Direkt zum Seiteninhalt
Kamala
Mallotus philippensis ist eine Pflanze in der Wolfsmilchgewächse. Es ist bekannt als der Kamala-Baum oder roter Kamala oder Kumkum-Baum, aufgrund der Fruchtbedeckung, die einen roten Farbstoff produziert. Es muss jedoch von Kamala unterschieden werden, das in vielen indischen Sprachen Lotus bedeutet, eine nicht verwandte Pflanze, Blume und manchmal metonymische spirituelle oder künstlerische Konzepte. Mallotus philippensis hat viele andere lokale Namen. Diese Kamala erscheint oft in Regenwaldrändern. Oder in gestörten Gebieten ohne Feuer, in Gebieten mit mäßiger bis hoher Niederschlagsmenge.
Es kommt in Südostasien sowie in Afghanistan und Australien vor. Die südlichste Grenze der natürlichen Verbreitung ist der Mount Keira, südlich von Sydney. Der Artname bezieht sich auf das Typus-Exemplar, das auf den Philippinen gesammelt wird, wo es als Banato bekannt ist.
 
Steckbrief
Heilwirkung: wurmtreibend
wissenschaftlicher Name: Mallotus philippinensis
Verwendete Pflanzenteile: Haare der Früchte
 
Verwendet
Mallotus philippensis wird verwendet, um rote Farbstoffe und pflanzliche Heilmittel zu produzieren. Er produziert Rottlerin, einen potenten Kaliumkanalöffner mit großer Leitfähigkeit.
 
Beschreibung
Ein Busch an kleinen oder mittelgroßen Bäumen, bis zu 25 Meter hoch und einem Stammdurchmesser von 40cm. Der Stamm ist an der Basis geriffelt und unregelmäßig. Die graue Rinde ist glatt oder mit gelegentlichen Falten oder korkigen Unebenheiten. Kleine Zweige sind graubraun gefärbt, mit rostigen, abgedeckten kleinen Haaren gegen Ende. Blattnarben offensichtlich. Die Blätter sind gegenüber dem Stiel, ovale bis längliche Form. 4 bis 12 cm lang, 2 bis 7cm breit mit einer langen Spitze. Die Oberseite ist grün ohne Haare, die Unterseite ist hellgrau. Mit einer Lupe können kleine rote Drüsen sichtbar sein. Blattstiele 2 bis 5cm lang, an beiden Enden etwas verdickt. Die erste Blattvene auf beiden Seiten der mittleren Rippe erstreckt sich von der Blattbasis bis über die Hälfte der Länge des Blattes. Venen erhoben und deutlich unter dem Blatt.
Auf Rispen bilden sich gelb-braune Blüten. Trauben bis 6 cm lang. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrennten Bäumen. New South Wales Blütezeit ist von Juni bis November. Blütezeit auf den Philippinen ist März bis April. Früchte können zu jeder Jahreszeit erscheinen, etwa drei Monate nach der Blüte. Gewöhnlich ist eine dreilappige Kapsel, 6 bis 9 mm breit, mit roter pulveriger Substanz bedeckt. Dies ist löslich in Alkohol, der eine goldrote Farbe ergibt, die zum Färben von Seide und Wolle geeignet ist.  Ein kleiner schwarzer Kugelsamen in jedem der drei Teile der Kapsel, Samen von 2 bis 3 mm Durchmesser. Für die Keimung wird frisches Saatgut empfohlen. Es ist ein mä-ßig wachsender Baum.

Jambul
Syzygium cumini, gelegentlich Jambulbaum, Jambolanapflaume, Rosenapfel oder Wachsjambuse genannt, ist eine Laubbaumart aus der Familie der Myrtengewächse. Er wird aufgrund der essbaren Früchte sowie für medizinische Anwendungen in den Tropen kultiviert.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blutzucker senkend (leicht - nur Samen), Durchfall
wissenschaftlicher Name: Syzygium cumini
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Samen
 
Verwendung
Das Fruchtfleisch hat einen sauren bis süßen Geschmack und wirkt zusammenziehend. Geeignete Sorten können roh als Obst verzehrt oder verarbeitet werden. Aus den Früchten wird Saft, Wein, Spirituosen und Essig produziert. Das Holz ist etwas schwierig zu trocknen und zu bearbeiten, ist dann aber dauerhaft und wird als Konstruktionsholz verwendet. Aus den Blättern wird ein ätherisches Öl zur Parfümherstellung gewonnen. Die Rinde wird aufgrund des Tanningehalts von 8 bis 19% zum Gerben verwendet. Sie liefert außerdem einen braunen Farbstoff. Syzygium cumini ist im asiatisch-pazifischen Raum eine der meistgenutzten Pflanzen zur Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus in der traditionellen Medizin. Medizinische Verwendung finden neben Blättern und der Rinde vor allem die Früchte und Samen. In Europa war Syzygium schon Anfang des 20. Jahrhunderts Bestandteil antidiabetisch wirksamer Arzneien und fand sich bereits um die Jahrhundertwende in medizinisch-pharmazeutischen Nachschlagewerken. In Deutschland ist die Pflanze vor allem unter ihrem volkstümlichen Namen Jambulbaum in der homöopathischen Anwendung bekannt. Die Zubereitungen aus den Samen finden Anwendung zur adjuvanten Therapie des Diabetes. Tierexperimentelle Studien wurden mit den Extrakten durchgeführt, es fehlen allerdings noch klinische Studien nach modernen Kriterien.
 
Beschreibung
Syzygium cumini ist ein immergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen von etwa 6 bis 20, gelegentlich bis 25m erreicht. Als recht schnell wachsender Baum ist er nach etwa 40 Jahren bei seiner Endhöhe angelangt. Die Krone wird bis zu 11m breit, der Stamme erreicht einen Durchmesser von 60 bis 90 cm und verzweigt sich oft schon kurz über dem Boden in mehrere Hauptäste. Das Holz ist rötlich bis grau-braun mit feiner Maserung. Die Borke ist an jüngeren Ästen grau und glatt, später wird sie bräunlich, rau und löst sich in Schuppen. Darunter befindet sich eine zweite, dicke und faserige Rindenschicht. Syzygium cumini hat breit bis schmal ovale Blätter, die 3,5 bis 7 cm breit und 6 bis 12 (-17) cm lang werden, hinzu kommt der 1 bis 2 cm lange Blattstiel. Der Blattgrund läuft keilförmig zu, selten ist er abgerundet, die Blattspitze ist rund oder stumpf, mit einer kurzen, aufgesetzten Spitze. Die Blätter verströmen einen terpentinartigen Geruch. Ihre Textur ist ledrig, im Austrieb sind sie rötlich, später oberseits dunkelgrün, unterseits heller gefärbt. Die Blütezeit reich von Februar bis Mai. Die zymösen, bis 11cm großen Blütenstände sind seitenständig, selten endständig. Die Blüten bestehen aus einem 4 bis 8 mm großen Blütenbecher, die freien Kelchblattspitzen sind sehr klein. Die vier Kronblätter sind weiß oder rosa, oval bis rundlich, etwa 2,5 mm groß. Die Früchte färben sich zur Reifezeit, die von Juni bis September reicht, rot bis schwarz. Sie sind 1 bis 2 cm groß. Die Früchte enthalten meist nur einen, selten bis zu fünf Samen. Das Fruchtfleisch kann weißlich bis rot gefärbt sein.

Bachblüten
Ich fühle mich kraftlos (Olive)
Sie fühlen sich zu oft kraftlos
Mit der Bachblüte Olive können sie sich regenerieren und sind dann kaum mehr kraftlos
Bachblüten
Ich bin sehr kritisch gegenüber mich selbst (Pine)
Sie haben eine kritische Art gegenüber sich selbst
Mit Pine können sie diese kritische Art überwinden
Die 10 Regeln der DGE
„vollwertiges Essen und Trinken nach den 10 Regeln der DGE“
-        Vielseitig essen
-        Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
-        Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“
-        Täglich Milch und Milchprodukte, 1-2x in der Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
-        Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
-        Zucker und Salz in Maßen
-        Reichlich Flüssigkeit
-        Schmackhaft und schonend zubereiten
-        Sich Zeit nehmen und genießen
-       Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Hildegard – ihr Leben, ihre Zeit
Die Klosterzellen sind klein, die Lebensbedingungen einfach. Ein Fenster ermöglicht den Klausnerinnen die Teilnahme an den Gottesdiensten der Mönche des angrenzenden Klosters. Zur Klause gehört sicherlich ein Gemüse- und Kräutergarten und die beiden Mädchen werden lernen diesen zu betreuen. Aber auch sonst lernen sie viel. Lesen und schreiben, die lateinische Sprache zumindest in den Grundzügen, die Geschichten der Bibel, dazu ganz sich auch – wie damals in Klöster üblich – feine Handarbeiten. Jutta von Spannheim, selbst noch eine junge Frau, singt viel mit ihren Schülerinnen, lehrt sie „das Singen der Psalmen“ und „die Gesänge Davids“.
Der Tag in der Klause ist erfüllt mit Gebeten, Gesängen und Arbeit. Im Lauf der folgenden Jahre kommen weitere junge Mädchen in die Klause, alle sind sie Töchter aus adeligen Familien. Die Klause der Jutta von Spannheim hat einen guten Ruf, viele Adelige wollen ihre Töchter dort erziehen lassen. Ob sie später dann im Kloster bleiben, wird sich erst weisen.
Die Heilkraft des Wassers
Zur besseren Verdeutlichung seiner Worte fügt Kneipp immer wieder anschauliche Beispiele aus der Praxis ist:
Ich traf einst einen mir gut bekannten Gärtner in Augsburg. Der war voller Jammer und klagte mir, man wolle ihm zwei Finger an der rechten Hand abschneiden und in zwei Tagen schon solle die Operation vorgenommen werden. Während dieser Gärtner bis in die sechziger Jahre hinein wohlbeleibt, kerngesund und kräftig war, sah er jetzt verkümmert und krank aus, er hatte an Körpergewicht verloren, sein ganzes Aussehen war recht leidend und durch die Krankheit und viele Schmerzen hatte er allen guten Humor verloren. Die Hand sah freilich schauderhaft aus, man konnte kaum noch unterscheiden, ob das Ganze eine einzige bösartige Geschwulst sei oder ob überhaupt noch Finger vorhanden waren. Weil der gute Mann gar so jammerte und das Abschneiden der Finger gar so sehr fürchtete, gab ich ihm den Rat, er solle noch einen letzten Versuch mit Wasseranwendungen auf den ganzen Körper und zugleich auf die Hand machen. Dazu war er natürlich auch bereit. Die Einwirkungen des Wassers auf den ganzen Körper und die Finger nahmen ihm die großen Schmerzen und die ganze Hand wurde weniger schmerzhaft. Jede Anwendung brachte ihm bedeutende Besserung, so dass der die vortreffliche Wirkung der Wasseranwendungen auf den Körper und auf die Hand in kurzer zeit recht gut fühlte. Er erklärte, dass er sich die Finger nicht abnehmen lasse, fuhr aber gleichzeitig mit den Wasseranwendungen fort und wurde wieder soweit geheilt, dass man an den Finger nur noch mehr kleine Narben sah, die Hand selbst wurde so brauchbar wir früher. Die Anwendungen auf den ganzen Körper unterstützten denselben in seinen Bestrebungen, die Krankheitsstoffe auszustoßen und zu entfernen, ebenso wurde auch entsprechend auf den Arm auflösend, ausleitend und heilend eingewirkt. So wurde fortgefahren, bis der ganze Körper gesund war. Das heiße ich Heilen!

Zurück zum Seiteninhalt