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Amaranth
Der Amarant ist eine der ältesten Nutzpflanzen und ist auf der ganzen Welt verbreitet, es gibt etwa 70 Arten.
Der Samen einiger Arten sind ein hochwertiges glutenfreies Getreide mit hohem Proteingehalt. Daher gut für Zöliakie- und auch Neurodermitis-Kranke geeignet. Medizinisch genutzt werden aber überwiegend die Blätter. Die Ernährung mit Amarant-Blättern und Samen hält körperlich und geistig jung. Den Amarant gibt es auch als Topfpflanzen für die Fensterbank, die von den Inhaltsstoffen minderwertig sind.
Amarant, auch Fuchsschwanz genannt, manchmal auch Amaranth geschrieben, ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die 60 bis 98 Arten sind fast weltweit verbreitet. Genutzt werden vor allem die feinkörnigen, an Hirse erinnernden Samen des Garten-Fuchsschwanzes, in der Andenregion bis heute unter dem Namen Kiwicha bekannt. Die Azteken nannten ihn huautli. Entgegen den „Echten Getreidearten“ handelt es sich nicht um Einkeimblättrige, sondern um Zweikeimblättrige Pflanzen.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Blutstillung, Durchfall, Jungbrunnen
Heilwirkung: adstringierend, kühlend
Anwendungsbereiche: Blutstillung, Durchfall, Fieber, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Mundgeschwüre, Rachengeschwüre, Schlafstörungen
wissenschaftlicher Name: Amaranthus hypochondriacus
Pflanzenfamilie: Fuchsschwanzgewächse = Amaranthaceae
englischer Name: amaranth, foxtail, pigweed
volkstümlicher Name: Amarant, Fuchsschwanz, Meyer, Wunderkorn
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
Inhaltsstoffe: Alpha-Linolensäure, ungesättigte Fettsäuren, Lysin, Mineralien, Proteine
Sammelzeit: Blätter: Mai – Juli, Samen: September - Oktober
Blütenfarbe: blassgrün
Blütenform/Anzahl: scheinähriger Gesamtblütenstand, unscheinbare fünfzählige Blüten
Frucht-/Samenreife: August bis Oktober
Vorkommen: Der Rauhaarige Amarant stammt aus den gemäßigten und wärmeren Gebieten des östlichen und zentralen Nordamerikas (nordöstliches Mexiko bis Kanada). Er wurde inzwischen auf alle Kontinente verschleppt, nach Europa im 18. Jahrhundert. Der Zurückgekrümmte Fuchsschwanz ist in Mitteleuropa seit Anfang des 19. Jahrhunderts verwildert und ein Neophyt. Der erste Nachweis in Deutschland stammt aus dem Jahr 1815.
Verbreitungsschwerpunkt: Der Rauhaarige Amarant wächst als Unkraut in Weinbergen, auf Äckern, in Gärten oder an Wegrändern und ist eine Charakterart stickstoffreicher Hackfrucht-Unkraut-Gesellschaften. Außerdem kommt er an den Ufern von Flüssen vor, da die Samen sich leicht über das Wasser verbreiten können.
Wuchshöhe:  15 cm bis 100 cm (meist 30 bis 40 cm)
Typisch: Blütenstand sehr dicht, erinnert an einen Fuchsschwanz (Namensgebend), fühlt sich stark borstig an.
 
Anwendung
Die Samen des Garten- und Rispen-Fuchsschwanzes werden ähnlich wie Getreide verwendet. Botanisch allerdings ist Amarant ein Pseudogetreide: Es sieht zwar aus wie Getreide, und seine Samen werden auch so verwendet, es gehört aber nicht zu den Süßgräsern. Amarant ist glutenfrei. Dies macht es zu einem vollwertigen und verträglichen Getreideersatz bei Gluten-Unverträglichkeit. Zudem ist der hohe Eisenge-halt wertvoll bei Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft. Die Blätter aller Amarant-Arten werden außerdem als Gemüse gegessen und haben einen deutlichen Geruch nach Spinat (wenn man sie zerreibt) und schmecken nach sehr zartem Spinat oder Mangold. Der Eiweißgehalt von Amarant-Blättern übertrifft sogar den von Soja. Auch die jungen Blütenstände sind als Gemüse verwendbar. Die Samen und Blüten schmecken nussig, und zu Keimlingen gezogen sind sie ebenfalls essbar. Die Pfahlwurzel schmeckt süßlich und nach Rote-Beete oder Runkelrübe. Sie ist jedoch meist verholzt und muss zum Beispiel kleingerieben werden, um verwendet werden zu können. Die Nahrungsmittelindustrie verwendet Amarant heute in der Baby- und Kindernahrung, als Zumischung in Brot, Gebäck und Müsli, bei Eierkuchen und Pasta, auch in Wurstwaren sowie im Fast-Food-Bereich bei Riegeln und Snacks. Es gibt auch Versuche zur Herstellung von Getränken auf Basis von Amarant, unter anderem zum Brauen von glutenfreiem Bier. Amarant entfaltet beim Kochen seinen typisch nussigen Geruch. Vorbereitend sollte Amarant mit Hilfe eines Haarsiebs und warmem Wasser ausgewaschen werden. Der Verzehr kann im Müsli, als Grundlage in Salaten, in Gemüsepfannen oder als allgemeine Beilage erfolgen. Amarantmehl eignet sich pur nur begrenzt zum Backen, es sollte im Verhältnis 1:3 oder 1:2 mit glutenhaltigem Mehl vermischt werden, da das Klebereiweiß sonst fehlt. Der Naturkosthandel führt Amarantkörner pur oder als Zutat (auch gepoppt) in Müslimischungen.
Tee
1EL getrockneter Blätter mit 250ml heißem Wasser übergießen, 8 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Gemüse
Die frischen Blätter wie Spinat zubereiten.
Samen
1 Tasse Samen in 2 Tassen Wasser aufkochen und bei kleiner Hitze 30 Minuten quellen lassen, ggf. noch etwas heißes Wasser beigeben.
Heilwirkung und medizinische Nutzung
Außer den ernährungsphysiologischen wertvollen Eigenschaften (Mineralstoffe und Vitamine) scheint der Zurückgebogene Amarant weder in Volks- noch Schulmedizin von Bedeutung zu sein. Zumindest konnte ich keine Aussagen (vertrauenswürdiger Quellen) über seine Nutzung in diesem Bereich finden.
Für die Gattung Amarant im Allgemeinen, sieht die Erfahrungsmedizin bzw. Alternativmedizin eine Vielzahl an Heilwirkungen. Anwendungsbereiche sind hier: Blutstillung, Durchfall, Fieber, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Mundgeschwüre, Rachengeschwüre, und Schlafstörungen.
 
Essbarkeit und Verwendung in der Küche
Amarant hat einen höheren Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen als die meisten weltweit traditionell angebauten Getreidesorten. Die Proteine bestehen zu einem hohen Anteil aus essentiellen Aminosäuren, der Gehalt an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink ist sehr hoch, vor allem wegen des hohen Eisenanteils wird Amarant besonders für Schwangere empfohlen. Ein relativ hoher Anteil der Kohlenhydrate sind Ballaststoffe. Amarant enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Als pflanzliches Produkt ist Amarant cholesterinfrei. Die Inhaltsstoffe sind in einem für die menschliche Ernährung günstigen Verhältnis kombiniert.
Allerdings enthält Amarant bestimmte Gerbstoffe, die die Aufnahme und Verdauung von Vitaminen, Proteinen sowie Spurenelementen hemmen können. Zudem ist Amarant sehr reich an Oxalsäure, weswegen Personen, die zu oxalathaltigen Nierensteinen neigen, von übermäßigem Verzehr absehen sollten.
Blätter und Triebspitzen: Die Blätter aller Amarant-Arten werden außerdem als Gemüse gegessen und haben einen deutlichen Geruch nach Spinat (wenn man sie zerreibt) und schmecken nach sehr zartem Spinat oder Mangold. Der Eiweißgehalt von Amarant-Blättern übertrifft sogar den von Soja. Besonders die zarten Blätter junger Pflanzen (etwa von März bis Juni) können roh als Beigabe zu Salaten oder sogar als Hauptbestandteil üblicher Gemüsegerichte genutzt werden.
Blüten: Auch die jungen Blütenstände (etwa Juni bis Ende August) sind als Gemüse verwendbar. Sie eignen sich im knospigen wie im blühenden Zustand für Gemüsegerichte.
Samen: Die Samen der "Wilden" Fuchsschwanzarten sind, im Vergleich zu wirtschaftlich genutzten Arten, sehr klein und hart und somit nur eingeschränkt (wohl am besten vermahlen) gut nutzbar.
Die Samen von Wirtschaftlich genutzten Amarant-Arten (z.B.: Garten-Fuchsschwanz, Rispen-Fuchsschwanz und Trauer-Fuchsschwanz) werden ähnlich wie Getreide verwendet. Botanisch allerdings ist Amarant ein Pseudogetreide: Es sieht zwar aus wie Getreide, und seine Samen werden auch so verwendet, es gehört aber nicht zu den Süßgräsern. Amarant ist glutenfrei. Dies macht es zu einem vollwertigen und verträglichen Getreideersatz bei Gluten-Unverträglichkeit. Zudem ist der hohe Eisengehalt wertvoll bei Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft.
Geschmack: Der Grundgeschmack der Pflanze ist sehr mild, kaum würzig und kaum bitter. Die Samen schmecken (vermahlen) getreideartig.
Tauglichkeit für Grüne Smoothies: Die Pflanze ist mild/neutral und kann deshalb, ähnlich wie das Grün der fast immer verfügbaren Pflanzen Feldsalat, Vogelmiere, Brennnessel und Labkraut, auch in großer Menge Einzug in den Smoothie halten. (Dennoch Gerbstoffe und Oxalsäure bedenken!)
 
Geschichtliches
Amarant wird seit vielen tausend Jahren in Amerika als Heilpflanze und als eine Art Getreide genutzt. In Europa geht die Nutzung bis in die Steinzeit zurück, es wurden aber nur die Blätter für die Ernährung genutzt.
Die Inkas und Azteken ernährten sich überwiegend von Amarant-Samen, der Fleisch fast vollständig erset-zen konnte. Die spanischen Eroberer verboten den Amarant, weil sie die heilige Pflanze der Bevölkerung war. Die Folge war eine große Hungersnot mit über 10 Millionen Toten. Die roten Farbstoffe wurden zum Färben genutzt. In den letzten 30 Jahren wurde der Amarant neu als wertvolles Heil- und Lebensmittel neu entdeckt und wird landwirtschaftlich angebaut. Amarantprodukte gibt es in vielen Bioläden.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Amarant ist in Amerika und Europa heimisch. Er wächst bevorzugt an sonnigen Standorten. Die einjäh-rige Pflanze wird bis zu 200 Zentimeter hoch. Die eiförmigen Blätter sind dunkelgrün bis rotgrün. Der Stängel ist kräftig. Die Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Aus den Amarant-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst etwa 50.000 Samen je Pflanze. Die runden diskusförmingen Samen sind weniger als 1 mm dick.
Bei Amaranthusarten handelt es sich meist um einjährige, selten mehrjährige, krautige Pflanzen. Die Stängel sind meist verzweigt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert.
Die Blütenstände sind meist sehr vielblütig. Die Blüten sind immer eingeschlech-tig. Die Pflanzen sind entweder einhäusig getrenntgeschlechtig oder zweihäusig getrenntgeschlechtig. Bei den weiblichen Blüten können Blütenhüllblätter fehlen oder es sind ein bis fünf und ein Stempel vorhanden. Bei den männlichen Blüten sind drei bis fünf Blütenhüllblätter und drei bis fünf Staubblätter vorhanden.
Der Rauhaarige Amarant wächst als einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 cm bis 100 cm (meist 30 bis 40 cm) erreicht. Der aufrechte und meist aufrecht abstehend verzweigte Stängel ist flaumig-zottig bis kurz behaart und manchmal insbesondere im unteren Teil mit rötlichen Streifen überlaufen. Die Farbe der oberirdischen Pflanzenteile kann blass-grün, grasgrün oder bläulichgrün sein. Der obere Teil der bis einen Meter tiefen, dicken Wurzel ist oft rötlich oder rosafarben gefärbt.
Die wechselständigen und lang gestielten Laubblätter sind bei einer Länge von etwa 5 manchmal bis zu 10 cm lang elliptisch-zungenförmig, rhombisch bis oval. Von der Mittelrippe der Blätter gehen mehr oder weniger parallele Seitennerven ab.
Der dichte, scheinährige Gesamtblütenstand setzt sich aus dichasialen Blütenknäueln zusammen und endständig einem dichten, traubigen bis ährigen Teilblütenstand. In den Blattachseln sitzen weitere, kleinere Blütenstände. Die Blütenstände sind aufrecht oder an der Spitze geneigt. Die Blüten stehen in den Achseln längerer Vorblätter. Diese etwa 5 mm langen Vorblätter der Blüten sind steif und bespitzt. Hierdurch fühlen sich die Blütenstände rau bis stachelig an. Die unscheinbaren Blüten sind fünfzählig. Die Blütenhülle ist strohig-trocken. Die Perigonzipfel der weiblichen Blüten verbreitern sich nach der Blüte vorne und werden von der Form her spatelförmig und vorne ausgerandet oder gestutzt, manchmal auch mit einer kleinen Stachelspitze. Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Die Kapselfrucht öffnet sich oben mit einem tellerförmigen Deckel. Die Früchte sind dünnschalige, unregelmäßig aufreißende Kapseln, die einen glänzend schwarzen Samen bergen. Fruchtreife ist von August bis Oktober.
 
Anbautipps
Der Amarant wächst fast von alleine: Samen im Frühling (wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind) auf den feuchten Boden am sonnigen Standort säen und fertig. Man sollte bedenken, dass eine Pflanze zwischen 30.000 und 60.000 Samen produziert, die sich im ganzen Garten verteilen und viele Jahre keimfähig bleiben. Mit nur 100 Gramm Samen kann man ohne weiteres einen ganzen Hektar an Pflanzen anziehen.
 
Sammeltipps
Blätter für Salat und Gemüse vor der Blüte ernten. Für Tees die Blätter auch vor der Blüte ernten und an luftigem und schattigen Ort trocknen. Samen ernten wenn die Samen reif werden. Am besten die Pflanze abschneiden und über Backpapier aufhängen. Will man Amarant-Samen ohne großen Aufwand in der Küche verarbeiten, sollte man auf die geeignete eher helle Sorte achten, der aber weniger wertvolle Blätter hat. Der schwarze Amarant-Samen ist sehr schwierig in der heimischen Küche zu verarbeiten. Will man Blätter und Samen braucht man zwei verschiedene Sorten.

Zwetschge
Im frühen Herbst reifen die blauen Zwetschgen, auch Pflaumen genannt, an ihren Bäumen und laden ein zu Pflaumenkuchen und Pflaumenmus. Zwetschgen schmecken jedoch nicht nur lecker, sie sind auch ein nützliches Heilmittel, das vor allem die Verdauung erleichtert.
Die Echte Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie wird in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika als Obstbaum angebaut. In Österreich wird der Name teilweise auch Zwetschke geschrieben, regional in Deutschland als Zwetsche oder auch Quetsche bezeichnet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Gicht, Halsschmerzen (Blätter), Leberleiden, Nierenprobleme, Rheuma, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Prunus domestica
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
volkstümliche Namen: Pflaume, Zwetschke, Zwetsche, Quetsche, Plummen, Prammen
Verwendete Pflanzenteile: Laub, Harz, Früchte
Inhaltsstoffe: Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett Stärke, Rohrzucker, Mineralstoffe, Fruchtsäuren
Sammelzeit: Laub: Mai bis August, Harz: Mai bis Juli, Früchte: September bis Oktober
 
Anwendung
Zwetschgen werden neben dem Frischverzehr auch zur Herstellung von Pflaumenmus, Kuchen (Zwetschgenkuchen), Speiseeis, Trockenobst, Essigzwetschgen oder Obstbrand (Zwetschgenwasser) verwendet. Im Tiroler Oberland wird die Zwetschge seit Jahrhunderten in Höhenlagen um etwa 1000 Meter kultiviert. Die Stanzer Zwetschke ist im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums eingetragen und ist das Leitprodukt für die Region in der Genussregion Österreich. Im Gegensatz zu Pflaumen löst sich bei Zwetschgen der Stein leicht vom Fruchtfleisch, das gilt besonders, wenn man sie mit mittlerem Druck quer zum Stein rollt, wie bei ähnlichem Obst. Das Holz des Zwetschgenbaumes hat eine Rohdichte von 0,75 bis 0,85 g/cm³ und ist wegen seiner rötlichbraunen Farbe und Härte bei Tischlern für hochwertige Möbel begehrt.
Gedörrte Zwetschgen werden eingeweicht gern gegen Verstopfung eingenommen. Am Abend weicht man fünf bis zehn trockene Pflaumen ein und nimmt sie morgens zu sich. Die Zwetschgen enthalten viel Pektin, das aufquillt und den Stuhl dadurch weich macht. Diese eingeweichten gedörrten Zwetschgen helfen aber auch bei Nierenerkrankungen, Gicht, Rheuma und Problemen der Leber. Alternativ zu den Dörrpflaumen kann man auch Zwetschgenmus einnehmen, um den Stuhlgang zu fördern.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Zwetschgenbaum wird drei bis zehn Meter hoch. Manchmal haben seine Zweige Dornen aber nicht immer. Die elliptischen Blätter sprießen im Mai gleichzeitig mit den weißen Blüten. Die länglichen Früchte reifen im September bis Oktober. Sie sind blauviolett gefärbt. Andere Pflaumensorten haben auch andere Farben, beispielsweise rot oder orange. Im Innern der Zwetschge befindet sich ein Steinkern mit spitzen Enden und rauher Schale.
Der Zwetschgenbaum erreicht Wuchshöhen von bis zu 6, selten bis zu 10 Metern. Einjährige Zweige sind mehr oder weniger kahl. Ältere Äste sind bei den meisten Sorten mit bis zu etwa 5cm langen, starken Dornen besetzt. Die einfachen Laubblätter sind gekerbt bis gesägt, auf Ober- wie Unterseite meist kahl und nur selten zerstreut behaart; sie sind zur Blütezeit erst wenig entwickelt.
Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 1,5-2cm radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind länglich und auf beiden Seiten zerstreut behaart. Die fünf grünlich-weißen bis gelblich-grünen Kronblätter sind länglich. Die Steinfrucht ist bei Reife blau bis blau-schwarz, bereift, 4-8cm lang, länglich-eiförmig und verjüngt sich zu den beiden Enden hin deutlich. Der Steinkern ist ei- bis halbmondförmig, abgeflacht, an beiden Enden zugespitzt und beinahe stechend. Er ist 0,47- bis 0,58-mal so dick wie lang. Seine Oberfläche ist höckerig-netzig. An der Bauchseite ist er besonders stark gegen das Stielende vorgezogen. Die Rückenfurche ist schmal und weist schräge Kammstriche auf. Das Fruchtfleisch ist mäßig saftig, fest und löst sich leicht vom Kern und bei Ofenhitze behält es seine Form.

Bachblüten
Man missgönnt anderen innerlich ihr besseres Schicksal, ihr Glück oder ihre Gesundheit (Willow)
Diese Menschen missgönnen ihren Mitmenschen innerlich ihr besseres Schicksal, deren Glück, aber auch ihre Gesundheit
Mit der Bachblüte können sie diese missgönnende Art ihrer Mitmenschen gegenüber eindämmen
Bachblüten
Man beunruhigt sich darüber, dass man Vorhaben, wie Abnehmen, sich das Rauchen abgewöhnen u.ä., nicht durchhalten kann (Agrimony)
sie beunruhigen sich, das man das Vorhaben, wie das Abnehmen, das Rauchen abzugewöhnen u.ä. nicht durchhalten können
Mit der dementsprechender Blüte ist es ihnen möglich, diese Vorhaben durchzuhalten
Primäre Inhaltsstoffe
-     Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette
-     Chlorophyll
-     Sekundäre Pflanzenstoffe
-     Ätherische Öle
-     Bitterstoffe
-     Flavonoide
-     Gerbstoffe/Tannine
-     Glykoside
-     Alkaloide
-     Schleimstoffe
Pflanzeninhaltsstoffe
Es gibt primäre und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Die Hauptbestandteile von Pflanzen, die vom menschlichen oder tierischen Körper als Nährstoff genutzt werden, werden als primäre Pflanzeninhaltsstoffe bezeichnet. Dazu gehören Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette. Im Rahmen der Lebensmittelüberwachung interessieren nur in Einzelfällen primäre Inhaltsstoffe. So wird beispielsweise die chemische Zusammensetzung von Fetten und Ölen, die aus den Samen, Keimen oder Früchten der Pflanzen stammen, kontrolliert.
Pflanzen produzieren darüber hinaus artspezifisch, z. T. nur in bestimmten Pflanzengeweben oder Entwicklungsstadien, viele sehr unterschiedliche Stoffklassen. Diese sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe sollen ganz bestimmte Funktionen erfüllen, z. B. Abwehr von Fressfeinden, Krankheitserregern, Schutz vor Wasserverdunstung und starker Sonneneinstrahlung, Anlocken von Insekten zur Bestäubung oder Ausbreiten von Pflanzensamen. Oft lassen sich in Pflanzen mehrere, unterschiedliche sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe feststellen
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