflanze, die fast gegen das komplette Spektrum üblicher Beschwerden helfen kann.
Atmungsorgane
Der wichtigste Einsatzbereich des Thymians sind Erkrankungen der Atmungsorgane. Durch seine antibiotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekämpft der Thymian Husten und Erkältungen, die durch Krankheitserreger verursacht wurden. Die krampflösende Eigenschaft hilft bei Spasmen beim Husten, was den Thymian auch gut gegen Keuchhusten, Reizhusten und Asthma wirken lässt. Außerdem löst der Thymian den Schleim, der dadurch besser abgehustet werden kann. Bei Husten oder anderen Problemen der Atmungsor-gane kann man den Thymian als Tee oder Tinktur einnehmen.
Verdauungssystem
Durch seine ätherischen Öle und die Bitterstoffe hat der Thymian eine günstige Wirkung auf die Verdauungsorgane. Man kann ihn zur Stärkung der Verdauungsvorgänge als Gewürz oder als Tee einnehmen. Thymian hilft auch gegen Blähungen und Sodbrennen. Außerdem kann man ihn gegen Leberschwäche einsetzen.
Frauenheilkunde
Vor allem die Volksheilkunde betrachtet den Thymian als ein Frauenkraut. Durch seine krampflösende Fähigkeiten kann der Thymian Menstruationskrämpfe lindern. Er kann auch die Menstruation fördern und den Zyklus regulieren. Thymian regt außerdem den Eisprung an. Da er außerdem östrogenartige Substanzen enthält, ist der Thymian eine hilfreiche Pflanze gegen Wechseljah-resbeschwerden. Die Geburt kann durch Thymian erleichtert werden.
Achtung! Thymian sollte nicht in großen Mengen in der Schwangerschaft verwendet   werden.
Nervensystem
Auf das Nervensystem hat der Thymian eine beruhigende Wirkung. Man kann ihn bei Einschlafstörungen und Alpträume als Tee trinken. Früher wurde er sogar bei Epilepsie verwendet. Auch gegen Katzenjammer nach ausgedehnten Trinkgelagen soll er helfen. Vor einer Weile wurde sogar eine Wirkung des Thymians gegen Lepra entdeckt.
Tee
Einen Thymiantee bereitet man folgendermaßen: Man übergießt einen Teelöffel Thymiankraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt den Tee fünf Minuten ziehen. Man kann den Tee mit Honig süßen, um die Wirkung noch zu verstärken. Diesen Tee trinkt man in kleinen Schlucken und lässt auch den Dampf des Tees auf sich wirken.
Äußerlich - Bewegungsapparat
Bei Verletzungen des Bewegungsapparates, wie Verstauchungen, Quetschungen usw. kann man Einreibungen mit Thymiantinktur durchführen. Auch bei rheumatische Gelenkschmerzen helfen Thymian-Tinktur-Einreibungen.
Äußerlich - Hautprobleme
Äußerlich kann man bei Hautprobleme in Thymian-Aufgüssen baden, Kompressen auflegen oder das ätherische Öl verdünnt oder unverdünnt einsetzen. Thymian hilft gegen schlecht heilende und entzündete Wunden und Ekzeme. Auch bei frische Wunden und Schnittverletzungen kann man den Thymian einsetzen. Außerdem hilft Thymian gegen unreine Haut, Pickel und Furunkel. Thymiantee oder -tinktur kann man auch zum Spülen bei Entzündungen im Mundraum verwenden.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl des Thymians setzt sich aus unterschiedlichen Substanzen zusammen, beispielsweise das hochwirksame Thymol und das mildere Linalool. Je nach Standort und Sorte ist die Zusammensetzung der ätherischen Öle unterschiedlich. In der Duftlampe eignet sich Thymian zur Raumreinigung und zur Befreiung der Atemwege. Verdünnt in Öl (1:100) kann man das ätherische Öl für Einreibungen verwenden.
Dampfbad
Als Dampfbad desinfiziert er die Atmungsorgane und erleichtert die Atmung. Auch bei Hautunreinheiten hilft so ein Dampfbad.
Thymian als Heilpflanze
Geschichtlich wird Thymian in der Antike von Plinius und im Mittelalter (12. Jh.) bei Hildegard von Bingen erwähnt. Echter Thymian ist offizinell, er wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2006 gewählt.
Als wertgebender Inhaltsstoff ist der medizinische Einsatz von ätherischem Thymianöl durch die Kommission E gegen Katarrhe der oberen Luftwege, bei Bronchitis und Keuchhusten anerkannt worden. Ätherisches Thymianöl wirkt im Laborversuch nachweislich antibakteriell und antiviral, klinische Untersuchungen zu seiner Wirk-samkeit fehlen jedoch.
Thymian in der Küche
Der Geschmack von Thymian ist einzigartig in der Welt der Kräuter und lässt sich nicht mit anderen Kräutern vergleichen. Thymian schmeckt pikant, leicht pfeffrig und zugleich lieblich, teilweise sogar leicht süß. Außerdem gibt es unterschiedliche Thymiansorten, die eine verschiedene Konzentration an bestimmten ätherischen Ölen aufweisen (so genannte Chemotypen). Diese Chemotypen sind abhängig vom Standort und den vorherrschenden Bedingungen. Thymian in hügeligen Regionen enthält beispielsweise höhere Konzentrationen des ätherischen Öls Thymol als Pflanzen, die im Flachland wachsen. Letztere enthalten meist höhere Mengen des ätherischen Öls Geraniol.
In erster Linie kommt der geschmacklich unverwechselbare Thymian in den Kochtopf, wenn deftige Fleischgerichte auf der Speisekarte stehen. Das Fleisch gewinnt durch das Gewürzkraut an Aroma und sorgt zudem dafür, dass fettreiche Gerichte leichter verdaulich sind.
Aber auch vegetarische Gerichte sind perfekte Partner. Bratkartoffeln oder Ofenkartoffeln mit Thymian schmecken beispielsweise hervorragend. Kartoffelgratin lässt sich ebenfalls mit Thymian verfeinern, genau wie Thymiankartoffeln als Alternative zu Rosmarinkartoffeln. Auch interessant sind Flammkuchen, die statt mit Speck und Zwiebeln mit dünnen Apfelscheiben, Ziegenkäse und Thymianzweigen belegt werden. Nicht zuletzt passt das Kraut auch zu Blattsalaten oder zu in Alufolie gebackenen Schafskäse.
Daneben passt Thymian hervorragend zu Fisch und Geflügel, Lamm und Kalb. In gut sortierten Honigregalen findet man immer häufiger Thymianhonig. Der Geschmack des Honigs ist spürbar aromatisch und meist nicht so süß, wie andere Honigsorten.
Thymian als Gewürz steht in den Supermärkten und Bioläden in frischer, getrockneter und als Tiefkühlversion zur Auswahl. Ob getrocknet oder frisch spielt bei der Zubereitung von Speisen jedoch keine große Rolle, da die Blätter des Thymians beim Trocken sogar ihr Aroma intensivieren.
Neben Kräutern wie Oregano, Rosmarin und Majoran stellt Thymian eines der Hauptzutaten der bekannten Kräuter der Provence dar. Diese Kräutermischung wird für viele Saucen, Suppen, Fleischgerichte und Salate verwendet.
Thymian als Bienenweide
Der Echte Thymian ist eine recht gute Bienenweide. Auf einer mit ihm bestandenen Fläche von einem Hektar kann sich pro Blühsaison ein Honigertrag von 125 bis 185 kg ergeben.
Thymian als Gewürzpflanze
Der Echte Thymian ist eine wichtige Gewürzpflanze. Er kann im frischen, aber auch getrockneten Zustand unter anderem in Suppen, Eintöpfen, Fisch- und Fleischgerichten wie auch Würsten verwendet werden.
 
Pflanzenkunde
Die Gattung Thymus zählt zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler. Sie bietet viele unterschiedliche Blüten- und Blattfarben. Am bekanntesten und besonders sortenreich ist der Gartenthymian. Man kennt ihn auch unter der Bezeichnung Echter oder Gewöhnlicher Thymian, der Volksmund nennt ihn Kuttelkraut. Der Österreichische Lebensmittelcodex listet neben Thymus vulgaris zudem Thymus zygis und Thymus serpyllum als Gewürz für den Handel. Ersterer trägt zudem die Synonyme Spanischer- bzw. Südfranzösischer Thymian. Wilder, Sand- und Feldthymian sowie Quendel sind alternative Bezeichnungen für Thymus serpyllum. Weitere Informationen erhalten Sie unter Lebensmittelbuch online.
Im Garten oder auf der Fensterbank werden darüber hinaus gerne weitere Varianten wie z.B. Zitronenthymian (Thymus x citriodorus), Orangenthymian (Thymus c. „fragrantissimus“) oder Kümmelthymian (Thymus herba-barona) gepflanzt. Vom Thymian verwendet man sowohl die Blätter als auch die blütentragenden Triebspitzen als Gewürz. Der Handel bietet Thymian meist als gerebelte Ware, aber auch gemahlen an. Gerebelte Ware enthält die abgestreiften Blätter sowie Blüten und ist von Stängeln und Zweigen befreit.
Der Echte Thymian (Thymus vulgaris) ist ein kleiner Halbstrauch mit einer Größe von 20 bis 40 Zentimetern. Die grau-grünen Blätter werden acht bis zwölf Millimeter groß und sind rund bis länglich-eiförmig. Die Blätter sind am Rand etwas eingerollt sowie an der Unterseite leicht filzig. Die Blätter tragen einen nur sehr kurzen bzw. keinen Stiel. Ältere Pflanzen können leicht verholzt sein. Arten- und sortenabhängig blüht Thymian hell-lila über rosa bis weiß. Die duftenden Blüten bieten Bienen und anderen Insekten einen begehrten Nektar.
Tipp: Thymian mag es gerne sehr warm und trocken. Im Garten sind sonnige bzw. wärmespeichernde Stellen wie z.B. an der Hauswand oder im Steingarten ein guter Standort für ihn. Ernten sollte man kurz vor oder während der Blüte.
 
Geschichtliches
Der Name Thymian kommt möglicherweise vom altägyptischen Wort Tham, das eine stark duftende Pflanze bezeichnete, die zur Einbalsamierung verwendet wurde. In Griechenland wurde aus Tham das Wort Tymon und später in Rom der Name Thymus. Schon Plinius Secundus beschrieb den Thymian als Heilpflanze. Im 11. Jahrhundert wurde der Thymian von Benediktinermönchen nach Mitteleuropa gebracht und dort in den Klostergärten angebaut. Von dort aus gelangte der Thymian in die Bauerngärten. Hildegard von Bingen und Albertus Magnus empfahlen den Thymian als wertvolle Heilpflanze.
 
Pflanzenbeschreibung
Thymian ist eine kleiner mehrjähriger Halbstrauch, aus der Familie der Lippenblütler, der ursprünglich in den Mittelmeerländern heimisch ist. Bis zu 50 cm wird der Thymian hoch und wenn er genügend Platz hat, kann er nach ein paar Jahren etwa einen halben Quadratmeter Fläche beanspruchen. Die Stängel verholzen im Laufe eines Jahres. An den Stängeln wachsen kleine ovale, dun-kelgrüne Blätter, die stark duften. Die Blätter von winterharten Sorten bleiben das ganze Jahr über grün, können also auch im Winter noch für den direkten Bedarf geerntet werden. Die Blüten des Thymians sind klein und hellrosa. Sie wachsen in Kugeln oder Ähren an den Spitzen der Stängel.
Der Echte Thymian ist ein ausdauernder, stark verzweigter Halbstrauch, der Wuchshöhen von 10 bis 40 Zentimeter erreicht. Die Zweige sind niederliegend oder aufsteigend, vierkantig, verholzt und kurz behaart. Die kreuzgegenständigen Laubblätter sind sitzend oder kurz gestielt und schmal elliptisch. Ihre Oberseite ist graugrün gefärbt, die Unterseite filzig grauweiß behaart und der Rand zurückgerollt.
Die kleinen Blüten sind in Scheinquirlen angeordnet, die sich in zylindrischen Köpfchen an den Enden der Zweige befinden. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind weiß oder rosafarben und zu einer zweilippigen Krone verwachsen. Die Oberlippe ist wenig glockig, die Unterlippe weist drei breite Lappen auf. Die Nussfrüchte sind kugelförmig. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.

Sandsegge
Die Sand-Segge ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Seggen innerhalb der Familie der Sauergrasgewächse. Wie das Artepitheton (lat. arena = Sand) schon verrät, gedeiht sie vor allem auf Küsten- und Binnendünen in Europa.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blasenschwäche, Bronchitis, Darmkoliken, Gicht, Hautunreinheiten, Lungenleiden, Rheuma, blutreinigend
wissenschaftlicher Name: Carex arenaria
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Sammelzeit: Frühjahr
 
Nutzung
In seltenen Fällen wird die Sand-Segge zur Dünenfestigung eingesetzt. Das Rhizom der Sandsegge wurde früher als blutreinigendes, harn- und schweißtreibendes Mittel verwendet.
 
Beschreibung
Die Sandsegge ist eine immergrüne, ausdauernde Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 15 und 30 Zentimetern. Im Schatten wachsende Pflanzen können zuweilen 1 Meter hoch werden. Sie bildet lange, meterweit meist schnurgeradeaus kriechende Ausläufer. Mit Hilfe ihres Rhizoms kann sie 0,5 bis 4 Meter weit wandern; die älteren Rhizomabschnitte sterben dabei ab. Die im Durchmesser 2 bis 3 Millimeter messenden Rhizome tragen braune, sich faserig auflösende Niederblätter. Die aufrechten Stängel sind scharf dreikantig und oben rau. Schattenformen wachsen dagegen oft bogig überhängend. Die starren, rinnigen und 2 bis 4 Millimeter breiten Laubblätter wachsen steif aufrecht. Die Blattscheiden sind braun.
Der ährige Blütenstand ist 2 bis 5 Zentimeter lang und enthält 5 bis 15 Ährchen. Die Blüten eingeschlechtig. Die unteren Ährchen tragen weibliche Blüten; die mittleren am Grunde weibliche und an der Spitze männliche Blüten; die oberen Blüten sind rein männlich. Bei Schattenformen sind die unteren Ährchen oft ausein-andergezogen, sonst dicht stehend. Die zugespitzten und gelbichen Spelzen sind schmal und eiförmig-lanzettlich. Die männlichen Blüten besitzen drei Staubblätter. Die weiblichen Blüten sind mit einem zweinarbigen Fruchtknotenausgestattet. Die plankonvexen und an den Rändern breit geflügelten Fruchtschläuche sind bei einer Länge von 4 bis 5 Millimetern sowie einer Breite von 1,8 bis 2 Millimetern etwas länger als die Spelzen. Sie sind zweizähnig geschnäbelt. Reife Ähren werden braun. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni.

Bachblüten
Übertriebene Unterbewertung seiner Selbst (Pine)
Diese Menschen haben eine übertriebene Unterbewertung ihrer Selbst
Mit Pine können sie diese Unterbewertung ihrer Selbst entgegen wirken
Bachblüten
Oft drahtiger Typ, spricht und bewegt sich (Vervain)
Diese sind oft ein drahtiger Typus und womöglich auch der Statur, sie sprechen und bewegen sich auch so
Mit der Blüte können sie das drahtige womöglich entgegensteuern
7       magischen Regeln für Typ 2 Diabetiker
1.    Übergewicht langsam, aber dauerhaft durch Kalorienreduktion abbauen
2.    Reichlich Bewegung
3.    Kohlenhydrat- und ballaststoffreich, aber zuckerarm essen
4.    Pflanzliche Fette bevorzugen
5.    Zucker durch Süßstoff ersetzen
6.    Kost nach Kalorien und nicht nach Broteinheiten
7.    Wenig Alkohol zu den Mahlzeiten oder besser verzichtet man auf Alkohol
Der Diabetes Typ 2 ist die häufigste Form von Zuckerkrankheit. Er entsteht durch eine mangelhafte Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch kann nicht genug Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangen – die Zuckerkonzentration im Blut ist erhöht und trotzdem kann in den Zellen ein Energiemangel entstehen. Lesen Sie mehr über Ursachen, Symptome, Diagnose, Therapie und Prognose von Diabetes Typ 2!
Ursachen: Insulinresistenz (Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin); verschiedene Risikofaktoren sind an der Krankheitsentstehung beteiligt, darunter genetische Veranla-gung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Metabolisches Syndrom
Erkrankungsalter: meist nach dem 40. Lebensjahr, immer häufiger erkranken aber auch stark übergewichtige Kinder und Jugendliche an Typ-2-Diabetes
Symptome: entwickeln sich schleichend, zum Beispiel Müdigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit, trockene Haut, Juckreiz und vermehrter Durst. Bei Diagnose sind manchmal auch schon Symptome von Folgeerkrankungen vorhanden wie Sehstörungen oder Durchblutungsstörungen in den Beinen.
Untersuchungen: Messung von Blutzucker und HbA1c, oraler Glukosetoleranztest (oGTT) Untersuchungen zu Begleit- und Folgeerkrankungen (Bluthochdruck, Diabetische Retinopathie, Diabetischer Fuß etc.)
Behandlung: Ernährungsumstellung, viel Bewegung, blutzuckersenkende Tabletten (orale Antidiabetka), Insulin (in fortgeschrittenen Stadien)
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