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Kuckucks-Lichtnelke
Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine rosarot blühende Nelke mit zerzaust aussehenden Blüten. Sie wächst an feuchten Stellen in Mooren, Wiesen und Sümpfen. Da immer mehr Flächen trockengelegt werden, wird die Kuckucks-Lichtnelke in der Natur immer seltener, wird dafür immer öfter als Pflanze an Gartenteichen kultiviert. Oft findet sich an der Kuckucks-Lichtnelke, ein schleimiges Gebilde, die Kuckucksspucke. Als Heilpflanze wird sie nur selten eingesetzt, z.B. gegen Grützbeutel.
Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine Pflanzenart in der Familie der Nelkevgewächse.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Grützbeutel
Heilwirkung: antibakteriell, antimikrobiell, immunmodulierend
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Atherom, Grützbeutel, Weichteiltumor, Blüten-Essenz: fördert Fluss der Lebensenergie, gibt Kraft, gegen Vergiftungen
wissenschaftlicher Name: Lychnis flos-cuculi, Silene floscuculi
Pflanzenfamilie: Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name: Ragged Robin, Cuckoo Flower, Thunder Flower
volkstümlicher Name: Kuckucks-Lichtnelke, Kuckuck-Lichtnelke
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Blüten
Inhaltsstoffe: Saponine
Sammelzeit: Frühling, Spätherbst
 
Anwendung
Früher hatte die Kuckucks-Lichtnelke eine geringe Bedeutung in der Volksmedizin. Heute wird sie als Zierpflanze in Gärten oder an Gartenteichen verwendet.
Volksheilkunde
Leider konnten wir noch nicht die genaue Anwendungsform der Volksheilkunde in Erfahrung bringen. Bei anderen Lichtnelken wird der gemörserte Samen als Breiumschlag eingesetzt.
Blüten-Essenz
Eine Blüten-Essenz aus den frischen Blüten: Herstellung der Bachblüten. Fördert Fluss der Lebensenergie, gibt Kraft und befreit von Vergiftungen und Blockaden.
 
Geschichtliches
Der Name Kuckucks-Lichtnelke dürfte von der Kuckucksspucke kommen, die sich oft an der Pflanze findet. Kuckuck hat weniger mit dem Vogel zu tun, es war früher ein anderes Wort, wenn man nicht Teufel oder Hexe sagen wollte. Der richtige Name für die Pflanze ist also eher Teufels-Lichtnelke oder Hexen-Lichtnelke. Die Pflanze selbst wurde auch mit Teufel, Kobolden, bösen Geistern und Dämonen in Verbindung gebracht. Trotzdem ist in einigen Gegenden die Kuckucks-Lichtnelke ein magischer Hinweisgeber wer als künftiger Partner in Frage kommt. Als Heilpflanze spielt die Kuckucks-Lichtnelke nur in Notzeiten eine Rolle, wenn sonst keine Heilpflanze vorhanden ist. Teilweise wurde die Wurzel als Seifenersatz genutzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Kuckucks-Lichtnelke ist in Europa und Teilen von Asien heimisch. Sie wurde im 19. Jahrhundert nach Nordamerika gebracht und verbreitet sich auch dort. Sie wächst bevorzugt an feuchten Standorten wie Moore, Sümpfe und Feuchtwiesen und zeigt einen hohen Grundwasserspiegel an. Die einjährige Pflanze wird zwischen 30 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind unten spatenförmig und nach oben lanzettenartig. Die rosaroten Blüten mit 5 Kronblättern erscheinen zwischen April und Juli. Die Blüten sind vierfach gespalten und haben einen Durchmesser von etwa 3 - 4 cm. Aus den Kuckucks-Lichtnelke-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. An der Kuckucks-Lichtnelke findet sich oft ein schleimiges Gebilde, der sogenannten Kuckucksspucke, ein Schaumnest der Schaumzikade.
Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine kurzlebige, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 90 cm erreicht. Es werden Blattrosetten, kurze Stängel ohne Blüten und hohe, aufrechte, blühende Stängel ausgebildet. Die gestielten Grundblätter sind am Rand gewimpert und spatelartig geformt. Die oberen gegenständigen Stängelblätter sind lanzettlich geformt.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Es wird ein lockerer, trugdoldiger Blütenstand ausgebildet. Die Blüten sind überwiegend zwittrig, doch kommen auch rein weibliche und rein männliche Pflanzenexemplare vor. Die Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle und besitzen einen Durchmesser von etwa 4 Zentimetern. Die fünf Kelchblätter sind zu einer 6 bis 10 Millimeter langen, zehnnervigen, unbehaarten Kelchröhre verwachsen. Die fünf Kronblätter sind 15 bis 25 mm lang und vierfach (selten nur zweifach) tief geschlitzt, dabei bilden sie eine Nebenkrone aus. Die meisten Pflanzenexemplare blühen zwar rot, aber es kommen auch weiße Exemplare vor. Es sind fünf Griffel vorhanden.
Die Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von bis zu 8 Millimetern kugelig und öffnet sich oben mit fünf Zähnen; dort entlässt sie die Samen. Die dunkel-braunen, nierenförmigen, etwa 1 Millimeter großen Samen besitzen eine Oberfläche, die dicht mit winzigen Spitzen besetzt ist. Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober.
 
Anbautipps
Im frühen Frühling direkt ins Freiland aussäen. Oder im Frühling bestehende Pflanzengruppe teilen. Der Boden sollte tiefgründig, lehmig, humusreich und immer feucht sein. Der Standort sollte halbschattig oder sonnig sein.
 
Sammeltipps
Die Kapseln mit dem Samen im Herbst sammeln, ausschütteln und nachtrocknen. Für die Herstellung von Blüten-Essenzen sollen die Blüten nicht berührt werden. Dazu kann man ein Blatt zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und so geschützt die Blüten vorsichtig abzupfen.

Hohes Fingerkraut
Das Hohe Fingerkraut ist ein schwefelgelb blühendes Fingerkraut, das gerne an Straßenböschungen und Magerwiesen wächst. Es ist in ganz Europa, großen Teilen von Asien und Nordamerika verbreitet, aber im Vergleich zu den anderen Fingerkräutern seltener zu finden. Von dem Hohen Fingerkraut gibt es mehrere Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unterschiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Hohe Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und gegen Durchfall eingesetzt.
Das Hohe Fingerkraut, auch Aufrechtes Fingerkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Fingerkräuter innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in Eurasien und im nordwestlichen Afrika weitverbreitet.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall, Wunden
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche: Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name: Potentilla recta L.
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rough-Fruited Cinquefoil, Sulphur Cinquefoil
volkstümlicher Name: Aufrechtes Fingerkraut, Hohes Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit: Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen: Narbenbildung
 
Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft bei Durchfall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilf bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünstigen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.
 
Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Hohe Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist und viel seltener als ihre Schwestern ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Hohe Fingerkraut als Zierpflanze in Gärten kultiviert.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Hohe Fingerkraut ist im mittleren und südöstlichen Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf Magerrasen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 2 bis 9 cm lang. Die schwefelgelben Blüten erscheinen zwischen Mai und August an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 20-25 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Spätsommer bis in den Spätherbst die Samen.
Das Hohe Fingerkraut wächst als ausdauernden krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimetern. Der meist steif aufrechte Stängel ist beblättert und verzweigt sich im oberen Bereich. Der Stängel ist locker bis dicht abstehend langhaarig, dazwischen mit sehr kurzen Borstenhaaren sowie im oberen Teil drüsig behaart. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die gefingerte Blattspreite besitzt fünf bis sieben Blättchen. Die Blättchen sind bei einer Länge von 3 bis 8 Zentimetern verkehrt-lanzettlich bis eiförmig und kräftig gesägte bis fast fiederspaltig. Die Blättchen sind mehr oder weniger dicht und lang behaart, aber nie filzig. Es sind Nebenblätter vorhanden.
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Es wird ein endständiger, reich- und lockerblütiger, rispiger Blütenstandgebildet. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 20 bis 25 Millimetern radiärsymmetrisch und fünfzäh-lig. Die fünf Außenkelchblätter sind lanzettlich und 7 bis 8 Millimeter lang; sie vergrößern sich später auf 10 bis 12 Millimeter und sind etwas länger als die Kelchblätter. Die fünf Kelchblätter sind dreieckig-eiförmig und spitz. Die fünf blassgelben bis goldgelben Kronblätter sind herzförmig. Meist werden mehr als 100 runzelige Früchtchen gebildet.
 
Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen Boden.
 
Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.

Bachblüten
Ich fühle mich vernachlässigt (Chicory)
Diese Menschen fühlen sich ständig vernachlässigt
Mit der Blüte können sie dieses Gefühl der Vernachlässigung abwenden
Bachblüten
Oft: nicht ausgelebte kreative Begabungen, künstlerisch begabte Menschen in trockenen Brotberufen (Clematis)
Oft haben diese Menschen eine nicht ausgelebte kreative Begabung und sind künstlerisch auch sehr begabt und arbeiten in trockenen Brotberufen
Mit der Bachblüte können sie diese Begabungen ausleben und müssen nicht mehr in diesen Brotberufen arbeiten
Verschiedene Diätformen
Wer sich jedoch langfristig gesund, alltagstauglich und genussvoll ernähren möchte, der wird mit den meisten Angebote nicht glücklich werden. Grundsätzlich ist das Ziel jeder Methode, die Ene-giezufuhr geringer zu halten, als den Energiebedarf, denn nur so nimmt man ab.
Diätformen und Diäten
Übergewicht ist eine der sogenannten Wohlstandskrankheiten, die immer mehr um sich greifen. Immer mehr Menschen wiegen mehr, als gesund für sie ist. Das hat nicht nur optische sondern vor allem auch gesundheitliche und medizinische Folgen.
Übergewicht kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Übergewichtige leiden bspw. unter Diabetes mellitus Typ 2, Gallenblasenerkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Atembeschwerden, Schlafapnoe, koronaren Herzkrankheiten, Arthrose, Gicht, bestimmte Krebserkrankungen (bspw. Gebärmutter-, Brustkrebs, Gebärmutterhals-, Prostata- und Gallenblasenkrebs), Sexualhormonstörungen und Rückenschmerzen. Auch das Sterblichkeitsrisiko erhöht sich mit jedem Kilo zu viel auf den Rippen. Bereits bei mäßig erhöhtem BMI (= 27) ist das Sterblichkeitsrisiko 1,3fach höher als bei Normalgewichtigen. Bei einem BMI von 35 erhöht es sich sogar auf das 2,5fache.
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