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Ma-Huang tt
Meerträubel ist eine giftige, scharfe und bittere Heilpflanze aus der Familie der Meerträubelgewächse. Das Aussehen ist etwa eine Mischung aus Schachtelhalm und Ginster. Das chinesische Meerträubel Ma-Huang ist die stärkste Art der Ephedra-Familie. Die europäischen und amerikanischen Meerträubel-Arten sind deutlich milder in der Wirkung. Die meisten Meerträubel-Arten enthalten Ephedrin oder ephedrinähnliche Verbindungen (Pseudoephedrin), die alle ähnlich wie Adrenalin wirken.
Meerträubel ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Meerträubelgewächse innerhalb der Ordnung Gnetales. Diese Gattung besitzt ein disjunktes Areal mit jeweils einem Teil der 35 bis 70 Arten in der Alten Welt und der Neuen Welt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Bronchospasmolytikum, Husten
Heilwirkung: anregend, antitussiv, antiviral, appetithemmend, blutdrucksteigernd, bronchienerweiternd, gefäßverengend, harntreibend, hustenlindernd kreislaufanregend, schweißtreibend, wärmend, zentral stimulierend
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Asthma, Atemwegserkrankungen, Bronchospasmus, Heuschnupfen, Katarrh, Krampf der Bronchialmuskulatur, TCM: Erkältungskrankheiten, Leistungssteigerung
wissenschaftlicher Name: Ephedra sinica
Pflanzenfamilie: Meerträubelgewächse = Ephedraceae
englischer Name: Chinese Ephedra
volkstümlicher Name: Meerträubel, Ma-Huang
Verwendete Pflanzenteile: junge Rutenzweige (Ephedrae herba)
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Alkaloide, Catechine, Flavonoide, L-Ephedrin, Methylephedrin, Norephedrin, Phenolcarbonsäuren, Pseudoephedrin
Sammelzeit: Das ganze Jahr, vorzugsweise Herbst
Nebenwirkungen: Abhängigkeit, Bewegungsdrang, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Übelkeit
Kontraindikation: Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Kreislaufprobleme, Leistungssport, Schlaflosigkeit ...
Wechselwirkungen: Herzglykoside und vielen anderen Medikamenten ...
 
Anwendung
Wird in Form von Pulver, Absude, Tinkturen, Flüssigextrakte eingesetzt. Der Handel unterliegt in vielen Ländern gesetzlichen Auflagen.
Tee
1 Teelöffel Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Maximal 2 Tassen pro Tag und maximal 3 Tage hintereinander. Hilft bei Atemwegserkrankungen.
Räucherpulver
Wird in der TCM gegen sehr viele Krankheiten eingesetzt.
Fertigpräparate
Die Arznei ist verschreibungspflichtig. Meist in Kombination mit Thymian, Sonnentau, Efeu oder Schlüsselblume (Primel) gegen Asthma bronchiale und Husten.
 
Geschichtliches
Wird seit etwa 5000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin zur Leistungssteigerung eingesetzt. In der Volksheilkunde vor allem gegen Asthma und Atemwegserkrankungen. Da die Inhaltstoffe unerlaubte Leistungssteigerung ermöglichen, sind die Meerträubelmittel in vielen Ländern verschreibungspflichtig und sind im Wettkampfsport verboten. Wegen der vielen Nebenwirkungen in der Pflanzenheilkunde fast nicht mehr im Gebrauch. Der Wirkstoff Ephedrin wird heute für medizinische Zwecke synthetisch hergestellt.
 
Pflanzenbeschreibung
Meerträubel-Arten sind verholzende Pflanzen: meist Rutensträucher, manchmal Kletterpflanzen. Die gegenständig oder zu dritt quirlig angeordneten Blättersind schuppenartig reduziert. Die Photosyntheseübernehmen die verzweigten, grünlichen Zweige. Die Blüten sind immer eingeschlechtig. Meist sind die Arten zweihäusig, selten die Blüten einhäusig getrenntgeschlechtig. Die männlichen Zapfen stehen einzeln oder zu zweit bis dritt an den Knoten. In den männlichen Zapfen stehen die häutigen Hochblätter in zwei bis acht Wirteln paarweise oder zu dritt zusammen. Die weiblichen Zapfen stehen sich gegenständig gegenüber oder zu dritt bis viert in Wirteln in den Knoten. In den weiblichen Zapfen stehen die sich überlappenden Hochblätter in zwei bis zehn Wirteln paarweise oder zu dritt zusammen. Die Hochblätter werden bei Samenreife meist fleischig und rot (selten bleiben sie häutig und werden bräunlich). Die weiblichen Blüten besitzen ein Paar verwachsener, ledriger Schuppen. Die Meerträubel werden zu den Nacktsamern gerechnet; ihre Samenanlagen sind also nicht von Fruchtblättern geschützt. Je Zapfen werden ein bis drei gelbe bis dunkelbraune Samen gebildet.
Das chinesische Meerträubel Ma-Huang ist in Asien heimisch. Sie sind gut an Hitze und Trockenheit angepasst und winterhart. Die mehrjährige Pflanze wird von 30 bis 60 cm hoch. Hat schachtelhalmartige, rutenartige Stiele und gegenständige Schuppenblätter, aber meist blattlos. Die unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen März und Mai. Aus den Blüten entwickeln sich fleischige rote Zapfenbeeren.
 
Anbautipps
Im Herbst aussäen. Pflanze im Frühling oder Herbst teilen. Sonniger Standort, der Boden trocken, keine Staunässe.
 
Sammeltipps
Stängel (junge Rutenzweige) können jederzeit geerntet werden, meistens aber im Herbst, da dann der Wirkstoffgehalt am größten ist. An einem luftigen schattigen Ort trocknen.

Kamala
Mallotus philippensis ist eine Pflanze in der Wolfsmilchgewächse. Es ist bekannt als der Kamala-Baum oder roter Kamala oder Kumkum-Baum, aufgrund der Fruchtbedeckung, die einen roten Farbstoff produziert. Es muss jedoch von Kamala unterschieden werden, das in vielen indischen Sprachen Lotus bedeutet, eine nicht verwandte Pflanze, Blume und manchmal metonymische spirituelle oder künstlerische Konzepte. Mallotus philippensis hat viele andere lokale Namen. Diese Kamala erscheint oft in Regenwaldrändern. Oder in gestörten Gebieten ohne Feuer, in Gebieten mit mäßiger bis hoher Niederschlagsmenge.
Es kommt in Südostasien sowie in Afghanistan und Australien vor. Die südlichste Grenze der natürlichen Verbreitung ist der Mount Keira, südlich von Sydney. Der Artname bezieht sich auf das Typus-Exemplar, das auf den Philippinen gesammelt wird, wo es als Banato bekannt ist.
 
Steckbrief
Heilwirkung: wurmtreibend
wissenschaftlicher Name: Mallotus philippinensis
Verwendete Pflanzenteile: Haare der Früchte
 
Verwendet
Mallotus philippensis wird verwendet, um rote Farbstoffe und pflanzliche Heilmittel zu produzieren. Er produziert Rottlerin, einen potenten Kaliumkanalöffner mit großer Leitfähigkeit.
 
Beschreibung
Ein Busch an kleinen oder mittelgroßen Bäumen, bis zu 25 Meter hoch und einem Stammdurchmesser von 40cm. Der Stamm ist an der Basis geriffelt und unregelmäßig. Die graue Rinde ist glatt oder mit gelegentlichen Falten oder korkigen Unebenheiten. Kleine Zweige sind graubraun gefärbt, mit rostigen, abgedeckten kleinen Haaren gegen Ende. Blattnarben offensichtlich. Die Blät-ter sind gegenüber dem Stiel, ovale bis längliche Form. 4 bis 12 cm lang, 2 bis 7cm breit mit einer langen Spitze. Die Oberseite ist grün ohne Haare, die Unterseite ist hellgrau. Mit einer Lupe können kleine rote Drüsen sichtbar sein. Blattstiele 2 bis 5cm lang, an beiden Enden etwas verdickt. Die erste Blattvene auf beiden Seiten der mittleren Rippe erstreckt sich von der Blattbasis bis über die Hälfte der Länge des Blattes. Venen erhoben und deutlich unter dem Blatt.
Auf Rispen bilden sich gelb-braune Blüten. Trauben bis 6 cm lang. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrennten Bäumen. New South Wales Blütezeit ist von Juni bis November. Blütezeit auf den Philippinen ist März bis April. Früchte können zu jeder Jahreszeit erscheinen, etwa drei Monate nach der Blüte. Gewöhnlich ist eine dreilappige Kapsel, 6 bis 9 mm breit, mit roter pulveriger Substanz bedeckt. Dies ist löslich in Alkohol, der eine goldrote Farbe ergibt, die zum Färben von Seide und Wolle geeignet ist.  Ein kleiner schwarzer Kugelsamen in jedem der drei Teile der Kapsel, Samen von 2 bis 3 mm Durchmesser. Für die Keimung wird frisches Saatgut empfohlen. Es ist ein mäßig wachsender Baum.

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Wasserbedarf
Der Wasserbedarf hängt von der Ausscheidung des Körpers ab. Der gesunde Erwachsene sollte ca. 2 ½ l Wasser am Tag aufnehmen.
Säuglinge haben eine höheren Bedarf aufgrund des gesteigerten Stoffwechsels und der geringeren Harnkonzentrationsfähigkeit der Niere.
Die Flüssigkeitszufuhr erfolgt durch Getränke, feste und flüssige Nahrung und durch Wasser, das beim Abbau der Nährstoffe in den Zellen frei wird. Der Wassergehalt der Lebensmittel beträgt 60-70%.
Dass er Flüssigkeit benötigt, signalisiert der Körper durch ein Durstgefühl. Über den Tag verliert er mit Urin und Schweiß, aber auch über Haut und Lunge beträchtliche Mengen an Wasser. Diesen Verlust müssen Sie ausgleichen, indem Sie genügend trinken oder wasserhaltige Nahrungsmittel verzehren. Wie viel Wasser man individuell pro Tag benötigt, variiert dabei je nach Alter und Gewicht.
Unser Wasserrechner verrät Ihnen, wie viel Wasser Sie am Tag trinken sollten. (Als Faustregel gilt: Pro Tag sind für Erwachsene etwa 30 bis 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht in Form von Getränken und Nahrung zu empfehlen.)
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