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Fieberklee
Der Fieberklee oder Bitterklee ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Menyanthes in der Familie der Fieberkleegewächse. Diese Sumpf- oder Wasserpflanze ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet.
Der Fieberklee ist eine Sumpfpflanze und wächst in Sümpfen, Mooren und an Ufern. Den Namen hat der Fieberklee, wegen der 3 kleeähnlichen Blätter und seiner Nutzung gegen Fieber. Mit dem Klee hat er außer den ähnlich aussehenden Blättern nichts zu schaffen, er ist mit dem Enzian verwandt. Die Pflanze ist daher sehr bitter, mit einem stark schwankenden Bitterwert von etwa 1:1000 bis 1:10.000 und ist leicht giftig. Die Inhaltsstoffe fördern die Magensaft- und Speichelsekretion. Da viele Sümpfe trocken gelegt wurden, in Mooren Torf gewonnen wurde, ist die ehemals verbreitete Pflanze sehr selten geworden. Daher steht der Fieberklee in vielen Ländern unter Naturschutz und auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Mittlerweile gibt es diese Pflanze im Gartencenter für den heimischen Teich.
Der Fieberklee ist mit seinen außergewöhnlichen Blüten häufig am Ufer von Gartenteichen zu finden. Doch werden die Blätter und die Rhizome der auch als Bitterklee bezeichneten Pflanze heute als Heilkraut bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit empfohlen. Fieber senken kann die Sumpfpflanze jedoch nicht, auch wenn dies früher aufgrund der enthaltenden Bitterstoffe angenommen wurde.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Appetitlosigkeit, Fieber, Verdauungsstärkung
Heilwirkung: appetitanregend, blutreinigend, blutverbessernd, blutvermehrend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, krampflösend, reinigend, schweißtreibend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Altersschwäche, Blähungen, Bleichsucht, Blutarmut, Blutreinigung, Ekzem, Galle, Gallensteine, Gastritis, Gelbsucht, Gicht, Hautausschläge, Husten, Hypochondrie, Infektionen, Leber, Magen, Migräne, Muskelschwäche, Nervosität, Oberbauchbeschwerden, Ohrenschmerzen, Rheuma, Sodbrennen, Trigeminus-Neuralgie, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Wassersucht, Wechselfieber, Homöopathie: Kopfschmerzen, Magen-Darm Beschwerden, Muskelschmerzen, Ohrensausen, Zahnschmerzen (heiße Backe)
wissenschaftlicher Name: Menyanthes palustris, Menyanthes trifoliata L., Trifolium castoris
Pflanzenfamilie: Fieberkleegewächse = Menyanthaceae, Enziangewächse = Gentianaceae
englischer Name: Common bog bean
volkstümlicher Name: Bachgräslein, Bachgräsli, Biberklee, Bitterblad, Bitterblatt, Bitterklee, Bocksbohnenblätter, Bohnenblad, Butterklee, Dreeblatt, Dreiblatt, Dreiblättriger Fieberklee, Feverkrut, Fieberklee, Fröschekohl, Gallkraut, Gottvergessentee, Hasenohr, Kreuzklee, Magenklee, Monatsblume, Moosklee, Scharbocksklee, Sumpf-Bitterklee, Sumpfklee, Wasserfieberklee, Wasserfieberkraut, Wasserklee, Ziegenlappen, Zottelblume, Zottenblume
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Bitterstoffe, Cumarine, Dihydrofoliamenthin, Emulsin, fettes Öl, Flavanoide, Gerbstoffe, Gentianin, Loganin, Menyanthin, Mineralien, Palmitin, Saponine, Tannine
Sammelzeit: Mai bis Juni
Nebenwirkungen: Bei starker Überdosierung: Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen
Kontraindikation: Darmentzündungen, Durchfall, Magengeschwüre
 
Anwendung
Kaltauszug oder Aufguss
Der bittere Tee wird nicht gesüßt! Bei Fieber schluckweise trinken. Zur Appetitanregung 30 Minuten vor der Mahlzeit schluckweise trinken. Nicht mehr als 2 Tassen pro Tag trinken. Eine Mischung aus gleichen Teilen Fieberklee, Salbei, Tausendgüldenkraut und Wermut. 1TL auf 250ml Wasser. Als Aufguss zubereiten. Nur ungesüßt trinken. Hilft bei Darm-, Gallen-, Magen-, Leber-Problemen. Nicht mehr als 2-3 Tassen trinken.
Gurgeln
Mit dem Tee gurgeln, hilft bei fiebrige Halsleiden.
Umschläge
Umschläge mit Tee, frisch gepresstem Saft, frischem zerkleinertem Kraut oder Wurzel helfen bei Hautkrankheiten.
Tinktur
Aus dem Fieberklee kann eine Tinktur gegen Appetitlosigkeit und zur Verbesserung der Verdauung hergestellt werden.
Homöopathie
Trifolii fibrii (ab D1) gegen Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere bei verdorbenen Speisen und bei Kopfschmerzen, die sich durch den Druck mit der Hand lindern lassen.
Pharmakologie
Den getrockneten Blättern der blühenden Pflanze wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Wirkstoffe sind: Bitter schmeckende Secoiridoidglykoside wie  Dihydrofoliamenthin und Iridoidglykoside wie Loganin; Monoterpenalkaloide wie Gentianin entstehen wohl erst bei der Aufarbeitung der Pflanze; Flavonoide, Cumarine, Phenolcarbonsäuren und Gerbstoffe. Als Bittermittel fördert die Droge die Speichel- und Magensaftsekretion und wird dementsprechend bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen sowie bei Völlegefühl oder Blähungen eingesetzt. Auch in bitteren Kräuterlikören und -schnäpsen sind gelegentlich Auszüge enthalten. Fieberkleeblätter werden überwiegend in Teemischungen verwendet. Die früher übliche Einnahme gegen Fieber kann auf Grund der Inhaltsstoffe nicht nachvollzogen werden. Heutige Zubereitungsvorschriften sind im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) aufgeführt. Im 19. Jahrhundert wurde der frisch ausgepresste Saft der „eben zur Blüte aufbrechenden ganzen Pflanze“ mit der gleichen Menge Weingeist gemischt.
Fieberkraut als Heilkraut
Die Verwendung von Fieberklee im Mittelalter kann heute nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Es gibt zwar einige Hinweise, dass die Pflanze in früheren Kräuterbüchern als Wiesen-Mangold bezeichnet wurde. Bei näherer Betrachtung des Eintrags, bleiben jedoch Zweifel. Im Neuen Kräuterbuch von Tabernaemontanus wird eine Pflanze mit dem Namen Trifolium fibrinum beschrieben, allerdings gab es nur wenige Hinweise bezüglich der Anwendung. Es bleibt daher zu vermuten, dass die früher als Bitterklee bezeichnete Pflanze als Heilkraut im Mittelalter nur wenig Bedeutung hatte.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es mehrere Aufzeichnungen darüber, dass Fieberklee als klassische Bitterstoffdroge Verwendung fand. Tinkturen wie Aurantiorum compositum, in dem größere Bestandteile an Bitterklee verwendet wurden, wurden hauptsächlich als Magenstärkungsmittel verabreicht.
Heilkräftiger Pflanzenteil
Man sammelt die Blätter im Mai bis Juni. Selten sind bei einer Heilpflanze so zahlreiche pharmakologische Namen üblich, wie auch Folia Trifolii amari, Folia Trifolii palustris, Folia Trifolii aquatici, Folia Trifolii antiscorbutici, Folia Menyanthidis u.a. Die Trocknung hat an sehr zugigen Orten rasch zu erfolgen, die Aufbewahrung der zerkleinerten Droge am besten in dunklen Gläsern.
Heil- und Wirkstoffe
Es wurde der glykosidische Bitterstoff Menyanthin festgestellt, ferner fettes Öl, Cholin, Cholesterin, Zerlylester, Mangan, Palmiti, Ameisen-, Essig- und Buttersäure.
Heilwirkung
Der Bitterklee ist als Fiebermittel sehr geschätzt und wird auch gegen Migräne mit Erfolg angewendet. Ferner wirkt er als appetitanregendes und verdauungsförderndes Bittermittel, mit einem sehr guten Einfluss auf die Leber- und Gallenleiden, Blutarmut und Bleichsucht.
DIE BEREITUNG ALS FIEBERTEE: 1 Teelöffel der Droge für 1 Tasse im Aufguss, bis zu 2 Tassen am Tage, schluckweise und zuckerlos getrunken.
ALS DARM-, MAGEN-, GALLEN- UND LEBERTEE ist er am besten zu gleichen Teilen gemischt mit Salbei, oder mit Tausendgüldenkraut, oder mit Wermut zu trinken, 2 bis 3 Tassen am Tage, im Aufguss, zuckerlos und schluckweise.
Zur Förderung der Appetits, wird 1 Tasse im Aufguss, mindest eine halbe Stunde vor den Hauptmahlzeiten ungesüßt und schluckweise getrunken. In den sogenannten Bittertinkturen (Tinctura amara) ist zumeist Bitterklee enthalten.
Anwendung in der Volksheilkunde
Der Bitterkleetee hat in der Volksheilkunde sehr zahlreiche Heilanzeigen. Neben den bereits genannten Heilwirkungen, wird er ferner angewendet bei Verstopfung, Blähungen und bei Magenverstimmung, bei Gelbsucht, Wassersucht und Schwächezuständen der Alters, bei allen Arten von Katarrhen, besonders bei trockenem Husten, als Blutreinigungsmittel innerlich eingenommen als auch äußerlich in Form von Umschlägen bei Hautausschlägen, Flechten, Ekzemen und dergleichen. Der Bitterklee gilt in der Volksheilkunde nicht nur als blutreinigendes, sondern auch als blutvermehrendes und blutverbesserndes Heilmittel und wird besonders bei beginnender Blutzersetzung als wirkungsvoll gelobt. Schließlich seien noch als volksheilkundliche Heilanzeigen die Verwendung bei Trigeminus-Neuralgie und bei Hypochondrie genannt.
Anwendung in der Homöopathie
Man nehme dreimal täglich je 10 Tropfen der homöopathischen Tinktur Trifolii fibrini, bei Magen- und Darmbeschwerden, besonders nach Genuss verdorbener, fettranziger Speisen.
Bei Leberstörungen hat sich die homöopathische Behandlung als erfolgreich erwiesen.
Anwendung in der Tierheilkunde
Die Bauern geben den Haustieren den Tee bei Magen- und Darmbeschwerden ein, der vom kranken Vieh sehr gerne angenommen wird.
Warum heißt die Pflanze Fieberklee?
Es ist heute nur schwer konstruierbar, weswegen Menyanthes trifoliata als Fieberklee bezeichnet wurde. Die meisten Aufzeichnungen von Ärzten und Kräuterkundigen des Mittelalters und der frühen Neuzeit geben keine Hinweise darauf. Einige Quellen geben mythische Ursachen an. Beispielsweise soll man an Standorten, wo der Fierberklee wächst, über neun Bäche springen soll, um das Fieber zu vertreiben. Eine anderer wahrscheinlicherer Grund, sind die enthaltenden Bitterstoffe. Bitterdrogen wurden früher grundsätzlich als fiebersenkendes Mittel verabreicht.
Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, enthält das Kraut keinerlei Bestandteile, das Fieber senken könnte. Auch in praktischen Versuchen konnte keine fiebersenkende Wirkung ausgemacht werden.
In der heutigen Naturheilkunde wird der Fieberklee vor allem bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Eingesetzt werden meist die Blätter die Pflanze. Diese enthalten zahlreiche Bitterstoffe (u.a. Iridoidbitterstoffe, Secoiridioidglykoside), die in der Lage sind, die Magensaft- und Speichelproduktion im Körper anzuregen.
Nebenwirkungen
Fieberklee ist schwach giftig und kann bei unsachgemäßer Dosierung zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall führen. Verantwortlich ist hier das Alkaloid Gentianin. Bei bekannten Magengeschwüren sollte von einer Anwendung abgesehen werden oder zumindest die Nutzung mit einem Arzt besprochen werden.
Fieberklee in der Küche
Fieberklee verfügt über keine nennenswerten Aromen, die in der Küche von Bedeutung wären. Früher wurden junge Fieberkleeblätter als Vitamin-C-Kost auf Schiffen verwendet, um u.a. Skorbut vorzubeugen.
In einigen Kräuterlikören und Verdauungsschnäpsen werden Fieberkleeauszüge verwendet.
In einigen Ländern werden die Wurzeln bzw. die Rhizome des Fieberklees verwendet. Um den bitteren Geschmack der Rhizome zu verringern, muss diese zunächst getrocknet und zu Pulver zermahlen werden. Solche Pulver wurden in Zeiten von Hungersnöten als Mehlersatz zum Backen von Brot verwendet.
 
Geschichtliches
Über eine medizinische Nutzung in der Antike gibt es keine Dokumente. Das erste mal wurde der Fieberklee im 16. Jahrhundert beschrieben und im 17. Jahrhundert zu heilenden Zwecken eingesetzt. In Lappland wurde das Wurzelpulver zum Brotbacken und in England als Hopfenersatz beim Bierbrauen genutzt. Die Bauern haben Magen-Darmkranken Tieren frische Pflanzen oder den Fieberkleetee gegeben. Beides wird von kranken Weidetieren gerne angenommen. Der Fieberklee war und ist ein Bestandteil von Bitterschnäpsen zur Verdauung. Heute wird der Fieberklee vor allem zur Verdauung und Appetitanregung genutzt, der Einsatz zur Fiebersenkung hat keine Bedeutung mehr.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Fieberklee ist auf der nördlichen Erdhälfte heimisch. Er wächst bevorzugt in Sümpfen, an Mooren und Ufern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 35 Zentimeter hoch. Die Blätter sind 3 zählig, der Stängel ist hohl. Der Fieberklee hat einen kriechenden Wurzelstock, der bis zu einem Meter lang wird. Die weiß-rötlichen Blüten erscheinen in Trauben an einem Stiel zwischen Mai und Juni. Die Blüten haben einen Durchmesser von ca. 1,5 cm. Der Fieberklee kann im Herbst ein zweites Mal blühen. Aus den Fieberklee-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die eiförmigen Kapseln.
Der Fieberklee wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 30cm erreicht. An den Knoten der kriechenden, etwa fingerdicken Rhizome stehen die Laubblätter. Die Laubblätter sind in einen 12 bis 20 (selten bis 30)cm langen, basisnah verbreiterten Blattstiel und eine dreizählig gefiederte Blattspreite gegliedert. Die drei fast sitzenden Blättchen sind elliptisch und ganzrandig.
In den Blattachseln stehen auf einem 20 bis 30 cm langen, blattlosen Schaft die aufrechten, traubigen Blütenstände. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf kleinen, grünen Kelchblätter sind am Grunde verwachsen. Die fünf schmalen Kronblätter sind bis etwa 1,5 cm lang und außen anfangs häufig lebhaft rosa, so dass die knospigen Blütenstände insgesamt rosa erscheinen. Innen sind die Kronblätter von vielen kräftigen, langen Fransenhaaren bedeckt und von sehr hell rosa bis fast rein weißer Farbe. In voller Blüte sind sie leicht nach hinten zurückgerollt. Die fünf violetten, abwechselnd zu den Kronblättern stehenden Staubblätteröffnen sich längs, spreizen die Pollensäcke pfeilförmig ab und entlassen orangefarbenen Pollen. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der einen fadenförmigen Griffelmit zwei Narbenästen trägt. Diese Art ist  verschiedengrifflig. Es wird eine zweiklappige Kapselfrucht gebil- det, die einen Durchmesser von 6 bis 7 mm aufweist. Sie enthält mehrere glatte, braune, eiförmige Samen, die einen Durchmesser von 2 bis 2,5 mm aufweisen.
Botanik
Als Klee wird diese pflanze nur der kleeartigen Blätter wegen bezeichnet, gehört jedoch botanisch zur Familie der Enziangewächse, der Gentianacee. Die Blätter sind dreizählig, mit einem langen, am Grunde scheidigen Stiel. Die Blättchen sind dreizählig, mit einem langen, am Grunde scheidigen manchmal schwach gewellt. Die Blüten von weiß-rötlicher Farbe, mit weißen Härchen zottig gefranst.
Geruch und Geschmack
Die Fast geruchlose Pflanze hat einen sehr schwankend bitteren Geschmack.
Blütezeit
Mai, Juni
Standort
Der Bitterklee gedeiht zerstreut, am Rande von Sümpfen und Teichen in Mooren und Erlenbrüchen, ebenso auf sumpfigen, nassen Wiesen.
 
Anbautipps
Keine Pflege nötig, am Teichrand wächst die Pflanze wie Unkraut. Vermehrung durch Stecklinge oder Rhizomteilung im Frühling.
Aufgrund der wunderbaren Blütenpracht der Pflanze, hat der Fieberklee viele Anhänger im Privatgartenbereich. Da das Kraut recht spezielle Standortansprüche hat, ist die Pflanze nichts für Anfänger. Grundsätzlich ist die Aufzucht vorgezogener Pflanzen deutlich einfacher, als die Aufzucht durch Samen.
Standort
Menyanthes trifoliata ist an feuchte Standorte in sonnigen bis halbschattigen Lagen angepasst. Die Pflanze benötigt zwingend einen humosen, sauren (pH-Wert weniger als 5), dauerfeuchten Schlamm- oder Torfboden. Staunässe verträgt der Fieberklee problemlos. In den meisten Fällen wird spezielle Moorbeeterde benötigt, um das Kraut anzubauen. Gute Orte im Garten sind die Uferbereiche oder Flachwasserzonen von Gartenteichen.
Aussaat
Eine Aufzucht aus Samen ist zwar möglich, aber recht schwierig. Es ist zwingend notwendig, dass die Samen des Fieberklees nicht austrocknen. Die optimale Zeit zur Aussaat sind der Spätwinter bzw. der frühe Frühling. Die Samen sollten dann in einen Pflanztopf mit nährstoffarmer und torfhaltiger Erde eingearbeitet werden. Die Töpfe müssen dauerfeucht sein und in kalter Umgebung stehen. Nachdem die Keimlinge herausgewachsen sind, sollten diese für kurze Zeit in ein Gewächshaus überführt werden. Zu Beginn des Sommers können die Pflanzen dann direkt im Freiland an Ort und Stelle umgepflanzt werden. Bei der Bepflanzung in Ufernähe ist auf einen ausreichenden Pflanzabstand zu achten, da sonst Nährstoffkonkurrenz auftritt.
Düngung
Fieberklee benötigt zwischen dem späten Frühling und während des Sommers kontinuierlich kleinere Düngegaben. Da die Pflanze meist in Teichnähe oder direkt im Teichgrund verankert ist, empfehlen sich Langezeitdünger, die Nährstoffe langsam abgeben. Optimal sind kleine Düngekügelchen, die im Boden eingebracht werden.
Gießen
Wächst der Fieberklee an einem teich- oder wasserfernen Standort, so ist die Erde im Topf dauerhaft feucht zu halten. In Teich- bzw. Ufernähe ist stets zu prüfen, ob die Erde genügend Feuchtigkeit hat. Dies gilt vor allem für heiße Sommertage.
Überwinterung
Der Fieberklee ist an das arktische Klima angepasst und benötigt keine speziellen Überwinterungsquartiere. Die oberflächlichen Pflanzenbestandteile sterben zum Herbst hin ab. Der Bitterklee überdauert als Rhizom im Boden und bildet zur neuen Saison wieder Blätter aus.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgrund der hohen Gerbstoffanteile in der Pflanze, sind Befall durch Schädlinge in der Regel nicht zu erwarten.
 
Sammeltipps
Der Fieberklee ist geschützt und selten, darf daher nicht in der Natur gesammelt werden. Die voll entwickelten Blätter während der Blute im Mai und Juni ernten, dabei die Blätter mit einem Stückchen Blattstiel abschneiden. Zügig am schattigen, luftigen Ort trocknen. Nach dem Trocknen die von der Farbe her auffallenden Blätter wegwerfen. Zerkleinerten Blätter in einem Glas oder einer Dose aufbewahren. Bei guter trockener und lichtfreier Lagerung durchaus 3 Jahre haltbar.

Esche
Die Gemeine Esche, Gewöhnliche Esche oder Hohe Esche ist eine in Europa heimische Baumart, die mit einer Wuchshöhe von bis zu etwa 40 m zu den höchsten Laubbäumen Europas zählt; an exponierteren Standorten erreicht sie jedoch oftmals nur um 15 bis 20 m. Durch die hohe Konkurrenzkraft der Buche, mit der sie häufig vergesellschaftet vorkommt, ist sie in größeren Beständen überwiegend in Waldgesellschaften auf feuchteren (Hartholzaue, Auwald) oder trockeneren Standorten (flachgründige Kalkböden) anzutreffen, auf denen die Konkurrenzkraft der Buche nachlässt. Aufgrund der positiven Eigenschaften wird Eschenholz zu den Edellaubhölzern gezählt. Nach Buche und Eiche gehört es zu den wichtigsten Laubnutzhölzern Mit-teleuropas. Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn höchste Ansprüche an Festigkeit und Elasti-zität gestellt werden. So wird es häufig bei der Herstellung von Werkzeugstielen, Sportgeräten und von Biegeformteilen verwendet. Seit Beginn der 1990er Jahre wird die Esche durch ein zuerst in Polen aufgetretenes und inzwischen in weiten Teilen Europas verbreitetes Eschensterben bedroht, das von dem Schlauchpilz Hymenoscyphus fraxineus verursacht wird. Im Jahr 2001 wurde die Esche in Deutschland durch die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung Menschen für Bäume und deren Fachbeirat, das Kuratorium Baum des Jahres, zum Baum des Jahres bestimmt.
Der Eschenbaum ist in der nordischen Mythologie der heilige Weltenbaum Yggdrasil, auch Weltenesche genannt. Die Esche kann sehr groß werden, bis zu vierzig Meter und sie wird bis zu 250 Jahre alt. Ihre Blätter und Samen haben vielfältige Heilwirkungen, so stärken sie den Stoffwechsel, wodurch rheumatische Erkrankungen gelindert werden können. Sie senkt auch den Blutzuckerspiegel und stärkt das Herz. Dadurch ist sie eine wertvolle Heilpflanze für typische Zivilisationskrankheiten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, harntreibend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Appetitlosigkeit, Blähungen, Verstopfung, Blasen- und Nierenleiden, Rheuma, Gicht, Blutzucker senkend, Diabetes, Wassersucht, Bluthochdruck, Insektenstiche, Wunden
wissenschaftlicher Name: Fraxinus excelsior
Pflanzenfamilie: Ölbaumgewächse = Oleaceae
englischer Name: Ash
volkstümliche Namen: Asche, Geisbaum, Oesch, Wundbaum
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen, Rinde
Inhaltsstoffe: Fraxin, Fraxidin, Ätherisches Öl, Bitterstoff, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Glykoside, Cumarine
Sammelzeit: Mai bis Juli
 
Esche in der Heilkunde
Schon in der Antike wurden verschiedene Teile der Esche zu Heilzwecken verwendet. So ist sie im Corpus Hippocraticum erwähnt, und auch im De Materia Medica des griechischen Arztes Dioskurides. Im zwölften Jahrhundert beschreibt die Äbtissin Hildegard von Bingen die Anwendung von Eschenblättern zur Zubereitung eines harntreibenden Tees. Konrad von Megenberg empfahl die Asche der Rinde zur Behandlung von Knochenbrüchen. Im 16. Jahrhundert verwendete der deutsche Arzt Hieronymus Bock das Destillat der Eschenrinde bei Gelbsucht und Steinleiden und Tee aus Eschenfrüchten als Diuretikum. Pietro Andrea Mattioli, der Hofarzt von Kaiser Maximilian II., beschreibt in seinem New Kreuterbuch die Rindenasche der Esche als Heilmittel. Hufeland empfiehlt Teeaufgüsse aus Rinde und Blättern bei Muskelrheuma und Gicht. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde auch überlegt, die Rinde der Esche als preisgünstigen Ersatz für die teure Chinarinde als fiebersenkendes Mittel bei Malaria zu verwenden. Auch das aus dem Holz der Esche gewonnene Öl fand seit der Antike als Heilmittel Verwendung.
Heilkräftiger Pflanzenteil
Früher waren die Blätter offizinell und auch die Rinde.
Heute wird dies Heilpflanze nur noch in der Volksheilkunde angewendet, steht jedoch bei der Landbevölkerung in hohem Ansehen. Die Blätter werden ab Mai bis Juli gesammelt. Verwendet werden die Fiederblättchen, die vom Hauptstiel abge-streift werden, da dieser ziemlich wertlos ist. Die Blättchen werden im Schatten getrocknet.
Die Rinde wird zur gleichen Zeit geerntet. Wir verwenden junge Zweige und Ästchen, schälen die Rinde ab und trocknen sie im Schatten. Auch die im September oder Oktober geernteten Samen werden im Schatten nachgetrocknet.
Heil- und Wirkstoffe
Innosit, Mannit, Quercitirin, Dextrose, Apfelsäure, Gummi, Gerbsäure und ätherisches Öl.
Heilwirkung
In der Volksheilkunde gilt der Eschenblättertee als stuhlgangförderndes, leicht abführendes und wassertreibendes Heilmittel. Der Tee wird vielfach gegen Rheumatismus angewendet.
Von Rademacher wird der Tee besonders bei Gicht empfohlen. Eschensamen als Tee abgebrüht, wird bei Lebersucht, Wassersucht, Nierenleiden, Gries, Blasensteinen und Gelbsucht gelobt. Das Destillat junger Sprosse wird wieder empfohlen als Heilmittel gegen Ohrenschmerzen und beseitigt, als ständige Einreibung verwendet, das Zittern der Hände.
Die Eschenrinde ist ein altes Ersatzmittel für die Rinde des Chinabaumes (Cortex Chinae oder Cortex antifebrilis) und wird wie diese als Fiebermittel, gegen Würmer und als belebendes Mittel (Tonikum) angewendet.
Der Eschenblättertee wird durch Abbrühen von 1 bis 2 Teelöffel der geschnittenen Blätter mit einer Tasse heißem Wasser hergestellt. Man lässt 2-3 Minuten ziehen, seiht ab und trinkt als Tagesgabe 2-3 Tassen, zuckerlos, schluckweise.
Ebenso wird der Eschensamentee hergestellt.
Den Eschenrindentee lässt man einmal kurz aufkochen und 2-3 Minuten ziehen. 1 Teelöffel für 1 Tasse, 1-2 Tassen als Tagesgabe, zuckerlos, schluckweise.
Hufeland lobte die Heilwirkung der Rinde, als Teeabsud zur Behandlung von Wunden. Alte, schlecht heilende Beingeschwüre ließ er wiederholt in einem Absud „mit vorzüglichem Nutzen“ baden.
Alle Teesorten können durch eine kleine Beimischung von Pfefferminze, oder etwas Majoran geschmacklich verbessert werden.
Aus dem Kräuterbuch des Dr. Matthiolus (1626): „Die Rindenasche mit Wasser vermischt zu einem Brei und diesen aufgestrichen, vertreibt den Grind, die Räude und alle Hautunreinigkeiten / die Rinde auf frische, blutende Wunden gebunden, zieht sie zusammen / die Rinde in Essig gesotten und den Absud löffelweise eingenommen, sowie in den Absud einen Schwamm tränken, mäßig ausgepresst, warm über den Magen gelegt, behebt das Außbrechen (Brechreiz).
Aus Mythologie und altem Brauchtum
In der nordische Mythologie war die Esche im hohen Ansehen. Sie galt als der Weltbaum Yggdrasil und aus dieser Esche sei der erste Mann, aus einer Erle dagegen die erste Frau hervorgegangen. Eschen wurden um die Kultstätten gepflanzt und von diesem Eschenlaub bekamen einmal im Jahr die Haustiere zu fressen, dies erhielt sie gesund. Im Mittelalter wurde das Eschenholz als sehr heilkräftig angesehen. Man goss in Bechern aus Eschenholz geschnitzt, Wein, ließ den Wein einige Stunden ziehen und trank ihn gegen Milz- und Leberleiden.
 
Pflanzenbeschreibung
Botanik
Die Esche ist ein prächtiger Baum und erreicht eine Höhe von 30 bis 40 Meter. Den Blüten fehlt der Kelch und die Krone, sie bestehen aus Staubgefäßen, die unten von kleinsten wolligen Schuppen umgeben sind. Die Früchte hängen in losen Trauben zierlich herab und sind geflügelt.
Der Geruch der Blätter ist schwach, der Geschmack zusammenziehend und bitter.
Blütezeit
April, Mai
Samenreife
September und Oktober
Standort
Die Esche ist in ganze Europa verbreitet, wir finden sie in Wäldern, an Fluss- und Bachufern, vielfach angepflanzt in Wildparks, Parkanlagen, entlang von Straßen und Alleen.
Die Gemeine Esche erreicht eine Höhe von bis zu 40m und einen Stammdurch-messer von 2m. Nach 100 Jahren hat sie durchschnittlich eine Höhe von 30 m und einen Brusthöhendurchmesser von 30cm bis 40 cm. Das Höchstalter beträgt etwa 250 bis 300 Jahre. Die Stammachse ist meist gerade und gabelt sich nicht. In Randbereichen des Verbreitungsgebiets werden die zuvor genannten Werte jedoch deutlich unterschritten, oder sie kommt nur strauchförmig vor, etwa in Norwegen. Das Wachstum ist gewöhnlich gebunden, das heißt, der Austrieb eines Jahres ist vollständig in der Knospe des Vorjahres angelegt. Nur unter günstigen Bedingungen erfolgt das Wachstum frei und die Triebanlagen entfalten sich ohne Ruheperiode noch im selben Jahr. Bei jungen Bäumen kann das Auftreten von Bereicherungstrieben und Johannistrieben beobachtet werden. Neben Lang- und Kurztrieben bildet die Esche noch sogenannte Lineartriebe, die länger sind als Kurztriebe, aber keine Verzweigungen bilden, wie Langtriebe dies tun. Die Äste stehen rechtwinkelig zum Stamm; die Zweige zeigen senkrecht nach oben. Zweige, die nicht genügend Licht bekommen, sterben und brechen in Folge ab. Das beginnt üblicherweise nach etwa drei bis fünf Jahren.
Die Borke junger Bäume ist grünlich bis glänzend grau mit nur wenigen Korkporen. Nach etwa 15 bis 40 Jahren setzt die Verkorkung ein; eine Netzborke wird gebildet. Die Rinde selbst ist dick und reich an Sklerenchym, Bastfasern fehlen. Das Holz ist ringporig, das Frühholz zeigt meist mehrreihige, grobe Gefäße, die sich deutlich vom Spätholz abheben. Dadurch sind die Jahresringe deutlich erkennbar. Die Gefäße des Spätholzes sind zerstreut angeordnet, klein und gerade noch erkennbar. Die Holzstrahlen sind schmal. Die Esche ist ein Kernholzbaum, deren Kern sich kaum vom breiten, hellgelblichen Splint unterscheidet. Erst ältere Bäume von 70 bis 80 Jahren und darüber zeigen einen hellbraunen Kern, der bei Nutzung des Holzes als Farbfehler angesehen wird. Eschen, die auf trockenen, kalkhaltigen Böden wachsen, zeigen schmalere Ringe und können im Alter einen Kern bilden, der dem Holz des Olivenbaums ähnelt. Man spricht dann von Oliveschen; ihr Holz ist, abhängig vom Modetrend zur Möbelherstellung, besonders beliebt.
Die Hauptwurzel wächst zuerst senkrecht in den Boden, stellt sich aber nach wenigen cm auf ein waagrechtes Wachstum um und entwickelt ein typisches Senkerwurzelsystem mit kräftigen, nahe der Oberfläche verlaufenden Seitenwurzeln. Von diesen und vom Stamm entspringen kräftige, senkrecht nach unten wachsende Wurzeln. Die Feinwurzeln treten in bestimmten Bereichen konzentriert auf und fehlen in anderen. Das Wurzelsystem einer 90-jährigen Esche breitet sich maximal etwa 350 cm von der Stammbasis aus und gelangt in eine Tiefe von 140cm.
Die kurzen Knospen sind mit dichten, schwarzen und filzigen Haaren besetzt, die zum Schutz vor Frost und Verdunstung gebildet werden. Die Endknospen sind mit einer Länge und Breite von etwa 1 cm deutlich größer als die Seitenknospen, die nur bis zu 5 mm erreichen. Blütenknospen sind stumpfer und kugeliger als andere Knospen. Die Knospen sind Ende Juli fertig angelegt. Häufig sind an Haupttrieben die Knospen eines Knotens gegeneinander versetzt. Die Blätter stehen kreuzweise gegenständig, nur an besonders wüchsigen Trieben finden sich dreizählige Blattquirle. Die Blätter werden mit dem 5 cm bis 10 cm langen Stiel bis zu 40 cm lang und sind üblicherweise 9- bis 15-zählig gefiedert, selten treten weniger Fiederblättchen auf. Die einzelnen Fiederblättchen sind 4 cm bis 10 cm lang und 1,2 cm bis 3,5  cm breit. Sie sind eilanzettlich, lang zugespitzt und am Grunde keilförmig, klein und scharf gesägt. Die Oberseite ist kahl und satt-grün. Die Unterseite ist hellbläulich grün, der Mittelnerv und zum Teil die Seitennerven können lockerfilzig behaart sein. Die Seitenblättchen sind kurz gestielt oder sitzend, das Endblättchen ist länger gestielt. Die Blattspindel weist eine behaarte und mit Korkporen besetzte Furche auf, Nebenblätter fehlen. Die Blätter fallen meist noch grün vom Baum, nur im kontinentalen Osten des Verbreitungsgebiete verfärben sich die Blätter manchmal gelblich.
Die Esche wird frei stehend mit 20 bis 30 Jahren mannbar, in Gruppen mit anderen Bäumen nach 30 bis 35 Jahren. Sie ist zwittrig, wobei abhängig vom Individuum ein Geschlecht reduziert sein kann. Die Blüten haben einen grünlichen, aus zwei Fruchtblättern entstandenen, synkarpen Fruchtknoten und zwei Staubblätter. Die Staubbeutel stehen auf kurzen Staubfäden und sind zunächst purpurrot. Kelch- und Kronblätter fehlen. Die Gemeine Esche wird als einzige Art in der Familie der Ölbaumgewächse durch Wind bestäubt. Als Blütenstände werden seitenständige Rispen gebildet, die bereits vor den Laubblättern an den Sprossen des Vorjahres erscheinen. Sie stehen zuerst aufrecht und hängen später über. Als Früchte werden einsamige, geflügelte Nussfrüchte an dünnen Stielen gebildet. Sie sind 19 mm bis 35mm lang und 4mm bis 6mm breit, schmal länglich bis länglich verkehrt-keilförmig, glänzend braun und schwach gedreht. Die Nuss ist 8mm bis 15mm lang und 2mm bis 3mm breit, an der Basis rundlich und oben gewölbt zusammengedrückt. Der Flügelsaum ist zungenförmig, oft ausgerandet, seltener zugespitzt und läuft maximal bis zur Hälfte der Nuss herab. Die Früchte werden von Oktober bis November reif und fallen während des ganzen Winters ab. Sie sind Schraubenflieger und erreichen dabei Entfernungen von 60m, in seltenen Fällen bis zu 125m.

Bachblüten
Geheimer Seelenschmerz und Einsamkeitsgefühle in der Kindheit, bei Kindern, die normalerweise ihren Kummer schnell vergessen können (Agrimony)
Sie haben einen Geheimen Seelenschmerz und Einsamkeitsgefühle in ihrer Kindheit, bei den Kindern ist es normalerweise, dass sie ihren Kummer schnell vergessen können
Hier können sie den geheimen Seelenschmerz und die Einsamkeitsgefühle aus der Kindheit überwinden
Bachblüten
Man isoliert sich durch seine überkritische Haltung von seinen Mitmenschen (Beech)
Diese Menschen isolieren sich durch ihrer überkritischen Haltung von ihren Mitmenschen
Mit der Bachblüte können sie die überkritische Haltung ablegen
Inhaltsstoffe im Getreide
Getreide weist ein sehr ausgewogenes Verhältnis an Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten (darunter auch die essentielle Linolsäure). Mineralstoffe und Vitaminen, vor allem der B-Gruppe, auf. Der Gehalt an mehrfachzuckern bewirkt eine lang anhaltende Energieversorgung.
Die Schale, die den Keim und den Mehlkörper schützt, liefert Ballaststoffe und enthält auch Enzyme und Öle.
Außerdem enthält Getreide Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere Phytoöstrogene, Proteaseinhibitoren, Saponine und Phytinsäure.
Die folgende Tabelle zeigt die Nährwerte verschiedener Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel (Grünkern) im einzelnen.
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