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Pfennigkraut
Das Pfennigkraut, auch Münzkraut oder Pfennig-Gilbweiderich genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gilbweiderich in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blutungen, Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Gicht, Husten, Magen Darmbeschwerden, Rheuma, Staublunge, Wunden, eiternde Wunden
wissenschaftlicher Name: Lysimachia nummularia
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut mit Wurzeln
Sammelzeit: Juni und Juli
 
Nutzung
Es wird als Zierpflanze verwendet. Neben der grünen gibt es noch eine gelbe, optisch ansprechende Sorte, das Gelbblättrige Pfennigkraut.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze Egelkrut genannt und als Wundheilmittel genutzt. Diese Indikation übernahm Hieronymus Brunschwig in sein im Jahre 1500 erschienenes Kleines Destillierbuch für sein Egilkraut, das er auch Centum morbia nannte. Er ergänzte die Indikation durch rur im Sinn von blutigem Durchfall. Unter den Vätern der Botanik war es zuerst Hieronymus Bock, der 1539 in seinem Kräuterbuch das Egelkraut - Serpentaria minor - Hirundinaria – Pfennigkraut – Herba nummularia beschrieb. Auch er charakterisierte die Pflanze als Wundheilmittel, beschrieb darüber hinaus auch ihre Verwendung bei Lungenkrankheiten. In seinem 1543 erschienenen Kräuterbuch übernahm Leonhart Fuchs die Ausführungen Bocks und fügte eine naturgetreue Abbildung der Pflanze hinzu. In Mitteleuropa spielt das Pfennigkraut in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr. In Osteuropa wird es gelegentlich noch bei Durchfall, Rheuma, Blutungen und Schwindsucht verwendet.
 
Beschreibung
Beim Pfennigkraut handelt es sich um eine immergrüne, kriechende, ausdauernde krautige Pflanze, die auf geeigneten Böden rasenartig wächst. Sie erreicht eine Wuchshöhe von nur 5 Zentimetern. Die drüsig punktierten, gegenständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter bestehen aus einem kurzen Blattstiel und einer rundlichen oder elliptischen Blattspreite mit stumpfer Blatt-spitze. Die Länge der Blätter variiert zwischen 1,5 und 2,5 Zentimeter, die Breite beträgt 1,5 bis 2 Zentimeter. Die bis 30 Millimeter lang gestielten, leuchtend gelb gefärbten fünfzähligen Blüten entspringen einzeln den Blattachseln. Sie besitzen ein doppeltes Perianth. Die unbehaarten, am Grund herzförmigen Kelchzipfel werden etwa 3 bis 5 Millimeter lang. Die Kronzipfel entwickeln eine Länge bis etwa 15 Millimeter. Obwohl die Blüten von Insekten bestäubt werden, sind die Blüten oft steril und bilden kaum Fruchtansatz aus. Die Samen der selten entstehenden Kapselfrüchte werden über Wasser und Menschen ausgebreitet. Die Pflanzenart breitet sich vorwiegend vegetativ aus. Sie bildet dazu bis zu 50 Zentimeter lange, überirdisch kriechende Ausläufer, die sich an den Knoten bewurzeln und von der Mutterpflanze abtrennen. Diese sogenannte Blastochorie als überwiegende Ausbreitungsform ist im Pflanzenreich selten. Die blastochore Ausbreitung wird von den meisten Pflanzen – beispielsweise Walderdbeeren – als ergänzende Ausbreitungsstrategie genutzt.

Khella
Das Bischofskraut, auch Zahnstocher-Knorpelmöhre genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Doldenblütler. Sie ist in Eurasien und Nordafrika weitverbreitet. Sie wird als Heilpflanze verwendet.  
 
Steckbrief
Heilwirkung: Angina pectoris, Asthma, harntreibend, krampflösend, spastische Bronchitis
wissenschaftlicher Name: Ammi visnaga
volkstümliche Namen: Bischofskraut
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
 
Verwendung
Ammi visnaga wird in vielen Gebieten der Welt angebaut. Sie wird auch Khella oder Khellakraut genannt; die ebenfalls verbreiteten Trivialnamen Zahnstocherkraut oder Zahnstocherammei (auch nur Ammei) stammen daher, dass die Art in orientalischen Ländern zur Herstellung von Zahnstochern verwendet wird. Ihr würziger Geschmack ist dabei willkommen.
Medizinische Bedeutung
Ammi visnaga wurde bereits von den alten Ägyptern als Heilpflanze eingesetzt, später geriet sie in Vergessenheit. Die Früchte von Ammi visnaga  enthalten pharmakologisch aktive Inhaltsstoffe wie phototoxische Furanocumarine, das herzwirksame Glykosid Khellinin, Flavonoide und Pyranocumarine. Durch eine Erweiterung der Herzkranzgefäße und einer daraus resultierenden besseren Durchblutung des Herzmuskels verleiht das Visnadin den Pflanzenextrakten eine positive Wirkung. Es stellt sich eine positiv inotrope sowie krampflösende Wirkung ein. Daher eignet sich Ammi visnaga zur Behandlung der Angina pectoris und von Koliken.
 
Beschreibung
Das Bischofskraut wächst als ein- bis zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Die unteren Blätter sind einfach gefiedert, die anderen sind zwei- bis dreifach gefiedert. Die Blattzipfel letzter Ordnung sind linealisch oder fadenförmig.
Im doppeldoldigen Blütenstand stehen bis zu 150 Doldenstrahlen mit vielen Blüten zusammen. Die Doldenstrahlen sind zur Anthese abstehend, später richten sie sich auf, verdicken und festigen sich. Die ein- bis zweifach fiederschnittigen Hüllblätter sind mindestens so lang wie die Doldenstrahlen. Die Hüllchenblätter sind fadenförmig. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchzähne sind winzig. Die fünf Kronblätter sind weiß. Der Griffel ist 0,6 bis 1 Millimeter lang. Die Früchte sind 2 bis 2,5 Millimeter lang.

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Achten sie auf ihr Gewicht und bleiben sie in Bewegung (Regel 10)
Optimal vollwertige Ernährung & Bewegung!
Das kommt der Fitness, dem Wohlbefinden und der Figur zugute. Regelmäßige Bewegung wirkt sich günstig auf den Stoffwechsel aus, erhöht den Verbraucht, baut Stress ab und hilft das Gewicht zu halten!
Pro Tag 30 bis 60 Minuten moderate körperliche Aktivität fördern Ihre Gesundheit und helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht zu regulieren.
Körperliche Bewegung und Sport regen den Muskelaufbau an und erhöhen den Kalorienverbrauch. Damit hilft Bewegung dabei, das Körpergewicht zu regulieren.
Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlaganfall, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, Brust-/Darmkrebs und Depressionen und ist gut für die Knochengesundheit.
Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht sind für den Körper ungünstig:
Übergewicht belastet den Kreislauf, den Bewegungsapparat und den Stoffwechsel. Die Folgen können z. B. Bandscheiben- und Gelenkschäden sein. Außerdem steigt das Risiko für Begleiter-krankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Gicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Untergewicht kann ebenfalls mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein. Bei zu niedriger Nahrungsaufnahme kann es im Laufe der Zeit zu Mangelerscheinungen kommen. Die Folge: verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Gereiztheit bis hin zu Gesundheitsstörungen wie Herz-Kreislauf-Problemen.
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