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BITTERES SCHAUMKRAUT
Das bittere Schaumkraut wächst an feuchten Wegrändern und kleinen Bächen. Die kleinen, weißen Blüten haben hübsche rote Staubgefäße, was sie zu einem echten Hingucker macht. Es ähnelt sowohl der Brunnenkresse als auch dem Wiesenschaumkraut. Alle drei Pflanzen sind ja auch miteinander verwandt. In der Pflanzenheilkunde wird das bittere Schaumkraut nur selten eingesetzt. Wenn dann quasi als Ersatz seiner beiden Verwandten vor allem gegen Frühjahrsmüdigkeit und Stoffwechselschwäche. Als Wildsalat ist das bittere Schaumkraut angenehm würzig. Es verbindet die Schärfe der Brunnenkresse mit einem gewissen Bitteraroma. Das Bittere Schaumkraut, auch Falsche Brunnenkresse oder Bitterkresse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schaumkräuter innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächsen.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Vitamin-C-Mangel, Frühjahrsmüdigkeit
Heilwirkung: anregend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Frühjahrskur, Rheuma, Skorbut, Stoffwechselschwäche, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Cardamine amara, Nasturtium majoris
Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse = Brassicaceae
englischer Name: Large Bitter-cress
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Bitterstoffe, Senföl
Sammelzeit: März bis Juni
 
Anwendung
Bitteres Schaumkraut wird vor allem frisch als Wildkraut angewendet. Man kann das bittere Schaumkraut auch getrocknet als Tee trinken, um den Stoffwechsel und die Verdauung anzuregen. Diese Art der Anwendung ist jedoch eher selten und unüblich.
Wildsalat
Die Blätter des bitteren Schaumkrauts kann man zusammen mit anderen Wildkräutern im Salat essen. Auch in Kräuterquark oder kleingeschnitten auf Brot schmeckt das bittere Schaumkraut aromatisch. Da das bittere Schaumkraut bitter schmeckt, sollte man nicht zu viel davon auf einmal verwenden. Durch den Vitamin-C Gehalt, das Senföl und die Bitterstoffe wirkt das bittere Schaumkraut anregend und stoffwechselstärkend.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Bittere Schaumkraut ist in Mitteleuropa heimisch. Es wächst bevorzugt an feuchten Wegrändern und kleinen Bachläufen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst bodennahe Blätter aus. Diese Blätter bilden jedoch keine Blattrosette. Die Stängel der Pflanze wachsen ganzjährig, manchmal sogar im Winter. Auch an den Stängeln wachsen Blätter, meist an kleinen Stängeln. Die Blätter sind fiederartig gelappt mit einer abgerundeten Spitze am Ende. Im Frühjahr wachsen längere Stängel, die bis zu 60 Zentimeter lang werden. An diesen Stängel erscheinen zwischen April und Juli die kleinen, weißen Blüten, die in Trauben stehen. Die Blüten haben jeweils vier weiße Blütenblätter. In der Mitte wachsen rötliche Staubgefäße. Aus den Blüten entwickeln sich aufrechte Schoten, die die Samen enthalten.
Blatt
Das Bittere Schaumkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Die niederliegenden Stängeltreiben wurzelnde Ausläufer mit grundständigen Blättern, die keine Rosetten bilden. Im Frühjahr des zweiten oder Folgejahres bilden sich aufsteigende, gefurchte, stark beblätterte Stängel, die eine Wuchshöhe von 10 bis zu 60 Zentimetern erreichen. Der meist unverzweigte, kahle oder behaarte, kantige Stängel ist markgefüllt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist unpaarig fiederteilig und besteht meist aus zwei bis vier, manchmal auch bis zu acht Fiederpaaren und einem einzelnen Fiederblatt am Ende, das etwas größer als die anderen ist.
Blüten-, Fruchtstand, Blüte, Frucht und Samen
Zwei bis dreißig Blüten stehen in einem endständigen, anfangs kurzen, schirmtraubig eingeebneten zusammen, der sich später bis zur Fruchtreife zu einem lockeren, traubigen Blütenstand streckt. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier anliegenden Kelchblätter sind eiförmig und grün. Die vier weißlichen bis seltener rosafarbenen Kronblätter sind 7 bis 12 Millimeter lang, und damit etwa dreimal so lang wie die Kelchblätter. Die Blüten enthalten sechs Staubblätter mit violetten Staubbeuteln (Unterscheidungsmerkmal zur ähnlichen Brunnenkresse). Die Blütezeit dauert von April bis Juli. An aufrecht vom Stängel abstehenden Fruchtstielen stehen stabförmig, gerade Schoten, die eine Länge von 2 bis 4 Zentimeter und einen Durchmesser von 1 bis 2 Millimeter aufweisen. Die Samen liegen in jedem Fach einreihig. Die Fruchtklappen öffnen sich kurz vor der Reife oder auch bei Berührung explosionsartig aufrollend und dabei werden die Samen herausgeschleudert.
 
Sammeltipps
Die Blätter des bitteren Schaumkrautes sollten nur an sauberen Bächen und Gräben geerntet werden. Am besten verwendet man sie so frisch wie möglich.

FICHTE
Die Fichte ist ein weitverbreiteter Nadelbaum, der in vielen Gegenden als Holzlieferant gezüchtet wird. Seine zarten jungen Triebe, die deutlich an ihrer helleren Farbe zu erkennen sind, können als Heilmittel verwendet werden. Die Wirkung liegt vor allem im Bereich der Lungenerkrankungen, weil die ätherischen Öle beim Inhalieren oder als Tinktur eingenommen die Lunge desinfizieren und reinigen. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Durchblutungsstörungen, was auch am Beispiel des Fichtennadel-Franzbranntweins deutlich wird. Die Fichten sind die einzige Gattung der Unterfamilie Piceoideae innerhalb der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Gemeine Fichte, die wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde fälschlich auch als Rottanne bezeichnet wird.
 
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, beruhigend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Katarrh der oberen Luftwege, Keuchhusten, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rachenentzündung, Rheuma, Gicht, Durchblutungsstörungen, Muskelkater, Nervosität, Nervöse Herzbeschwerden, Neuralgien, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name: Picea abies
Pflanzenfamilie: Kieferngewächse = Pinaceae
englischer Name: Norway Spruce
volkstümliche Namen: Feichten, Gräne, Krestling, Pechtanne, Rothtanne, Rottanne, Schwarztanne
Verwendete Pflanzenteile: junge Triebe, Nadeln, Harz
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpentinöl, Harz, Glykosid Picein, Gerbstoff, Vitamin C
Sammelzeit: Triebe: Frühjahr, Nadeln: Juni bis August, Harz: Juni bis August

Anwendung
Fichten zählen auf der Nordhalbkugel zu den wichtigsten forstwirtschaftlich genutzten Baumarten. Nur in Resten werden noch Naturwälder genutzt, meist sind es bewirtschaftete oder künstlich geschaffene Reinbestände. In Mitteleuropa ist die Gemeine Fichte der Brotbaum der Forstwirtschaft. Ausschlaggebend sind hier wie auch bei den anderen Arten der gerade Wuchs, das rasche Wachstum, die geringen Ansprüche an den Standort und die gute Verwendbarkeit des Holzes. Die Fichte liebt jedoch eher kühle Lagen, wie z. B. die Bergregionen. Dadurch werden die Bestände im Mittelland mit der vermutlich zunehmenden Klimaerwärmung zurückgehen und müssen künftig durch andere Baumarten ersetzt werden.
Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung zur Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als Brennholz. Als Schnittholz wird Fichtenholz in der Regel gemeinsam mit Tannenholz als Mischsortiment Fichte/Tanne gehandelt und verwendet. Dabei wird Fichtenholz in Form von Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es das wichtigste Holz für die Herstellung von Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Leimholz, Span- und Faserplatten. Als Spezialanwendung finden gleichmäßig gewachsene Stämme aus dem Hochgebirge Verwendung als Klangholz speziell für den Resonanzboden bei Tasteninstrumenten oder als Resonanzdecke bei Zupf- und Streichinstrumenten.
Einige wichtige Schutzfunktion haben die Fichtenwälder in vielen Hochgebirgen und Steillagen, da sie als Schutzwälder die besiedelten Täler vor Lawinen und Stein-schlägen schützen. Einige Arten werden auch als Ziergehölze in Parks und Gärten gepflanzt bzw. als Weihnachtsbäume verwendet. Das Hauptanwendungsgebiet der Fichte sind Erkrankungen der Atemwege, vor allem wenn sie bakterieller Natur sind und Schleim festsitzt.
Fichtennadel-Tee
Mit den jungen Triebspitzen und den ausgewachsenen Nadeln kann man einen Aufguss zubereiten und als Tee trinken. Solch ein Tee hilft gegen Husten, Asthma und manchmal sogar gegen Lungenentzündung. Diesem Tee kann man Honig hinzufügen, um Geschmack und Wirkung zu verbessern. Auch bei Influenza-Grippe kann man Fichtennadeltee trinken und die Beschwerden der Atmungsorgane zu lindern. Der Fichtennadel-Tee hilft aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehaltes auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin-C-Mangel-Erscheinungen.
Terpentinöl
Das Terpentinöl enthält das ätherische Öl und Harz von Fichten, Tannen und Kiefern. Es wirkt reizend auf die Haut, kann die Durchblutung steigern, in höherer Dosierung aber auch Blasen werfen und zu Entzündungen führen. Daher muss man mit dem Terpentinöl sehr vorsichtig sein, auch wenn es zahlreiche Heilwirkungen hat. Nach Einreibung der Haut mit einer fetthaltigen Salbe kann man von Rheuma betroffene Gelenke und Muskeln mit Terpentinöl einreiben. Auf die eingeriebenen Körperpartien sollte man jedoch ein Auge haben, um eine zu starke Reizung zu verhindern.
Gegen Asthma und infektiöse Erkrankungen der Atmungsorgane kann man auch Inhalationen mit Terpentinöl durchführen.
Als sparsam dosierter Zusatz in Bädern kann Terpentinöl die Durchblutung fördern und dadurch die Abheilung schlecht heilender Wunden fördern und rheumatische und gichtige Schmerzen lindern. Die innerliche Anwendung des Terpentinöls ist heikel, weil dadurch die Nieren sehr stark gereizt werden. Ansonsten wirkt es wurmtreibend und fördernd auf die Produktion der Verdauungssäfte. Man sollte es aber nur unter ärztlicher Aufsicht innerlich einnehmen.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Fichte kann ähnlich angewendet werden wie das Terpentinöl.
Auch das reine ätherische Öl ist hautreizend, sollte also verdünnt angewendet werden. Man kann es mit Pflanzenöl verdünnen und als Einreibung gegen Schmerzen und Verspannungen einsetzen.
Fichtennadel-Tinktur
Aus den Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen, besonders gut auch zusätzlich mit Wacholderbeeren. Diese Tinktur kann man äußerlich zu Einreibungen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen verwenden und innerlich gegen Erkrankungen der Atemwege. Innerlich sollte man die Tinktur nicht überdosieren, um die Nieren nicht zu sehr zu reizen.
Heilkräftige Pflanzenteile
Von der Fichte sammelt man im Frühjahr die junge Knospen, solange sie in den braunen Schüppchen halbwegs eingehüllt sind. Diese jungen Knospen sollen sich mit dem Daumen und Zeigefinger noch leicht zerreiben lassen und geben einen stark balsamischen, harzigen Geruch von sich. Der Geschmack ist etwas bitter, harzig, reizend. Das Harz und die ausgewachsenen Nadeln werden zwischen Juni und August gesammelt. Sowohl die jungen Knospen und Frühjahrsnadeln als auch die ausgewachsenen Nadeln verlieren durch Lagern rasch relativ hohen Vitamin C Gehalt.
Bei der Teebereitung durch Aufguss, selbst von frisch geernteten Knospen und Nadeln, tritt ein Vitamin C Verlust von etwa 50% ein. Nicht sogleich verwendete Knospen und Nadeln würden daher einen noch höhere Vitamin C Verlust erleiden.
Das Splintholz junger Zweige gewinnt man im Mai und Juni. Der Hauptbestandteil des Harzes ist das Terpentin. Dieses wird der größeren Ergiebigkeit wegen hauptsächlich von den Kiefern gewonnen, in der Heilwirkung sind jedoch das Harz und auch das Terpentin aller Nadelholzarten gleichwertig. Das Terpentin enthält etwa 15 bis 20% ätherisches Öl und etwa 70% reines Harz nebst einigen anderen Inhalts-stoffen, wie Bornylacetat, Pinen, Limonen u.a.
Heilwirkung
Neben dem hohen volkswirtschaftlichen Wert der Nadelhölzer haben alle (Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Wacholder) auch arzneilich eine ansehnliche Bedeutung und vielseitige Verwendung. Aus den oben beschriebenen jungen Knospen bzw. jungen Nadeln und Treibspitzen bereitet man einen Aufguss (mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser überbrühen und 5 bis 10 Mi-nuten ziehen lassen) und trinkt diesen TANNENWIPFERLTEE, wie er im Volksmunde gerne genannt wird, am besten mit Honigbeigabe warm gegen lästigen Husten, Katarrh, gegen grippöse Erscheinungen und Influenza. Auch gegen Blasenkatarrh und als Blutreinigungstee wird er gerne verwendet. Sehr warm im Bett getrunken, wirkt der Tee schweißtreibend. Dieser Tee weist ferne sehr gute Erfolge gegen die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit auf, einer Erscheinung gegen Winterausgang und Frühlingsbeginn, die durch bedingten Mangel an Vitamin C ausgelöst wird. Um diese Zeit, da noch keine Frischgemüse für die nötige Vitamin C Zufuhr sorgen, sprossen bereits die jungen Triebe unserer Nadelholzbäume. Daher können wir durch regelmäßig Teegenuss des Tannenwipferltees die Frühjahrsmüdigkeit wirkungsvoll bekämpfen. Auch die übrigen Mangelkrankheiten, wie Zahnfleischblutungen, Skorbut, die Möller-Barlowsche Krankheit, lassen sofort nach, wenn dieser Tee regelmäßig getrunken wird. Zur Bereitung dieses Tannenwipferltees – für den man die Knospen und die jungen Triebe nicht nur die Fichte und Tanne, sondern auch er Kiefer und Lärche verwenden kann – nimmt man 1 bis 2 Teelöffel voll dieser Knospen und Treibe für 1 Tasse Wasser. Die Süßung erfolgt am besten mit Honig oder Rohrzucker.
Von großer Bedeutung ist die Verwendung des Terpentinöles zu Heilzwecken. Dieses wirkt reizend und vermag, auf die unverletzte Haut gebracht, die Durchblutung der Haut zu steigern, ja sogar Entzündungen und Blasenbildungen hervorzurufen. In diesem Sinne kann das Terpentinöl zur Steigerung der Hautdurchblutung mit entsprechender Tiefenwirkung herangezogen werden. Da die Einwirkung auf die Haut nicht nur reizend, sondern auch ableitend wirkt, werden wir terpentinölhaltige Einreibungen zur Bekämpfung des schmerzhaften chronischen Muskelrheumatismus, der Gelenks- und Sehnenentzündungen, nicht zuletzt aber auch zur Beseitigung von Stauungsödemen der Haut anwenden.
Als blasenziehendes Mittel können wir jedoch Terpentinöl nicht verwenden. Wird das Terpentin unter die Haut gebracht, bildet sich eine Entzündung mit örtlichen Gewebszerstörungen. Bei Blutvergiftungsprozessen sowie bei eitrigen Infektionen bewirkt eine Einspritzung von Terpentin unter die Haut, infolge der dadurch ausgelösten Entzündungen, nicht nur eine erhöhte Durchblutung, sondern das Terpentinöl wirkt auch keimtötend (antiseptisch), bzw. hemmend auf die Ausbreitung der Krankheitserreger. Besonders bei schlecht heilenden Wunden ist gar eine sichtbare Wendung zum Besseren festzustellen.
Von der innerlichen Verwendung des Terpentinöles bzw. von terpentinölhaltigen Zubereitungen sei gesagt, dass diese die Durchblutung der Schleimhäute des MagenDarmkanas fördern und auf die Gallen- und Nierentätigkeit anregend wirken. Die Harnausscheidung wird angeregt und der Urin erhält einen veilchenartigen Geruch. Das Terpentinöl wirkt auch wurmtreibend. Die innerlich einzunehmenden Gaben sind jedoch vom Artz genau zu bestimmen, da bei Überdosierung Erbrechen, Durchfall, Nierenreizung und Schleimhautentzündung die Folgen sein können!
Das Terpentinöl bzw. die terpentinölhaltigen Zubereitungen werden auch zu Inhalationen bei Erkrankungen der Atmungsorgane empfohlen, so bei allen chronischen und eitrigen Erkrankungen der Luftwege, bei Bronchialkatarrh, Bronchitis, entzündlichen Lungenprozessen, ja selbst bei infektiösen Zerstörungen des Lungengewebes (Lungengangrän) und bei Lungentuberkulose, sofern es sich bei letzterer Krankheit nicht um zu fortgeschrittene fieberhafte Prozesse handelt.
Zur Inhalation nimmt man 1 Teelöffel Terpentinöl auf ¼ Liter heißes Wasser. Auch kann man eine Handvoll Fichtennadeln einmal aufkochen und die aufsteigenden Dämpfe inhalieren.
Schließlich sei noch hingewiesen, dass die anregende und heilende Wirkung des Terpentinöles für Badezwecke in Form von Badeextrakten großen Zuspruch hat. Diese Bäderzusätze lösen eine verstärkte Durchblutung sowohl bei lokalen Erkrankungen mit einer mangelhaften Durchblutung, als auch bei tiefergelegenen Krankheitsprozessen aus, sei es bei schlecht heilenden Wunden, rheumatischen und gichtischen Erkrankungen, Muskelverhärtungen und Leberstauung oder zur notwendigen Stärkung der Abwehrkräfte durch bessere Durchblutung des Gesamtorganismus, sowie zur restlosen Ausheilung von Lungenerkrankungen.
Die bessere Durchblutung des Gesamtorganismus bewirkt nicht zuletzt eine Stoffwechselförderung, Leistungssteigerung des Gesamtorganismus und damit erhöhtes Wohlbefinden.
Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass eine Reihe von Badeextrakten sich als grobe Fälschungen erwiesen haben, die nicht nur wertlos sind, sondern auch gesundheitliche Störungen zur Folge haben. Derlei Badeextrakte erwirbt man nicht von unbekannten Vertretern oder Hausierern, sondern besorgt sie in der Drogerie oder Apotheke.
Man kann sich auch FICHTENNADELBÄDER selbst bereiten, indem man dem Badewasser die abgeseihte ganz leichte Abkochung einiger Handvoll Fichten-, Tannen- oder Kiefernadeln, grüner Fichten-, Tannen- oder Kiefernzapfen oder deren junge Zweigspitzen zusetzt.
Abschließend sei noch erwähnt, dass das Terpentinöl auch äußerlich in Form von Salben als natürliches Hautreizmittel verwendet werden kann, teils zur Anregung schlecht heilender Wunden, teils zur Anregung schlecht heilender Wunden, teils zur Behandlung von rheumatischen Leiden und anderen Muskelerkrankungen.
Auch hier erwerbe man nicht Erzeugnisse fragwürdiger Herkunft, sondern lasse sich vom Arzt beraten und besorge das Präparat in der Apotheke bzw. Drogerie.
Anwendung in der Homöopathie: In der Homöopathie werden aus den verschiedenen Nadelholzarten wie Fichte, Schwarzfichte, Schierlingstanne, sowie aus den verschiedensten Kiefernarten Tinkturen hergestellt, die für die oben genannten Krankheiten und Leiden ebenfalls anzuwenden sind.
Aus alten Kräuterbüchern und Volksheilkunde:
Der Splint ganz junger Zweige, gekaut, wirkt harntreibend und wird dieses Mittel auch gegen Ausschläge, Skorbut oder gegen Würmer verwendet.
Ein vorzügliches Mittel für Erkältete, Bronchitiker, Lungensüchtige und Engbrüstige ist der TANNENWIPFERLSIRUP: Man sammle zeitlich im Frühjahr, womöglich von frisch von frisch-gefällten Bäumen, die gerade zum Austreiben anfingen, einige Kilogramm Fichten- oder Tannen- bzw. Kiefernknospen gut verdeckt sind und erhitze diese Masse bei nicht starkem Feuer, möglichst rasch und unter ständigem Verrühren zu einem dicken Brei.
Für je 1 Kilogramm Knospen geben man ¼ l Kilogramm Zwiebeln, ¼ Kilogramm Kandiszucker und ¼ Kilogramm Honig hinzu, alles nochmals gut verrührend, bis eine sirupartige Masse entsteht. Diesen Sirup füllt man in weithalsige Gläser, am besten Einsiedegläser, Weck- oder Rexgläser, verschließe sie gut mittels Pergamentpapier oder Glasdeckel und bewahre sie kühl, dunkel und trocken auf.
Das so hergestellte Heilmittel sollte in jedem Haushalt bereitstehen und sogleich bei Beginn von Erkrankungen der Atmungsorgane oder bei Lungenschwäche, sowie bei Neigung zu Bronchialtatarrhen teelöffelweise eingenommen werden. Es würden in vielen Fällen langwierige Leiden vermieden werden. Ist der Sirup in den Gläsern hart geworden, so gebe man die Gläser von Entnahme von Sirup in ein warmes Wasserbad. Der Sirup wird wieder flüssig. Wird trotz aller Sorgfalt der Sirup etwas schimmelig, entferne man eine dünne Schichte der Oberfläche und lege ein in Weingeist gut getränktes Pergamentpapier darauf. Die Meinung der Volksheilkunde, das dieser so wertvolle Tannenwipferlsirup in der Heilkraft zeitlich unbegrenzt sei, somit einige Jahre aufbewahrt werden könne, ist allerdings nicht richtig. Er soll innerhalb eines Jahres verbraucht und jedes Jahr im Frühjahr wieder bereitet werden.
Anwendung in der Tiermedizin
Terpentinöl oder terpentinhaltige Präparate, flüssig oder in Salbenform, werden in der Tiermedizin zur Wunden- und Geschwürbehandlung erfolgreich angewendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Fichte ist in Europa heimisch. Sie wächst auch im Gebirge bis hinauf zur Waldgrenze. Sie ist ein besonders verbreiteter Nutzholzbaum und wird in manchen Gegenden als Monokultur angebaut, was die Wälder sehr anfällig gegen Sturm und Schädlinge macht. Auch die flachen Wurzeln fördern das Umfallen bei Stürmen. Die Fichte wird besonders oft als Weihnachtsbaum eingesetzt, weil sie die erwünschte konische Form hat und schnell wächst. Der Baum, der bis zu 50 m hoch wird, ist ein Nadelbaum mit immergrünen Nadeln. Die Form der Fichte ist wie ein schmaler Kegel, nach oben hin spitz werdend. Die Nadeln der Fichte sind dunkelgrün und wachsen rund um den Zweig. Im Frühjahr treiben neue Nadeln aus, die zunächst hellgrün und weich sind. Im Mai blüht die Fichte. Männliche und weibliche Blüten wachsen am selben Baum. Aus den weiblichen Blüten entstehen später längliche, hängende Zapfen.
Botanik
Die Fichte wächst zu einem schlanken Baum mit pyramidenförmiger Krone empor.  Der Stamm ist mit einer schuppigen, braunroten Rinde bedeckt. Die Nadeln stehen gedrängt um den Zweig herum. Die Fichte ist zweihäusig, die weiblichen Blüten wachsen sich zu walzenförmigen, hängenden Zapfen aus. Die Fichte wird bis 50m hoch, auch darüber.
Der Geruch der Fichtensprossen ist angenehm, harzig, deren Geschmack ist etwas bitter, terpenartig, harzig. Das Splintholz hat den gleichen Geruch und Geschmack.
Blütezeit
Im Mai
Samenreife
Im September, Oktober
Standort
Die Fichte ist ein europäischer Waldbaum. Die Fichte geht im Gebirge bis zu Waldgrenze hinauf, während die Tanne die tiefgründigen Ebenen und schattigen, feuchten Tälern bevorzugt.
Picea-Arten sind immergrüne und einstämmige Bäume. Sie erreichen in der Regel Wuchshöhen von 20 bis 60 Metern, in Ausnahmefällen über 80 Metern, wie etwa Picea sitchensis. Die Baumkrone ist kegelförmig bis walzlich. Der Stammdurchmesser beträgt bis zu 1 Metern, maximal bis 2,5 Metern; bei einzelnen Arten treten Extremwerte von bis zu 4 Metern auf. Ein strauchförmiger Wuchs kommt nur unter besonderen Standortsbedingungen oder bei Mutanten vor.
Für alle Picea-Arten charakteristisch ist eine monopodiale, akroton (an den oberen bzw. äußeren Knospen) geförderte Verzweigung. Dies führt zu einem etagenartigen Kronenaufbau und einer spitzwipfeligen Krone. Die Seitensprosse erster Ordnung stehen in Astquirlen in scheinquirliger Anordnung und bilden so einzelne Stockwerke.
Mit zunehmendem Alter tritt vermehrt proventive Triebbildung auf: An älteren Zweigen treiben schlafende Knospen aus. Bei älteren Bäumen können diese einen wesentlichen Teil der Zweige und Nadelmasse der Krone aufbauen.
Kronenform und Sprosssystem variieren je nach Umweltbedingungen und sind zum Teil auch genetisch bedingt.
Beim Verzweigungstyp unterscheidet man mehrere Formen:
Bei der Plattenfichte sind auch die Seitensprosse höherer Ordnung horizontal angeordnet, so dass die Etagen einzelne Platten bilden.
Bei Kammfichten hängen die Seitensprosse ab der zweiten Ordnung wie ein Vorhang lang herab.
Bürstenfichten sind eine Zwischenform, bei der die Seitenzweige nach allen Seiten abstehen.
Jungfichten weisen meist eine plattige Verzweigung auf. Die Kammform stellt sich meist erst ab 30 Jahren ein.
Schmalkronigkeit, wie sie bei den sogenannten Spitzfichten auftritt, kann wie bei Picea omorika artspezifisch, also genetisch fixiert sein. Sie kann aber auch bei spezifischen Ökotypen oder Mutanten (Spindelfichten) auftreten. Meistens ist sie jedoch eine Standortmodifikation (Walzenfichten) unter hochmontan-subalpinen oder boreal-subarktischen Klimabedingungen. Diese Modifikation tritt auch bei der in Mitteleuropa heimischen Gemeinen Fichte auf.
Junge Zweige besitzen feine Furchen. Diese befinden sich zwischen erhabenen Rücken, die durch die Abfolge der Blattpolster (Pulvini) gebildet werden. Diese Blattpolster werden entweder als Achsenprotuberanzen oder als Blattgrund gedeutet. Sie enden nach oben in einem stielähnlichen Fortsatz. Dieser Fortsatz (Nadelstielchen) ist rindenfarbig und steht vom Zweig ab, wodurch dieser raspelartig aussieht. Dem Nadelstielchen sitzt die eigentliche Nadel auf. Diese beiden Merkmale – Furchen und abstehende Nadelstielchen – sind für die Gattung Picea spezifisch.
Knospen sind vielfach ei- bis kegelförmig. Sie sind je nach Art mehr oder weniger stark verharzt. Die Knospenmerkmale sind für die jeweilige Art charakteristisch. Blütenknospen und die in den basalen Teilen auftretenden Proventivknospen weichen jedoch oft von diesen artcharakteristischen Merkmalen ab.
Picea-Arten besitzen die für Koniferen typischen immergrünen, nadelförmigen Blätter, die in der Regel einen recht xeromorphen Bauaufweisen. Die Nadeln sind vom rindenfarbenen Nadelstielchen (Blattkissen) durch eine Trennschicht abgegrenzt. Hier löst sich die Nadel nach dem Absterben ab: Die Nadel schrumpft an der Kontaktfläche aufgrund von Wasserverlust, das verholzte Blattkissen hingegen nicht. Im Normalfall bleiben die Nadeln sechs bis 13 Jahre auf den Zweigen, bei Stress fallen sie eher ab.
Die Morphologie und Anatomie der Nadeln sind wesentliche Merkmale für die Unterscheidung der einzelnen Fichtenarten: Nadelquerschnitt, Mesophyllstruktur, Anordnung der Spaltöffnungen (Stomata) und der Harzkanäle.
Die Nadeln der einzelnen Arten entsprechen in der Regel einem von folgenden zwei Typen:
äquifazial/amphistomatisch: die Nadeln sind im Querschnitt ± viereckig, etwa so hoch wie breit oder sogar höher. Die Stomata sind allseitig verteilt, die Nadeln allseitig gleich gefärbt.
invers-dorsiventral/epistomatisch: die Nadeln sind dorsiventral abgeflacht, breiter als hoch. Auf der Blattunterseite fehlen die Stomatalinien und sind nur auf der Oberseite als weiße Streifen sichtbar. Die Nadeln sind daher zweifarbig.
Bei den Seitenzweigen der Picea-Arten sind die Oberseiten der Nadeln jedoch nach unten gerichtet, sodass die weißen Streifen scheinbar auf den Nadelunterseiten stehen.
Die Nadeln sind meist 1 bis 2 Zentimeter lang und spitz oder zugespitzt, bei manchen Arten sogar scharf und stechend.
Die Nadeln sind an den Zweigen spiralig angeordnet. Dennoch gibt es artspezifische Unterschiede, wie die Nadeln an den horizontal wachsenden Seitenzweigen angeordnet sind: Sie können ringsum vom Zweig abstehen wie etwa bei Picea asperata und Picea pungens, oder an der Zweigunterseite streng oder schwach gescheitelt sein.
Picea-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig), d. h., es gibt weibliche und männliche Blütenorgane getrennt voneinander an einem Baum. Nur ausnahmsweise kommen auch zweigeschlechtige Blüten bzw. Blütenstände vor. Die Blütenstände werden an vorjährigen Seitensprossen gebildet. Blühreife tritt im Alter von 10 bis 40 Jahren ein. Die Blütezeit findet im Zeitraum April bis Juni statt.
Die männlichen Blüten stehen einzeln, sind länglich-eiförmig und 1 bis 2 Zentimeter lang. Anfangs sind sie purpurn bis rosa, zur Reife gelb. Der Pollen hat zwei Luftsäcke. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind.
Die weiblichen Blütenzapfen entstehen meist aus endständigen Knospen. Sie sind zunächst aufrecht, krümmen sich jedoch nach der Befruchtung nach unten. Unreife Zapfen sind grün, rot bis dunkelblau und schwarzviolett gefärbt. Bei manchen Arten gibt es sogar einen Farbdimorphismus, der mit einem Selektionsvorteil rot/purpurn gefärbter Zapfen in alpinen/borealen Gebieten erklärt wird. Die Zapfen reifen zwischen August und Dezember und sind dann meist braun, eiförmig bis zylindrisch. Der Samen fällt zwischen August und Winter, teilweise erst im nächsten Frühjahr aus, wird also durch den Wind verbreitet. Danach werden die Zapfen als Ganzes abgeworfen. Die Zapfen sind 2 bis 20 Zentimeter lang. Die Deckschuppen sind immer kürzer als die Samenschuppen und deshalb am Zapfen nicht sichtbar.
Die Samen sind mit einer Länge von 3 bis 6 Millimetern relativ klein. Fertile Samen sind dunkelbraun bis schwarz, unfruchtbare Samen sind heller. Ihre Flügel sind hell, gelb- oder rosa-braun und etwa 6 bis 15 Millimeter lang.
 
Sammeltipps
Die jungen Triebe der Fichten werden im Frühjahr gesammelt. Um die Bäume nicht zu schädigen, sollte man die Triebe jedoch nur im unteren Bereich entfernen und außerdem je Baum nur sparsam ernten. Im Sommer kann man die ausgewachsenen Nadeln und das Harz des Baumes sammeln. Die Bestandteile der Fichte sollte man nur an trockenen Tagen ernten, damit sie nicht durch zu viel Feuchtigkeit vergammeln.
Achtung! Wenn man keine eigenen Fichten im Garten hat, muss man den Waldbesitzer oder Förster um Erlaubnis fragen, ob man Fichtenspitzen ernten darf. Wenn man diese Frage versäumt, kann man massiven Ärger wegen Waldfrevel bekommen.

BACHBLÜTE HORNBEAM
Ich leide unter Versagensängste                            
Diese leiden sehr häufig unter Versagensängste
Hornbeam kann diese Versagensängste eindämmen

BACHBLÜTE IMPATIENS
Ich bin ein nervöser Mensch                                  
Diese sind sehr nervöse Menschen
Diese Menschen können mit der Bachblüte das nervöse abstreifen

Hildegards Lebens- und Heilmittel
Fleisch
In der Hildegardküche wird allgemein zu einem sehr reduzierten, mäßigen Verzehr von Fleisch geraten, allerdings lehnt Hildegard ihn nicht völlig ab. Je nach Konstitution und Gesundheitszustand des Einzelnen sollten bestimmte Fleischarten nur selten gegessen oder ganz auf sie verzichtet werden. Die bei uns beliebten Haustiere Rind und Schwein sind laut Hildegard für die Ernährung wenig vorteilhaft.
Wir kennen heute eine ganze Reihe sogenannter Zivilisationskrankheiten, die wesentlich auf zu hohen Fleisch- und Fettkonsum zurückgeführt werden, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Krebs und Osteoporose. Tierische Eiweiße werden im Körper zu Harnsäure abgebaut, die den Körper übersäuert. Die langsame Verdauung von Fleisch führt zu einer weiteren Belastung für den Organismus: Es entstehen Fäulnisstoffe im Darm, die den Körper erheblich belasten.

Der Leibstuhldampf
Den Leibstuhldampf, auch Unterleibsdampf genannt, empfiehlt Kneipp vor allem beim Vorherrschen von Krankheiten.
Niemals benütze ich für diese Dämpfe das Wasser allein, stets mische ich Kräuter bei und zwar wieder die bekannten Kräuter von Heublumen, von Haferstroh, vor allem aber von Zinnkraut.
TECHNIK
Hierfür wird ein Stuhl mit durchlöcherter Sitzfläche benötigt, das kann z.B. eine Lochplatte oder ein spezieller Nachtstuhl sein. Auf diesen setzt sich der Patient mit entkleidetem Unterkörper. In den Topf wird der siedende Kräuterabguß (etwa 4 Liter) geschüttet und unter den Stuhl gestellt. Um den Patienten und den Stuhl wird eine Wolldecke mit einem Leintuch gehüllt, damit der Dampf nicht entweichen kann.
Wenn nun dieser Dampf auf den Leib geht, durchschwärmt er den ganzen Unterleib, je länger er dauert, um so mehr Wärme bewirkt er und der ganze Unterleib gerät in große Hitze.
Nach fünf bis sechs Minuten fängt der ganze Körper zu transpirieren an und es dauert gar nicht lange, so tritt großer Schweiß ein.
So ein Leibstuhldampf dauert in der Regel 15-20 Minuten, dann legt sich der Kranke gewöhnlich ins Bett, wo er noch längere Zeit hindurch in einem gelinden Schweiß bleibt. Es muß jedoch bemerkt werden, daß im Bett durch starkes Zudecken kein starker Dampf mehr gepflegt werden darf, die Wärme soll nach und nach abnehmen und vergehen. Dadurch wird eine längere Wirkung erzielt.

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