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Wiesenklee
Der Wiesenklee, auch Rotklee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Husten, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Wunden, Zahnfleischentzündungen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name: Trifolium pratense
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Sammelzeit: Mai bis September
 
Verwendung
Der Wiesenklee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die Symbiose mit stickstoff-fixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und Gräsern wird er als Kleegras zur Gründüngung und als Alternative zu Mais in Biogasanlagen verwendet.
 
Beschreibung
Der Wiesenklee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblättersind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährigeBlütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne Fruchtblatt ist oberständig. Die Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.

Sandelholz
Das Rote Sandelholz ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Es kommt endemisch in Indien vor und unterliegt dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Das Holz ist von dunkelroter Färbung und wird unter anderem für Möbel und Schnitzereien oder in Räucherwerk verwendet. Mit dem Sandelholzbaum ist diese Art nicht verwandt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: als Schmuckdroge, blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Pterocarpus santalinus
Verwendete Pflanzenteile: Kernholz
 
Verwendung
Holz
Das Kernholz von Pterocarpus santalinus wird vor allem wegen seiner dunkelroten Farbe und der hohen Dichte geschätzt. Es werden unter anderem Möbel und Musikinstrumente daraus gebaut, zum Beispiel die japanische Shamisen, aber auch Ziergegenstände und Skulpturen. International wird das Holz unter den Namen red sandalwood, red saunders oder red sanderswood gehandelt.
Medizin
In Indien werden das Kernholz bzw. Auszüge daraus zur Behandlung von Diabetes eingesetzt. Weiterhin soll es entzündungshemmend und bei Hautkrankheiten wirken. Teilweise wird auch die Rinde für medizinische Zwecke verwendet. In Räucherwerk spielt das Rote Sandelholz ebenfalls eine Rolle, meist ist es in Form von Holzbruchstücken enthalten.
Farbstoff
Früher dienten Extrakte des Holzes zum Färben von Textilien, die Art zählt zu den sogenannten unlöslichen Rothölzern. Mit der Verwendung von synthetischen Färbemitteln verlor diese Färbemethode allerdings an Bedeutung. Hauptfarbstoff im Roten Sandelholz ist das Santalin. Ein Vorteil der Färbung mit Santalin ist, dass keine Beize nötig ist, um die Farbe im Stoff zu fixieren, sondern lediglich eine anschließende Behandlung mit einer sauren Lösung. Aktuell wird der Farbstoff zum Beispiel zum Färben von Getränken in der Lebensmittelindustrie verwendet.
 
Beschreibung
Das Rote Sandelholz wächst als laubabwerfender Baum mit Wuchshöhen um die 10m. Die Netzborke ist bräunlich-schwarz und tief gefurcht. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, mit meist drei Blättchen. Deren Form ist oval bis rund mit glattem Rand. Die gelben zwittrigen Schmetterlingsblüten sind circa 16 mm groß und leicht duftend. Die Früchte sind geflügelt und inklusive dem Flügel im Durchmesser 3–8cm groß. Jede Frucht enthält einen, selten zwei Samen, die bohnenförmig und rötlich-braun gefärbt sind. Das Holz ist im frischen Zustand leuchtend rot und dunkelt zu rotbraun bis fast schwarz nach. Die Rohdichte reicht von 580 bis 730 kg/m³. Die Gefäße sind zerstreutporig angeordnet und die Holzstrahlen einreihig. Im Querschnitt ist außerdem Axialparenchym erkennbar, das in Bändern und paratracheal (um die Gefäße herum) vorliegt.

Bachblüten
Ich fühle mich elend (Clematis)
Diese Menschen fühlen sich deren öfteren sehr elendig
Mit Clematis können sie das elendige ablegen
Bachblüten
Ich bin um Kleinigkeiten sehr besorgt (Crab Apple)
Diese Menschen sind wegen jeder Kleinigkeit schon besorgt
Mit der Bachblüte können sie diese Besorgtheit zurückschrauben
Lebensmittelauswahl – geeignete Lebensmittel
Kartoffeln: gekochte Kartoffeln, Salzkartoffeln, selbst zubereitetes Kartoffelpüree aus frischen Kartoffeln
Hülsenfrüchte: Gerichte aus Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen), gekeimte Hülsenfrüchte
Fette & Öle: Butter, kaltgepresste naturreine Pflanzenöle (Olivenöl, Rapsöl, Keimöle), Butter-schmalz, Nüsse in Maßen
Milchprodukte: Frischmilch, H-Milch, Joghurt, Obers, Sauerrahm, Topfen, Kefir, Käse
Milch und Milchprodukte: 200 bis 250 g Milch, Buttermilch, Molke, Naturjoghurt, Dickmilch oder Kefir und 2 Scheiben Käse (ca. 50 - 60 g)
fettarme Milch und Milchprodukte bevorzugen
Öle und Fette: 1 - 2 Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl (ca. 10 - 15 g)
z.B. Raps-, Walnuss-, Soja oder Leinöl und
1 - 2 Esslöffel Butter oder Pflanzenmargarine (ca. 15 - 30 g)

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