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Sarsaparille
Die Stechwinden, auch Sarsaparille oder Sassaparille genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Stechwindengewächse. Die etwa 300 Arten sind fast weltweit verbreitet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Nicht überdosieren! Gicht, Juckreiz, Rheuma, Schuppenflechte, blutreinigend
wissenschaftlicher Name: Smilax regelii
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
 
Nutzung
Lebensmittelindustrie
In Südostasien gibt es das Getränk Sarsi, das mithilfe des Pflanzenextrakts hergestellt wird.
Naturheilkunde
Die Droge unter dem Namen Sarsaparille, Radix Sarsaparillae aus den unterirdischen Pflanzenteilen von beispielsweise Smilax regelii und Smilax medica fand früher Verwendung in der Behandlung von Syphilis. Vereinzelt noch beispielsweise als Blutreinigungsmittel, harn- und schweißtreibendes Mittel, bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Homöopathisch wird Sarsaparilla noch gelegentlich verwendet. Die enthaltenen Saponine sind für unerwünschte Wirkungen wie Magen- und Nierenreizungen verantwortlich. Keine der Wirkungen ist wissenschaftlich belegt.
 
Beschreibung
Stechwinden-Arten wachsen als Spreizklimmer und mit Ranken kletternde oder – weniger oft – als fast aufrechte, manchmal ausdauernde immergrüne Pflanzen. Viele Arten verholzen und sind Sträucher, selten Halbsträucher. Als Überdauerungsorgane werden meist kurze, starke, dicke Rhizome gebildet. Es werden mehr oder weniger stark verholzende, oft ziemlich lange und mehr oder weniger stark verzweigte, meist stachelige Sprossachsen (Name!) gebildet. Oft sind als Kletterhilfe auch die Blätter bestachelt. Die meisten Arten sind zweihäusig. Die wechselständig und manchmal zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist im unteren Bereich schmal geflügelten Blattstiele besitzen eine Abszissionszone (Stelle an der das Blatt abgeworfen wird) zwischen geflügeltem und oberem (distalem) Bereich. Die einfachen Blattspreiten sind meist eiförmig bis lanzettlich und besitzen oft gerundeten oder spießförmigen Spreitengrund. Zwischen den drei bis sieben bogig verlaufenden Hauptnerven ist eine deutliche Netznervatur vorhanden. Oft sind an der Basis des Blattstieles zwei Ranken vorhanden.
Die Blütenstände stehen seitenständigen in laubblatt- oder schuppenartigen Tragblättern auf Blütenstandsschäften, die manchmal an ihrer Basis ein schuppenähnliches Prophyll besitzen. Der rispige, ährige oder traubige Gesamtblütenstand enthält ein bis selten drei mehr oder weniger kopfigen doldigen Teilblütenständen. Stechwinden-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die relativ kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig. Die zwei × drei meist freien, relativ kleinen Blütenhüllblätter sind grünlich bis weiß. In den männlichen Blüten sind zwei Kreise mit je drei freien Staubblättern vorhanden; selten acht oder mehr Staubblätter vorhanden. Die Staubblätter sind an der Basis der Blütenhüllblätter inseriert. Die Staubbeutel besitzen meist nur eine Theka. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die Fruchtknotenkammern enthalten jeweils ein bis zwei Samenanlagen. Auf einem sehr kurzen bis kaum erkennbaren Griffel sitzen drei Narben vorhanden. In den weiblichen Blüten können bis zu sechs Staminodien vorhanden sein.
Die bei Reife roten bis schwarzen Beeren enthalten meist ein bis zwei, selten bis zu drei Samen. Die dunkelbraunen Samen sind glatt und glänzend.

Matico
Der Name des Matico kommt aus dem Peruanischen. Ein spanischer Soldat namens Matico soll ihre blutstillende Eigenschaft durch Zufall erkannt haben.
Matico ist ein Strauch von über 2 m Höhe. Seine knotigen, runden, fast purpurroten Stängel sind etwa 3 mm dick, die jüngeren weichhaarig und tragen wechselständige, kurzgestielte, länglich-lanzettliche Blätter von etwa 10 cm Länge und 3 cm Breite, die am Grunde unsymmetrisch abgerundet oder herzförmig sind. Sie sind fast lederartig, oberseits warzig-rauhaarig, unterseits weich behaart und am Rande fein gekerbt. Die Blüten, die zwittrig sind, stehen in schlanken, walzlichen Ähren. Eine Blütenhülle fehlt, Staubgefäße gibt es zwei bis vier, Fruchtknoten einen. Die Frucht ist nur so groß wie ein Mohnsamen. Die Heimat der Pflanze sind die feuchten Wälder Süd- und Mittelamerikas.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Aphrodisiakum, äußerlich bei Schnittwunden, Blaseninfektionen, Blutstillend, chronische Cystitis, Cystitis, Cystopathien, Desinfizierend, Epistaxis, Gonorrhöe, Hämoptyse, Hämorrhoiden, Hämostyptikum, Harntreibend, Leukorrhöe, Menorrhagie, Schleimhautkatarrhe der Urogenitalorgane, Tonikum, Wundheilmittel
wissenschaftlicher Name: Piper agustifolium
Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Bachblüten
Ich fühle mich unsicher (Elm)
Diese fühlen sich immerwährend unsicher
Mit der Blüte können sie diese Unsicherheit lindern
Bachblüten
Ich denke negativ über die Zukunft (Gentian)
Diese Menschen denken sehr oft negativ über die Zukunft
Hier hilft die Blüte um das Negative hinter sich zu lassen
Lebensmittelauswahl – geeignete Lebensmittel
Fleisch, Fisch, Eier: mageres Frischfleisch, Seefisch, Krabben, Eier, magere Wurstwaren
Getränke: Trinkwasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, Fruchtsäfte, Gemüsesäfte, Getreidekaffee, Kaffee, schwarzer Tee, Bier, Wein in Maßen
Gewürze, Kräuter, Salz: jodiertes und fluoriertes Speisesalz und Kräutersalz, Sojasauce, Gemüsewürze, frische und getrocknete Kräuter, Gewürze
Süßungsmittel: Vollrohrzucker, kaltgeschleuderter Honig, Apfel-, Birnendicksaft, ungeschwefeltes Trockenobst (eingeweicht oder roh), Ahornsirup, Zucker und Fruchtzucker in kleinen Mengen
Getränke: rund 1,5 Liter energiefreie, ungesüßte Getränke
Fleisch, Wurst, Fisch und Eier: 1 - 2 Portionen Seefisch:
1 Portion fettarmen, jodreichen Seefisch (zubereitet: 80 - 150 g)
1 Portion fettreichen, n-3-reichen Seefisch (zubereitet: 70 g)
max. 300 - 600 g fettarmes Fleisch (zubereitet) und fettarme Wurst
2 - 3 Portionen Fleisch (je max. 150 g)
2 - 3 Portionen Wurst (je max. 50 g)
Eier in Maßen (bis zu 3 Eier pro Woche)

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