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Pfingstrose tt
Die Pfingstrosen, auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse. Diese Gattung umfasst 32 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprossen im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Ausgangsformen der Kultursorten sind fast immer gärtnerische Züchtungen der Gemeinen Pfingstrose und der Milchweißen Pfingstrose. Wenige Gartenformen basieren dagegen auf interspezifischen Hybriden.
Die Pfingstrose ist eine beliebte Gartenblume, da sie die Augen mit schönen, großen Blüten erfreut. Schon Dioskurides und Plinius Secundus in der Antike und Paracelsus im Mittelalter empfahlen die Pfingstrose als Heilpflanze. Die Pfingstrose war damals auch in den Klostergärten verbreitet und kam von dort aus in die Bauerngärten. Die Pfingstrose kann gegen Gicht verwendet werden, was ihr den Namen Gichtrose eingebracht hat. Früher wurde die Pfingstrose auch gegen Epilepsie verwendet. In der chinesischen Medizin spielt die Pfingstrose eine wichtige Rolle und wird dort im großen Stil angebaut.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Darmstörungen, Epilepsie, Gicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name: Paeonia officinalis
volkstümliche Namen: Ballerose, Buerrose, Gichtrose, Kirchenblume, Kirchenrose, Knopfrose, Pfaffarose, Pumpelrose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Pfingstrose nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Medizin
Bereits Theophrast, Plinius und Dioskurides verweisen auf die medizinische Wirkung der Pfingstrose, wobei sie sich sowohl auf die Korallen- als auch die Gemeine Pfingstrose bezogen. Allerdings gab es beim Sammeln der Pflanzen bestimmte Regeln einzuhalten, die der 1488 geborene Otto Brunfels folgendermaßen zusammenfasste: Und spricht Plinius, desgleichen Theophrastus, wann sie diese Wurzel haben wöllen graben, so muss es bei Nacht geschehen, etlicher Gefährlichkeiten halben die sie bei Tag hätten müssen darüber bestehen, von wegen des Spechtes, Pici Martii genannt, dieser sticht nämlich bei Helligkeit dem Menschen die Augen aus. Der Ruf der Heilkräftigkeit der Pfingstrosen hatte sich von der Antike bis ins 19. Jahrhundert erhalten, als die Droge Radix Paeoniae um das Jahr 1860 aus den Arzneibüchern gestrichen wurde. Im Mittelalter galt sie als wirksames Mittel gegen die Gicht, sie sollte bei Kinder- und Frauenkrankheiten helfen. Hildegard von Bingen schrieb in ihrer Physica über die Pfingstrose; Die Paeonie (beonia, Dactylosa) ist feuerfarben und hat gute Wirkung. Sie hilft sowohl gegen die dreitägigen wie die viertägigen Fieber… Unt wenn ein Mensch den Verstand verliert, so als ob er nichts wüßte und gleichsam in Ekstase läge, tauche Päoniensamen in Honig und lege sie auf seine Zunge, so steigen die Kräfte der Päonie in sein Gehirn empor und erregen ihn, so dass er rasch seinen Verstand wiedererlangt … Aber nimm auch Päoniensamen und tauche sie in das Blut eines Blutegels und hülle dann die übelriechenden Samen in einen Teig aus Weizenmehl, und wenn jemand durch die Fallsucht zu Fall kommt, lege sie in seinen Mund, während er so daliegt, und tue dies, so oft er durch diese Krankheit zu Fall kommt, und endlich er geheilt werden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Pfingstrose als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt. Die Volksmedizin verwendete auch den Rauch aus den Samen zur Behandlung von „Besessenen“. Die Volksmedizin kannte noch eine andere Verwendung der Pfingstrose: Ihre Samen wurden auf Ketten aufgereiht und zahnenden Kleinkindern zum Kauen gegeben. In Bayern nannte man die Samen deshalb auch Apolloniakörner – zu Ehren der Heiligen Apollonia, der Patronin der Zahnleidenden. In der Homöopathiewird Paeonia bei Hämorrhoiden und Analfissuren verwendet, deren Schmerzen nach dem Stuhlgang besonders lange anhalten. In China werden Pfingstrosen (Sorte 'Fen Dan Bai', Hybride von Paeonia ostii) großflächig zur Gewinnung des Mudan pi, einem wichtigen Stoff der chinesischen Heilkunst, angebaut. Auch in Europa importiert die Pharmaindustrie beträchtliche Mengen an Päonienwurzeln, die von Naturstandorten aus Ost-Europa und Vorderasien stammen. Die Blüten enthalten den Anthocyanin-Farbstoff Peonidin, einen Methylether des Cyanidins.
Verwendung als Heilpflanze
Als pharmazeutische Drogen wurden verwendet: Die getrockneten Kronblätter gefüllter rotblütiger Gartenformen, die getrocknete Wurzel und die frischen unterirdischen Pflanzenteile.
Wirkstoffe: In den Blüten Anthocyane wie Paeonin, Flavonoide und Gerbstoffe. In den Wurzeln Monoterpenesterglykoside wie Paeoniflorin und Gerbstoffe.
Die Pfingstrose hatte früher als sogenannte „Gichtrose“ in der Volksheilkunde ein umfangreiches Spektrum von Heilanzeigen. Da bisher keine Wirksamkeit bei den zahlreichen Indikationen nachgewiesen werden konnte, ist die Pfingstrose als Heilpflanze in der Schulmedizin heute bedeutungslos. Auch wurden nach der Einnahme von Blütenblättern, Wurzeln oder Samen in höherer Dosis Reizungen im MagenDarm-Trakt beobachtet, so dass von einer Anwendung heute abgeraten wird.
Verwendung als Zierpflanze
Sorten der Echten Pfingstrose werden als Zierpflanze (meist gefülltblütige Sorten) in Parks und Gärten verwendet. Man kann Pfingstrosen als langhaltende Schnittblumen verwenden.
 
Giftigkeit
Die Pfingstrose wird in allen Teilen als wenig giftig eingestuft.
Hauptwirkstoffe: Nach älteren Angaben Peregrinin. Der Wirkungsträger ist jedoch nicht bekannt.
Vergiftungserscheinungen: Blüten und Samen können Gastroenteritis mit Erbrechen, Kolikschmerzen und Diarrhoe hervorrufen.
 
Beschreibung
Die Echte Pfingstrose wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 100 Zentimetern erreicht. Beispielsweise erreicht die Sorte Paeonia officinalis cv. Rubra Plena Wuchshöhen von etwa 40 bis 60 Zentimetern. Die einzelnen Stängel sind unverzweigt.
Zur Blütezeit sind keine grundständigen Laubblätter vorhanden. Die Stängelblätter sind gestielt. Die Blattspreite hat einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter und ist bis zum Blattstiel dreiteilig, oberseits dunkelgrün und kahl, unterseits grau und anliegend behaart. Die Blattabschnitte 1. Ordnung sind einfach gefiedert und die 2. Ordnung fiederteilig.
Die Blütezeit liegt zwischen Mai und Juni. Die sehr großen Blüten stehen endständig einzeln.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die Naturform besitzt fünf Kelchblätter, die ungleich geformt und lang sind; sie sind grün bis rot und fallen direkt nach der Befruchtung ab. Die fünf bis zehn roten Kronblätter (sie haben keine Honigdrüsen, Unterschied zu manchen Ranunculaceae) sind bei einer Länge von 4 bis 8 Zentimetern oval und größer als die Kelchblätter. Die Blüten mancher Sorten sind gefüllt und besitzen einen Durchmesser von 7 bis 13 Zentimetern. Die Farben der Sorten können sehr unterschiedlich sein. Die Blüten der Naturform sind nicht gefüllt. Die Pfingstrose besitzt zahlreiche gelbe Staubblätter, die an ihrer Basis zu einem fleischigen Ring verwachsen, der Nektar absondert (im Unterschied zu den Ranunculaceae). Die zwei oder drei Fruchtblätter sind frei.
Die weissfilzig behaarte Balgfrucht ist bis zu 5 Zentimeter lang.
Pfingstrosen sind zumeist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener verholzende Halbsträucher, oder kleinere Sträucher. Die kleine Gruppe halbstrauchiger chinesischer Arten, bekannt als Strauch- oder Baum-Päonien bilden bis etwa 2,5 Meter lange Sprossachsen, die verholzen. Alle Paeonia-Arten und -Sorten sind sommergrün. Sie bilden als Überdauerungsorgane langlebige, ziemlich holzige Rhizome mit verdickten Wurzeln. Die Keimung der Samen erfolgt hypogäisch. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind zumeist relativ groß und gestielt. Die zusammengesetzte Blattspreite ist mit Ausnahme der vorhergehend genannten beiden Arten zumeist doppelt dreizählig. Die Zahl der Abschnitte der unteren Blätter variieren bei den staudigen Arten zwischen 9, 10 bis 22, 78 bis 91 und 134 bis 340. Bei Paeonia intermedia und Paeonia tenuifolia sind die Blätter dabei federartig mit zahlreichen linealischen Blattabschnitten. Die Blattfiedern besitzen normalerweise einen gezähnten Rand oder sind gelappt. Nebenblätter fehlen.
Die endständigen Blüten stehen über ein bis sechs Hochblättern. Sie sind groß und sehen Rosenblüten etwas ähnlich. Die zwittrigen Blüten variieren stark in der Anzahl ihrer Blütenorgane. Es sind zwei bis neun Kelchblätter und vier bis dreizehn Kronblätter vorhanden. Die Kronblätter besitzen meist Rosa- oder Rottöne, es existieren jedoch auch Arten mit weißen und gelben Kronblättern. In der Mitte der Blüte befinden sich viele (bis zu 230), zentrifugal vermehrte, kurze Staubblätter. Die Staubblätter verdecken beinahe die zwei bis fünf (bis acht) großen, freien Fruchtblätter, welche am Grunde eine als Nektarium dienende Scheibe, den Diskus, bilden. Die Blüten der Pfingstrosen verbreiten einen intensiven Duft. Die Sorten der Strauch und Baumpäonien tragen die größten und prächtigsten Blüten aller Pfingstrosen. Sie sind zumeist gefüllt, manchmal bis über 20 Zentimeter groß und besitzen gerüschte oder gekräuselte Kronblätter. Es werden Sammelbalgfrüchte gebildet. Die dunklen Samen sind relativ groß mit einem Durchmesser von bis zu 1,3 Zentimetern.

Zimt
Beim Gedanken an Zimt, denkt man sofort an Weihnachtsgebäck und Glühwein. Auch indischer Chai-Tee kann einem im Zusammenhang mit Zimt einfallen. Ein Hauch von Exotik ist mit dem Zimt verbunden, eine Exotik, die sich heutzutage fast jeder leisten kann. Früher war Zimt fast unerschwinglich teuer. Relativ unbekannt ist jedoch, dass der Zimt ein ausgesprochen vielfältiges Heilmittel ist. Es gibt kaum ein Leiden, das man nicht mit dem Zimt lindern kann. Besondere Aufmerksamkeit hat in den letzten Jahren die Blutzucker senkende Wirkung des Zimtes erfahren, denn nicht viele Heilpflanzen können die Behandlung bei Diabetes so gut unterstützen wie der Zimt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, adstringierend, auswurffördernd, harntreibend, krampflösend, Menstruation abschwächend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, Senkt Blutzuckerspiegel, tonisierend, wärmend
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Diabetes, Durchblutungsfördernd, Erbrechen, Erkältung, Fieber, Gedächtnisschwäche, Heiserkeit, Herzschwäche, Husten, Konzentrationsschwäche Magenbeschwerden, Magenkrämpfe, Menstruationskrämpfe, Muskelschmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Übelkeit, Wechseljahresbeschwerden, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Cinnamomum zeylanicum
Pflanzenfamilie: Lorbeergewächse = Lauraceae
englischer Name: Cinnamon
volkstümliche Namen: Ceylon Zimt, Kanel
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, ätherisches Öl
Inhaltsstoffe: Zimtaldehyd, Methylhydroxy-Chalcone-Polymer, Ascorbinsäure, Borneol, Kalziumoxalate, Kampfer, Eugenol, Gerbstoff, Cumarine, Limonen, Linalool, Salicylate, Schleim, Sesquiterpene, Zink
 
Anwendung
Am häufigsten wird Zimt in Süßspeisen und Gebäck verwendet. Aber auch in Tees wird er gerne zur Geschmacksverbesserung eingesetzt. Bekannt ist der Zimt vom Chai der Inder und wenn man sich die oben stehende Liste der Heilwirkungen ansieht, dann kommt man zu dem Schluss, dass die Inder schon wissen, warum sie täglich Tee mit Zimt trinken.
Vielerlei Wirkungen
Zimttee stärkt nicht nur und wirkt antibakteriell, er wirkt auch gegen die meisten Erkältungssymptome. Außerdem stärkt er die Verdauung und fördert die Durchblutung. Frauen können mithilfe von Zimt Probleme bei der Menstruation und bei den Wechseljahren lindern.
Äußerliche Wirkung
Äußerlich angewandt reizt Zimt die Haut, insbesondere das ätherische Zimtöl. Die Durchblutung wird an der Stelle der Anwendung gefördert und Schmerzen können bei vorsichtiger Dosierung gelindert werden. Durch die entkrampfende Wirkung kann man Zimt äußerlich gegen Verspannungen einsetzen.
Zimt senkt Blutzucker
Besonders spektakulär ist jedoch die Blutzucker senkende Wirkung des Zimtes, die noch gar nicht so lange bekannt ist. Zusammen mit einer geeigneten Diät, Bewegung und dem Abbau von Übergewicht kann der regelmäßige Genuss von etwa einem halben Teelöffel Zimt pro Tag den Blutzuckerspiegel deutlich senken. In leichten Diabetesfällen kann man auf diese Weise manchmal sogar auf chemische Blutzuckersenker verzichten. Bei insulinpflichtiger Diabetes kann Zimt dazu führen, dass man mit weniger Insulin auskommt. Die Zimtbehandlung gegen Diabetes soll unbedingt von einem erfahrenen Arzt überwacht werden und durch regelmäßige Überprüfung der Blutzuckerwerte kontrolliert werden. Denn mit Diabetes ist nicht zu spaßen, weil sie erhebliche Folgekrankheiten haben kann. Wenn man nicht unter zu hohem Blutzuckerspiegel leidet, sollte man die blutzuckersenkende Wirkung des Zimtes berücksichtigen, wenn man Zimt auf nüchternen Magen zu sich nimmt. Eventuell kann es dadurch zu leichten Unterzucker-Zuständen mit Schwindel kommen. Wenn man den morgendlichen Zimttee mit Zucker oder Honig süßt, entfällt dieses Problem.
Rezepte
Der Wintertee enthält Zimt und andere asiatische Gewürze, die einem helfen, den Winter gut zu überstehen.
Als Gewürz
Zimt wird häufig zur Aromatisierung von Heißgetränken (Tee) und Spirituosen verwendet, in der indischen und vorderorientalischen Küche auch für Fleischgerichte. Man benutzt einen Teil der Rinde des Ceylon-Zimtbaums, und zwar deren dünne Bastschicht, die sich röhrenartig zum Stangenzimt (bzw. zur Zimtstange oder Zimtröhre) zusammenrollt, sobald sie vom Holz getrennt wird. Es werden sechs bis zehn Stück der feinsten Innenrinde ineinandergeschoben, und man lässt sie trocknen. Je dünner die Rinde, desto feiner ist das Aroma, das die Stange abgibt. Diese Zimtrollen lassen sich lange verwenden, weil sie ihr Aroma nur langsam verlieren.
Auch in Asien wird Zimtpulver zur Herstellung von Gewürzmischungen verwendet. Aus Herstellungsabfällen und Spänen wird zudem das Zimtöl gewonnen, das zum Aromatisieren von Likören sowie als Duftstoff in der Parfümindustrie verwendet wird. Regional werden die Blätter ähnlich wie Lorbeerblätter verwendet.
Der Gewürzhandel unterscheidet hauptsächlich zwischen dem in Sri Lanka heimischen Ceylon-Zimt und dem etwas schärfer würzenden, aus China stammenden Zimt der Zimtkassie (Cassiazimt) sowie dem in den USA und den Niederlanden und in der Industrie häufig verwendeten indonesischen Zimt Cinnamomum burmannii. Bis in die 1960er Jahre war Vietnam die wichtigste Quelle des Cassiazimtes, aufgrund der Auswirkungen des Vietnamkrieges wurde die Zimtproduktion im Hochland von Sumatra (Indonesien) forciert. In der vietnamesischen Küche ist Zimt sehr beliebt in Verbindung mit Fleischgerichten. Heutzutage (2014) sind China, Indonesien und Sri Lanka die Hauptproduzenten.
Echter Zimt besteht aus mehreren, feinen Lagen, die zu einer geschlossenen Stange zusammengerollt sind und im Querschnitt einer Zigarre ähneln. Andere Zimtsorten bestehen meist nur aus einer einzelnen, dicken Rindenschicht, die sich an beiden Enden einrollt und daher keine geschlossene Stange ergibt.
Ist der Zimt gemahlen, kann man vermischte Zimtsorten nur sehr schwer unterscheiden. Es werden in der Industrie häufig Zimtsorten gemischt, sei es aus Kostengründen oder um das Aroma und die Backeigenschaf-ten anzupassen. Auch ist echter Zimt nur begrenzt verfügbar.
Zimtpulver kann auch mit verschiedensten Mitteln gestreckt werden, mit Nuss-, Mandel-, Kakaoschalenpulver, Sandelholz, Holz-, Baumrindenmehl, Zimtabfällen, Ölsamenrückstände, Palmkernmehl, Nelkenstiele, Galgant, Birnenmehl, Eisenocker etc.
In der Heilkunde
Von der Antike bis in die Frühe Neuzeit galt die Zimtrinde als heilsam unter anderem bei Husten und Schnupfen, als magenstärkend sowie harntreibend, abführend, menstruationsfördernd, aber auch blutstillend, zum Beispiel bei Hämorrhoiden. Eine mögliche blutzuckersenkende Wirkung von Zimt in frühen Stadien des Diabetes mellitus wird in der modernen Medizin kontrovers diskutiert. In einer ersten Pilotstudie wurde die Wirksamkeit größerer Dosen Zimt (1–6 Gramm) auf Blutzucker- und Blutfettwerte untersucht. Hier konnte eine mögliche Senkung des Nüchternblutzuckers, der Triglyceride, des Gesamt- und des LDL-Cholesterins beobachtet werden. In einer weiteren Studie an 79 Patienten konnte eine Senkung des Blutzuckerspiegels, aber nicht des als Langzeitblutzuckerspiegel geltenden HbA1c-Werts und der Blutfettwerte beobachtet werden. Zimtextrakt erfüllt nach bisherigem Wissensstand die Kriterien eines pflanzlichen Diätetikums zur adjuvanten Therapie bei Diabetes Typ 2, ein Wirksamkeitsnachweis der Anwendung von Zimt bei Diabetes mellitus durch klinische Studien steht aber noch aus. Zimtöl und Zimtrinde weisen eine gute antimikrobielle Aktivität aus. Dies geht vor allem auf die Wirkung des Zimtaldehyds zurück, die Hauptkomponente des im Zimt enthaltenen ätherischen Öls; besonders aktive Komponenten sind aber auch p-Cymol, Linalool und o-Methoxyzimtaldehyd.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Zimtbaum ist in Südasien heimisch und gehört zur Familie der Lorbeerpflanzen. Beim Zimtanbau wird der Baum erst mehrere Jahre wachsen gelassen, bis man den Stamm kappt. Aus diesem Stamm wachsen dann mehrere junge Triebe. Nach zwei Jahren werden die Triebe geschnitten und ihre Rinde wird abgeschält. Beim Trocknen rollt sich die Rinde ein und bildet die bekannte Form der Zimtstangen. Die Blätter des Zimtbaums sind zuerst rot und werden später grün mit weißen Streifen. Die gelblichen Blüten sind eher unscheinbar.

Bachblüten
Ich bin leicht beeinflussbar (Holly)
Sie sind sehr leicht beeinflussbar, egal durch was
Mit der Blüte können sie das beeinflussbare lösen und werden standhafter
Bachblüten
In meinen Gedanken bin ich verloren (Honeysuckle)
Diese Menschen sind in ihren Gedanken komplett verloren
Mit Honeysuckle können sie ihre Gedanken in hier und jetzt behalten
Lebensmittelauswahl – weniger geeignete Lebensmittel
Kartoffeln: Pommes frites, Kroketten, Chips, Instant-Kartoffelpüree, Knödel aus Fertigmischung
Hülsenfrüchte: Hülsenfrüchte in Konserven
Fette & Öle: gehärtete Pflanzenmargarine, gehärtetes Kokosfett, Plattenfette, Schmalz
Milchprodukte: fertige Milchprodukte mit Fruchtzubereitungen, Sterilmilch, Kondensmilch, Schmelzkäse, Käse mit Zusatzstoffen
Kartoffeln: fettreiche Zubereitung, Pommes frites, Kroketten, Bratkartoffeln, Reibekuchen, Instantkartoffelpüree
Gemüse/Hülsenfrüchte: Konservengemüse, Fertigkühlgemüse (mit Soße, Rahm), Fertigsalate
Speisefett: Schmalz, Mayonnaise, Plattenfette, gehärtete Margarinen
Milch und Milchprodukte: süße Sahne, saure Sahne (20%Fett), Crème fraîche, Sahnequark,
Kondensmilch über 4% alle Rohmilchprodukte

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