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Boldo
Der Boldo ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Monimiengewächse gehört.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Darmkoliken, Gallenschwäche, Magenkrämpfe, Magensaft fördernd, Nicht überdosieren! Harntreibend
wissenschaftlicher Name: Peumus boldus
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
 
Verwendung
Das Holz wird genutzt. Boldoblätter werden in der peruanischen, argentinischen, brasilianischen und chilenischen Volksmedizin als Heilpflanze, unter anderem gegen Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze wirkt krampflösend und regt die Gallenabsonderung in den Leberzellen an. Boldoblätter können auch als Gewürz oder Tee gebraucht werden, z. B. im Matetee. Sie enthalten unter anderem Alkaloide (v. a. Boldin), 1,8-Cineol und Ascaridol.
Die süßen und aromatischen Früchte werden roh und gekocht verwendet.
Das Holz wird wenig genutzt.
Boldoblätter werden in der peruan-, argentin-, brasilian- und chilenischen Volksmedizin als Heilpflanze, unter anderem gegen Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze wirkt krampflösend und regt die Gallenabsonderung in den Leberzellen an. Boldoblätter können auch als Gewürz oder Tee gebraucht werden, z. B. im Matetee. Sie enthalten unter anderem Alkaloide (v. a. Boldin), 1,8-Cineol und Ascaridol. Auch kann ein ätherisches Öl aus den Blättern gewonnen werden. Die getrockneten und gepulverten Blätter dienen zum Parfümieren und als Insektenschutz von Kleidung.
Die Rinde und die Blätter werden auch als Gewürz verwendet. Die Rinde enthält Tannine und wird auch zum Färben verwendet.
Die getrockneten Früchte werden auch zu Bändern oder Halsketten verarbeitet, sie verströmen dann einen angenehmen Zimtgeruch.
 
Beschreibung
Peumus boldus ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der Wuchshöhen von bis 6–10 Meter oder mehr erreicht. Die rissige und schuppige Borke ist gräulich bis bräunlich.
Die einfachen, dicklichen Laubblätter sind ganzrandig, lederartig und brüchig. Sie sind gegenständig und kurz gestielt sowie eiförmig oder lanzettlich bis elliptisch oder verkehrt-eiförmig und an der Spitze stumpf bis ausgerandet oder abgerundet bis rundspitzig. Die unterseits helleren Blätter sind bis 5,5–7 Zentimeter lang und bis 3,5–5 Zentimeter breit und öfters etwas eingerollt bis eingefaltet. An der warzigpunktierten Oberseite erscheinen dann an den einzelnen Punkten gebüschelte, kurze Haare und die Blätter sind ober- und unterseits minimal kurzhaarig. Die aromatischen Blätter haben Ölzellen. Nebenblätter fehlen.
Peumus boldus ist zweihäusig getrenntgeschlechtlich diözisch. Die eingeschlechtlichen Blüten sind in end- oder achselständigen und traubigen Blütenständen angeordnet. Die stark duftenden und gestielten, kleinen Blüten sind weiß bis gelblich. Die etwa 10–12 oder mehrteilige Blütenhülle ist in 2–3 Kreisen angeordnet und sitzt an einem becherförmigen, innen und außen haarigen Blütenboden. Die äußeren Tepalen sind sepaloid, grün und haarig, die inneren petaloid. Bei den männlichen Blüten sitzen im Blütenboden viele Staubblätter in mehreren Kreisen, mit zwei kleinen, seitlichen Anhängseln (Nektardrüsen) an den mehr oder weniger langen, basal haarigen Staubfäden. Bei den weiblichen Blüten sind haarige, fast sitzende, 3–5 einzelne (apokarpe) und angenäherte, unterständige Stempel mit je einem kurzen Griffel mit länglicher Narbe und einige, basal haarige Staminodien vorhanden.
Die eiförmigen, leicht haarigen bis kahlen, glatten, meist einsamigen Steinfrüchte sind gelblich-grün. Sie erscheinen selten einzeln oder bis zu 5 auf dem tellerförmigen Rest des Blütenbodens und sie sind etwa 2 Zentimeter groß. Die aderigstrukturierten, hellbräunlichen Steinkerne sind rundlich bis eiförmig und etwa 5–6 Millimeter groß.

Asant
Der Doldenblütler Asant wird bis zu vier Meter hoch. Er kommt vor allem in Südasien vor. Die dicke Wurzel enthält ein Gummiharz, das nach Knoblauch riecht. In der indischen Küche wird Asant gerne als Gewürz verwendet. Zunächst stinkt das Gummiharz sehr unangenehm, aber bei der Verwendung in der Küche verwandelt sich der Geruch zu dem von Zwiebeln und Knoblauch. Asant wirkt verdauungsfördernd, weshalb er auch gerne in Bohnen Gerichten verwendet wird. Man kann ihn aber auch gegen Asthma und Keuchhusten einsetzen. Außerdem stärkt er das Herz und fördert die Menstruation.
Asant, auch bekannt als Stinkasant oder Teufelsdreck, ist eine Pflanzenart in der  Familie der Doldenblütler. Das Verbreitungsgebiet reicht von Iran, Afghanistan und Russland bis ins westliche Pakistan.
 
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Asthma, Keuchhusten, Blähungen, Verstopfung, Würmer, Herzschwäche, Menstruationsfördernd, Nägelkauen
wissenschaftlicher Name: Ferula asa-foetida
englischer Name: Asafoetida
volkstümliche Namen: Steckenbraut, Stinkasant, Teufelsdreck
Verwendete Pflanzenteile: Gummiharz der Wurzel
Inhaltsstoffe: Asaresitannol, Cumarine, Azulen, Harz, Ätherische Öle, Umbelliferon, Vanillin
 
Nutzung
Heilkunde und Gewürz
Asant wird häufig in Afghanistan, Pakistan, Iran und Indien als Gewürz benutzt, vor allem aber in der indischen Küche. Es ist zudem Bestandteil der Worcestershiresauce. Die Asant-Droge „Asa foetida“ besteht aus 24 bis 65 % Harz, Gummi und 6–16 % ätherische Öl, welches unter anderem Asaresinotannol, dessen Ferulasäureestern und Vanillin enthält. Der Harzanteil ist z. T. für den bitteren, beißenden Geschmack und den sehr unangenehmen Geruch verantwortlich, der sich allerdings bei Verwendung in einen Geruch ähnlich dem von Zwiebeln und Knoblauch ändert. Bereits in der mesopotamischen Heilkunde wurde der Stinkasant bzw. dessen Saft verwendet. Madaus zufolge wird der Asant in Sanskritschriften öfters unter dem Namen Hingu erwähnt. Als Gewürz und Heilmittel gilt er etwa Dioskurides wohl als Ersatz für Silphium, dessen Anwendungen man später darauf übertrug. Paracelsus empfahl Asant zum Ausräuchern von Pesthäusern. Bei Lonicerus und Matthiolus fördert er Speichel und Auswurf, hilft bei Epilepsie, Asthma, Husten, Milzschmerzen, täglichem Fieber und inneren Geschwüren. Von Haller lobt ihn bei nervenbedingten Uterusbeschwerden. Heckers Praktische Arzneimittellehre von 1814 nennt ihn bei asthenischen Brust- und Verdauungskrankheiten, allgemein krampfhaften Affektionen, zur Anregung der Menstruation, gegen Skrofulose, innerlich und äußerlich bei Karies, Geschwüren und Krebs. Hufeland und Mitarbeiter nannten ihn auflösend und krampfstillend, nutzten ihn etwa bei Knochenfraß und Bandwürmern. Rademacher verwendete ihn mit Nux vomica bei Koliken. Clarus führt ihn an als Karminativum, Antihelmintikum, Antispasmodikum, Emmenagogum und Expektorans, Kobert als Antiabortivum, das die nervale Erregbarkeit des Uterus herabsetze. Die mongolische Medizin verwende Asant bei Parasiten und Krankheiten mit unternormaler Temperatur. Besonders in der Tiermedizin diente er zur Entwurmung, auch als Räuchermittel bei Lungenwürmern. Bentley und Trimen zufolge sei er bei Chorea der Hunde bewährt. Überdosierungen äußerten sich laut Lewin mit Lippenschwellung, stinkendem Aufstoßen, Blähungen, Diarrhoe, aber auch Kopfweh, Schwindel und erhöhter Libido. Die Homöopathie kennt Asa foetida bei schwärzlichen Geschwüren infolge Krampfadern, mit großer Erregbarkeit.
Das getrocknete Gummiharz des Asants ist mehrheitlich der Lieferant von Asa foetida welches über Jahrhunderte fester Bestandteil des Arzneischatzes in Europa, dem Nahen Osten, Persien und Indien. Noch das Deutsche Arzneibuch 6 aus dem Jahre 1926 führt Asa foetida und liefert die entsprechenden Prüfvorschriften. Neben der pharmazeutisch-medizinischen Verwendung war der Asant darüber hinaus im Volksglauben und volkstümlichen Heilwissen verankert. Zur medizinischen Anwendung kamen neben der rohen Droge Asa foetida das entsprechende Asa-foetida-Öl und Alkoholauszüge; außerdem wurde das Gummiharz als Räucherdroge verwendet. Indikationen für die Anwendung waren
a) verschiedene Angst- und Nervenstörungen (Nervosität, Hysterie, Hypochondrie),
b) krampfartige Magen-, Leber- und Galleleiden,
c) Impotenz und reduzierter sexueller Antrieb.
Entsprechend war Asant vorwiegend als Nerven- und Beruhigungsmittel sowie als gastrointestinales Spasmolytikum verbreitet. Seit dem Altertum galt Asa foetida außerdem als Aphrodisiakum und wurde über Jahrhunderte in der Liebesmagie eingesetzt. Asant ist besonders beliebt bei indischen Brahmanen, denen der Genuss von Zwiebeln und Knoblauch auch aufgrund ihrer angeblich aphrodisierenden Wirkung verboten ist. Wird heute nach Rezepten der römischen Küche gekocht, nimmt man Asa-foetida-Tinktur als Ersatz für das nicht mehr erhältliche Laserpicium beziehungsweise dessen einfach Laser genannten Saft.
 
Beschreibung
Der Asant wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 2 bis zu 3 Metern. Er bildet eine dicke Pfahlwurzel aus. Die wechselständig angeordneten, relativ großen Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist zweifach gefiedert. Die flaumig behaarten Teilblättchen sind länglich und stumpf mit glattem Rand.
Der dicht flaumig behaarte, doppeldoldige Blütenstand ist kompakt. Die Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die haltbaren Kronblätter sind weißlich-gelb. Die Frucht ist mit einer Länge von etwa 1 cm und einer Breite von etwa 0,8cm länglich bis fast kugelig mit Flügeln, die fast so breit sind wie die Sa-men.

Bachblüten
Unangenehme Gefühlserlebnisse klingen zu lange in einem nach (Star of Betlehem)
Bei einem können unangenehme Gefühlserlebnisse zu lange abklingen
Mit der Blüte können sie diese Gefühlserlebnisse schneller abklingen lassen
Bachblüten
Man empfindet seine Lage als ausweglos und weiß nicht mehr weiter (Sweet Chestnut)
Sie empfinden ihre Lage als komplett ausweglos und wissen einfach nicht mehr weiter
Mit der Bachblüte können sie aus dieser Lage kommen und wissen auch immer weiter
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – geeignete Lebensmittel
Getreideprodukte: ungesüßtes Müsli, Vollkorn-Haferflocken, Vollkorngrieß, Getreidevollkornprodukte
Reis & Teigwaren: Vollkornnudeln, „al dente“, gekochte Hartweizengrieß-Nudeln, Naturreis, parboiled Reis
Süßungsmittel & Süßwaren: deutlich eingeschränkt: Vollrohrzucker, Honig, Marmelade, Dicksaft
Fertigprodukte & -gerichte: wenn durch die Analyse des Nährwertes und durch Überprüfung der Zutaten die Eignung gewährleistet ist
Gewürze: Küchenkräuter und Gewürze jeglicher Art, Knoblauch, Zwiebeln, Salz, Essig, Zitrone
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