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Brombeere
Die Brombeeren sind eine Sektion aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Sektion umfasst mehrere tausend Arten, allein in Europa wurden mehr als 2.000 Arten beschrieben. Die Früchte werden als Obst verwendet. Das Wort Brombeere hat sich aus dem althochdeutschen Wort brāmberi‚ Dorngebüschbeere oder Beere des Dornstrauchs, entwickelt. Biologisch betrachtet hat die Brombeere allerdings keine Dornen, sondern Stacheln.
Brombeeren wachsen an stacheligen Sträuchern, die häufig an Waldrändern und Lichtungen anzutreffen sind. Auch in Gärten werden die Brombeeren gerne angebaut, denn die Früchte schmecken sehr lecker. Die Früchte reifen im August und sind dann schwarz. Doch nicht nur die Früchte der Brombeeren sind wertvoll. Aus den Blättern kann man einen heilkräftigen Tee zubereiten, der vor allem gegen Durchfall verwendet werden kann. Brombeerblättertee eignet sich auch als Haustee.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall
Heilwirkung: adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Mandelentzündung, Fieber, Mundschleimhautentzündung, Durchfall, Magen- und Darmkatarrh, Sodbrennen, Blasenentzündung, Diabetes, Wassersucht (Wurzeln), Weißfluss, Wunden, Flechten, Ekzeme, Hautausschläge, Hautunreinheiten
wissenschaftlicher Name: Rubus fructicosus
englischer Name: Blackberry
volkstümlicher Name: Brambeere, Bramel, Brämel, Brombesing, Bromedorn, Bromelbeere, Brumenbeere, Braunbeere, Frombeere, Hirschbollen, Kratzbeere, Kratzelbeere, Moren, Nurr, Rahmbeere
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Gerbstoff, Pektin, Bernsteinsäure, Apfelsäure, Oxalsäure, Milchsäure, Salicylsäure, Vitamin C
Sammelzeit: Blätter: April bis September, Beeren: August
 
Anwendung
Die Früchte sind saftig und wohlschmeckend. Brombeer-Früchte eignen sich zum Frischverzehr, als Kuchenbelag und um Konfitüre, Gelee, Sorbet, Saft, wien und Likör zu bereiten. Die frischen Früchte können außerdem durch Tiefkühlen konserviert werden. Wegen des angenehmen Geschmacks sind Brombeerblätter, die man am besten in der ersten Maihälfte pflückt, in vielen Tees enthalten. Brombeertee kann als Haustee auch über längere Zeit gefahrlos getrunken werden. Die fermentierten Laubblätter der Brombeerarten dienen als Ersatz für chinesischen Tee und werden als coffeinfreier Frühstückstee gehandelt.
Brombeerblätter kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, die Brombeere anzuwenden, ist jedoch das Essen der vitaminreichen Früchte.
Tee
Für einen Brombeerblättertee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Brombeerblätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Brombeerblätter-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Brombeerblätter in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Auch aus den Brombeerfrüchten wird manchmal eine Tinktur hergestellt.
Innerlich
Brombeerblätter kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Brombeerblätter bei Weißfluss. Wegen der schleimlösenden Eigenschaften kann man Brombeerblätter auch gegen Verschleimung im Bereich der Atmungsorgane verwenden. Die blutreinigende Wirkung führt zu einer Verbesserung von Hautproblemen wie Ekzemen und schlecht heilenden Wunden. Vor der Geburt eignet sich Brombeerblättertee zur Auflockerung des Gewebes, damit die Geburt später leicht vonstatten geht.
Heilkräftige Pflanzenteile
Gesammelt werden die jungen und zarten Blätter (Folia Rubi fruticosi) und auch die obersten Blütengipfel im Frühjahr, von April bis Ende Mai. Die Brombeerblätter müssen stielfrei gesammelt werden. Benötigt man die Wurzeln, so werden diese bereits im Februar, spätestens im März ausgegraben. Die Trocknung erfolgt im Schatten. Die Beeren (Fructus Rubi fruticosi) sammelt man zur Reifezeit, wobei zu beachten ist, dass diese nicht von kleinen Würmern oder Käfern befallen sind. die Früchte werden eingemacht bzw. in Weingeist angesetzt. Blätter, Gipfel und Wurzeln bedürfen einer sehr sorgfältigen Trocknung und müssen sehr trocken aufbewahrt werden, um ihr Aroma nicht einzubüßen. Vereinzelt werden auch die Beeren getrocknet. Dies muss sehr sorgfältig und langsam durchgeführt werden.
Heil- und Wirkstoffen
Verzeichnen wir ein ätherisches Öl, Gerbstoff, Pektin, Bernstein-, Apfel-, Oxal-, Milch- und Salicylsäure. Beachtlich ist der Gehalt an Vitamin C.
Heilwirkung
Die Blätter wirken zusammenziehend und sind sehr gutes und völlig harmloses Mittel gegen Diarrhoe. Wer jedoch an Verstopfung leidet, voll den aromatischen Bormbeerblät-tertee ohne Beimischung anderer Heilkräuter meiden. Sehr gute Heilerfolge ergeben sich bei roter Ruhr. Besonders zu empfehlen sind die Brombeerblätter als Tee bei blutigem Durchfall der Säuglinge im Zusammenhang mit tuberkulöser Neigung. Bei Magenblutung, Darmentzündung und vor allem bei chronischer Blinddarmreizung ist der Tee, durch längere Zeit getrunken, von sehr guter heilender Wirkung. Dies gilt auch bei Weißfluss.
Brombeerblättertee wirkt schleimlösend und fördert dessen Auswurf. Seine blutreinigende Wirkung hat zur Folge, dass Hautausschläge, Flechten und sonstige Hautunreinigkeiten abnehmen und abheilen. Auch bei Bleichsucht wird der Genuss von Brombeerblättertee empfohlen. Der Tee ist schließlich von Bedeutung für werdende Mütter, da er zur Auflockerung der Weichteile vor der Geburt beiträgt.
Die Wurzeln, getrocknet und kleingeschnitten, geben einen Tee für Wassersüchtige.
Schließlich bilden die Früchte, am Abend frisch oder eingemacht genossen, nicht nur einen genussreichen Abschluss des Tages, sondern wirken beruhigend, wenn durch Nervosität stun-denlanges Wachliegen den erquickenden Schlaf verkürzt. Die Brombeerblätter und jungen Schößlinge bilden einen Teil eines Haus-tees, der es verdienen würde, an Stelle des russsischen Tee getrunken zu wer-den. Dieser Haustee hat vor dem oftmals zu viel genossen russischen Tee den Vorzug der besseren gesundheitsfordernden Wirkung und Bekömmlichkeit. Das Rezept dieses Haustees wird am Schlusse dieser Ausführungen gebracht.
Aus alten Kräuterbüchern und Volksheilkunde
Alle diejenigen / so die Speis nit könen behalten / vnd sich stets thun erbrechen / denen sind Braunbeer nützlich / die frucht gessen / auch  das grüne laub zerstossen / vnd pfalsterweise auff den Magen gelegt.
Die wurtzel in wein gesotten / oder gepuluert (= gepulvert) eingenommen / vermahlet den Lendenstein.
Auß der Brombeerblüt wird im Welschland ein wasser distilliert / welches für die schmertzen  der Augen sehr dienstlich ist.
Brombeerlaub oder die newen schsslen in wein gesotten / den Mund damit gepuelet warm / säubert vnd heylet alle Mundfäule vnd befestet die zähn. (Aus New Kreutterbuch von Dr. Matthiolus, 1570)
 
Pflanzenbeschreibung
Die Brombeere ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Waldrändern, auf Lichtungen, an lichten Waldwegen und in Gärten. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch. Die dornigen Stängel liegen in ihrem ersten Jahr meist auf dem Boden und schlagen Wurzeln. Im zweiten Jahr wachsen sie in die Höhe und tragen Blätter und Früchte. Anschließend sterben sie meistens ab. Die Blätter sind fünf- bis dreizählig gefiedert. Oben sind die Blätter glatt und dunkelgrün, auf der Unterseite filzig. Die Stängel der Blätter haben Stacheln. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie wachsen in Trugdolden. Aus den Brombeere-Blüten entwickeln sich ab August die schwarzen Sammelfrüchte. Die Früchte schmecken säuerlich und in reifem Zustand außerdem süß.
Brombeerarten sind winterkahle oder wintergrüne (und dann im Frühjahr Laub abwerfende) Sträucher oder genau genommen etwas verholzende, ausdauernde krautige Pflanzen mit zweijährigen Zweigen: Die überwinternden Zweige bringen aus ihren Knospen ausschließlich Blütenstände hervor und sterben dann nach dem Fruchten ab. Brombeeren sind häufig Kletterpflanzen und werden zwischen 0,5 und 3 Meter hoch; die Sprossachsen sind je nach Art oder Sorte mehr oder weniger stachelig und verholzen mit der Zeit. Die dünnen und derben Stacheln dienen als Kletterhilfe und Fraßschutz. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist unpaarig drei-, fünf- und siebenzählig gefiedert. Die Fiederblättchen sind gezähnt.
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Erst im zweiten Jahr werden spezielle Seitentriebe gebildet, an deren Ende sich die Blütenstände befinden. Es werden traubige oder rispige Blütenständegebildet. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenboden ist vorgewölbt. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden. Die fünf freien Kronblätter sind meist weiß, selten rosafarben. Es sind über 20 Staubblätter und viele Fruchtblätter vorhanden.
Die bei Reife meist blauschwarzen Früchte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden: Jede ihrer kleinen Einzelbeeren ist im Aufbau einer Steinfrucht (zum Beispiel Kirsche) gleich und hat wie diese eine dünne Außenhaut. Tatsächlich beißt man beim Kauen der Früchte auf kleine Steine, in denen auch der Samen der Brombeere zu finden ist. Anders als bei der Himbeere ist die Frucht fest an den Blütenboden gebunden. Die Fruchtreife reicht von August bis September, bisweilen auch bis Oktober. Nach der Fruchtreife sterben die Triebe ab.

Ampfer
Der Sauerampfer liebt feuchte Wiesen und Gebüsche. Dort wächst er mit großen lanzettartigen Blättern. Später treibt er einen Stängel aus mit kleineren Blät-tern und rötlich-grünen Blüten. Die Blätter schmecken säuerlich. Sauerampfer ist ein beliebtes Wildkraut, das als Salatgewürz gern verwendet wird. Da er viel Vitamin C enthält, erfrischt er und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Auch als Tee kann man getrockneten Sauerampfer zubereiten und zur Stärkung der Verdauung trinken. Wichtig ist jedoch, dass man nicht zu viel Sauerampfer verwendet, denn die darin reichlich vorhandene Oxalsäure und im Sauerampfer vorhandene Alkalisalze wirken in großen Dosen giftig.
Ampfer ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse. Die Gattung kommt mit etwa 130 Arten meist in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel vor. Die Arten sind zum Teil nur schwer zu unterscheiden, da zu einer genauen Bestimmung sowohl Blüten als auch Früchte und grundständige Laubblätter nötig sind. So unterscheidet sich der Wasser-Ampfer vom Teich-Ampfer nur durch das Fehlen der Schwielen an den Perigonblättern und im Verbreitungsgebiet, das auch in die Bergregionen hinaufreicht.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, Fieber, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Durchfall, Würmer, Skorbut, Blutarmut, Frauenbeschwerden, Wunden, Hautausschläge, Pickel, Furunkel, Geschwüre, Schwellungen
wissenschaftlicher Name: Rumex acetosa
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer  Name: Sorrel
volkstümliche Namen: Großer Ampfer, Salatampfer, Sauergras, Sauerknöterich, Wiesen-Sauerampfer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Oxalsäure, Kaliumbioxalat, Eisen, Flavonglykoside, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperosid
Sammelzeit: April bis Mai
 
Verwendung
Viele Ampfer-Arten dienen als Zutat für aromatische Salate, Kräuterquark und Kräutersuppen. Sie enthalten im Allgemeinen eine nennenswerte Menge von Vitamin A und C. Aufgrund des Oxalsäuregehalts sollte Ampfer nur in Maßen oder gemeinsam mit Milchprodukten konsumiert werden.  Ampfer kann auch in Butter angedünstet werden. Wird Ampfer wie Spinat oder Mangold gekocht, sollte ein emaillierter Topf verwendet werden, da blanke Stahl- und Aluminiumtöpfe mit der Oxalsäure reagieren und einen metallischen Beigeschmack verursachen können.
 
Beschreibung
Ampfer sind meist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener sind es einjährige Arten oder Sträucher. Die Stängel sind aufrecht, selten aufsteigend oder niederliegend; sie sind verzweigt. Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig; sie sind ganzrandig oder am Rand wellig. Die Ochrea ist zylindrisch und häutig. Der Blütenstand ist gewöhnlich endständig, manchmal auch endständig und achselständig; er ist eine Traubeoder eine Rispe. Der Blütenstiel ist gegliedert. Die Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Die Blütenhülle besteht aus 6 Perigonblättern, die zur Fruchtzeit noch vorhanden sind und dann vergrößert sein können. Es sind sechs Staubblätter und drei Griffel vorhanden; die Narbe ist federig. Die Früchte sind dreikantig und eiförmig oder ellipsoi-disch. Die Rumex-Arten sind unter anderem durch folgende charakteristische Merkmale gekennzeichnet:
Als Valven werden die drei inneren Perigonblätter bezeichnet, welche an der Fruchterhalten bleiben und diese einhüllen. Als Schwiele bezeichnet man knotig-harte, knorpelähnliche Verdickungen an den Valven. Je nach Art können nur einzelne oder alle Valven gleichmäßig oder auch ungleichmäßig mit Schwielen versehen sein. Die Schwielen können auch ganz fehlen.

Bachblüten
Ich fühle mich unfähig (Larch)
Sie fühlen sich unfähig für alles
Mit der Bachblüte vergeht dieses Gefühl der Unfähigkeit und fühlen sich für die Aufgaben gewappnet
Bachblüten
Man meint, dass man keine Liebe verdient hatte, verweigert sich innerlich die Existenzberechtigung (Pine)
Diese Menschen meinen fest, dass sie keine Liebe verdient hätten und verweigern sich deshalb innerlich die Existenzberechtigung
Mit der Blüte wissen sie, dass sie eine Liebe verdienen und haben auch die Existenzberechtigung wieder
Bedeutung von Ballaststoffen
Wichtig für Diabetiker! Wichtig beim Abnehmen! Wichtig für die Gesundheit!
Im Dickdarm binden Ballaststoffe Wasser und quellen auf. Dadurch kommt es zu einem größeren Reiz auf die Darmwand, diese wird zu verstärkter Darmbewegung angeregt, wodurch es zu schnellerer Stuhlentleerung kommt.
Als unverdauliche Füllstoffe "verdünnen" Ballaststoffe den Energiegehalt der Nahrung und fördern damit das Sättigungsgefühl. Sie bewirken außerdem, dass die Nahrung länger und besser gekaut wird, und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Das sind alles gute Voraussetzungen, um schlank zu werden oder zu bleiben.
Während die unlöslichen Ballaststoffe die Darmtätigkeit anregen und weitverbreitete Probleme wie Verstopfung lindern können, spielen die löslichen Ballaststoffe vor allem für den Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Sie können zum Beispiel die Blutfettwerte senken und dem Körper helfen, Cholesterin auszuscheiden. Denn Ballaststoffe binden Gallensäuren, sodass diese vermehrt ausgeschieden werden, was wiederum die Produktion neuer Gallensäuren im Blut ankurbelt, wobei Cholesterin verbraucht wird.
Zudem sollen Faserstoffe helfen Typ-2-Diabetes, Dickdarm- und Prostatakrebs vorzubeugen.
Insgesamt kann eine ballaststoffreiche Ernährung also Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Versto-pfung, Divertikulose, Darmkrebs, Hämorrhoiden), Stoffwechselerkrankungen (z. B. Fettsucht, Diabetes) sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Bluthochdruck) vorbeugen.
Empfohlen wird für Erwachsene eine Mindestaufnahmemenge von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag. Das entspricht zum Beispiel in etwa 200 Gramm Kohl, 200 Gramm Möhren, 100 Gramm Roter Bete, 100 Gramm Hülsenfrüchten oder drei Scheiben Vollkornbrot. Eine ganze Menge, die da als Tagesration verdrückt werden müsste.
Entsprechend liegen 75 Prozent der Frauen (im Durchschnitt 25 Gramm Ballaststoffe pro Tag) und 68 Prozent der Männer (im Durchschnitt 23 Gramm Ballaststoffe pro Tag) hierzulande unter dem pro Tag empfohlenen Aufnahmewert.
Am einfachsten ließe sich der Bedarf an Ballaststoffen mit dem Verzehr von reichlich Obst und Gemüse sowie Vollkornvarianten beliebter Produkte wie Nudeln, Brot und Reis erreichen – das rät zumindest die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
Beim Steigern der Menge sollte man allerdings behutsam vorgehen, wer zu viele Ballaststoffe isst und dies nicht gewohnt ist, leidet oft unter Blähungen oder Völlegefühlen. Gleichzeitig ist es wichtig, ausreichend zu trinken, damit die Ballaststoffe ausreichend quellen können.

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