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ZYPRESSE
Beim Anblick der säulenartigen Zypresse, die sich schmal in den Himmel reckt, fühlt man sich sofort ans Mittelmeer versetzt, wenn man sich nicht sowieso schon am Mittelmeer aufhält. Die würzig duftenden Zypressen sind nämlich Inbegriff der Mittelmeerländer, obwohl die Zypresse ursprünglich aus Asien gekommen ist. Schon den Griechen der Antike war die Zypresse wohlbekannt und sie galt ihnen als wichtige Heilpflanze. Nahezu alle Teile der Zypresse sind heilkräftig und schon allein mit ihrem Duft kann sie Atemwegserkrankungen heilen.
Die Zypressen, griech. κυπαρισσος kyparissos sind eine Pflanzen-Gattung in der Familie der Zypressengewächse. In einigen Landschaften sind die Zypressen prägend für die Kulturlandschaft, etwa die Mittelmeer-Zypresse in der Toskana.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Erkältungen
Heilwirkung: antibakteriell, antiseptisch, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Grippaler Infekt, Fieber, Darmentzündungen, Durchfall, Rheuma, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Hämorrhoiden, Afterjucken, Krampfadern, Schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Cupressus sempervirens
Pflanzenfamilie: Zypressengewächse = Cupressaceae
englischer Name: Cypress
volkstümlicher Name: Echte Zypresse, Italienische Zypresse, Mittelmeer-Zypresse, Säulenzypresse
Verwendete Pflanzenteile: Zweige, Früchte, Holz
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle
Sammelzeit: Zweige: Spätwinter bis Frühjahr, Früchte: Mai bis Juni, Holz: ganzjährig
 
Anwendung
Viele Arten werden als Zierbäume in Parks angepflanzt, in Asien um Tempel. Einige Arten, wie etwa die Monterey-Zypresse, werden auch wegen ihres Holzes angebaut. Die schnellwachsende Hybride Leyland-Zypresse, die vor allem in Großbritannien häufig in Gärten angepflanzt wird, ist eine intergenerische Kreuzung, also zwischen zwei Gattungen: der Monterey-Zypresse mit der Nootka-Scheinzypresse, auch Alaska-Zeder genannt. Aus den nadelförmigen Blättern, Trieben und Früchten gewinnt man das Zypressenöl, das in der Homöopathie zur Behandlung von Kopf- und Gelenkschmerzen verwendet wird, außerdem in der Kosmetik- und Parfümindustrie. Extrakte aus Rinde, Früchten und Holz wurden als Adstringens, gegen Diarrhoe, Bronchitis und Würmer, äußerlich bei Varizen und Hämorrhoiden verwendet. Das Bauholz der Zypresse ist hart, dichtfaserig, von feiner rötlicher Farbe und sehr haltbar. Während der Antike wurde es für Pfosten, Dachsparren, Balken und für die Konstruktion von Weinpressen, Tischen und Musikinstrumenten verwendet und war in dieser Hinsicht so wertvoll, dass eine Zypressenplantage als zureichende Mitgift für eine Tochter galt.
Zypresse kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als ätherisches Öl anwenden.
Tee aus den Zweigen
Für einen Zypressentee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Zypressenzweige mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich bei Erkrankungen der Atemwege, z.B. Husten oder Asthma. Auch gegen Hämorrhoiden kann man den Tee der Zypressenblätter trinken. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Zypresse-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Zypresse-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tee aus dem Holz
Aus dem zerstoßenen Holz kann man auch einen Tee zubereiten. Man lässt ihn eine Viertelstunde ziehen oder man kocht das Holz mit dem Wasser zusammen auf und lässt beides zusammenziehen. Solch einen Tee aus dem Zypressenholz kann man bei Gebärmutterprobleme und Dickdarmerkrankungen trinken.
Tee aus den Früchten
Aus den unreifen Früchten (Zapfen) kann man einen Tee zubereiten, wie aus den Zweigen. Die Früchte kann man gegen Erkältungen und Darm-Entzündungen einsetzen. Auch zur Behandlung von Frauenbeschwerden sind sie geeignet.
Tinktur
Um eine Zypresse-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Zypressenzweige, Früchte oder Holz in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Der Einsatzzweck entspricht der Anwendung der Tees.
Ätherisches Öl
Die Anwendung des ätherischen Zypressenöls ist vielfältig. Man kann das Zypressenöl in Salben und Cremes einsetzen, beispielsweise gegen Krampfadern oder auch einfach, weil einem der Duft gefällt. In der Duftlampe verbreitet die Zypresse einen würzigen Duft, der die Atemwege desinfiziert und befreit.
Äußerlich
Äußerlich kann man Zypressetee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man als Sitzbad Hämorrhoiden behandeln. Zypresse hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Krampfadern und schlecht heilende Wunden.
 
Geschichtliches
Von den Phöniziern wurde die Zypresse aus Asien ans Mittelmeer gebracht. Die Perser glaubten, dass die Zypresse der erste Baum im Paradies sei. Anderen Völkern gilt die Zypresse als Baum der Trauer, weshalb man sie auch häufig auf Friedhöfen findet. Schon Hippokrates im antiken Griechenland verwendete die Zypresse bei Schwindsucht (Tuberkulose). Man brachte die Kranken in Zypressenwälder, damit sie den intensiven Duft der Zypressen einatmen konnten. Außerdem wurden die Zweige und das Holz der Zypresse schon in der Antike gegen Gebärmutter- und Darm-Erkrankungen verwendet. Galen setzte die Blüten der Zypresse gegen Darmentzündungen und Durchfall ein. Im Mittelalter wurden die Blätter der Zypresse gegen Hämorrhoiden verwendet.
 
Pflanzenbeschreibung
Zypressen sind immergrüne Bäume oder strauchförmige Gehölze. Die Wuchsformen der Zypressenarten und -Kulturformen variieren von verzwergt bis hoch, von hängend bis säulenförmig, von hochkronig bis ausladend. Ihr schnelles Wachstum und das dichte Laub machen sie zu einem geeigneten Wind-schutz. Die schuppenförmigen Blätter stehen kreuzgegenständig in vier Reihen an den Zweigen. Zypressen sind einhäusig, bilden also männliche und weibliche Zapfen auf einem Baum. Die männlichen Zapfen besitzen 4 bis 10 Paare Sporophylle. Jedes Sporophyll trägt 3 bis 10 Pollensäcke. Die weiblichen kugeligen bis eiförmigen Zapfen benötigen etwa zwei Jahre bis zur Reife, sie bleiben aber oft viele Jahre geschlossen, bis sie sich durch Feuereinwirkung öffnen. Die 8 bis 43 mm großen Zapfen besitzen meist 3 bis 6 (2 bis 7) Paare dicker, holziger Zapfenschuppen. Jede Zapfenschuppe trägt je nach Art 3 bis 20 Samen. Die Samen besitzen zwei Flügel.
Die Zypresse kommt ursprünglich aus Asien und ist im Mittelmeerraum heimisch. In Mitteleuropa gedeiht sie nur an besonders milden Stellen, beispielsweise im Kaiserstuhl am Oberrhein. Sie wächst bevorzugt an sonnigen, trockenen Plätzen. Der Nadelbaum wird bis zu 30 Meter hoch, meistens bleibt er jedoch kleiner. Die typische Form der Zypresse ist sehr schmal, wie eine Säule. Daher wird sie auch Säulenzypresse genannt. Die Nadelblätter der Zypresse sind schuppenartig. Der Duft ist würzig und balsamisch. Aus den kleinen Blüten entwickeln sich zapfenartige Früchte, die bis zum Herbst heranreifen.
 
Sammeltipps
Da die Zypresse in Mitteleuropa sehr selten ist, darf man von fremden Pflanzen nicht einfach so ernten. Entweder man fragt den Besitzer oder man pflanzt selbst eine Zypresse an. Von Zypressen im eigenen Garten darf man natürlich ernten. Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, wenn die Säfte beginnen zu steigen, kann man die Zweige ernten. Die Früchte erntet man, solange sie noch weich sind, also zwischen Mai und Juni. Das Holz kann man ganzjährig ernten.

THUJA ttt
Lebensbäume oder Thujen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse innerhalb der Ordnung der Kiefernartigen. Es gibt zwei Arten in Nordamerika und drei im östlichen Asien. Die Arten und ihre Sorten, außer dem SichuanLebensbaum, werden allgemein in Kultur genutzt; vor allem der Abendländische Lebensbaum wird häufig als Heckenpflanze verwendet.
Der Lebensbaum ist die verbreitetste Heckenpflanze in Mitteleuropa, weil er zügig wächst, preiswert ist und das ganze Jahr über grün ist. Den Meisten ist der Lebensbaum unter dem Namen "Thuja" bekannt. Weil der Thuja vor nicht allzu langer Zeit aus Nordamerika nach Europa kam, haben wir hierzulande kaum eine volksheilkundliche Tradition in der Anwendung des Lebensbaums. Bei den Ureinwohnern Nordamerikas ist er jedoch eine beliebte Heilpflanze.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Warzen
Heilwirkung: adstringierend, antiseptisch, entzündungshemmend, harntreibend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche: Erkältungen, Gicht, Neuralgien, Rheuma (als Einreibung), Menstruationsfördernd, Geschwüre, Eiterungen
wissenschaftlicher Name: Thuja occidentalis
Pflanzenfamilie: Zypressengewächse = Cupressaceae
englischer Name: White Cedar, Tree of life
Verwendete Pflanzenteile: Triebspitzen, ätherisches Öl
Inhaltsstoffe: Kampfer, Thujin, Thujon Terpineol, Pinitol, Gerbstoffe
Sammelzeit: Frühsommer
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Lebensbaum nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.    
Da der Lebensbaum reizende Wirkstoffe enthält, wird er vorwiegend äußerlich angewandt und auch das mit einer gewissen Vorsicht. Die Wirkung des Thujas beruht vor allem auf seinen intensiven ätherischen Ölen und dem giftigen Stoff Thujin. Da der Thuja aus Amerika kommt, hat die medizinische Anwendung in Europa keine langjährige Tradition. Die Ureinwohner Nordamerikas bereiteten aus den Zweigspitzen des Thujas eine Salbe, die sie gegen Rheuma und Gichtschmerzen anwendeten. Durch die hautreizenden Eigenschaften kann man eine Tinktur aus den Thuja-Zweigspitzen gegen Warzen anwenden.
Holz
Lebensbäume besitzen ein leichtes, rotbraunes Kernholz. Es ist sehr dauerhaft und wertvoll. Die nordamerikanischen Arten werden forstlich genutzt und unter dem Namen Red Cedar und White Cedar gehandelt. Die Inhaltsstoffe von Lebensbaumholz können Allergien auslösen. Seit der Nachkriegszeit werden Holzschindeln aus kanadischer Rot- und später auch aus Weißzeder nach Deutschland importiert, die eine bessere Witterungsbeständigkeit als die heimische Lärche aufweisen.
Naturheilkunde, Toxizität
In der Naturheilkunde wird Thuja zur Behandlung von Warzen verwendet. Die Lösung wird auf ein Kosmetikpad aufgetragen und dieses auf die Warze gelegt. Insbesondere Zweigspitzen und Zapfen sind durch das im ätherischen Öl enthaltene Thujon giftig und können bei empfindlichen Menschen Hautreizungen verursachen, weshalb das Tragen von Handschuhen beim Schneiden der Pflanze sinnvoll ist. Oral in ausreichender Menge aufgenommen kann das Gift tödlich sein. Immer wieder kommt es zu tödlichen Vergiftungen von Weidetieren, wenn Heckenschnitt mit Thuja auf Weideplätzen entsorgt wird.
Zierpflanze
Die Beliebtheit der Lebensbäume als Zierpflanze beruht auf der ausgezeichneten Schnittverträglichkeit. Nach der Anlage einer Hecke ist frühzeitig mit einem Schnitt zu beginnen, wobei die Hecke im Querschnitt an einem Trapez orientiert sein sollte. In der Höhe kann eine Hecke im älteren Zustand auch stark gekürzt werden. In der Breite ist dieses nur begrenzt möglich, da der Lebensbaum im Inneren verkahlt und aus verholzten Zweigen und Ästen nicht nachwächst. Weil die Pflanze in Mitteleuropa nicht heimisch ist und einen sehr hohen Wasserbedarf hat, wurde sie in privaten Gärten in manchen Gemeinden Österreichs zumindest zeitweise verboten. Auch, dass es alternative Heckenpflanzen gebe, welche heimisch, ungiftig und für die Tierwelt vorteilhafter seien, wird von einigen Naturschutzorganisationen oftmals betont.
Verdünnte Anwendung
In homöopathischer Verdünnung, aber sehr niedrig potenziert (D1 bis D3), wird Thuja occidentalis gegen eine Vielzahl von Krankheiten eingesetzt. Die Anwendung reicht von der Aktivierung alt gewordener Hautentzündungen, damit diese abheilen können bis hin zur Behandlung von Nebenhöhlenentzündung.
Ätherisches Öl
Da der Thuja viele ätherische Öle enthält, wird Thuja gerne in der Aromatherapie eingesetzt. Das ätherische Thuja-Öl befreit einerseits die Atemwege und wirkt, wie andere Thuja-Zubereitungen, hautreizend und anti-bakteriell.
 
Pflanzenbeschreibung
Thuja-Arten und ihre Sorten wachsen als immergrüne Bäume oder Sträucher. Der mit 53m höchste Baum der Gattung ist die Quinault Lake Cedar nördlich des Quinault Lake in den Olympic Mountains im Bundesstaat Washington. Der Stamm mit einem Stammdurchmesser von 594 cm ist hohl, dennoch weist der Baum insgesamt ein Volumen von 500 m³ auf. Die schuppenförmigen Blätterstehen gegenständig in vier Reihen an den Zweigen. Sie unterscheiden sich in Flächen- und Kantenblättern und besitzen gelegentlich Öldrüsen. Thuja-Arten sind einhäusig, es befinden sich also männliche und weibliche Zapfen an einer Pflanze. Die männlichen Zapfen besitzen in der Regel sechs bis zehn (in seltenen Fällen mindestens 4 maximal 16) Mikrosporophylle. Jedes Mikrosporophyll besitzt zwei bis vier Pollensäcke. Die weiblichen Zapfen stehen einzeln endständig an den Zweigen. Sie besitzen vier bis sechs Paare Samenschuppen, von denen nur die mittleren, größeren zwei bis drei Paare fertil sind. Die kleinen, eiförmigen, ledrigen Zapfen reifen und öffnen sich im gleichen Jahr der Bestäubung. Jede fertile Samenschuppe besitzt ein bis drei Samen. Die Samen besitzen zwei seitliche, schmale Flügel. Die Keimlinge besitzen zwei Keimblätter.
Der zypressenartige Thuja ist in ursprünglich in Nordamerika heimisch. Inzwischen hat er sich aber überall in den gemäßigten Zonen als beliebte Friedhofs- und Hec-kenpflanze verbreitet. Der immergrüne Nadelbaum mit den relativ weichen, schup-penartigen Nadeln wird in seltenen Fällen bis zu 35 Meter hoch. Meistens bleibt er aber kleiner als 20m. Die Rinde des Lebensbaums ist rötlich und in Längsrichtung rissig. Die Nadeln riechen apfelartig, wenn man sie zerreibt. Der Saft der Nadeln wirkt hautreizend, worauf auch die Heilwirkung des Lebensbaums beruht. Zwischen April und Mai blüht der Thuja. Aus den Blüten entwickeln sich schmale Zäpfchen, die holzige Schuppen haben.

BACHBLÜTE CERATO
Ich bin eher ein umständlicher Mensch                 
Sie sind eher ein sehr umständlicher Mensch
Mit Cerato können sie ihre umständliche Wesensart ablegen
BACHBLÜTE CHERRY PLUM
Ich fühle mich zerrissen                                       
Diese haben das Gefühl der Zerrissenheit
Hier hilft Cherry Plum um die Zerrissenheit zu lösen
Hildegards Grundlagen der richtigen Ernährung
Übermaß und Sucht sind für Hildegard Ausdruck eine rungestillten Sehnsucht des Menschen und daher letztlich ein spirituelles Problem. In Hildegards Ernährungskunde geht es also vorrangig um die Hinwendung zu verträglicher und maßvoller Lebensführung. Im Unterschied zu manch moderner Diät hat Hildegard in zu manch moderner Diät hat Hildegard in ihren Schriften nie genau festgelegt, wie sich das rechte Maß bemessen soll. Auch hier orientiert sie sich an Benedikt von Nursia: „Jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. deshalb bestimmen wir nur mit einigen Bedenken das maß der Nahrung für andere.“
Alles soll der Gesundheit dienen, auch die Ernährung soll entsprechend maßvoll, aber individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein – das heißt, nach benediktinischer Regel, nicht ganz bis zur Sättigung, sondern etwas weniger.
Das Wechselfußbad
TECHNIK
Für das Wechselfußbad benötigt man zwei Gefäße (Eimer oder Fußwannen). Das eine enthält 35-38°C warmes Wasser, das andere 15-18°C kaltes Wassern. In beiden Gefäßen sollte das Wasser bis zur Wadenmitte reichen. Die Füße bleiben ca. 5-10 Minuten im warmen Wasser, auf jeden Fall jedoch so lange, bis sich ein Wärmegefühl eingestellt hat. Nun wechselt man für ca. 10 bis 20 Sekunden in das kalte Gefäß. Der Wechsel erfolgt 2-3mal, nicht öfter. Jede Anwendung beginnt also immer warm und schließt mit kalt ab.
WIRKUNG
Das Wechselfußbad ist ein gutes Training für die Blutgefäße der Füße und Unterschenkel. Es hilft bei chronisch kalten Füßen, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Anfälligkeit bei Infekten sowie bei Kopfschmerzen.
Nicht anwenden darf man das Wechselfußbad bei Venen- und Gefäßerkrankungen!

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