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Weiße Lichtnelke
Die weiße Lichtnelke ist eine in ganz Europa verbreitete Nelkensorte, die gerne auf Schuttplätzen und Ackerrändern wächst. Die Blüten der Weißen Lichtnelke öffnen sich erst am Abend und verströmen dann ihren angenehmen Duft, um die Nachtschmetterlinge anzulocken. Daher wird sie auch Nachtnelke genannt.
Als Heilpflanze wurde sie manchmal als Ersatz für das Seifenkraut genutzt.
Die Breitblättrige Lichtnelke, auch Weiße Nachtnelke, Weißes Leimkraut, Nacht -Lichtnelke und Nachtnelke genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Nelkengewächse. Sie ist in Eurasien weitverbreitet. Ihre Blüten öffnen sich erst am Nachmittag und verströmen dann ihren angenehmen Duft, um die Nachtschmetterlinge anzulocken; bereits in der Dämmerung schließen sie sich wieder.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten
Heilwirkung: abführend, erweichend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Atemwegserkrankungen, Husten, Gicht, Hautkrankheiten, Rheuma, Krebs
wissenschaftlicher Name: Lychnis alba, Silene latifolia ssp. alba
Pflanzenfamilie: Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name: White Campion
volkstümlicher Name: Nachtnelke, Weiße Lichtnelke
Verwendete Pflanzenteile: Pflanzensaft, Wurzel
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Saponine
Sammelzeit: Kraut: Frühling, Wurzel: Herbst
 
Anwendung
Die unterirdischen Pflanzenteile wurden früher wegen ihres Gehalts an Saponinen als „Weiße Seifenwurz“ arzneilich sowie zum Waschen benutzt.
Abkochung
Eine Abkochung aus Wurzeln oder Kraut hilft als Waschung oder Umschlag bei Hautkrankheiten.
Tee
1 Teelöffel Wurzel mit 250ml Wasser kalt ansetzen, einige Stunden stehen lassen, kurz aufkochen und abseihen, hilft gegen Husten.
 
Geschichtliches
Wurde als Seife und zeitweise als Ersatz für das Seifenkraut genutzt. Wird von einigen Leuten gegen Krebs eingesetzt (keine Erfolgsberichte bekannt).
 
Pflanzenbeschreibung
Die Weiße Lichtnelke ist eine ein- bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist an der Basis verzweigt und drüsig weich behaart. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind 3 bis 10 Zentimeter lang, eirund, meistens zugespitzt, nach dem Grunde schmaler werdend und unten gestielt. Die stark duftenden Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind etwa 1,5 bis 3 Zentimeter lang und besitzen schmale dreieckige Kelchzähne. Der Kelch der männlichen Blüten ist zehnnervig, der der weiblichen Blüten 20-nervig. Nur bei letzteren und bei zwittrigen Blüten ist der Kelch aufgeblasen. Die weißen Kronblätter sind etwa 3 Zentimeter lang. Jedes Kronblatt ist in den so genannten Nagel (das in den Kelch weisende, lang-keilförmige Kronblattteil) und die Platte (rechtwinklig zum Nagel nach außen weisender Kronblattteil) aufgeteilt. Am Übergang von Nagel zu Platte befinden sich kleine Gewebeanhängsel welche zusammen als Nebenkrone bezeichnet werden. Die eiförmige Kapselfrucht be-sitzt in etwa die gleiche Größe wie der Kelch, mit nach außen gekrümmten Zähnen. Die Kapselfrucht enthält etwa 1,5 Millimeter lange, schlanke, graue bis dunkelgraue bis braune Samen.
Die Weiße Lichtnelke ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Schuttplätzen und Ackerrändern. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 120 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lanzettlich. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und September, der Durchmesser beträgt 2-3 cm. Die Blüten öffnen sich erst gegen Abend. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.
 
Anbautipps
Die Weiße Lichtnelke ist anspruchslos. Von Herbst bis Frühling direkt vor Ort aussäen.
 
Sammeltipps
Kraut vor der Blüte ernten.  

Sumpfdotterblume t
Die leuchtend gelben Blüten der Sumpfdotterblume eifern mit mehreren gelben Frühlingsblühern geradezu um die Wette. Dabei hat die Sumpfdotterblume einen gewissen Vorteil, denn ihre Blütenblätter sind besonders groß und daher ist die Leuchtkraft besonders ausgeprägt. Mit ihren sonnigen Tupfern erhellt die Sumpfdotterblume feuchte Stellen, wie Sümpfe oder die Ufer von Flüssen und Seen. Man muss also aufpassen, dass man keine nassen Füße bekommt, wenn man die Sumpfdotterblume näher kennenlernen will. Als Heilpflanze wurde die Sumpfdotterblume im Mittelalter häufig bei Leberbeschwerden eingesetzt und die Volksheilkunde benutzt sie auch bei Husten. Da die Blätter der Sumpfdotterblume jedoch das scharfe Anemonin enthalten, wird sie nur recht selten als Heilkraut angewendet.
Die Sumpfdotterblume, auch Sumpf-Dotterblume geschrieben, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dotterblumen innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist auf der Nordhalbkugel in Eurasien und Nordamerika weitverbreitet.
 
Steckbrief
Hinweis: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Getrocknet verliert sich der Giftstoff
Haupt-Anwendungen: Husten
Heilwirkung: harntreibend, hautreizend, krampflösend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Grippe, Appetitlosigkeit, Gallenschwäche, Leberschwäche, Rheuma, Nervenschwäche, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Warzen
wissenschaftlicher Name: Caltha palustris
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Kingcup, Marsh Marigold
volkstümliche Namen: Dotterblume, Butterblume, Eierblume, Goldrose, Kuhblume, Schmalzblume, Wiesengold
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Saponine, Cholin, Flavonoide, Anemonin, Protoanemonin, Carotin
Sammelzeit: März bis Mai
 
Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Sumpfdotterblume nur niedrig   dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In wieweit die Sumpfdotterblume tatsächlich giftig ist, ist leider nicht eindeutig klar. Manch einer empfiehlt die jungen, grünen Blätter als Wildsalat und andere raten von der Verwendung der Sumpfdotterblume gänzlich ab. Wie so oft, wird die Wahrheit vermutlich in der Mitte liegen und außerdem hängt der Giftgehalt bestimmt auch vom Standort und vom Sammelzeitpunkt ab, wie bei den meis-ten Pflanzen. Der Giftstoff, um den es bei der Sumpfdotterblume geht, ist das scharfe Anemonin. Dieses Anemonin verliert sich beim Trocknen. Getrocknete Sumpfdotterblumen sind also ungiftig. Man kann das getrocknete Kraut der Sumpfdotterblume in Tee-mischungen anwenden. Die Anwendung der Sumpf-dotterblume ist jedoch nur in der Volksheilkunde üblich und selbst hier wird die Sumpfdotterblume eher selten verwendet.
Leberwirkung entsprechend der Signaturenlehre
Im Mittelalter wurde der Wirkungsbereich einer Heilpflanze meistens durch die Signaturenlehre festgelegt. So erstaunt es nicht, dass die Sumpfdotterblume aufgrund ihrer gelben Blüten für Erkrankungen von Leber und Galle verwendet wurden. Leber und Galle werden nämlich als gelb betrachtet, weil Lebererkrankungen zu Gelbsucht führen können.
Husten und Erkältungen
Die Anwendung bei Husten basiert hingegen auf der Tatsache, dass die Sumpfdotterblume Saponine enthält und schleimlösend und krampfstillend wirkt. Dadurch können Husten und Bronchitis gelindert werden.
Homöopathische Anwendung
In der Homöopathie wird die Sumpfdotterblume in den Potenzen D3 bis D6 bei Husten, entzündliche Hauterkrankungen und Menstruationsbeschwerden bei jungen Mädchen verwendet.
Küche
Früher wurden die Knospen der Sumpfdotterblume gerne in Essig eingelegt und als Kapern gegessen. Wegen der möglichen Giftwirkung, die Magenbeschwerden verursachen kann, sollte man auf diese Art der Zubereitung besser verzichten. Ein guter Kapernersatz sind auch die Knospen des Löwenzahns in Essig eingelegt.

Pflanzenbeschreibung
Die Sumpfdotterblume ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst bevorzugt an sehr feuchten Stellen, beispielsweise an Flussufern und in Sümpfen, worauf der Name schon hinweist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 cm hoch, bleibt aber an manchen Stellen auch nur 5cm groß, wenn die Stängel am Boden verlaufen anstatt sich aufzurichten. Aus dem kurzen Wurzelstock trei-ben im zeitigen Frühjahr saftig grüne Blätter und Stängel aus. Auch an den Stängeln wachsen Blätter. Die Blätter sind rund herzförmig und glänzen leuchtend grün. Am Rand sind die Blätter eingekerbt. Zwischen März und Mai er-scheinen die sonnengelben Blüten, die einem schon von Weitem ins Auge fal-len. Die Blüten erinnern stark an die Blüten des Hahnenfußes, mit dem sie verwandt sind. Die Sumpfdotterblume hat jedoch deutlich größere Blüten.
Die Sumpfdotterblume ist eine sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die je nach Standort Wuchshöhen zwischen 15 und 60 Zentimetern erreicht. Sie hat ein kräftiges Rhizom, den „Wurzelstock“. Die bogig aufsteigenden bis aufrechten, hohlen und kahlen Stängel sind im oberen Bereich verzweigt. Die grundständigen Laubblätter sind lang gestielt; weiter oben am Stängel sitzende Laubblätter weisen dagegen fast keinen Blattstiel auf. Die dunkelgrünen, oft glänzenden Blattspreiten sind bei einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern herz- bis nierenförmig, ungeteilt und am Rand gekerbt.  
Die Blüten erscheinen schon ab März am Ende des Erstfrühlings und blühen je nach Standort bis April oder Juni. Gelegentlich kommt es im Zeitraum von Juli bis Oktober zu einer schwächeren Zweitblüte. An jedem Stängel befinden sich meist mehrere Blüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die Blü-tenhülle besteht in der Regel aus fünf breit ovalen Perigonblättern, die bis zu 2 Zentimeter lang sind. Ein Blütenkelch ist nicht vorhanden. Es sind zahlreiche gelbe Staubblättervorhanden. Es sind fünf bis fünfzehn eng stehenden, freie Fruchtblätter vorhanden. Die Nektardrüsen befinden sich jeweils am Grunde der Fruchtblätter.
Aus jedem befruchteten Fruchtblatt entwickelt sich eine schlanke Balgfrucht, wobei die reifen Balgfrüchte sternförmig angeordnet sind. Die reifen dunkel-braunen Samen sind etwa 2,5 Millimeter lang und in den Balgfrüchten zweireihig angeordnet.

Bachblüten
Man reitet ein Thema zu Tode, Fanatiker (Vervain)
Diese reiten ein Thema zu Tode, sind richtige Fanatiker
Mit der Bachblüte können sie zwar über ein Thema reden, reiten es nicht zu Tode und sind keine Fanatiker mehr
Bachblüten
Man übernimmt gern die Führung und ist oft der geistesgegenwärtige Retter in Notsituationen (Vine)
Sie übernehmen viel zu gerne die Führung und sind deren öfteren der geistesgegenwertige Retter in einer Notsituation
Mit Vine können sie die Führung übernehmen und sind auch nicht immer der Retter in Notsituationen
Wasser
Wasser ist die Grundlage unseres Lebens. Der Körper benötigt Wasser als Baustein, Lösungsmittel, Transportmittel und zur Wärmeregulation. Die Körperflüssigkeiten transportieren die gelösten Nährstoffe und den Sauerstoff zu unseren Zellen, Stoffwechselendprodukte werden mit Hilfe der Flüssigkeit abtransportiert und ausgeschieden.
Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und geschmacklos. Es kommt in zwei Isomeren (para- und ortho-Wasser) vor, die sich im Kernspin der beiden Wasserstoffatome unterscheiden.
Wasser ist die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in der Natur als Flüssigkeit, als Festkörper und als Gas vorkommt. Die Bezeichnung Wasser wird dabei für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand von Wasserdampf. Wasser ist Grundlage des Lebens auf der Erde. In der Natur kommt Wasser selten rein vor, sondern enthält meist gelöste Anteile von Salzen, Gasen und organischen Verbindungen.
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