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Trauben-Holunder
Der Trauben-Holunder ist ein breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst. Im Frühling locken große Blütenrispen mit weißgrünen Blüten die Insekten und im Spätsommer die roten Beeren viele Vögel an. Die Früchte kann man zu Marmeladen verarbeiten oder als Abführ- und Brechmittel einsetzen. Die Blüten sind harntreibend und die Wurzeln entzündungshemmend und helfen gegen Warzen.
Der Rote Holunder, auch Hirsch-, Trauben- oder Berg-Holunder genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Holunder innerhalb der Familie der Moschuskrautgewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Abführmittel
Heilwirkung: abführend, blutreinigend, entzündungshemmend, fiebersenkend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche: Abführmittel, Brechmittel, Emetikum, Fieber, Husten, Laxans, Skorbut, Vitamin-C-Mangel, Warzen, Wunden
wissenschaftlicher Name: Sambucus racemosa L.
Pflanzenfamilie: Moschuskrautgewächse = Adoxaceae, Geißblattgewächse = Caprifoliaceae
englischer Name: Red Berried Elder, Red elder
volkstümlicher Name: Berg-Holunder, Hirsch-Holunder, Roter Holunder, Trauben-Holunder
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Beeren, Wurzel
Inhaltsstoffe: Carotinoide, Chelerythrin, Chlorogensäure, Gerbstoffe, Invertzucker, Pektin, Sambunigrin, Vitamin B1, Vitamin C
Sammelzeit: Frühling, Spätsommer, Herbst
 
Anwendung
Wie der Schwarze Holunder lassen sich die Früchte zu Gelee, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Sie sind jedoch nicht jedem zuträglich. Die roten Früchte sind reich an Karotinoiden (beispielsweise an Provitamin A), Vitamin C und fettem Öl (trocken bis zu 35 %). Letzteres gibt ein gutes Speiseöl, wenn durch Raffination die harzigen, stark Schleimhaut reizenden Wirkstoffe entfernt sind. Auch als Heilkraut findet der Rote Holunder Verwendung.
Tee
Für einen Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel getrockneter Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis zwei Tassen täglich. Er wirkt schweißtreibend und harntreibend. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Blütentee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Blütenwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Saft/Marmelade
Die Beeren kann man zu Saft pressen oder kochen und zu Marmelade weiter verarbeiten. Dabei sollten die Kerne nicht beschädigt werden, die abführenden gelblichen Fettaugen sollten von der Oberfläche abgeschöpft werden. Hilft bei Vitamin-C-Mangel.
Beeren
Die rohen Beeren wirken abführend und lösen Erbrechen aus, vor allem wenn die giftigen Kerne gekaut werden. Nur sinnvoll, wenn man beide Wirkungen zusammen haben möchte.
Wurzeln
Die zerkleinerten Wurzeln helfen als Umschlag gegen Entzündungen und Warzen.
 
Geschichtliches
Die Beeren wurden zeitweise als Farbstoff genutzt. Die Beeren sind in den Bergregionen für Marmeladen eingekocht worden. Die Beeren mit den giftigen Samen würden zeitweise als Abführmittel oder Brechmittel genutzt. Wird heute aber nicht mehr eingesetzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Trauben-Holunder ist in Europa, Nordasien und Nordamerika heimisch. Er wächst bevorzugt in Waldlichtungen. Der mehrjährige Strauch wird zwischen 1 und 4 Meter hoch. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Die grün-weißen Blüten erscheinen zwischen April und Mai. Die Blüten sitzen an eiförmigen Rispen mit bis zu 10cm Durchmesser. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juli und September die Beeren. Die kugeligen Beeren sind scharlachrot und haben einen Durchmesser von etwa 5 mm. Die Samen in den Beeren enthalten den Hauptanteil des Giftes.  Der Rote Holunder wächst als laubabwerfender, großer Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3, selten bis zu 8 Meter erreicht. Die Laubblätter sind (selten zweifach) unpaarig fiedrig geteilt. Der Blattrand ist gesägt. Die auch schon an relativ jungen Sträuchern gebildeten, endständigen, aus zymösen Teilblütenständen zusammengesetzten schirmrispigen Gesamtblütenstände enthalten viele Blüten. Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind weiß oder cremefarben bis gelblich-grün. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem drei- bis fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält nur eine Samenanlage. Der kurze Griffel endet in drei bis fünf Narben. Die Steinfrucht enthält drei bis fünf Samen. Die Früchte von Sambucus racemosa lassen sich ebenso wie die deutlich größeren Beeren des Schwarzen Holunders verwerten. Die Fruchtstände des Roten Holunders stehen aufrecht, während die des Schwarzen Holunders aufgrund ihres Eigengewichts in der Regel nach unten hängen. Die Früchte reifen im Juli bis August leuchtend rot.
 
Anbautipps
Der Traubenholunder ist anspruchslos. Der Boden sollte locker, humos und kalkarm sein. Die Pflanze wächst vor allem in höheren Lagen gut.

Sammeltipps
Die Blütenrispen zügig an einem luftigen schattigen Ort trocknen, nach dem Trocknen die Blüten abstreifen. Beeren werden im Spätsommer bis Herbst geerntet. Die Wurzeln im Spätherbst ausgegraben.
 
Spargel
Spargel ist bekannt als weißes Edelgemüse, das den Frühling mit Gaumenfreuden bereichert. Auch sein grüner Bruder kommt allmählich immer mehr in Mode. Die meisten Menschen wissen sogar, dass Spargel gesund ist. Doch auf eine verschlankende Wirkung durch den Spargel darf nur hoffen, wer den fettreichen Saucen widersteht. Mit Sauce Hollandaise macht der Spargel abgemagerte Menschen wieder kräftiger und ohne Saucen hilft er rundlichen Menschen beim Abspecken. All seinen Genießern hilft der Spargel bei der Entgiftung.
Spargel ist eine Pflanzengattung in der Familie der Spargelgewächse. Spargel ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet. Es gibt einige Arten und Kulturformen, die als Zierpflanzen verwendet werden. Die wirtschaftlich wichtigste Art dieser Gattung ist der Gemüsespargel.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schweißtreibend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Diabetes (unterstützend), Erbrechen, Magenreizung, Nierenschwäche, Rekonvaleszenz, Verstopfung, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Asparagus officinalis
englischer Name: Asparagus
volkstümliche Namen: Aspars, Korallenkraut, Schwammwurz, Spargen, Sparsen, Sparsich
Verwendete Pflanzenteile: Triebe, Wurzeln, Samen
Inhaltsstoffe: Asparagin, Flavonoide, Inulin, Saponine
Sammelzeit: Triebe: April und Mai, Wurzeln: Herbst
 
Anwendung
Spargeltriebe in der Küche
Der Genuss der Spargeltriebe als Delikatesse ist die hauptsächliche Anwendung des Spargels. Spargel kann man in Salzwasser mit etwas Zitronensaft kochen und dann beispielsweise mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln servieren. Auch Suppen, Salate und Aufläufe mit Spargel sind beliebt und wohlschmeckend. In den letzten Jahren gewinnt auch der grüne Spargel immer mehr an Bedeutung. Spargel wirkt harntreibend und blutreinigend. Er fördert die Nierentätigkeit, sollte aber nicht bei Nierenentzündung verwendet werden, weil er die Nieren zu stark reizt. Außer der Förderung des Harnapparates stärkt Spargel den Appetit und regt die Verdauungstätigkeit an. Daher verhilft er Rekonvaleszenten wieder zu neuer Kraft. Wenn man den Spargel nicht mit stark fetthaltigen Saucen isst, sondern als Salat oder Suppe, dann unterstützt der Spargelgenuss auch Schlankheitskuren. Dadurch kann Spargel auch bei der Diabetes-Diät helfen. Nur kurze Zeit nach einer Spargelmahlzeit riecht der Urin ganz charakteristisch. Dieser Geruch ist normal und ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spargel die Ausscheidung fördert.
Spargelwurzeln
Die Wurzeln des Spargels sind die offiziellen medizinischen Pflanzenteile. Im Unterschied zu den Trieben enthält die Wurzel reichlich Zucker, ist also für Diabetiker nicht so geeignet wie die Triebe. Aber auch die Wurzel regt die Nierentätigkeit an und hilft daher bei der Entgiftung.
Spargelsamen
Die Samen des Spargels werden nur selten eingesetzt. Gepulvert kann man die Samen drei mal täglich einnehmen. Sie helfen gegen Übelkeit und Erbrechen und beruhigen den Magen.
 
Pflanzenbeschreibung
Asparagusarten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie bilden meist kurze Rhizome als Überdauerungsorgane. Die aufrechten oder oft kletternden Stängel sind verzweigt; in den Achseln der Stängel und Verzweigungen werden laubblattähnliche, grüne Sprossachsen, sogenannte Phyllokladien gebildet. Diese stehen selten einzeln, sondern meist in Büscheln und sind flach und dreikantig bis fast stielrund. Die angedrückt am Stängel angeordneten Blätter sind nicht grün, meist relativ klein, schuppenförmig und fleischig bis häutig; ihre Basis ist zu harten Dornen umgebildet. Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu mehreren in den Blattachseln oder manchmal in traubigen oder doldigen Blütenständen zusammen. Über jeweils einem häutigen Deckblatt steht ein gegliederter Blütenstiel. Die relativ kleinen, dreizähligen Blüten sind meist zwittrig, seltener eingeschlechtig. Sind die Blüten eingeschlechtig, dann sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die sechs gleichgestaltigen, glockig bis fast kugelig zusammenstehenden Blütenhüllblätter sind frei oder manchmal an ihrer Basis verwachsen. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist mit den Blütenhüllblättern mehr oder weniger lang verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält einige Samenanlagen. Die kugeligen Beeren enthalten einige oder häufig nur einen Samen. Die Beeren einiger Arten sind giftig. Der Spargel enthält 93 bis 94 Prozent Wasser, 1,95 Prozent Stickstoffsubstanzen, 0,14 Prozent Fett, 0,37 Prozent Zucker und 2,03 Prozent sonstige verdauliche Kohlenhydrate.
Der Spargel ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Da seine Triebe so vorzüglich schmecken, wurde er im Mittelalter auch in Mitteleuropa eingeführt. Der Wurzelstock des Spargels ist ausdauernd und wächst meist waagerecht in der Erde. Im Frühjahr treibt der Wurzelstock mehrere fingerdicke Triebe. Unter der Erdoberfläche ist dieser Trieb weiß, das ist der bekannte weiße Spargel. Sobald der Trieb aus der Erde schaut, wird er grün, so wie der grüne Spargel, der ursprünglich vorwiegend in Mittelmeerländern beliebt war, inzwischen aber auch in Deutschland zu kaufen ist und immer bekannter wird. Wenn die Spargelernte Mitte Juni beendet ist, dann dürfen die Spargelpflanzen wachsen. Die Spargelpflanze wird bis zu 1,50 m hoch, verzweigt sich und trägt kleine, feine Blättchen. Erst dreijährige Pflanzen tragen grünliche Blüten und später rote Beeren.

Bachblüten
Der Haustyrann, der Diktator (Vine)
Diese Menschen sind der Haustyrann und auch der Diktator ihres Umfeldes
Mit der Blüte können sie den Haustyrann und den Diktator hinter sich lassen
Bachblüten
Man glaubt, das Leben hatte einem vieles Vorenthalten (Willow)
Diese Menschen glauben, dass ihnen das Leben vieles Vorenthalten
Mit Willow können sie dieses abstellen, dass ihnen das Leben etwas Vorenthält
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Risikofaktoren
-     Zu hoher Cholesterinspiegel
-     Blutdruck
-     Rauch
-     Diabetes mellitus
-     Übergewicht
-     Bewegungsmangel
Unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder kardiovaskulären Erkrankungen werden Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße zusammengefasst. Obwohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig vorkommen und für einen Großteil der Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind, können diese bei rechtzeitiger Diagnose meist gut behandelt werden.
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