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Fichte
Die Fichte ist ein weitverbreiteter Nadelbaum, der in vielen Gegenden als Holzlieferant gezüchtet wird. Seine zarten jungen Triebe, die deutlich an ihrer helleren Farbe zu erkennen sind, können als Heilmittel verwendet werden. Die Wirkung liegt vor allem im Bereich der Lungenerkrankungen, weil die ätherischen Öle beim Inhalieren oder als Tinktur eingenommen die Lunge desinfizieren und reinigen. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Durchblutungsstörungen, was auch am Beispiel des Fichtennadel-Franzbranntweins deutlich wird.
Die Fichten (Picea) sind die einzige Gattung der Unterfamilie Piceoideae innerhalb der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse (Pinaceae). Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Gemeine Fichte (Picea abies), die wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde fälschlich auch als „Rottanne“ bezeichnet wird.
 
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, beruhigend, schleimlösend, schweisstreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Katarrh der oberen Luftwege, Keuchhusten, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rachenentzündung, Rheuma, Gicht, Durchblutungsstörungen, Muskelkater, Nervosität, Nervöse Herzbeschwerden, Neuralgien, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name: Picea abies
Pflanzenfamilie: Kieferngewächse = Pinaceae
englischer Name: Norway Spruce
volkstümliche Namen: Feichten, Gräne, Krestling, Pechtanne, Rothtanne, Rottanne, Schwarztanne
Verwendete Pflanzenteile: junge Triebe, Nadeln, Harz
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpentinöl, Harz, Glykosid Picein, Gerbstoff, Vitamin C
Sammelzeit: Triebe: Frühjahr, Nadeln: Juni bis August, Harz: Juni bis August
 
Anwendung
Fichten zählen auf der Nordhalbkugel zu den wichtigsten forstwirtschaftlich genutzten Baumarten. Nur in Resten werden noch Naturwälder genutzt, meist sind es bewirtschaftete oder künstlich geschaffene Reinbestände. In Mitteleuropa ist die Gemeine Fichte der Brotbaum der Forstwirtschaft.[5] Ausschlaggebend sind hier wie auch bei den anderen Arten der gerade Wuchs, das rasche Wachstum, die geringen Ansprüche an den Standort und die gute Verwendbarkeit des Holzes. Die Fichte liebt jedoch eher kühle Lagen, wie z. B. die Bergregionen. Dadurch werden die Bestände im Mittelland mit der vermutlich zunehmenden Klimaerwärmung zurückgehen und müssen künftig durch andere Baumarten ersetzt werden.
Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung zur Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als Brennholz. Als Schnittholz wird Fichtenholz in der Regel gemeinsam mit Tannenholz als Mischsortiment Fichte/Tanne gehandelt und verwendet. Dabei wird Fichtenholz in Form von Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es das wichtigste Holz für die Herstellung von Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Leimholz, Span- und Faserplatten. Als Spezialanwendung finden gleichmäßig gewachsene Stämme aus dem Hochgebirge Verwendung als Klangholz speziell für den Resonanzboden bei Tasteninstrumenten oder als Resonanzdecke bei Zupf- und Streichinstrumenten.
Einige wichtige Schutzfunktion haben die Fichtenwälder in vielen Hochgebirgen und Steillagen, da sie als Schutzwälder die besiedelten Täler vor Lawinen und Steinschlägen schützen. Einige Arten werden auch als Ziergehölze in Parks und Gärten gepflanzt bzw. als Weihnachtsbäume verwendet.
Das Hauptanwendungsgebiet der Fichte sind Erkrankungen der Atemwege, vor allem wenn sie bakterieller Natur sind und Schleim festsitzt.
Fichtennadel-Tee
Mit den jungen Triebspitzen und den ausgewachsenen Nadeln kann man einen Aufguss zubereiten und als Tee trinken.
Solch ein Tee hilft gegen Husten, Asthma und manchmal sogar gegen Lungenentzündung. Diesem Tee kann man Honig hinzufügen, um Geschmack und Wirkung zu verbessern. Auch bei Influenza-Grippe kann man Fichtennadeltee trinken umd die Beschwerden der Atmungsorgane zu lindern.
Der Fichtennadel-Tee hilft aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehaltes auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin-C-Mangel-Erscheinungen.
Terpentinöl
Das Terpentinöl enthält das ätherische Öl und Harz von Fichten, Tannen und Kiefern. Es wirkt reizend auf die Haut, kann die Durchblutung steigern, in höherer Dosierung aber auch Blasen werfen und zu Entzündungen führen. Daher muss man mit dem Terpentinöl sehr vorsichtig sein, auch wenn es zahlreiche Heilwirkungen hat. Nach Einreibung der Haut mit einer fetthaltigen Salbe kann man von Rheuma betroffene Gelenke und Muskeln mit Terpentinöl einreiben. Auf die eingeriebenen Körperpartien sollte man jedoch ein Auge haben, um eine zu starke Reizung zu verhindern. Gegen Asthma und infektiöse Erkrankungen der Atmungsorgane kann man auch Inhalationen mit Terpentinöl durchführen. Als sparsam dosierter Zusatz in Bädern kann Terpentinöl die Durchblutung fördern und dadurch die Abehilung schlecht heilender Wunden fördern und rheumatische und gichtige Schmerzen lindern. Die innerliche Anwendung des Terpentinöls ist heikel, weil dadurch die Nieren sehr stark gereizt werden. Ansonsten wirkt es wurmtreibend und fördernd auf die Produktion der Verdauungssäfte. Man sollte es aber nur unter ärztlicher Aufsicht innerlich einnehmen.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Fichte kann ähnlich angewendet werden wie das Terpentinöl.
Auch das reine ätherische Öl ist hautreizend, sollte also verdünnt angewendet werden. Man kann es mit Pflanzenöl verdünnen und als Einreibung gegen Schmerzen und Verspannungen einsetzen.
Fichtennadel-Tinktur
Aus den Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen, besonders gut auch zusätzlich mit Wacholderbeeren. Diese Tinktur kann man äusserlich zu Einreibungen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen verwenden und innerlich gegen Erkrankungen der Atemwege. Innerlich sollte man die Tinktur nicht überdosieren, um die Nieren nicht zu sehr zu reizen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Fichte ist in Europa heimisch. Sie wächst auch im Gebirge bis hinauf zur Waldgrenze. Sie ist ein besonders verbreiteter Nutzholzbaum und wird in manchen Gegenden als Monokultur angebaut, was die Wälder sehr anfällig gegen Sturm und Schädlinge macht. Auch die flachen Wurzeln fördern das Umfallen bei Stürmen. Die Fichte wird besonders oft als Weihnachtsbaum eingesetzt, weil sie die erwünschte konische Form hat und schnell wächst. Der Baum, der bis zu 50 m hoch wird, ist ein Nadelbaum mit immergrünen Nadeln. Die Form der Fichte ist wie ein schmaler Kegel, nach oben hin spitz werdend. Die Nadeln der Fichte sind dunkelgrün und wachsen rund um den Zweig. Im Frühjahr treiben neue Nadeln aus, die zunächst hellgrün und weich sind. Im Mai blüht die Fichte. Männliche und weibliche Blüten wachsen am selben Baum. Aus den weiblichen Blüten entstehen später längliche, hängende Zapfen.
 
Sammeltipps
Die jungen Triebe der Fichten werden im Frühjahr gesammelt. Um die Bäume nicht zu schädigen, sollte man die Triebe jedoch nur im unteren Bereich entfernen und außerdem je Baum nur sparsam ernten. Im Sommer kann man die ausgewachsenen Nadeln und das Harz des Baumes sammeln. Die Bestandteile der Fichte sollte man nur an trockenen Tagen ernten, damit sie nicht durch zuviel Feuchtigkeit vergammeln.
Achtung! Wenn man keine eigenen Fichten im Garten hat, muss man den Waldbesitzer oder Förster um Erlaubnis fragen, ob man Fichtenspitzen ernten darf. Wenn man diese Frage versäumt, kann man massiven Ärger wegen Waldfrevel bekommen.

Eiche
Die Eiche gilt in Deutschland als der König der Bäume, was auch durch das langlebige, stabile Holz gerechtfertigt ist. Die Eicheln, die im Herbst heranreifen, schmecken zwar bitter, aber durch ausgiebiges Wässern kann man die Bitterstoffe entfernen und die getrockneten Früchte zu Mehl verarbeiten, was so manche Hungersnot gelindert hat. Auch als Kaffeeersatz eignen sich die Eicheln, wenn man sie röstet und mahlt. Die Rinde der Eiche wirkt stark zusammenziehend, was sie zu einem wertvollen Heilmittel bei Blutungen und Entzündungen macht. Sie wird vor allem äußerlich als Bad oder Umschlag angewendet. Die Blüte der Eiche wird als Bachblüte Oak eingesetzt. Die Eichen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Buchengewächse.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche: Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Darmschleimhautentzündungen, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend, Diabetes (leichte), Blasenentzündung, Augenlidentzündungen, Ekzeme, Fußschweiß, Fußpilz, Frostbeulen, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Zahnfleischbluten, Druckgeschwüre (Dekubitus), Schnittwunden, Afterjucken
wissenschaftlicher Name: Quercus robur, Quercus pedunculata, Quercus petraea, Quercus sessiliflora
Pflanzenfamilie: Buchengewächse = Fagaceae
englischer Name: Oak
volkstümliche Namen: Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche, Traubeneiche, Wintereiche, Eke, Eik, Ferkeleiche, Masteiche, Oachen
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Eicheln
Inhaltsstoffe: Gerbstoff, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Gallussäure, Quer-cin, Quercetin
Sammelzeit: Rinde: März bis Mai, Eicheln: Oktober
 
Anwendung
Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äu-ßerlich bei Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
Tee
Für einen Eichenrindentee (Abkochung) übergießt man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äußerlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrindentinktur selbst herzustellen, übergießt man Eichenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äußerlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Eiche bei Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshem-mend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch bei leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwarmem Eichenrinden-Tee.
Äußerlich
Äußerlich kann man Eichenrinden-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch bei Fußpilz helfen. Eichenrinde hilft äußerlich eingesetzt auch bei Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.
Mooreiche
 
Mooreichen im Naturerlebnisraum Burg (Dithmarschen) am Waldmuseum
Informationen zum Alter dieser Stämme. Eine Besonderheit stellt die Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.
 
Eicheln
Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und wurden zur Eichelmastgenutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Von nordamerikanischen Indianern (z. B. den Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt. Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen Tannine. Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck“, verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.
Rinde
Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche wird als Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündun-gen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.
Bachblüte
Als Bachblüte wird die Blüte der Eiche verwendet, die zwischen April und Mai blüht. Sie steht für Stärke und Pflichtbewusstsein.
Küche
In schlechten Zeiten wurden Eicheln als Ersatz für Mehl und Kaffee verwendet.
Um die bitteren Früchte als Mehl nutzen zu können, müssen sie vorher entbittert werden. Dazu werden sie ausgiebig, mehrmals und lange gewaschen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Eiche ist in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel heimisch. Man findet sie sowohl in Nordamerika, wo es besonders viele Eichenarten gibt, als auch in Europa und Asien. In Deutschland spielt die Eiche eine besonders wichtige Rolle als Symbol der Stabilität. In Mitteleuropa wächst vor allem die Stiel-Eiche und die Traubeneiche. Die meisten Eichenarten sind für die gleichen Heilanwendungen nutzbar. Die Eiche wächst bevorzugt in Mischwäldern. Der stattliche Baum wird bis zu 40 Meter hoch und bis zu 800 Jahre alt, in seltenen Einzelfällen sogar noch älter. Der Stamm der Eiche kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern haben. Die Rinde von Stamm und Ästen ist in jungen Jahren glatt und später rissig und rauh. Die Blätter der meisten Eichen-Arten, beispielsweise auch der in Deutschland häufigen Stieleiche, fallen im Winter ab und treiben im Frühjahr neu aus. Die Blätter der Traubeneiche fallen hingegen erst im nächsten Frühjahr ab. Die ledrigen Blätter sind buchtig gelappt und haben dadurch ein sehr typisches Aussehen. Von April bis Mai blühen die Eichen mit unauffälligen gelbgrünen Blüten, die in Rispen herabhängen. Aus den Eichenblüten entwickeln sich bis zum Herbst die nussartigen Eicheln, die in einem halbrunden "Hütchen" sitzen. Sie enthalten viele Bitterstoffe und sind daher nur nach ausgiebiger Entbitterung für Menschen genießbar. Von Schweinen werden sie jedoch sehr gerne gegessen, was früher auch viel genutzt wurde.
Eichenarten sind sommergrüne oder immergrüne Bäume, seltener auch Sträucher. Die wechselständigen und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die dünnen bis ledrigen, einfachen Blattspreiten sind gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt bis stachelig gezähnt. Die unscheinbaren, extrapetiolaren Nebenblätter fallen früh ab (nur bei Quercus sadleriana sind sie auffälliger).
Eichenarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten Taxa häufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die Blütenhüllblättersind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf) Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Fruchtblätter und Stempel. Jede Cupula enthält nur eine weibliche Blüte. Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher eingeschlossen, der Cupula genannt wird.

Bachblüten
Eine eben gefällte Entscheidung zweifelt man schon im nächsten Moment wieder an (Cerato)
Sie haben eine eben gefällte Entscheidung, die sie im nächsten Moment schon wieder anzweifeln
Cerato hilft ihnen die eben gefällte Entscheidung anzuzweifeln
Bachblüten
Mit anderen bin ich häufig unzufrieden (Chicory)
Sie sind mit ihren Mitmenschen sehr häufig unzufrieden
Mit der Blüte sind sie mit ihren Mitmenschen kaum bis gar nicht mehr unzufrieden
Nährstoffmangel
Eine langfristige Unterversorgung mit lebensnotwendigen (essentiellen) Nährstoffen führt zu einer Mangelerscheinung. Die Ursachen kann alimentär, also durch die Ernährung oder physiologisch, also durch die Funktion des Körpers bedingt sein:
Alimentär durch eine Unterernährung oder Fehlernährung
Physiologisch durch Störungen der Darmflora, ein erhöhter Bedarf, eingeschränkte Resorption und einen gesteigerten Verlust
Ein Nährstoffdefizit bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Die Anzeichen sind unspezifisch: Sie fühlen sich müde, unruhig oder unkonzentriert, die Haut ist irritiert, der Kopf schmerzt. Dahinter kann ein Zuwenig an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen stecken. Wir zeigen Ihnen, welche Mängel besonders häufig sind, welche Symptome auftreten und wie Sie Ihren Nährstoffspeicher wieder auffüllen können.
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